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Gerechtigkeit für Familien

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Herr Kretschmann, es reicht!

2. Februar 2022

Guten Tag, Herr Kretschmann, es reicht!

Ich lese, dass Sie die C-Maßnahmen nicht vor Ostern lockern wollen. Das bedeutet, dass die baden-württembergischen Kinder weitere drei Monate unter erschwerten und krankmachenden Bedingungen ihre Psyche, Gesundheit und Bildung auf´s Spiel setzen müssen. Welche dramatischen Folgen, also schwerste und nicht regenerierbare Schäden Ihre Politik besonders bei sozial schwachen Kindern bewirkt, erfahren Sie unter folgendem Podcast, den ich Sie inständig bitte anzuhören.

 

Können Sie es wirklich verantworten, dass unsere Kinder und Jugendlichen noch weitere Monate leiden müssen unter

  • Lichtentzug
  • Luftentzug
  • Sonnenmangel 
  • Strukturmangel
  • Computersucht
  • Bewegungsmangel
  • Kontaktmangel

Mit Ihrer Politik benachteiligen Sie die Kinder im Ländle gegenüber jenen, deren Ministerpräsidenten noch einen Funken Vernunft und Mitgefühl aufbringen. Nicht auf einen einzigen Fakt zum Pandemiegeschehen können Sie sich mit Ihrer Gängelei stützen, denn weder die Hospitalisierung, noch die Sterblichkeit geben einen plausiblen Grund für Ihren sinnfreien Plan her.

Herr Kretschmann, Sie werden zur Verantwortung gezogen werden. Und Sie werden sich nicht auf Altersstarrsinn herausreden können. Sie können sich auch nicht von Schuld freisprechen, zu wenige Informationen von Ärzten Psychiatern, Pädagogen und anderen Experten erhalten zu haben. Es ist Ihre Pflicht, sich bei praxisnahen Fachleuten zu erkundigen, welche Langzeitfolgen Ihre sture Politik auslöst, bis hin zu verkürzter Lebenszeit der betroffenen Jugend. Die Fakten liegen alle auf dem Tisch!

Wir brauchen eine vitale, lebensfrohe Jugend, die fähig ist, die gesellschaftlichen Probleme zu lösen, ohne sich irgendeinem politischen oder ideologischen Druck zu beugen.                      
Herr Kretschmann, Sie wissen schon:
Die Kinder von heute sind die Richter von morgen! 
 
Ich hoffe, in Ihrem Herzen gibt es noch so etwas wie Erbarmen.
Bärbel Fischer
 
P.S. Da keine E-Mailadresse von Herrn Kretschmann verfügbar ist, habe ich diesen Brief über das Kontaktformular des Staatsministeriums Stuttgart am  2. Februar 2022 um 23:35 Uhr an Herrn Ministerpräsident Kretschmann übermittelt.

Corona: Keine Pandemie-Bewältigung ohne die Familien

Deutscher Familienverband – Pressemeldung – 7. Mai 2021

 

Noch immer prägt die Corona-Pandemie das Leben der rund 40 Millionen Mütter, Väter und Kinder in Deutschland. Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert zum Muttertag, das Hauptaugenmerk auf die Familien zu legen und endlich mit ihnen in den Dialog zu treten. Ein Familiengipfel ist überfällig, so Verbandspräsident Klaus Zeh.

Corona: Keine Pandemie-Bewältigung ohne die Familien

Vergessene Systemrelevanz 

Die Bundesregierung fordert zusätzliche 90 000 Krippenplätze. Dabei ignoriert die sozialistische Denkweise der Regierenden Familie und Kindeswohl 

Kita-Betreuung ist systemrelevant. Das hat Familienministerin Franziska Giffey letzteWoche sozusagen offiziell verkündet und dabei auch offenbart, was daran so wichtig sei: „Kindertagesbetreuung ist systemrelevant, nicht nur für die Kinder und ihre Eltern, sondern auch für die Wirtschaft.“ Von der Systemrelevanz der Familie war wieder nicht die Rede. 

