ElternStehenAuf – Hilfe für Eltern und Kinder im Coronawahn

Je länger die Simulation einer Pandemie durch Regierung und Medien verlängert wird, umso mehr werden unsere Kinder durch  Abstandsregelungen und Gesichtsmasken physisch und psychisch geschädigt. Zudem klagen Eltern über Nötigung von Schülern durch Lehrer und Schulleiter, die ohne gesetzliche Grundlage ihre Schutzbefohlenen zu solchen Maßnahmen zwingen, indem sie drohen und sogar vom Klassenunterricht aussperren. Kinder werden zu potentiellen Tätern gemacht, wenn man ihnen die Schuld am Tod ihrer Großeltern gibt, wie es das Bundesinnenministerium  grausam zur Abschreckung empfiehlt. Ist unserer Regierung denn kein Mittel zu widerlich, um ihren PLAN durchzusetzen?

Unter dem Druck dieser Situation gründete sich die Elterninitiative „ElternStehenAuf“: https://www.elternstehenauf.de

Hier können sich Eltern Rat holen und sich vernetzen, Aktionen planen und Auswege finden.

Mit einer geschädigten Generation ist kein Saat zu machen.                           Könnte das der PLAN sein?

Die Saat verderben!

Eine Grundschullehrerin aus dem Lkr. Ravensburg sandte uns. die Kopie ihres Schreibens an die bw. Landesregierung, das Kultusministerium, Schulbehörden etc.

Sehr geehrte Damen und Herren!

DIE LEBENSKRAFT EINES ZEITALTERS LIEGT NICHT IN SEINER ERNTE, SONDERN IN SEINER AUSSAAT.“

Carl Ludwig Börn (1786-1837)

Ich bin seit bald 30 Jahren Grundschullehrerin in den Klasse 1 bis 4.
Meist unterrichte ich jahrgangsgemischte Klassen.
Ich habe Zusatzausbildungen in Zirkus- und Theaterpädagogik
und ich spüre Sorge, tiefe FÜRsorge um alle Grundschulkinder!

Ich bin „daFÜR“
dass wir ENDLICH wieder
die KINDER
in den Mittelpunkt unserer Fürsorge stellen!

Ich fordere,
dass wir ENDLICH wieder der seelischen und körperlichen Gesundheit der Kinder Beachtung schenken
OHNE ANGST vor Ansteckung!
OHNE ANGST vor Viren!

Ich möchte den Kindern wieder sagen:                                                                      Du bist richtig, nicht krank oder gar ansteckend!

Ich möchte ihr URVERTRAUEN wieder stärken 
durch echten körperlichen KONTAKT und NÄHE
durch liebevolle ermunternde BERÜHRUNG
durch gelebte GEMEINSCHAFT
durch soziales MITEINANDER
mit Freunden und Gleichaltrigen

Ich möchte mit den Kindern wieder
Einfühlungsvermögen und Mitgefühl in der Klassen-, und Schulgemeinschaft leben,
damit sie das eigene Verhalten von Gleichaltrigen gespiegelt bekommen,

Ich möchte die Kinder wieder einladen,
offene, beziehungsfähige Wesen zu sein.
OHNE 1,5m Abstand
OHNE  Mundnasenschutz
OHNE Vereinsamung am zweidimensionalen Bildschirm

Ich fordere STRUKTURIERTE SCHULTAGE:
spielerisches Lernen mit allen Sinnen,
Methodenvielfalt und Einzel,- Partner,-und Gruppenarbeit –  Sozialformwechsel.       Singen, lachen ohne Angst vor Tröpfcheninfektion
Material teilen, ohne Angst oder der Frage nach Flächendesinfektion                                ich möchte keine Waschphobie auslösen                                                                       und ich möchte den Kindern die Angst nehmen,
dass sie möglicherweise ihre Großeltern anstecken könnten.

Wir dürfen den Kindern                                                                                               KEINE Schuld und KEINE Verantwortung für die Älteren auferlegen (das könnten Kinder nur bewältigen, in dem sie ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle abspalten).

Und ich fordere EIN ENDE                                                                                               der ungesunden Eltern – Kind Beziehungen, die vielerorts entstehen, weil Eltern zu Hilfslehrern gemacht werden. Es ist eine unzumutbare Situation über solch einen langen Zeitraum, sie stellt eine Überforderung dar und kann schlimme Formen annehmen. Manche Eltern müssen ihre Kinder alleine lassen, viele kommen unter emotionalen Druck, im schlimmsten Fall werden die Eltern gewalttätig.

N.N.

