Vorbildliche Familienpolitik in Ungarn

Im westlichen Europa gilt die deutsche Familienpolitik merkwürdigerweise als optimal, obwohl sie hinter den meisten EU-Staaten weit hinterher hinkt. Das ist auch nicht verwunderlich, stehen wir Deutschen weltweit da als Gewinnernation. Dass wir unseren vermeintlichen Wohlstand mit den höchsten Mieten, den höchsten Strompreisen, den höchsten Steuern- und Abgabenquoten, den niedrigsten Renten, dem höchsten Renteneintrittsalter und den niedrigsten Zinsen teuer erkauft haben – das wird nicht publiziert.

Frau D. schreibt uns:

Sehr geehrte Frau Fischer,

mein Name ist Ruth D. Ich lebe mit meiner Familie, wir haben fünf Kinder, in Bayern. Trotz meiner fünf Kinder arbeite ich in einer ¾ Stelle. Mein zusätzliches Einkommen ermöglicht uns Kinobesuche oder auch mal mit der Familie essen gehen bzw. in den Camping-Urlaub zu fahren.

Da ich mehrere Sprachen spreche und ein sehr aufgeschlossener Mensch bin, komme ich überall schnell mit anderen Menschen in Kontakt. Dabei fällt mir immer wieder auf wie die deutsche Familienpolitik im europäischen Ausland gesehen wird, bzw. wie sie in der europäischen Medienlandschaft dargestellt wird. Ich bin immer wieder aufs neue überrascht, dass wir als Großfamilie von der „tollen“ deutschen Familienpolitik und Familienförderung nichts mitbekommen. Die Leute im Ausland sind immer ganz entsetzt, wenn ich meine Erfahrungen der deutschen Familienpolitik erzähle. Sie erkennen dann, wie gut die Familienpolitik ihrer Heimatländer ist und ich frage mich immer, wo diese Fehlinformationen herkommen.

Hier ein paar Beispiele:

Ein Franzose war ganz entsetzt als er erfuhr wieviel Steuern und Sozialabgaben wir in Deutschland, trotz unserer fünf Kinder, zahlen. Er erklärte mir darauf, dass wir dafür keine Krankenkassenbeiträge für die Kinder zu zahlen hätten. Als ich ihm unsere monatlichen Kosten für die gesetzliche Krankenkasse sagte blickte er erstaunt. In Frankreich beträgt der Beitrag für die Krankenkasse nur einen Bruchteil von unserem Beitrag. Dass wir finanziell nicht in der Lage wären, für jedes unserer Kinder mehrere hundert Euro Krankenkasse zu zahlen, leuchtete ihm ein.

Die Regierung von Großbritannien beschloss vor der Brexit-Abstimmung (Juni 2016) die staatliche Förderung für Kinder zu kürzen. Eine Britin erklärte mir Ostern 2016, dass die Briten jetzt weniger Kinder bekommen. Die gekürzte Familienförderung hat zu einem Geburtenrückgang geführt. In Deutschland habe ich nie etwas über die britische Familienpolitik gelesen. Im Jahr 2019 las ich dann zufällig in einer deutschen Zeitung, dass die Briten wegen dem Brexit weniger Kinder zur Welt bringen. Die gekürzte Familienförderung wurde nicht mit einem Wort erwähnt.

Auch Polen und Tschechien hat die Familienförderung erst vor kurzem geändert. Beide Länder wollen Familien mehr unterstützen. Vor allem Familien mit mehr Kindern wollen sie finanziell unterstützen. Der erste Erfolgt zeigt sich schon. Familien bekommen wieder mehr Kinder.

Warum schreibe ich ihnen das alles. Für mich besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen finanzieller Familienförderung und der Geburtenrate, als empirischer Beweis dient die Familienpolitik der genannten Länder. Leider liest und hört man in den Medien fast nichts über die Familienpolitik anderen europäischen Ländern.

Wenn mir Leute sagen „uns geht es gut in Deutschland“, frage ich grundsätzlich nach mit wem sie sich vergleichen. Ich kann nicht sagen „uns geht es gut“, wenn ich keinen Vergleich habe. Dann höre ich immer Länder wie z.B. Polen oder Tschechien. Wenn ich widerspreche kommen Vergleiche wie: uns geht es Besser wie in Indien. Nur, würde es mir als Akademikerin in Indien wirklich schlechter gehen. Ich hätte dort ein Haus mit Garten, Haushaltshilfen u.s.w. Uns würde es nicht schlechter gehen. Wir müssen zum richtigen Vergleichen gezwungen werden um zu erkennen, wie wir wirklich dastehen.