Anlass für diese Einstufung war die Vorstellung einer Studie des Robert-Koch-Instituts über das Infektionsgeschehen in Krippen, Horten, Kindergärten. Demnach wurden an 56890 Kitas und Horten im Zeitraum Februar bis Ende September lediglich 79 Infektionsausbrüche mit insgesamt 381 Covid-19-Fällen festgestellt. Von diesen 381 Fällen waren gerade mal 27 Prozent unter fünf Jahre alt, zwei Drittel waren 15 Jahre und älter (Horte). Mehr als 12 000 Kitas übermitteln wöchentlich dem Institut ihren aktuellen Stand. Die vom Familien-, sowie vom Gesundheitsministerium finanzierte Studie wird bis Ende 2021 fortgesetzt, um eine breite Datengrundlage für künftige Maßnahmen zu gewinnen. 

Ein Ergebnis dürfte dauerhaft bestätigt werden: Bei den Ausbrüchen seien es über- wiegend Erwachsene gewesen, die das Virus in die Kitas gebracht hätten, bei ent- sprechenden Vorsichtsmaßnahmen brauchen Kitas nicht geschlossen werden. Die präventiven Schließungen aus dem Frühjahr waren rückblickend also nicht nötig. Das wirkliche Problem für die Kinderbetreuung in Corona-Zeiten ist der erhöhte Personalbedarf. Schon vorher war die Hälfte aller Einrichtungen seit längerer Zeit unterbesetzt, die Einhaltung der Corona-Regeln in Kitas erfordert aber mehr Personal. Offen ist, ob die Ausweitung des Home-Office dazu führen wird, dass weniger Kinder in Kitas gehen. Das ist eine Preisfrage und eine Frage des gesetzlichen Anspruchs auf Heimarbeit. 

Bund plant zusätzliche 90 000 Krippenplätze 

Kritisch in mehrfacher Hinsicht ist die Betreuung für Unter-Drei-Jährige. Zurzeit besuchen rund 34 Prozent oder 820 000 U-3-Kinder eine Krippe. Die Bundesregierung will die Zahl noch erhöhen, geplant sind zusätzliche 90 000 Krippenplätze. Die Große Koalition geht von einem Bedarf von knapp 50 Prozent aus, eingedenk, dass etwa ein Drittel der Kinder und zwar im ersten Lebensjahr wegen des Elterngelds zuhause betreut wird. Am liebsten möchte man auf das DDR-Niveau hinaus, also deutlich mehr als 90 Prozent, damit möglichst viele junge Frauen nur eine kleine Babypause einlegen und dann der Produktion wieder zur Verfügung stehen. So ähnlich sahen das auch schon Karl Marx und Friedrich Engels. 

Darin liegt die zweite Offenbarung sozialistischer Denkweisen. Denn zur Familien- vergessenheit gesellt sich hier die Kindeswohlvergessenheit. Nach diesem kollekti- vistischen Denken kann Vater Staat alles besser. Ignoriert werden die Bindungsbe- dürfnisse kleiner Kinder und die schon lange wissenschaftlich nachweisbare Erkenntnis, dass Bindung der Bildung vorausgeht. Das haben die Entwicklungspsychologie, die Hirn- und die Bindungsforschung ausgiebig gezeigt. Demnach ist eine sichere Bindung gefährdet, wenn die außerfamiliäre Betreuung zu früh beginnt, die Trennung von den Eltern zu lange andauert, die Erzieher und die Gruppen in den Kitas zu oft und zu schnell wechseln. Eine kindeswohl-orientierte Politik müsste hier gerade jetzt unter den Corona-Bedingungen gegensteuern. Instrumente gibt es („Corona-Elterngeld“, Betreuungsgeld), man bräuchte sie nur ausbauen. Das aber scheitert an der fehlenden und auch nicht gewollten Einsicht, dass nicht nur institutionelle, sondern auch familiäre Kinderbetreuung systemrelevant ist. 

Mehr noch: Es stellt sich die Frage, ob Kitas wirklich systemrelevante Wirkung entfalten können, wenn das Personal fehlt, was sich bei vielen Erzieherinnen schon wegen der chronischen Überforderung auch auf die Qualität niederschlägt. Es sind eigentlich die alten Probleme, die schon zu Beginn der Krippenoffensive verdrängt wurden: Mehr Personal und mehr Qualität sind die Voraussetzung für mehr Plätze. Ohne das werden Krippen und Kitas zu Parkplätzen oder Verwahranstalten. Mit Bildung hat das nicht mehr viel zu tun. Darin aber steckt das wirklich Systemrelevante der Kitas. 