 

 

DFV: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Der Deutsche Familienverband DFV äußert sich mit einer Pressemeldung zur Situation von Familien in der Corona-Krise:

Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Pressemeldung 14. Mai 2020

Je länger die Krise dauert, desto offensichtlicher werden die existenziellen Sorgen von Familien sichtbar. Angesichts der heutigen Bundestagsdebatte über soziale Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise fordert der Deutsche Familienverband ein Betreuungsbudget von 800 Euro pro Monat.

……

Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

 

Muttertag 2020

Allen Müttern wünschen wir einen wunderschönen Muttertag!

*****

Die Ärztin Frau Dr. Carmen  Reichert-Schuhwerk antwortet auf den Artikel „FDP-Politiker fordert Zuschlag für Bedürftige“, Schwäbische Zeitung, 29. 04. 2020 in folgendem

 

Leserbrief:

Wie die Obduktionen ergeben haben, starben nicht alle an den Infekten selbst, sondern an einer anderen Erkrankung wie zum Beispiel Herzinfarkt. Die mittelbare Todesrate durch Corona könnte aber durch Rezession und Arbeitslosigkeit bald noch drastischer steigen: Unter anderem, wenn werdende Eltern Zukunftsangst haben und es dadurch nicht bei den 100 000 Abtreibungen pro Jahr bleiben wird.

Es ist deshalb dringendst notwendig, besonders Schwangeren und Familien in prekären Verhältnissen sofort tatkräftig zu helfen. Österreich hat den Familienhärtefonds auf 60 Millionen Euro verdoppelt; nträge können seit dem 15. April 2020 gestellt werden. Die Slowakei plant sogar, Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat finanziell zu unterstützen. Diese Länder investieren in die Zukunft!

Kinder aber, die nicht leben durften fehlen dann in 20 bis 25 Jahren auch auf dem Arbeitsmarkt. Nur Firmen mit ihrem lauten Ruf nach immensen Finanzspritzen zu bedienen, ist zu kurz gedacht, Artikel 1 unseres Grundgesetzes meint nicht die Wirtschaft, sondern den Menschen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Die Bundesregierung muss jetzt endlich die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Unterstützung von Familien und ungeborenen Kindern in suffizienter Weise auch umsetzen. Schöne Worte und Minimalerhöhungen von Kindergeld und so weiter sind zu wenig. Und Kitas bringen fürs Familienbudget von arbeitslosen Eltern leider auch nichts.

 

 

Schutz des Lebens? – Welch eine Heuchelei!

Seit fast dreißig Jahren ermöglicht unser liberales Abtreibungsgesetz die Tötung von  ungeborenen Kindern, ohne dass unsere politisch Verantwortlichen auch nur je den geringsten Anstoß daran genommen hätten, dass allein in Deutschland jährlich mehr als 100 000 künftige Fachkräfte in Wissenschaft, Kultur, Handwerk, Medizin, Lehre gar nicht mehr geboren werden. Im Gegenteil, unsere JUSOS wollen ebenso wie die grünsozialliberalen Parteien im EU-Parlament Abtreibung künftig zum „Menschenrecht“ erklären! Jetzt mit CORONA heißt es plötzlich: Leben schützen! – Welch eine Heuchelei! 

 

Leserbrief:

Schäuble zweifelt an Corona-Maßnahmen – Schwäbische Zeitung 27. 04. 2020 
 
Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise wurden unter der Maxime „Schutz des Lebens“ getroffen. Es geht vor allem um den  Schutz der alten und vorerkrankten Menschen, denn die jüngeren sind durch ihr stabiles Immunsystem fast vollständig geschützt. Der alternativlos proklamierte „Schutz des Lebens“ klingt in meinen Ohren so lange extrem unglaubwürdig, wie der Regierung der Schutz vor Abtreibung von mehr als jährlich 100 000 Kindern völlig egal ist, wogegen es weder den leisesten Aufschrei noch geeignete Maßnahmen gibt. Es sterben also in diesem Jahr 25 mal mehr gesunde Kinder als alte Coronakranke. Daher scheint mir, dass andere Interessen hinter dem vorgeblichen Schutz des Lebens stehen. Herrn Schäuble gebührt Dank für seine Mahnung. Er ahnt vielleicht, dass nach einer an die Wand gemalten zweiten Welle eine dritte und weitere Wellen die Wiederherstellung unserer Grundrechte auf den St. Nimmerleinstag hinausgezögert werden könnte.
 
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

Einkaufsbeschränkungen für Familien?