Meine Bitte an Sie: Im europäische Familienpolitik müsste mehr und besser miteinander verglichen werden. Die Bevölkerung müsste mehr darauf hingewiesen werden, wie schlecht die deutsche Familienpolitik für Familien mit Kindern ist. Dazu müssten auch die Medien mehr veröffentlichen um die Politik zum Handeln zu zwingen .

Mit freundlichen Grüßen

Ruth D.

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Einen hervorragenden Einblick in die Familienpolitik Ungarns gibt der ehemalige Präsident  des deutschen Lehrerverbandes und Buchautor Josef Kraus.

Vorbildliches Ungarn

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Inzwischen hat der Deutsche Familienverband seinen „Horizontalen Vergleich über das frei verfügbare Einkommen“ von Familien je nach Kinderzahl bei gleichem Bruttolohn veröffentlicht. Erneut zeigt sich, dass für unsere Regierung der Wohlstand von Familien  zweitrangig ist, je mehr Kinder sie  aufziehen:

https://www.deutscher-familienverband.de/wp-content/uploads/2020/05/200506_HV_2020_Gesamtdatei.pdf?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=dfv-presse-ungerechte-belastung-von-familien-durch-steuern-und-sozialabgaben-horizontaler-vergleich-deckt-schieflage-auf_15

 

 

Politikwende – Familie auf Platz EINS!

Das Bündnis DEMO für ALLE richtet sich mit fünf Fragen eines Fragebogens an die Bundestagsabgeordneten der Wahlkreise und fordert eine Politikwende mit dem Ziel, Familien wieder auf Platz 1 zu setzen:

Umfrage an MdBs zu einer Politikwende für die Familie

In der Corona-Krise hat sich eine Institution als unverzichtbar für den Staat erwiesen: die Familie. Ohne Vor – ankündigung erhielten die Eltern ihre volle Erziehungs- und Bildungsverantwortung für ihre Kinder zurück. Heimunterricht betreuen und berufliches Home-Office, dazu das volle Familien- und Haushaltsprogramm bei wochenlangem Shutdown sind eine Mammutleistung, die tausende Familien derzeit erbringen!

Dies funktioniert nur deshalb, weil es der ureigensten Natur und Aufgabe der Familie entspricht. Familie ist mehr als systemrelevant, Familie trägt den Staat. Schon immer, nicht erst seit Corona. Genau deshalb hat das Grundgesetz in Art. 6 die Familie unter den besonderen Schutz des Staates gestellt. Aber die Politik hat den Schutz jahrzehntelang ausgehöhlt, Eltern und Familie entrechtet, steuerlich und finanziell benachteiligt, Ehe und Familie umdefiniert, „alternative Lebensmodelle“ propagiert und zahlreiche familienfeindliche Ent- scheidungen getroffen.

Damit muss Schluss sein. Aus der Corona-Erfahrung sind Konsequenzen zu ziehen: Eine Politikwende für die Familie muss her! Wie stehen Sie dazu?

1. Echte Wahlfreiheit für Familien schaffen

Die Corona-Krise trifft Familien mit Kindern besonders hart. Rund um die Uhr betreuen und versorgen sie nun ihre Kinder daheim, während die beruflichen Verpflichtungen zumeist ungemindert weiterlaufen. Deut – licher denn je tritt dabei zu Tage, dass die einseitige Förderung der Vollerwerbstätigkeit beider Eltern (Krip- penausbau etc.) ein familienpolitischer Irrweg ist. Auch außerhalb der Krise wird das für die Familien nicht selten zur Zerreißprobe. Das Teilzeitmodell (z.B. er Vollzeit, sie daheim oder in Teilzeit) ist dagegen flexibel und macht Familien stark. Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass Familien neben Anerkennung ausrei- chend finanzielle Wahlfreiheit besitzen, um selbst über die Aufteilung von Beruf und Familienarbeit ent- scheiden zu können.

Dem stimme ich zu: Ja  – Nein –  Weiß nicht

2. Erziehungsrecht der Eltern stärken

Mit der Schließung der Schulen wurden viele Eltern über Nacht in die ungewohnte Verantwortung genom- men, den Unterricht ihrer Kinder zu begleiten oder sogar selbst zu übernehmen. Was bislang in Deutschland unter Strafe verboten war, wurde zwingende Notwendigkeit. Dabei zeigt sich, dass auf das Verantwortungs – bewusstsein und die Fähigkeiten der Eltern Verlass ist. Das gilt auch außerhalb der Krise. Eltern wissen in der Regel am besten, was wichtig und gut für ihre Kinder ist. Deshalb sollte bei entwicklungssensiblen The- men das Mitspracherecht der Eltern ausgebaut werden bis hin zur Möglichkeit, das Kind vom Unterricht zu befreien. Die strikte Schulpflicht sollte mittelfristig durch eine Bildungspflicht ersetzt werden, wie in fast al- len unseren Nachbarländern üblich.

Dem stimme ich zu: Ja –  Nein –  Weiß nicht

3. Erziehungsleistung der Eltern honorieren

Mit ihren finanziellen Beiträgen zu Rente-, Pflege- und Krankenversicherung bei gleichzeitigem Erziehen der Kinder leisten Eltern einen doppelten Beitrag. Sie finanzieren das Sozialversicherungssystem und sichern durch ihre Kinder dessen Fortbestand in der Zukunft. Zusätzlich werden Familien durch Verbrauchssteuern (Mehrwert-, Energiesteuer u.v.m.) überproportional belastet. Die Familie ist damit auch in finanzieller Hin- sicht eine wesentliche Stütze der Gesellschaft. Das sollte der Politik daher jede Ehre – Honor – wert sein. Der Corona-Shutdown wird Familien finanziell härter treffen als Personen, die allein für sich selbst sorgen müssen. Die seit vielen Jahrzehnten überfällige finanzielle Entlastung für Familien sollte deshalb jetzt drin- gend in Angriff genommen werden.

Dem stimme ich zu: Ja –  Nein –  Weiß nicht

4. Intaktes Familienglück fördern

Die Corona-Krise hat offengelegt, wie wichtig eine stabile und innige Bindung innerhalb der Familie ist. In- takte Familien mit Vater und Mutter sind das optimale Fundament, auf dem Kinder zu gefestigten Persön- lichkeiten heranwachsen können. Vor allem aber sind sie Krisensituationen deutlich besser gewachsen als „alternative Familienmodelle“. Denn jede dieser Alternativen ist de facto eine Trennungsfamilie, unter der alle, vor allem aber die Kinder, zu leiden haben. Die staatlich beförderte Propagierung „alternativer Model- le“ als gleichwertig mit der natürlichen Familie ist eine Irreführung und muss im Sinne der Stärkung intakten Familienglücks beendet werden.

Dem stimme ich zu: Ja –  Nein –  Weiß nicht

5. Gesetzgebung am Familienwohl orientieren

Viele politische Weichenstellungen der letzten Jahrzehnte haben die Situation der Familie verschlechtert. Das gilt selbst für Entscheidungen, die vorgeben, für Familien erlassen worden zu sein. Häufig entpuppen sich diese als reine Mogelpackungen, die die Freiheit der Familien und deren finanzielle Unabhängigkeit zu – nehmend schmälern. Deshalb brauchen wir eine Familienwohlprüfung in der Gesetzgebung, die analysiert, wie ein Gesetz sich tatsächlich auf Familien auswirkt. Das Wohl der Familie muss der Maßstab bei allen ge – setzlichen und administrativen Entscheidungen sein.

Dem stimme ich zu: Ja –  Nein –  Weiß nicht

Ausgefüllt von (Vorname Name):

Die Umfrageergebnisse werden demnächst auf www.demofueralle.de veröffentlicht. Impressum: DemoFürAlle | Hedwig v. Beverfoerde | Münchenhofstr. 33 | 39124 Magdeburg

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Sehr geehrter MdB Axel Herr Müller CDU!

Für Ihre freundliche und persönliche Antwort auf meine Bitte, den Fragebogen zur künftigen Familienpolitik auszufüllen, danke ich Ihnen sehr. Ich erlaube mir, auf folgendes Zitat Ihrer Antwort einzugehen:

„Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht die Zeit habe, irgendwelche Fragebögen auszufüllen, zudem konnte der angegebene Link von mir nicht geöffnet werden.  Ich werde zunehmend das Gefühl nicht los, dass es gewünscht ist, den Abgeordneten für die eigenen Ziele einzunehmen oder gar zu verpflichten. Das ist nicht der Abgeordnete, den das Grundgesetz in Art. 38 Abs.1 GG als an Weisungen und Aufträgen nicht gebunden und nur seinem Gewissen unterworfen definiert.“

Es tut mir leid, dass Sie den LINK zu dem Fragebogen nicht öffnen konnten, was mich irritiert, denn andere Abgeordnete unseres Wahlkreises hatten damit kein Problem. Sie werden also das Gefühl nicht los, für „eigene Ziele (Ihrer Wähler)“ eingenommen, bzw. „verpflichtet“ zu werden. Hoppla! Da muss der demokratische Wähler erst mal schlucken! Er fragt sich: Bin ich im falschen Film? Bisher sind wir nämlich davon ausgegangen, dass der gewählte Abgeordnete sich explizit um die „eigenen Ziele und Anliegen der Wählerschaft“ zu kümmern hat. In unserem Fall hat das Bündnis DEMO für ALLE stellvertretend für Hunderte von Familien im Wahlkreis die Formulierungen geliefert, die ansonsten jede einzelne Familie hätte an Sie richten wollen. Mit fünf Kreuzen hätten Sie es einfach gehabt. Doch Sie verweigerten Ihre Beteiligung. Ich wette, dass dies demokratisch ganz schlecht bei den Wählern ankommt, weil viele Eltern Ihnen eine solche Haltung nicht verzeihen und sich von der CDU abwenden, um eine familiengerechtere Partei zu wählen, falls sie überhaupt nochmal wählen gehen.

Damit grüße ich Sie enttäuscht für die

ELTERNINITIATIVEFÜRFAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer

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Sehr geehrter Herr MdB Benjamin Strasser, FDP !

Für Ihre freundliche und persönliche Antwort auf meine Bitte, den Fragebogen zur künftigen Familienpolitik auszufüllen, danke ich Ihnen sehr. Ich erlaube mir, auf folgendes Zitat Ihrer Antwort einzugehen:

„Ich bitte um Verständnis, dass ich den Fragebogen aufgrund der Verbindungen der Organisatorin der Demo für Alle in die Neue Rechte nicht ausfüllen werde. Ich hoffe, ich habe Ihnen meinen Standpunkt dennoch hinreichend verdeutlicht.“

Dass  mich Ihre Weigerung nicht befriedigt, und zwar aus rein demokratischen Erwägungen, liegt auf der Hand. Sie rechnen Frau von Beverförde persönlich der Neuen Rechten zu. Falls dies zutreffen sollte, ist das in unserem pluralistisch-demokratischen Staat erstens kein Verbrechen, und zweitens kein Grund, die Anliegen von Tausenden von Familien zu ignorieren. Frau B. oder ihr Team haben lediglich formuliert, was sonst jede einzelne Familie mit eigenen Worten an Sie als deren Vertreter in unserem Wahlkreis hätten tun wollen. Ihr persönliches Ressentiment gegen Frau von Beverförde rechtfertigt nicht, dass Sie  Hunderte von Eltern und Kindern in Ihrem Wahlkreis nicht vertreten wollen. Das hat m.E. mit Ihrem demokratischen Auftrag nichts zu tun. Das überparteiliche Bündnis DEMO für ALLE vertritt Wähler und Wahlverweigerer aller Couleur, also auch Familien mit einer FDP-Ausrichtung. Sie hätten außerdem die Chance gehabt, mit Ihren Antworten neue FDP-Wähler zu gewinnen. Statt dessen werden diese sich neu orientieren müssen. Oder könnte es sein, dass Sie sich nicht festlegen wollen? Auch das macht sich nicht gut für ein Mitglied des Bundestages. Ich hätte es fair gefunden, wenn Sie etwa „weiß nicht“ im Sinne einer Enthaltung angekreuzt hätten.

Aber ich wiederhole mich: Dass Sie das Recht von uns Bürgern akzeptieren, uns mit unseren Anliegen an Sie als MdB zu wenden, und dieses nicht abstreiten (wie es leider auch passiert), finde ich korrekt. Dafür danke ich Ihnen.

Mit besten Grüßen

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVEFÜRFAMILIENGERECHTIGKEIT

„Wir tragen einen langen Spieß und sind die sieben Schwaben…“

Aus unseren Schultagen erinnern wir Oberschwaben uns an den Schwank von den sieben Schwaben, die bewaffnet mit einem langen Spieß gegen ein schreckliches Ungeheuer zu Felde zogen, vor dem die Menschen im Land in Angst und Schrecken geraten waren. Die sieben Eiferer scheuten keine Mühe, sich der Herausforderung zu stellen. Mit markigen Sprüchen sprachen sie sich gegenseitig Mut für den riskanten Angriff zu. Allerdings stellte sich der Feind letztlich als ein braves Häslein heraus, das munter weiter hoppelte. Die tapferen Helden mussten beschämt abziehen.

 

In solchen seit Generationen tradierten Geschichten steckt eine Menge Weisheit. Kann es sein, dass das Häslein heute Covid 19 heißt? Kann es sein, dass der lange Spieß namens „Lockdown“ ein ineffektives Mittel ist, den scheinbaren Feind zu bekämpfen? Kann es sein, dass das Virus  hurtig entschwand und sich nun ins Fäustchen lacht? Ich meine: Wie die sieben Schwaben  zur Freude ihrer Frauen und Kinder zurück kehrten in ihre Dörfer, so sollten auch wir unsere Angstmasken abnehmen und zurück kehren zu einem Leben ohne Panik und zu einer Begegnung „vis a` vis“, um einander wieder näher zu kommen.

Ich will nicht leugnen, dass unsere Gesellschaft bedroht ist. Aber der Feind heißt nicht Covid 19. Er hat viele Namen: Waffenexporte in instabile Staaten, Sanktionen gegen unschuldige Völker, bissige Unterstellungen und Diffamierungen gegenüber Nachbarstaaten, Sklavenlöhne für Pflegedienste, Familienarmut, Altersarmut – wahrhaft kein Häslein, sondern ein riesiges Ungeheuer. Und  d e m  gilt es, den Kampf anzusagen!

Bärbel Fischer

Zum heutigen Tag der Familie

Hat Familie eine Zukunft?    

   Bei einem „Weiter so“ hat sie das nicht

Der Verband Familienarbeit e.V. mahnt in seiner Pressemeldung: Ein „Weiter so“ in der Familien-und Rentenpolitik raubt Familien und Gesellschaft  die Zukunft.

 PM Tag der Familie

DFV: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Der Deutsche Familienverband DFV äußert sich mit einer Pressemeldung zur Situation von Familien in der Corona-Krise:

Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Pressemeldung 14. Mai 2020

Je länger die Krise dauert, desto offensichtlicher werden die existenziellen Sorgen von Familien sichtbar. Angesichts der heutigen Bundestagsdebatte über soziale Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise fordert der Deutsche Familienverband ein Betreuungsbudget von 800 Euro pro Monat.

……

Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

 

Muttertag 2020

Allen Müttern wünschen wir einen wunderschönen Muttertag!

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Die Ärztin Frau Dr. Carmen  Reichert-Schuhwerk antwortet auf den Artikel „FDP-Politiker fordert Zuschlag für Bedürftige“, Schwäbische Zeitung, 29. 04. 2020 in folgendem

 

Leserbrief:

Wie die Obduktionen ergeben haben, starben nicht alle an den Infekten selbst, sondern an einer anderen Erkrankung wie zum Beispiel Herzinfarkt. Die mittelbare Todesrate durch Corona könnte aber durch Rezession und Arbeitslosigkeit bald noch drastischer steigen: Unter anderem, wenn werdende Eltern Zukunftsangst haben und es dadurch nicht bei den 100 000 Abtreibungen pro Jahr bleiben wird.

Es ist deshalb dringendst notwendig, besonders Schwangeren und Familien in prekären Verhältnissen sofort tatkräftig zu helfen. Österreich hat den Familienhärtefonds auf 60 Millionen Euro verdoppelt; nträge können seit dem 15. April 2020 gestellt werden. Die Slowakei plant sogar, Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat finanziell zu unterstützen. Diese Länder investieren in die Zukunft!

Kinder aber, die nicht leben durften fehlen dann in 20 bis 25 Jahren auch auf dem Arbeitsmarkt. Nur Firmen mit ihrem lauten Ruf nach immensen Finanzspritzen zu bedienen, ist zu kurz gedacht, Artikel 1 unseres Grundgesetzes meint nicht die Wirtschaft, sondern den Menschen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Die Bundesregierung muss jetzt endlich die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Unterstützung von Familien und ungeborenen Kindern in suffizienter Weise auch umsetzen. Schöne Worte und Minimalerhöhungen von Kindergeld und so weiter sind zu wenig. Und Kitas bringen fürs Familienbudget von arbeitslosen Eltern leider auch nichts.

 

 

Keine Gesundheitsdiktatur!

Liebe Freunde,

mit diesem Schreiben habe ich mich an unsere Bundestagsabgeordneten gewandt. Die Gefahr ist groß, in eine Gesundheitsdiktatur zu geraten. Mit Gesundheits-Apps (?) und Impfzwang werden wir total gläsern. Das sollten wir unbedingt verhindern. Bitte schreibt ebenfalls an unsere BTAbgeordneten ( wer will wortgleich )!
Bitte auch weitersagen!
Schöne Grüße in Eile
Bärbel Fischer
Hier noch eine Aufklärung:  https://www.youtube.com/watch?v=DxzMpNoZOL0
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Absenderanschrift
 
Sehr geehrte Frau ………. 
sehr geehrter Herr  ………….

 

Am 15. Mai will der Bundestag darüber abstimmen, ob wir Bürger künftig mit einem Immunitätsdokument nachweisen müssen, dass wir geimpft sind mit einem Serum, das noch nicht ausreichend auf Langzeitschäden  getestet wurde. Wer dieses Dokument nicht nachweisen kann, soll wie im totalitären China, einzelne Grundrechte verlieren und mit Repressalien bestraft werden.

Nach Art. 2.2 Grundgesetz haben wir Bürger das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Ich will selber entscheiden, ob, wogegen und wann ich mich impfen lasse.                            Es darf kein Gesetz beschlossen werden, das dieses Grundrecht aushebelt.

Ich bitte Sie, diesem Vorhaben  k e i n e s f a l l s  zuzustimmen, denn 
 
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. 
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ Art. 1.1 GG
Mit freundlichem Gruß
Name…..

Schutz des Lebens? – Welch eine Heuchelei!

Seit fast dreißig Jahren ermöglicht unser liberales Abtreibungsgesetz die Tötung von  ungeborenen Kindern, ohne dass unsere politisch Verantwortlichen auch nur je den geringsten Anstoß daran genommen hätten, dass allein in Deutschland jährlich mehr als 100 000 künftige Fachkräfte in Wissenschaft, Kultur, Handwerk, Medizin, Lehre gar nicht mehr geboren werden. Im Gegenteil, unsere JUSOS wollen ebenso wie die grünsozialliberalen Parteien im EU-Parlament Abtreibung künftig zum „Menschenrecht“ erklären! Jetzt mit CORONA heißt es plötzlich: Leben schützen! – Welch eine Heuchelei! 

 

Leserbrief:

Schäuble zweifelt an Corona-Maßnahmen – Schwäbische Zeitung 27. 04. 2020 
 
Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise wurden unter der Maxime „Schutz des Lebens“ getroffen. Es geht vor allem um den  Schutz der alten und vorerkrankten Menschen, denn die jüngeren sind durch ihr stabiles Immunsystem fast vollständig geschützt. Der alternativlos proklamierte „Schutz des Lebens“ klingt in meinen Ohren so lange extrem unglaubwürdig, wie der Regierung der Schutz vor Abtreibung von mehr als jährlich 100 000 Kindern völlig egal ist, wogegen es weder den leisesten Aufschrei noch geeignete Maßnahmen gibt. Es sterben also in diesem Jahr 25 mal mehr gesunde Kinder als alte Coronakranke. Daher scheint mir, dass andere Interessen hinter dem vorgeblichen Schutz des Lebens stehen. Herrn Schäuble gebührt Dank für seine Mahnung. Er ahnt vielleicht, dass nach einer an die Wand gemalten zweiten Welle eine dritte und weitere Wellen die Wiederherstellung unserer Grundrechte auf den St. Nimmerleinstag hinausgezögert werden könnte.
 
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

Elterngeld unter der Lupe

Das Verband Familienarbeit e. V. äußert sich in folgender Pressemeldung zu dem seit Jahren beklagten Mißstand, dass die Höhe des Elterngelds EG von der Höhe des  Erwerbseinkommens der Mutter abhängt. Je weniger Einkommen eine Mutter vor der Niederkunft hatte, umso geringer fällt es aus. Das EG honoriert nicht die mütterliche Erziehungs-und Pflegeleistung, sondern es hat verfassungswidrig  die Funktion des Lohnersatzes, was in der Coronakrise überdeutlich sichtbar wird. Nachbesserungen kommen nur wieder jenen Müttern zugute, die Erwerbseinkommen hatten, anstatt dass  alle Mütter für ihren generativen Einsatz mit dem gleichen Betrag bedacht werden.

Siehe:  PM Corona