VON JÜRGEN LIMINSKI erschienen auf TAGESPOST 43/2020

Wer hat das Sagen, die Eltern oder das Amt?

Die vierfache Mutter und  gefeierte Buchautorin Birgit Kelle macht darauf aufmerksam, dass im Schatten der CORONA-Krise bereits neue politische Versuche unternommen werden, Kinderrechte in der Verfassung zu verankern, obwohl eine Mehrheit der Parlamentarier dieses Vorhaben vor wenigen Monaten  abgelehnt hat. Wäre das Vorhaben damals beschlossen worden, hätten die Gesundheits- und Jugendämter bereits heute das Recht, Kinder gegen den Willen der Eltern aus den Familien zu nehmen, sie zu isolieren und evtl. „vorsorglich“ zu impfen.

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Birgit Kelle:

Das Kindeswohl in Corona-Zeiten – Warum „Kinderrechte in die Verfassung“ gerade jetzt das Erziehungsrecht der Eltern gefährdet

Wir hatten im vergangenen Newsletter das Problem bereits an die Wand geworfen: Wenn in Corona-Zeiten Beamte aus dem Gesundheitsamt in Rundschreiben drohen, dass Kinder aus Familien herausgerissen werden können, sollten sich Eltern nicht an die Quarantänevorgaben innerhalb (!) der eigenen Wohnung halten, dann hätten dieselben Beamten mit „Kinderrechten in der Verfassung“ ein machtvolles Instrument gegen die Eltern in der Hand. Gut, dass das – noch – nicht so ist. Gerade verschärft sich aber der Grund zur Sorge, denn nicht nur die SPD, sondern die Regierungskoalition insgesamt nimmt das Thema Kinderrechte erneut auf die Agenda.
Wie wir gerade erfuhren, beschloss der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD vorgestern, am 25. August 2020, erneut eine Arbeitsgruppe einzusetzen, bestehend aus Regierungsmitgliedern sowie Fraktions- und Parteimitgliedern, damit das Vorhaben „Kinderrechte in die Verfassung“ in dieser Legislaturperiode doch noch durchgeboxt werden kann. Haben wir gerade wirklich keine anderen Sorgen, auch in Bezug auf die Kinder? Es drängt sich die Frage auf: Warum ist das mitten in der größten Wirtschaftskrise des Landes, im größten Bildungsausfall seit dem zweiten Weltkrieg und im Angesicht einer erklärten Pandemie gerade so wichtig, um erneut in Angriff genommen zu werden? Einen akuten Grund gibt es gerade nicht. Wem also soll das erneute Vorhaben nutzen? Denn die Frage, wem es schadet, lässt sich einfacher klären: Den Eltern und somit der ganzen Familie.

Kindeswohl in Corona-Zeiten
Es macht mich langsam wütend, wie sehr die echten Probleme von Kindern und Familie missachtet werden, während der Staat zunehmend versucht ist, sich in Bereiche einzumischen, die eine Frage elterlicher Sorge und Erziehung sind. Wie etwa die Frage, wie ich als Mutter mit meinem eigenen kranken Kind in Quarantäne in meinem eigenen Haus umgehe.
Oder um es einmal so zu formulieren: Ich fände es großartig, wenn die Politik sich intensiv damit befassen würde, wie das Recht unserer Kinder auf eine anständige Bildung endlich wieder umgesetzt wird und wie ein Unterricht stattfinden kann, in dem unsere Kinder nicht sechs oder mehr Stunden am Tag gezwungen sind, dauerhaft eine Maske zu tragen, was gelinde gesagt eine Zumutung ist. Jeder möge das für sich einmal ausprobieren dauerhaft zu Hause.
Auch der Ton macht ja bekanntlich die Musik. Der Ton aus den Gesundheitsämtern war scharf. Missachtung der Maßnahmen wurde mit Kindesentzug bedroht. Das war keine gutgemeinte Handlungsempfehlung.
Im Kontext einer hypersensiblen Politik, die jedes Hinterfragen, jeden Widerstand und jeden Protest gegen staatliche angeordnete Corona-Maßnahmen derzeit mit Strafen bedroht oder Bürger, die ihre Verfassungsrechte wahrnehmen, als „Covidioten“ bezeichnet, lassen Drohungen gegenüber renitenten Eltern besonders aufhorchen. Debatte muss erlaubt bleiben, Widerspruch auch. Und deswegen hier noch einmal kompakt und unter den verschärften Bedingungen von Corona-Maßnahmen und Ausnahmesituationen, eine ganze Liste von Gründen, warum Kinderrechte in die Hand von Eltern und nicht dem Ermessensspielraum politischer Ideologen gehören.

  1. Die gesamte Debatte um Kinderrechte in der Verfassung dreht sich um die Frage, wer definiert das Kindeswohl? Was ist für die Kinder das Richtige und Gute? Was entspricht dem Kindeswohl und was nicht? Welches Recht der Kinder gäbe es zu verteidigen und welches zu vernachlässigen? Wer genau vertritt das Wohl der Kinder im Zweifelsfall und vor allem gegen wen? Und ganz konkret in Corona-Zeiten: Welche Maßnahmen sind für und welche gegen das Kindeswohl gerichtet? Kindeswohl, es ist eine politische Waffe, es ist das Symbolwort für die „Lufthoheit über den Kinderbetten“ und die finale Auseinandersetzung: Bestimmen die Eltern oder der Staat darüber und wer hat das letzte Wort? Alles ist also in Ordnung, solange Staat und Eltern sich einig sind. Nicht erst die Corona-Pandemie zeigt: Das ist mitnichten der Fall, jetzt kommen allerdings ganz neue Gefahrenlagen für Kinder und Familien dazu.
  2. Vorweg, genug gute Gründe gegen die Kinderrechte in der Verfassung habe ich schon vielfach zusammengetragen, zuletzt in einem offenen Brief an die Justizministerin Christine Lambrecht im Mai 2020,nachzulesen hier unter dem Link. Sie hatte mir auch geantwortet, leider ohne auf die inhaltlichen und rechtlichen Bedenken die unzählige Verfassungsexperten bereits vorgetragen haben, konkret einzugehen. Wirklich gewundert hat es mich nicht, denn dass, wider jede Vernunft, die Kinderrechte ein Steckenpferd der Sozialisten sind, ist lange bekannt. Dass sie jeden noch so erbärmlichen Anlass nutzen, um die Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken auch, nachzulesen gerne hier unter diesem Link, wo ich bereits eine Chronologie unguter Anläufe auf die Kinderrechte zusammengetragen habe, die vor allem eines zeigen: Kein Anlass scheint unpassend zu sein, wenn Ideologen einen Grund suchen.
  3. Die Einsetzung einer erneuten Arbeitsgruppe, wie nun gestern beschlossen, wirft die Frage auf: Wozu? Es gab bereits zwei Jahre lang eine Bund-Länder-Gruppe der Koalitionsparteien, herausgekommen waren im Herbst 2019 drei Formulierungsvorschläge für eine Verfassungsänderung, weil man sich im Kreise der Experten aus verschiedenen Lagern nicht einmal auf einen einzigen, gemeinsamen Vorschlag einigen konnte. Was sollte nun eine neue Arbeitsgruppe hervorbringen, außer einen Kuhhandel auf Koalitionsebene? Alle Fakten und vor allem alle Bedenken gegen die Kinderrechte in die Verfassung liegen auf dem Tisch. Seit über 20 Jahren. Und alles spricht dagegen. Verfassungsexperten, die Mehrheit der über die Jahre befragten Sachverständigen im Deutschen Bundestag und auch die Analyse des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages. Und ich war live dabei auf einem Podium in Berlin, als selbst jener Rechtsexperte, die sich vor dem Rechtsausschuss im Bundestag für die Kinderrechte aussprachen, zugeben mussten, dass es keine einzige konkrete Verbesserung für Kinder daraus gäbe, weil alle Handlungsforderungen für Kinder, die sie anbrachten, durch einfache Gesetze verwirklicht werden müssten und auch jederzeit könnten, ohne dass die Verfassung geändert wird. Die Mehrheit aller Experten war also schon immer wegen verfassungsrechtlicher Bedenken gegen die Verankerung von Kinderrechten in die Verfassung. Außer natürlich die SPD, die Grünen und die Linken und einzelne Versprengte der CDU, während die Rechtsexperten der CDU sich massiv dagegen aussprechen.
    Genaugenommen wurde einst das Einfügen der Forderung nach Kinderrechten in die Verfassung von Unionsseite nur deswegen in den Koalitionsvertrag eingefügt, weil Horst Seehofer in einem intellektuellen Blackout unbedingt darauf beharrte, obwohl in seiner eigenen Partei massive Bedenken dagegen herrschten und heute alle, die man in der CSU darauf anspricht, verschämt wegschauen. Horst wer? – werden manche sich fragen. Es ist der Mann der CSU, der nichts mehr zu sagen hat und als Einziger auch bei der 70-Jahr-Feier der CSU-Fraktion im Bundestag fehlte, weil ihn auch niemand dort vermisste. Es stellt sich also in Sachen CSU die Frage, ob Markus Söder das giftige Erbe dieser Koalitionsvereinbarung übernehmen will, das diametral zum Familienbild der CSU steht.
  4. Unter Corona-Bedingungen kommen gerade unheilvolle neue Gründe hinzu, Kinderrechte in der Verfassung abzulehnen, weil sie massiv in den Kompetenzbereich der elterlichen Erziehung eingreifen und dem Staat Kompetenzen zuspricht. Denn leider bietet die Pandemie konkrete Problemfelder, die bereits da sind und andere die unweigerlich kommen werden, bei denen gegensätzliche Auffassungen von Eltern und Staat zum Kindeswohl vorprogrammiert sind.
    Das Kindeswohl beinhaltet selbstverständlich und auch besonders die körperliche Unversehrtheit und die Gesundheit der Kinder. Gerade haben die Gesundheitsämter bereits die Muskeln spielen lassen bei einem Versuch, Eltern bis in das eigene Kinderzimmer hinein vorschreiben zu wollen, wie sie mit ihrem eigenen kranken Kind Corona-konform zu verfahren hätten, und bei Missachtung mit Kindesentzug als letztem Mittel gedroht. Im familienpolitischen Bereich existiert seit Jahrzehnten die Einteilung in „Gute Erziehung – schlechte Erziehung“ und das Schema ist auch im intellektuell niederschwelligen Bereich begreifbar: Gute Erziehung findet unter staatlicher Aufsicht durch angelernte Erzieherinnen in staatlichen Einrichtungen an fremden Kindern statt – böse Erziehung inklusive Verdummungsgefahr findet zu Hause durch Eltern an den eigenen Kindern statt.
    Die Eltern als Bildungs-Gefährder ihrer Kinder durch Kitaverweigerung sind also verbal bereits fest im Repertoire der Politik verankert. Eltern als Gesundheits-Gefährder ihrer Kinder kommt gerade als „Wording“ dazu.
    Jetzt streiten wir gerade über die Frage, ob man Eltern als erziehungsunfähig behandeln darf, weil sie sich nicht an Corona-Anordnungen zu Hause halten.Wie werden zukünftig Eltern eingestuft oder tituliert, die offen gegen Maßnahmen wie etwa die Maskenpflicht an Schulen protestieren, oder gar auf einer Demonstration gesichtet werden?
    Die halbe Welt arbeitet gerade an einem Impfstoff gegen Corona. Die Frage nach einer Impfpflicht, sobald der Impfstoff da ist, wird noch zum politischen Zündstoff werden. Für Erwachsene, aber auch für Kinder.
    Wie wird man Eltern behandeln, die selbst oder gar für ihre Kinder eine Impfung gegen Corona verweigern? Gesundheits-Gefährder ihrer Kinder? Wir haben gerade erst eine Masernimpfpflicht für Kita-Kinder eingeführt. Ohne Impfung kein Kitaplatz, um die anderen Kinder nicht zu gefährden. Die Forderung nach einer Impfpflicht für Schulkinder ist keine theoretisch abstrakte Überlegung, sondern eine Debatte, die uns unweigerlich ereilen wird. Werden Eltern noch widersprechen können, und welche Konsequenzen wird es für ihr Sorgerecht haben? Ich sage das explizit nicht als generelle Impfgegnerin, meine Kinder und ich selbst sind komplett nach Empfehlung durchgeimpft. Ich erinnere mich allerdings auch noch gut an den psychischen Druck, der einst aufgebaut wurde in der Bevölkerung, sich gegen die „Schweinegrippe“ unbedingt impfen lassen zu müssen. Der Druck bei Corona wird ungleich höher werden.
  5. Was gerade auch in Bezug auf die körperliche Unversehrtheit gut und richtig ist für unsere Kinder, dürfen wir als Eltern nicht aus der Hand geben. Kinderrechte in die Verfassung bringt keinen einzigen Vorteil für Kinder, denn sie sind Menschen und genießen deswegen bereits heute jedes einzelne Verfassungsrecht. Unser Grundgesetz kennt kein Mindestalter. Schon heute besitzt der Staat ein umfassendes Recht, Kinder allein schon auf Verdacht auf Misshandlung sofort aus der Familie zu nehmen, es braucht auch für tatsächliches Erziehungsversagen keine neuen Instrumente oder Maßnahmen.Alles was die Politik für Kinder tun möchte, kann sie heute und jetzt sofort mittels einfacher Gesetze im Bundestag tun. Die Frage, die alle Eltern an die Politik stellen sollten ist: Warum tut man nicht, was man tun könnte, und fordert stattdessen eine Verfassungsänderung, die nur symbolischen Charakter hätte? Die Antwort ist einfach, klar und ideologisch begründet: Nur die Verfassungsänderung bringt dem Staat ein Zugriffsrecht auf die Kinder. Nur die Verfassungsänderung bringt dem Staat das Recht das Kindeswohl nach eigenem Ermessen und auch gegen die Ansichten der Eltern zu definieren. Kinderrechte in die Verfassung treibt ein Keil zwischen Eltern und Kind und genau deswegen, sollten Eltern hier kategorisch protestieren.

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Jetzt wird es tatsächlich ernst: Die Regierungs-Koalition nimmt mitten in Corona Pandemie neuen Anlauf zur Verwirklichung des Zieles „Kinderrechte in die Verfassung“ – Hofft man etwa, das Thema unter dem Radar ernsthafter Probleme vorantreiben zu können, ohne dass jemand das groß bemerkt?
Jetzt ist es an der Zeit für Eltern, für ihre Rechte und die ihrer Kinder einzustehen, denn derzeit zeigen viele Maßnahmen unheilvoll, dass die Frage, was für unsere Kinder gut und richtig ist, mit staatlichen Ansichten diametral zusammenprallen kann.

Schreiben Sie an Ihre Abgeordneten, sprechen Sie jeden Politiker an in allen Parteien. In NRW ist gerade Kommunalwahlkampf, es stehen Infostände der Parteien in den Innenstädten. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, Ihre Meinung zu den Kinderrechten kund zu tun. Die Politik soll und muss wissen, dass dies kein Gewinnerthema ist. Die Liste aller Abgeordneten des Bundestages finden Sie hier unter dem Link. Nutzen Sie Ihr Bürgerrecht auf Rede- und Meinungsfreiheit!

Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende von Frau2000plus e.V.

ElternStehenAuf – Hilfe für Eltern und Kinder im Coronawahn

Je länger die Simulation einer Pandemie durch Regierung und Medien verlängert wird, umso mehr werden unsere Kinder durch  Abstandsregelungen und Gesichtsmasken physisch und psychisch geschädigt. Zudem klagen Eltern über Nötigung von Schülern durch Lehrer und Schulleiter, die ohne gesetzliche Grundlage ihre Schutzbefohlenen zu solchen Maßnahmen zwingen, indem sie drohen und sogar vom Klassenunterricht aussperren. Kinder werden zu potentiellen Tätern gemacht, wenn man ihnen die Schuld am Tod ihrer Großeltern gibt, wie es das Bundesinnenministerium  grausam zur Abschreckung empfiehlt. Ist unserer Regierung denn kein Mittel zu widerlich, um ihren PLAN durchzusetzen?

Unter dem Druck dieser Situation gründete sich die Elterninitiative „ElternStehenAuf“: https://www.elternstehenauf.de

Hier können sich Eltern Rat holen und sich vernetzen, Aktionen planen und Auswege finden.

Mit einer geschädigten Generation ist kein Saat zu machen.                           Könnte das der PLAN sein?

Die Saat verderben!

Eine Grundschullehrerin aus dem Lkr. Ravensburg sandte uns. die Kopie ihres Schreibens an die bw. Landesregierung, das Kultusministerium, Schulbehörden etc.

Sehr geehrte Damen und Herren!

DIE LEBENSKRAFT EINES ZEITALTERS LIEGT NICHT IN SEINER ERNTE, SONDERN IN SEINER AUSSAAT.“

Carl Ludwig Börn (1786-1837)

Ich bin seit bald 30 Jahren Grundschullehrerin in den Klasse 1 bis 4.
Meist unterrichte ich jahrgangsgemischte Klassen.
Ich habe Zusatzausbildungen in Zirkus- und Theaterpädagogik
und ich spüre Sorge, tiefe FÜRsorge um alle Grundschulkinder!

Ich bin „daFÜR“
dass wir ENDLICH wieder
die KINDER
in den Mittelpunkt unserer Fürsorge stellen!

Ich fordere,
dass wir ENDLICH wieder der seelischen und körperlichen Gesundheit der Kinder Beachtung schenken
OHNE ANGST vor Ansteckung!
OHNE ANGST vor Viren!

Ich möchte den Kindern wieder sagen:                                                                      Du bist richtig, nicht krank oder gar ansteckend!

Ich möchte ihr URVERTRAUEN wieder stärken 
durch echten körperlichen KONTAKT und NÄHE
durch liebevolle ermunternde BERÜHRUNG
durch gelebte GEMEINSCHAFT
durch soziales MITEINANDER
mit Freunden und Gleichaltrigen

Ich möchte mit den Kindern wieder
Einfühlungsvermögen und Mitgefühl in der Klassen-, und Schulgemeinschaft leben,
damit sie das eigene Verhalten von Gleichaltrigen gespiegelt bekommen,

Ich möchte die Kinder wieder einladen,
offene, beziehungsfähige Wesen zu sein.
OHNE 1,5m Abstand
OHNE  Mundnasenschutz
OHNE Vereinsamung am zweidimensionalen Bildschirm

Ich fordere STRUKTURIERTE SCHULTAGE:
spielerisches Lernen mit allen Sinnen,
Methodenvielfalt und Einzel,- Partner,-und Gruppenarbeit –  Sozialformwechsel.       Singen, lachen ohne Angst vor Tröpfcheninfektion
Material teilen, ohne Angst oder der Frage nach Flächendesinfektion                                ich möchte keine Waschphobie auslösen                                                                       und ich möchte den Kindern die Angst nehmen,
dass sie möglicherweise ihre Großeltern anstecken könnten.

Wir dürfen den Kindern                                                                                               KEINE Schuld und KEINE Verantwortung für die Älteren auferlegen (das könnten Kinder nur bewältigen, in dem sie ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle abspalten).

Und ich fordere EIN ENDE                                                                                               der ungesunden Eltern – Kind Beziehungen, die vielerorts entstehen, weil Eltern zu Hilfslehrern gemacht werden. Es ist eine unzumutbare Situation über solch einen langen Zeitraum, sie stellt eine Überforderung dar und kann schlimme Formen annehmen. Manche Eltern müssen ihre Kinder alleine lassen, viele kommen unter emotionalen Druck, im schlimmsten Fall werden die Eltern gewalttätig.

N.N.

 

 

DFV: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Der Deutsche Familienverband DFV äußert sich mit einer Pressemeldung zur Situation von Familien in der Corona-Krise:

Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Pressemeldung 14. Mai 2020

Je länger die Krise dauert, desto offensichtlicher werden die existenziellen Sorgen von Familien sichtbar. Angesichts der heutigen Bundestagsdebatte über soziale Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise fordert der Deutsche Familienverband ein Betreuungsbudget von 800 Euro pro Monat.

……

Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

 

Muttertag 2020

Allen Müttern wünschen wir einen wunderschönen Muttertag!

*****

Die Ärztin Frau Dr. Carmen  Reichert-Schuhwerk antwortet auf den Artikel „FDP-Politiker fordert Zuschlag für Bedürftige“, Schwäbische Zeitung, 29. 04. 2020 in folgendem

 

Leserbrief:

Wie die Obduktionen ergeben haben, starben nicht alle an den Infekten selbst, sondern an einer anderen Erkrankung wie zum Beispiel Herzinfarkt. Die mittelbare Todesrate durch Corona könnte aber durch Rezession und Arbeitslosigkeit bald noch drastischer steigen: Unter anderem, wenn werdende Eltern Zukunftsangst haben und es dadurch nicht bei den 100 000 Abtreibungen pro Jahr bleiben wird.

Es ist deshalb dringendst notwendig, besonders Schwangeren und Familien in prekären Verhältnissen sofort tatkräftig zu helfen. Österreich hat den Familienhärtefonds auf 60 Millionen Euro verdoppelt; nträge können seit dem 15. April 2020 gestellt werden. Die Slowakei plant sogar, Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat finanziell zu unterstützen. Diese Länder investieren in die Zukunft!

Kinder aber, die nicht leben durften fehlen dann in 20 bis 25 Jahren auch auf dem Arbeitsmarkt. Nur Firmen mit ihrem lauten Ruf nach immensen Finanzspritzen zu bedienen, ist zu kurz gedacht, Artikel 1 unseres Grundgesetzes meint nicht die Wirtschaft, sondern den Menschen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Die Bundesregierung muss jetzt endlich die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Unterstützung von Familien und ungeborenen Kindern in suffizienter Weise auch umsetzen. Schöne Worte und Minimalerhöhungen von Kindergeld und so weiter sind zu wenig. Und Kitas bringen fürs Familienbudget von arbeitslosen Eltern leider auch nichts.

 

 

Schutz des Lebens? – Welch eine Heuchelei!

Seit fast dreißig Jahren ermöglicht unser liberales Abtreibungsgesetz die Tötung von  ungeborenen Kindern, ohne dass unsere politisch Verantwortlichen auch nur je den geringsten Anstoß daran genommen hätten, dass allein in Deutschland jährlich mehr als 100 000 künftige Fachkräfte in Wissenschaft, Kultur, Handwerk, Medizin, Lehre gar nicht mehr geboren werden. Im Gegenteil, unsere JUSOS wollen ebenso wie die grünsozialliberalen Parteien im EU-Parlament Abtreibung künftig zum „Menschenrecht“ erklären! Jetzt mit CORONA heißt es plötzlich: Leben schützen! – Welch eine Heuchelei! 

 

Leserbrief:

Schäuble zweifelt an Corona-Maßnahmen – Schwäbische Zeitung 27. 04. 2020 
 
Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise wurden unter der Maxime „Schutz des Lebens“ getroffen. Es geht vor allem um den  Schutz der alten und vorerkrankten Menschen, denn die jüngeren sind durch ihr stabiles Immunsystem fast vollständig geschützt. Der alternativlos proklamierte „Schutz des Lebens“ klingt in meinen Ohren so lange extrem unglaubwürdig, wie der Regierung der Schutz vor Abtreibung von mehr als jährlich 100 000 Kindern völlig egal ist, wogegen es weder den leisesten Aufschrei noch geeignete Maßnahmen gibt. Es sterben also in diesem Jahr 25 mal mehr gesunde Kinder als alte Coronakranke. Daher scheint mir, dass andere Interessen hinter dem vorgeblichen Schutz des Lebens stehen. Herrn Schäuble gebührt Dank für seine Mahnung. Er ahnt vielleicht, dass nach einer an die Wand gemalten zweiten Welle eine dritte und weitere Wellen die Wiederherstellung unserer Grundrechte auf den St. Nimmerleinstag hinausgezögert werden könnte.
 
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

Einkaufsbeschränkungen für Familien?

Das Institut  für Demokratie, Allgemeinwohl und Familie IDAF kritisiert  die derzeitigen Einkaufsbeschränkungen. wegen CORONA, weil sie die Ansprüche von Kinderreichen und Alleinerziehenden nicht berücksichtigen: Kinderreiche und Alleinerziehende: Erfahrungen von unüblichen Haushalten in Corona-Zeiten

Sie können auch folgende Petition unterzeichnen:

https://weact.campact.de/petitions/berufstatige-alleinerziehende-in-der-corona-krise-nicht-vergessen