Das Institut  für Demokratie, Allgemeinwohl und Familie IDAF kritisiert  die derzeitigen Einkaufsbeschränkungen. wegen CORONA, weil sie die Ansprüche von Kinderreichen und Alleinerziehenden nicht berücksichtigen: Kinderreiche und Alleinerziehende: Erfahrungen von unüblichen Haushalten in Corona-Zeiten

Sie können auch folgende Petition unterzeichnen:

https://weact.campact.de/petitions/berufstatige-alleinerziehende-in-der-corona-krise-nicht-vergessen

CORONA offenbart den Konstruktionsfehler des Elterngeldes

Das Elterngeld (EG) ist eine Lohnersatzleistung, die nach dem Vorbild der Arbeitslosenversicherung konstruiert wurde. Es richtet sich nach dem Einkommen der Mutter vor der Niederkunft. Wer wegen vorhandener Kleinkinder oder aus anderen Gründen kein Erwerbseinkommen nachweisen kann, darf nur mit dem Sockelbetrag von 300 € rechnen. Je höher das letzte Gehalt, umso höher das EG, bis zu 1800 € monatlich.  Die monatliche Differenz von Mutter zu Mutter beträgt also 1500 €, jährlich somit             18 000 € ! Nicht die Erziehungsleistung soll mit dem EG honoriert werden. Diese Leistung dient einzig der Steigerung der Müttererwerbstätigkeit. Dass sich eine solche Konstruktion negativ auf die Geburtenraten auswirkt, ist offensichtlich. Andere europäische Länder gehen einen anderen Weg, um ihre Geburtenraten zu stabilisieren oder zu erhöhen, wie der Blick nach Schweden, Finnland, Tschechien, Frankreich u.a. zeigt.

Durch die Coronakrise werden die Einkommen drastisch gekürzt werden, folglich auch das EG. Frau Giffey weiß Rat, wenigstens für „systemrelevant Beschäftigte“.                         Wir behaupten jedoch:

Mütter und Väter sind und waren immer  s y s t e m r e l e v a n t.

Lesen Sie bei IDAF:

https://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2020/04/11/artikel/elterngeld-und-corona-vor-und-nachteile-einer-honorierung-der-erziehungsleistung.html

Sehr geehrter Herr Bundespräsident!

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Walter Steinmeier,
in Ihrer Rede an die Nation vom 26. März 2020 haben Sie die Solidarität der Bürger beschworen und auch den Dank all jenen gezollt, die „systemrelevant“ in dieser schweren Zeit der Pandemie ihren Dienst tun in Krankenhäusern, Altenheimen und in Supermärkten. Nur leider haben Sie eine „systemrelevante“ Spezies  bei Ihrem Dank vergessen.
Das sind die Väter und Mütter, die zuhause von früh bis spät neben Heimoffice für ihre Kinder da sind. Die übernehmen jetzt schon seit Wochen nur eben mal so alle Dienste, für die sonst staatliche Hilfen bereitstehen in Kita, Kindergarten, Schule, Hort. Sie bekommen für diesen Dienst keinen staatlichen Cent. Familienarbeit, das sind Eltern in Deutschland ja gewohnt, bedeutet unserer Regierung weniger als wenig. Nicht nur, dass sie in die Sozialversicherungen Beiträge einzahlen, so als hätten sie keine Kinder, nämlich ohne Rücksicht auf die Familiengröße. Auch das Kindergeld ist zu 50% die Rückerstattung jener Steuern, die der Fiskus auf das Existenzminimum der Kinder erhebt. Zum anderen schaffen es Eltern umso weniger, sich Rentenpunkte zu erwirtschaften, je mehr Kinder sie zu versorgen haben. Altersarmut droht auch, wenn Väter und Mütter sich die Haus-und Familienarbeit fifty-fifty teilen ( wie  „Experten“ aus dem  Familienministerium honigsüß empfehlen ), solange diese Tätigkeit weniger Rentenpunkte abwirft als entsprechende Erwerbsarbeit.
Nein, Herr Steinmeier, Sie haben nicht vergessen, dass unser Gemeinwesen aus unzähligen Familien besteht. Sie wissen auch, dass unser Umlagesystem zusammenbricht, wenn immer mehr Paare auf Kinder verzichten, weil FAMILIE hierzulande nicht ohne Grund als unattraktiv gilt. Sie vergaßen nur, dass Familien ebenso„systemrelevant“ sind und genauso miserabel bezahlt werden wie alle anderen sozialen Berufe in Deutschland auch. Scham???  – Aber vielleicht lernt auch unsere Regierung aus dieser Krise, dass die Arbeit am jungen wie am alten und kranken Menschen mehr geschätzt, mehr gewürdigt und deswegen entsprechend honoriert gehört.
Wenn sich nach der Krise an der Bezahlung der Sozialberufe und der Eltern nichts ändert und diese weiterhin Sklavenarbeit für einen schäbigen Lohn verrichten müssen, so bleiben, Herr Bundespräsident, Ihre hehren Worte von Zusammenstehen und Solidarität nichts als bloßes Geplapper.
Mit freundlichem Gruß
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT