Sehr geehrter Herr OB Palmer,

Sehr geehrter Herr OB Palmer,

in der LANZ-Sendung vom 25. 01. 2022 schlagen Sie eine verbindliche Impfpflicht für alle über 50-Jährigen vor, damit die Kliniken vor Überlastung verschont bleiben. Meinem Sohn, 55-jährig, hat die doppelte Impfung nichts genützt. Er erkrankte trotzdem an Corona. Jetzt lässt er sich boostern ohne Aussicht auf Nutzen, denn der Erfolg einer solchen Spritze ist bis dato  keinesfalls erwiesen.
Grundsätzlich kranken alle Diskussionen um das Thema Corona an der  I g n o r a n z   folgender Aussage:
„Es ist nicht die Pflicht der Bevölkerung unsere Kliniken vor Überlastung zu schützen, sondern es ist die Pflicht der Regierung, unsere Kliniken pandemiefest zu machen.“
Weshalb sollten meine Kinder drei oder mehr Impfungen über sich ergehen lassen, weil die Politik es über Jahrzehnte versäumt hat, ihre Aufgabe zu erfüllen?
Weshalb sollten meine Kinder drei oder mehr Impfungen über sich ergehen lassen, weil die Politik nicht aufhört, unser Gesundheitswesen durch Schließungen von Krankenhäusern und den Abbau von Intensivbetten zu schwächen?
Weshalb sollten meine Kinder drei oder mehr Impfungen über sich ergehen lassen, weil unsere Politik es versäumt hat, Pflegekräfte für ihre kräftezehrende Arbeit angemessen zu entlohnen?
Ich hielt Sie bisher, Herr Palmer für einen Demokraten. In einer Demokratie wird mit unserem Grundgesetz seit 1949 das Individuum, seine Rechte und Pflichten gegenüber dem Kollektiv geschützt, anders als in den 12 Jahren vor 1945. Was Sie neuerdings aber gegensätzlich erklären: Die Rechte des Individuums sind künftig hinfällig gegenüber dem Kollektiv. Ich erlaube mir die Bemerkung, dass diese Rechtsprechung seit 1949 und seit dem NÜRNBERGER KODEX von 1947  g i l t , und zwar auf ewig!
In unserem Grundgesetz finde ich keinen einzigen Artikel zum „Recht auf Gesundheit“. Folglich hat der Staat zwar für die Rahmenbedingungen eines funktionierenden Gesundheitswesens zu sorgen (s.o.), aber er hat kein Recht, die gesunde Bevölkerung (98,5%) in Geiselhaft zu nehmen für den Kampf gegen ein Virus, das seit Jahrtausenden  jährlich in der kalten Jahreszeit zuschlägt, und überalterte Menschen gnädig erlöst.
Wenn sie mich (fast 80-jährig) fragen, macht die Natur das genau richtig. Erstens erlöst sie Menschen in einer schwierigen gesundheitlichen Situation. Und zweitens löst es das generative Problem der „Überalterung“. Viel wichtiger wäre es m.W. das Problem der „Unterjüngung“ in den Griff zu bekommen, nämlich mit entsprechend familiengerechten Rahmenbedingungen für Eltern dem fatalen Geburtenrückgang der einheimischen Bevölkerung entgegen zu wirken. Hätte man dieses Problem seit 20 oder 30 Jahren nicht so arrogant ignoriert, gäbe es heute nicht den klaffenden Fachkräftemangel, der durch Zuzug von jungen Menschen aus fremden Erdteilen offensichtlich doch nicht zu beheben ist.
Sehr geehrter Herr Palmer, Anfang des Jahres haben Sie einen sehr aufschlussreichen Brief von Frau Judith Bomheuer-Kuschel bekommen, von dem ich hoffte, Sie könnten deren Fragen beantworten, bzw. ihre Argumentation widerlegen. Davon ist mir aber nichts bekannt. Sollten Sie  Frau Judith Bomheuer-Kuschel mit nachvollziehbaren Argumenten geantwortet haben, so bitte ich Sie, mir eine Kopie zu senden.
Noch immer, Herr Palmer, rechne ich mit der Rückkehr Ihrer Vernunft und grüße Sie zuversichtlich
Bärbel Fischer
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Antwort von Herrn Palmer:
Guten Tag Frau Fischer,
 
es ist sehr wohl die Pflicht der Regierung, das Gemeinwohl zu fördern.
Ich sehe gar nicht ein, Personal und Steuergelder für vermeidbare Erkrankungen zu verheizen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Boris Palmer
Oberbürgermeister
 
 
Universitätsstadt Tübingen
Rathaus, Am Markt 1, 72070 Tübingen
Tel. (0 70 71) 204 – 1200; Fax (0 70 71) 204 -41000 www.tuebingen.de
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Eine eiskalte Revolution

Die Ampelkoalition unter dem Regenbogen entwirft ein Entwurzelungsprogramm kommender Generationen

Ein Essay von Birgit Kelle, vierfache Mutter, Publizistin und Buchautorin
erschienen bei JUNGE FREIHEIT ( Forum ) am 23. Januar 2022

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Es sei „die größte familienrechtliche Reform der letzten Jahrzehnte“, die man im Koalitionsvertrag vereinbart habe, kommentiert der neue FDP-Justizminister Marco Buschmann die Pläne auch seines Ressorts für eine Neuordnung der Familienpolitik. Keine Frage, die neue Berliner „Ampel“-Regierung aus SPD, Grünen und FDP plant im Zuge diverser Superlative nicht nur die ökologische Weltrettung, sondern auch nicht weniger als eine Revolution der Gesellschaft, beginnend dort, wo gemeinhin die kleinste Keimzelle jeder Gesellschaft vorzufinden ist: in der Familie.

Bei diesem Themenkomplex dürfte es in den Koalitionsgesprächen die wenigsten Reibungsverluste unter den drei Parteien gegeben haben, weichen doch ihre Vorstellungen in den Themenkomplexen Familie, Frauen, Gender, Vielfalt, aber auch bei der Reproduktionsmedizin seit Jahren nur noch in Nuancen voneinander ab.
Klarer als anhand der Familienpolitik kann kaum demonstriert werden, wie ein konstruktivistisches Denkschema sich schleichend in der deutschen Gesellschaftspolitik festgesetzt hat und mit einer Salamitaktik seit langem an der Dekonstruktion der natürlichen Familie arbeitet. Die „Ehe für alle“ war hier nur ein Baustein innerhalb eines viel größeren Kontextes.

„Anpassung an gesellschaftliche Realitäten“ – eine Floskel

Denn es wird zwar viel von einer „Politik der Mitte“ geredet, tatsächlich aber stehen wir vor einem Perspektivwechsel, der den Fokus weglenkt von der Mehrheitsgesellschaft und ihrem statistischen und kulturellen Normalfall aus „Vater-Mutter-Kind“ als natürlicher Familienform aller menschlichen Zivilisationen. Statt dessen versteht sich „Familienpolitik“ heute als eine Gleichheits- und Geschlechterpolitik, die um kleine identitäre, sich selbst über sexuelle Vorlieben und ihre Identitätsfindungsstörungen definierenden Gruppen tanzt wie um ein goldenes Kalb.

Fanden frühere linke Koalitionen wie etwa das rot-grüne Bündnis zwischen 1998 und 2005 unter Kanzler Gerhard Schröder zumindest noch verbale Huldigungen an die Familie, verzichtet der jetzige Koalitionsvertrag gänzlich auf eine Hervorhebung oder auch nur Erwähnung der klassischen Familie.

Pläne gibt es für sie gar keine, außer daß sie Platz machen sollen für das, was man heute „Anpassung an gesellschaftliche Realitäten“ nennt – eine Floskel, die man bereits seit 2015 vom damaligen Justizminister Heiko Maas (SPD) kennt, der einst von einer exklusiven „Arbeitsgruppe Abstammungsrecht“ vorbereiten ließ, was sein Kollege Buschmann heute in Angriff nimmt. Der 130-Seiten-Abschlußbericht verwarf damals gar den Begriff der biologischen Abstammung als „mißverständlich“ und empfahl statt dessen die „rechtliche Eltern-Kind-Zuordnung“ als Ersatzbegriff für natürliche Elternschaft. In 91 Thesen entwarf man Pläne und Vorschläge auch für in Deutschland bis heute unter Strafe stehende Praktiken wie die Embryonenspende, Eizellspende oder die Leihmutterschaft.

Mehr-Elternschaft für homosexuelle Lebensgemeinschaften

Die im Anschluß entwickelten Gesetzesinitiativen vor allem der Grünen, der FDP und der SPD lesen sich entsprechend wie ein Entwurzelungsprogramm kommender Generationen und werden nun im Koalitionsvertrag als politische Pläne zur Umsetzung festgehalten: Automatische Doppel-Mutterschaft in der Geburtsurkunde eines Kindes für lesbische „Ehe“-Frauen (ohne Nennung des Vaters); der Gesetzesentwurf der Grünen wurde bereits im Bundestag eingebracht.

Mehr-Elternschaft für homosexuelle Lebensgemeinschaften mit bis zu vier Erwachsenen und Kindern und ein neues Rechtsinstitut namens „Verantwortungsgemeinschaft“, um „damit jenseits von Liebesbeziehungen oder der Ehe zwei oder mehr volljährigen Personen zu ermöglichen, rechtlich füreinander Verantwortung zu übernehmen“. Der Justizminister zitiert dazu gerne Beispiele wie die Senioren-Wohngemeinschaft oder die Wahlverwandtschaft von zwei Alleinerziehenden mit Kindern, die sich gegenseitig unterstützten, so als habe er noch nie etwas von juristischen Vollmachten gehört, mit denen man längst von Nachlaß bis Mietverträgen oder Auskunftsrecht bei Ärzten alles regeln kann. Klar ist auch hier: Was als Familie „light“ anfängt, wird bald vollen Familien- oder gar Ehestatus einfordern, oder erinnert sich wirklich niemand mehr an die „eingetragene Lebenspartnerschaft“ als Vorläufer der Homo-Ehe?

Buschmann betont, „man nehme dadurch niemandem etwas weg“ – eine alternative Meinung, um es freundlich auszudrücken, denn die besondere Förderung von Ehe und Familie durch Artikel 6 Grundgesetz wäre noch weiter ausgehöhlt, indem man jede Studenten-WG auf Zeit zur „Verantwortungsgemeinschaft“ erklärt, die nun Förderung und absehbar Familien- oder gar Ehestatus beansprucht. Gleichzeitig ebnet es der Polygamie den Weg, aber den Herren Muslimen wird es sicher gefallen, wenn alle deren Frauen endlich in der Verantwortungsgemeinschaft und der Familienversicherung mit drin sind.

Familie nichts weiter als ein zivilrechtlicher Vertrag

Im Abstammungsrecht, das die Regierung laut Buschmann bis Mitte der Legislaturperiode modernisiert haben will, steht ein Paradigmenwechsel an. Familie wird damit restlos zum zivilrechtlichen Vertrag, Geschlecht zur zivilrechtlichen Erklärung. Statt einer Politik für alle Familien erwartet uns das Programm „Familie für alle“ – oder gar nur „Familie auf Zeit“. Denn wenn Familienbande sich nicht mehr über unverrückbare Blutsverwandtschaft, sondern nur über Verträge definiert, sind diese auch aufkündbar. Wenn Kinder nicht mehr in eine Familie hineingeboren, sondern nur noch „rechtlich zugeordnet“ werden, je nachdem wer oder wie viele Erwachsene ein Elternrecht an dem Kind geltend machen, verkommt auch Familie zu „Elternschaft auf Zeit“.

Die in den Gendertheorien herbeibeschworene Abkehr von biologischen Fakten hin zu frei gewählten, frei erfundenen neuen „Geschlechtern“, die zudem im Lebensverlauf ab 14 Jahren auch gegen den Willen der Eltern mehrfach und ständig verändert werden dürfen, führt analog zu den anvisierten Plänen der Ampel für ein neues „Selbstbestimmungsgesetz“, welches das geltende „Transsexuellengesetz“ ersetzen soll, faktisch zu einem neuen „Geschlecht auf Zeit“, das nur bis zu dessen Widerruf gilt.

Die gesellschaftlichen Folgen allein aus diesem Gesetz, sollte man die Bestimmung des Geschlechtes wirklich zu einer Willenserklärung abseits biologischer Fakten machen, könnte weitreichend und massiv Frauenrechte in ungeahntem Ausmaß vernichten, wie Beispiele aus dem Ausland zeigen, wo dies bereits Gesetz ist: Jeder vielzitierte „alte weiße Mann“ könnte durch Willenserklärung zur Frau mutieren, was „Transfrauen“ weltweit bereits jetzt Spitzenplätze bei Diversity-Quoten, in Frauengefängnissen, im Profisport, auf jedem DAX-Vorstandsstuhl für Frauen, aber auch in jedem Frauenhaus verschafft. Es wäre das Ende der hart erkämpften „safe spaces“ von Frauen, möglich gemacht durch einen intersektionalen Feminismus, der sich im Tal der Ahnungslosen verlaufen hat.

Doch die Ampel-Pläne gehen noch weiter: Adoption und künstliche Befruchtung für alle, Werbung für Abtreibung (Streichung von Paragraph 219a StGB) und die Tötung eines Menschen im Mutterleib als verpflichtende Ausbildung der kommenden Ärztegeneration. Man will zudem Wege finden, Abtreibung abseits des Strafrechts zu regeln – eine hübschere Formulierung für die stückweise Abschaffung des Paragraphen 218. Lächerlich und nahezu absurd wird es gerade in diesem Zusammenhang, wenn die Koalition fordert, man wolle „Vereinbarungen zu rechtlicher Elternschaft, elterlicher Sorge, Umgangsrecht und Unterhalt schon vor der Empfängnis ermöglichen“. Man will das Kind im Bauch also töten dürfen und verweigert ihm seine Menschenwürde bis zur Geburt, aber die Elternschaft für das Kind soll sogar schon vor der Zeugung rechtlich festgelegt werden.

Kind als Ware

Das zu zeugende Kind wird mit dieser Regierung final zum Objekt und zur Ware. Die Frau wird zum Brutkasten für Kinderlose degradiert. Die Embryonenspende will man zum Teil legalisieren, Eizellspende und „altruistische Leihmutterschaft“ prüfen. Kommt das auch, wäre es Einstieg und Türöffner in das internationale Geschäft der Reproduktionsmedizin. Zumal es den kommerziellen Faktor ja nicht erledigt, wenn die Leihmutter, die eher Leihbrutkasten ist, ein Kind ohne Entgelt aus Herzensgüte austrägt. Leihmutterschaft bleibt ein Geschäft, es verdient nur ausgerechnet jene nichts, die das gesamte körperliche und seelische Risiko trägt: die angemietete Frau. Für die körperlichen und seelischen Folgekosten der beteiligten Frauen, die auf diese Weise Mütter geworden sind, zahlt wiederum die Solidargemeinschaft.

Gleichzeitig werden Kinder im Koalitionsvertrag vor allem abseits ihrer Eltern betrachtet und politisch so umsorgt, als hätten sie keine Erziehungsberechtigten. Man plant die Einführung einer elternunabhängigen Kindergrundsicherung sowie Online-Portale und Kampagnen, um Kinder über ihre Rechte zu informieren. Kernstück wird die Einführung von Kinderrechten in die Verfassung. Damit dürften mehrere sozialistische Allmachtsphantasien endlich Realität werden: Der Zwang zur Kita- und Ganztagsbetreuung wird ein Kinderspiel, Entscheidungen zu Geschlechtsumwandlungen und Impfentscheidungen werden demnächst leichter auch ohne Eltern fallen, weil der Staat das neue Kindeswohl definiert.

Jetzt hat sich die neue Bundesregierung gerade mit dem Grünen-Politiker Sven Lehmann, Staatssekretär im Familienministerium und bekennender Homosexuellen-Aktivist, einen eigenen „Queer-Beauftragten“ geleistet. Man wolle „Queerfeindlichkeit“ entgegenwirken, freilich ohne zu definieren, was „queer“ eigentlich heißt oder was genau eine andere Meinung zur „Queerpolitik“ von Feindlichkeit oder gar Haßrede unterscheidet, die man selbstredend ebenfalls bekämpfen will.
Um flächendeckend agieren zu können, wird Lehmann erst einmal einen „ressortübergreifenden Nationalen Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ entwickeln. Wie gut, daß er das für die Grünen bereits 2019 vorbereitet hat, es liegt druckreif bereit. Seiner Homepage kann man entnehmen, daß ihm als wesentlicher Schwerpunkt des Selbstbestimmungsgesetzes die Reform des Offenbarungsverbots am Herz liegt. Konkret: das gesetzliche Verbot, auf ein vorheriges Geschlecht oder vorherigen Namen eines Menschen hinzuweisen, international auch als „Deadnaming“ bekannt.

Die Gesellschaft kippt zunehmend ins Seelenlose

Einen zusätzlichen Drive vor allem zur Durchsetzung einer neuen Transpolitik und des „Selbstbestimmungsgesetzes“ dürfte die Tatsache bringen, daß auf dem Ticket der Grünen mit Markus „Tessa“ Ganserer und Nyke Slawik zwei „Transfrauen“ neu im Bundestag sitzen und sich genau das auf die Fahnen geschrieben haben.

Was der Kampf gegen „Queerfeindlichkeit“ faktisch bedeutet, zeigte erst kürzlich ein Richter in Recklinghausen, der einem Bürger verbot, seinen Nachbarn weiter als „Rüdiger“ anzusprechen, weil dieser jetzt „Sophie Vivien“ heiße. Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, bedeutet faktisch, daß Gesetze unter Strafandrohung demnächst vorschreiben werden, daß wir das Offensichtliche verleugnen. Wenn alles dekonstruiert werden darf, dann letztendlich auch die Wahrheit.

„Wer nach seiner Überzeugung handelt, und sei sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch zu nehmen“, schrieb die deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, die gerade ihren 225. Geburtstag zählte. Unsere Gesellschaft kippt zunehmend ins Seelenlose.

Aufhebung des Werbeverbots nach §219 a ?

Abgelehnter LESERBRIEF an die Schwäbische Zeitung

„Ärzte sollen bald über Abtreibung informieren dürfen“ – BJM Buschmann legt Entwurf zur Aufhebung des Werbeverbots vor“ – so der Titel des Beitrags vom 18. 01. 22 in der Schwäbischen Zeitung.

Nie war es Ärzten verboten, Mütter und Väter über verschiedene Optionen eines Schwangerschaftsabbruchs zu  i n f o r m i e r e n, inclusive einer Aufklärung über mögliche psychische und physische Folgen für die Eltern. 

Wenn nun unser Justizminister Buschmann das Werbeverbot nach §219 a StGB aufheben will, so können abtreibungswillige Ärzte künftig straflos für diesen Tötungsdienst               w e r b e n – in der Zeitung, im Internet, im Radio, im Fernsehen. Wer bietet Abtreibungen am günstigsten an? Halali – auf zum Wettkampf um die Kundinnen!

Dass Schwangerschaftsabbrüche nun Teil der ärztlichen Aus-und Weiterbildung werden sollen, hat mit dem Hypokratischen Eid, Leben zu retten und zu erhalten, nichts mehr zu tun. Da kann Herr Scholz noch so sehr von einer überfälligen „Modernisierung“ schwadronieren.

Information und Werbung – das  sind zwei paar Stiefel. Man sollte sie journalistisch nicht manipulativ verwechseln!

Bärbel Fischer

Leihmutterschaft = Menschenhandel

Wie dem Koalitionsvertrag der Ampelregierung zu entnehmen ist, will diese in dieser Legislaturperiode einige gesellschaftspolitische „Reformen“ vornehmen, von denen ich glaube, dass sie unsere Gesellschaft ins finstere Mittelalter, bzw. in archaische Zeiten zurückwerfen werden, wo Sklaverei und Frauenverachtung gang und gäbe war.

Ein Anschreiben an die Leopoldina von Bärbel Fischer.

Leopldina-Leihmutterschaft

Schauen Sie sich auch folgendes Video an:

»Geliehene Bäuche – Gekaufte Kinder: Big Business Leihmutterschaft« – Aktuelle FilmDoku von DemoFürAlle

 

Kinder und Frauen – die großen Verlierer der Ampelpolitik

Frau Cornelia Kaminski antwortet auf den Leitartikel „Wider das Leben“ vom 3. Januar 2022 in der FAZ. Sie beleuchtet die Beschlüsse  der Ampelkoalition zu Familie, Abtreibung, Abstammungsrecht und Embryonenforschung und erkennt darin nicht nur lebensfeindliche, sondern auch frauenfeindliche Ziele.
„Kinder und Frauen werden die großen Verlierer dieser Politik sein“.
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Eigenbetreuung oder Fremdbetreuung – eine vitale Frage

Die katholische Wochenzeitung DIE TAGESPOST scheint das einzige Blatt in Deutschland zu sein, das sich noch mit dem Generationenvertrag, dem demographischen Problem und mit Familiengerechtigkeit befasst. Lesen Sie hier entsprechende Beiträge, die Herr Dr. Johannes Resch vom Verband Familienarbeit e. V. dankenswerterweise für uns verlinkt hat:

12.12.2020

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/mehr-mutterliebe-zulassen-art-214380

31.12.2020

https://www.die-tagespost.de/kultur/feuilleton/auf-den-spuren-der-ddr-kindererziehung-art-214737

15.12.2021

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/stiftung-fordert-revision-des-staatlichen-betreuungskonzepts-art-223815

22.12.2021

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/familienverband-der-staat-muss-alle-eltern-gleichbehandeln-art-224012

28.12.2021

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/krippenbetreuung-stresstest-fuer-kleinstkinder-art-224176

02.01.2022

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/kinderbetreuung-auf-dem-pruefstand-art-224265

CDU-Vorstand: FAMILIE – kein Thema?

Im Vorfeld der Wahl eines neuen Vorsitzenden der CDU hat der Verband Familienarbeit.e.V. alle drei Kandidaten ( Braun, Merz, Röttgen) einzeln angeschrieben und sie auf die Defizite in der Familienpolitik hingewiesen in der Hoffnung, dass sich in Zukunft zumindest in der CDU während ihrer Opposition etwas bewegt.

CDU-Vorsitz

 

 

 

AUFTAKT  ZUM  UMBAU  DER GESELLSCHAFT

Der Geschäftsführer der STIFTUNG FAMILIENWERTE, Herr Karl-Heinz B. van Lier, sieht den Koalitionsvertrag der Ampelregierung als Auftakt zum Umbau der Gesellschaft

Er schreibt:

Ihrer Substanz beraubt: Ehe und Familie

Jeder, der sich in diesen Tagen die Mühe macht, den 177 Seiten umfassende Ampel-Koalitionsvertrag zu lesen, der sollte wissen, dass neben der Ankündigung einer beschleunigten Gangart in der Umweltpolitik der eigentliche Umbau der Gesellschaft im Kapitel `Familie´ formuliert wird. Wer aber erwartet hat, dass dort Maßnahmen für die Stärkung der Familien angekündigt werden, etwa zugunsten kinderreicher Familien, der wird eines Besseren belehrt. Nein, nichts davon. Vielmehr wird dem überraschten Leser eine für diese Koalition so charakteristisch unverbindliche Definition zugemutet, die an Banalität kaum zu übertreffen ist. 

Sie lautet: Familie ist vielfältig und überall dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen“. Die Ehe als Treueversprechen einer lebenslangen Gemeinschaft, die der Familie Halt und Kraft verleiht, hat hier keinen Platz. Auch weil damit eine Sinn- und Zeitdimension aufscheinen könnten, die der Ideologie einer Vielfalt und Dekonstruktion zuwiderlaufen würde. Deshalb kennt diese Definition der Familie auch keine Zeitdauer. Es wird deutlich, dass diese Formulierung eher eine gewünschte Projektion von Ideologen, als Abbildung der Realität der Mehrheit der in Deutschland lebenden Familien darstellt. Und spätestens hier könnten den Leser zurecht Zweifel befallen, ob denn die 11,6 Mio. Familien in Deutschland, die sich in großer Mehrheit als Vater, Mutter und Kind definieren, durch die zukünftige Politik überhaupt vertreten werden.

Queeres Leben hat Vorfahrt

Viele Vorhaben des Dreierbündnisses zielen auf die rechtliche Gleichstellung und Förderung alternativer Lebensentwürfe ab. So soll ein neues Selbstbestimmungsrecht die Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister durch eine einfache Selbstauskunft hin ermöglichen. Ein Kind, das in die „Ehe“ zweier Frauen geboren wird, soll automatisch beide Frauen als „rechtliche Mütter“ haben. Wobei in den Texten von „rechtlichen und „sozialen“ Eltern, aber nirgendwo von biologischen Eltern gesprochen wird – obwohl jeder Psychologe weiß, wie wichtig jedem Kind die biologischen Eltern sind. So suchen aus künslicher Befruchtung hervorgegangene oder Adoptivkinder jahrelang schmerzlich nach ihren Eltern!  Die Ehe soll auch zukünftig kein ausschlaggebendes Kriterium bei der Adoption minderjähriger Kinder mehr sein. Das lässt vermuten, dass dieses gesetzliche Vorhaben, sicherlich nicht das Wohl des Kindes im Auge hat.

Lobbyisten der LGBTQ Community können auf die neue Rechtsform einer „neuen Verantwortungsgemeinschaft“ bauen, die als Konkurrenz zur klassischen Ehe, wenn nicht gar als deren Ersatz zu verstehen ist, zumal diese bis zu vier, evtl. später hinzukommende, Verantwortliche umfassen kann.

Und darüber hinaus soll ein ressortübergreifender Nationaler Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfaltrealisiert werden. Aber nicht genug des missionarischen Eifers. Es ist daran gedacht Queeres Leben mit Macht dem gesellschaftlichen Leben einzuverleiben und das liest sich wie folgt: „Darin unterstützen wir u. a. die Länder bei der Aufklärung an Schulen und in der Jugendarbeit und in der Jugendarbeit, fördern Angebote für ältere LSBTI und bringen in der Arbeitswelt das Diversity Management voran, insbesondere im Mittelstand und im öffentlichen Dienst. Hier wird schon gar nicht mehr versucht, sich den Anschein zu geben, es ginge um den Abbau von Benachteiligungen. 

Vielmehr geht es der neuen, der Diversity verpflichteten Gesellschaftspolitik darum, die vielen alternative Lebensformen mit einer Institution gleichzusetzen, die wir bisher zurecht als das Fundament der Gesellschaft bezeichnet haben. Wenn aber die Politik aufhört, die Familie in den Mittelpunkt ihrer Politik zu stellen und diesen Garanten zukünftiger Generationen nicht stärkt und unterstützt, dann geht der Bevölkerung ein Leitbild verloren, das besonders für die junge Generation eine zentrale Lebensorientierung darstellt. Und gerade dies belegt die 18. Jugend-Shell-Studie, nach der die Befragten sich nach der traditionellen Familie sehnen (71 %). Dieser Tatbestand scheint den Vertragspartnern aus dem Blick geraten zu sein oder sie betreiben mit Macht den Umbau unserer Gesellschaft, auch gegen den Willen der Mehrheit.

Dekonstruktivismus und LGBT-Orientierung liefern die Grundlage dieser Politik.

Obwohl die Familien in unserer Zeit der Pandemie als systemrelevant bezeichnet wurde, muss sich diese darauf einstellen, ihrer Autonomie durch direkte staatliche Eingriffe und Atomisierung ganz im Sinne des Dekonstruktivismus beraubt zu werden.

Deutlich wird dies in einem ganzen Kranz von Reformvorhaben, so in der Ankündigung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, was den Staat – neben den Eltern – zu einem weiteren Anwalt der Kinderechte macht; das betrifft eine Kindergrundversorgung, die nur das Kind und nicht die Familie als Einheit als unterstützungswürdig betrachtet. Das betrifft ferner das Recht des Jugendlichen, ab 14 eine Geschlechtsumwandlung ohne Einwilligung der Eltern vornehmen zu lassen und der Ankündigung „eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen“ anzustreben und in den „weiteren Ausbau von Kita-Plätzen investieren“, zu wollen, natürlich ganztags. Dass dies nicht nur viele Kinder überfordern wird, sondern auch das gemeinsame Familienleben auf die Quality-time verkürzen wird, dies wird die folgenreiche Hypothek dieser Politik sein. Und zwei weitere Reformvorhaben werden den Zusammenhalt der Familie belasten. Es ist die Freigabe von Cannabis, die es den Eltern erschweren wird, Ihre Kinder von Drogen fernzuhalten, und es betrifft die Herabsenkung des Wahlalters auf 16, was wiederum die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder schmälert.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit gilt für Flora und Fauna, aber nicht für den Menschen

Es ist kaum zu glauben, dass der Ampel-Vertrag das riesige Problem der demografischen Entwicklung negiert. So nehmen die drei zukünftigen Regierungsparteien nicht wahr, dass Deutschland ein Land ist, welches mit eine der niedrigsten Geburtenrate und neben Japan die älteste Gesellschaft der Welt hat, verbunden mit einem daraus resultierenden immensen Mangel an Fachkräften.

Entsprechend sucht man das Kapitel „Demographie“ vergeblich. Dort wo man unter der Überschrift „Fachkräfte“ auf einen Mangel hingewiesen wird, findet man unter anderen Maßnahmen den Hinweis, diesen durch die Anwerbung von Menschen aus dem Ausland beheben zu wollen. Dass latenter Geburtenmangel immer auch den Kultur-, Traditions- Vitalitätsverlust eines Volkes darstellt, der aber auch mittelfristig keine ausreichende Zahl an Fachkräften hervorbringt, diese Erkenntnis kann zwar sicher in der Koalition vorausgesetzt werden, passt aber scheinbar nicht in die Ideologie der Vielfalt. Entsprechend endet der Schutz des Lebens Ungeborener bei der Gesundheitsversorgung: „Die Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen gehören zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung“ Schwangerschaftsabbrüche sollen außerhalb des Strafgesetzes geregelt werden. Ärzte sollen qualifiziert werden, um Schwangerschaftsabbrüche leichter verfügbar zu machen. Beim Menschen setzt das Prinzip der Nachhaltigkeit aus. 

Noch ein Wort zur Tragweite der Aufnahme des Kinderrechts ins Grundgesetz

Die Ankündigung der Ampel-Koalition, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, die ohnehin darin berücksichtigt sind, verfolgt mit Sicherheit nicht nur das vorgegebene Ziel, den eigenen Rechten der Kinder und Jugendlichen durch die explizite Hervorhebung im Gesetzestext mehr Gewicht zu verleihen. Vielmehr kann man ihren Betreibern, die eher dem linken Lager zuzuordnen sind, unterstellen, dass sie Familie als eine repressive Institution begreifen, die es zumindest zu kontrollieren gilt. Doch dies hat tiefgreifende Folgen, die die Väter und Müttern des Grundgesetzes durch eine strikte Trennung von Staat und Familie vermeiden wollten, weil sie die Souveränität der Familie festgeschrieben wissen wollten.

Deshalb bedeutet diese Gesetzesnovellierung eigentlich einen übergriffigen nicht zulässigen Akt. Denn sie nimmt damit eine Vergesellschaftung der Familie vor, indem sie in den geschützten Raum der Vater-Mutter-Kind-Familie nach staatlichen Effizienzkriterien eindringt und diesen kontrolliert. Damit löst der Gesetzgeber nicht nur die sogenannte traditionelle Familie auf, sondern auch deren Identität als Bewahrer einer nicht zweckgebundenen autonomen Gemeinschaft, den Ort des Humanen. Dies öffnet dem Staat Tür und Tor für Einflussnahme und Bevormundung. Obwohl sich die FDP gerne als Vertreter des bürgerlichen Lagers im Dreierbündnisses darstellt, wird sie gleichwohl mitverantwortlich für die Abschaffung der bürgerlichen Familie.

Resümee: Der Blick auf die Einheit der Familie, geschweige denn der Wille, die Familie als solche zu stärken, ist den handelnden Politikern ohne Zweifel verloren gegangen. Ganz im Gegenteil. Die Schwächung der Familie scheint Programm zu sein. Und dies ist nicht nur ein Kulturbruch, dem wir entgegentreten müssen. Nein, es ist die Zerstörung der Substanz unseres Landes!

„Familien fühlen sich von der Politik weitgehend im Stich gelassen“

Weiterleitung der Pressemitteilung des Verbands kinderreicher Familien Deutschland e. V.

 

Pressemitteilung der Familienverbände

Familien sind die Leidtragenden der Corona-Pandemie. Im neuen Krisenstab der Bundesregierung sind sie nicht vertreten.

 

(Berlin/Mönchengladbach, den 03.12.2021). Seit März 2020 schultern Eltern, Kinder und Jugendliche mit großem Kraftaufwand die Folgen der Pandemie. Viele politische Entscheidungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie waren gerade für Familien sehr einschneidend, und haben sie bis an die Grenze der Belastbarkeit gebracht, mit deutlichen Folgen für ihre wirtschaftliche und gesundheitliche Situation. Dennoch werden die Probleme und Herausforderungen von Familien von der Politik bislang weitgehend ignoriert. Bis heute ist z.B. das Versprechen des Bundeskanzleramtes, einen Bundesfamiliengipfel durchzuführen, nicht umgesetzt.

 

Ein neu eingerichteter Corona-Krisenstab soll nun Maßnahmen zur Gesundheitssicherheit erarbeiten und umsetzen. In der Zusammensetzung dieses Gremiums finden die Bedürfnisse und Problemlagen der Familien jedoch abermals keine Berücksichtigung.

 

Daher fordern der Deutsche Familienverband (DFV), die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf), der Familienbund der Katholiken (FDK), der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), der Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf), das Zukunftsforum Familie (ZFF) sowie der Verband kinderreicher Familien Deutschland (KRFD): „Familien sind systemrelevant. Familienexpertise gehört in den Corona-Krisenstab der Bundesregierung. Mindestens ist das Bundesfamilienministerium regelmäßig einzubeziehen“.

 

Die Erfahrungen aus dem vergangenen Corona-Winter haben gezeigt, dass die Belange von Familien in den Regierungsberatungen kaum eine Rolle spielen. „Familien fühlen sich von der Politik weitgehend im Stich gelassen“, stellen die Verbände übereinstimmend fest. Viele Maßnahmen, die seit Beginn der Pandemie ergriffen worden sind, haben für Eltern und ihre Kinder spürbare Folgen: Eltern schultern Betreuung und Unterstützung ihrer Kinder in weit höherem Ausmaß als vorher – im Regelfall neben der Erwerbsarbeit, soziale Beziehungen und Alltagsnetzwerke sind ausgedünnt oder ganz weggefallen und sie erleben teils deutliche finanzielle Einbußen. Die Kinder gehen mit erheblichen Bildungslücken und schlechteren Zukunftschancen in das nächste Jahr, bei vielen von ihnen häufen sich zudem psychische und physische Erkrankungen.

 

„Eltern und Kinder sind Leidtragende in dieser Krise. Deshalb müssen Familien in der Ausnahmesituation der Pandemie viel stärker als bisher im Fokus stehen und ihre Perspektive muss auch im Krisenstab vertreten sein“, appellieren die Familienverbände.

 

Ampel-Koalitionsvertrag = Handbuch zur Familienzerstörung

W E I T E R L E I T U N G 

www.demofueralle.de
 Mitteilung, 25. November 2021
Handbuch zur Familienzerstörung:
SPD, Grüne und FDP stellen Koalitionsvertrag vor
Sehr geehrte Frau Fischer,

was sich bereits im Sondierungspapier bedrohlich angekündigt hat, wird im Koalitionsvertrag von SPD, Grüne und FDP nun sogar noch übertroffen: Die familienfeindliche Agenda der neuen Bundesregierung ist offenkundig. Nachdem die Große Koalition die Vorarbeit geleistet hat, will die Ampel den Feldzug gegen die Familie jetzt zur Vollendung bringen.

Laut Koalitionsvertrag wollen die drei Regierungsparteien u.a.

  • „Kinderrechte“ ins Grundgesetz aufnehmen (S. 98),
  • ein „Institut der Verantwortungsgemeinschaft“, „Mehr-Elternschaft“ und „Co-Mutterschaft“ einführen (S. 101),
  • durch einen „Gleichstellungs-Check“ alle künftigen Gesetze nach der Gender-Ideologie ausrichten (S. 114),
  • Werbung für Abtreibung erlauben (S. 116),
  • „Möglichkeiten zur Legalisierung der Eizellspende und der altruistischen Leihmutterschaft prüfen“ (S. 116),
  • einen „Nationalen Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ umsetzen (S. 119),
  • „das Transsexuellengesetz abschaffen und durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzen“ (S. 119),
  • eine EU-weite Anerkennung von „Regenbogenfamilien“ und gleichgeschlechtlichen „Ehen“ erwirken (S. 120),
  • eine LSBT-Konvention bei den Vereinten Nationen einbringen (S. 147),
  • eine feministische Außenpolitik (S. 144) und einen „umfassenden Gender-Aktionsplan“ in der Entwicklungshilfe (S. 152) entwerfen.

Im Klartext: Die neue Bundesregierung will das Elternrecht aushebeln, die natürliche Familienstruktur von Vater, Mutter und Kind(ern) abschaffen, die Gender-Ideologie noch weiter ausbreiten, noch mehr Abtreibungen ermöglichen, die LSBT-Lobby noch stärker finanzieren und Kinder schutzlos dem Transgender-Hype ausliefern – all dies unter Federführung der Grünen, die voraussichtlich das Familienministerium erhalten werden.

Das heißt: Die Ampel hat das Kriegsbeil ausgegraben und der Familie den Kampf angesagt. Es liegt jetzt an uns, entschiedene Verteidigungsmaßnahmen zu ergreifen. Wir werden Sie dazu in den nächsten Tagen und Wochen auf dem Laufenden halten und zur gezielten Beteiligung an Aktionen aufrufen. Als erste wichtige Maßnahme bitte ich Sie, Ihr persönliches Umfeld über die bevorstehenden Angriffe der Ampel-Koalition zu informieren.

Leiten Sie bitte diesen Newsletter via E-Mail an Ihre Freunde und Bekannte weiter mit der Bitte, den Newsletter hier selbst zu abonnieren. Wir sind viele, sollten aber noch viel mehr werden. Lassen Sie uns Familien zusammenstehen und gemeinsam dem Irrsinn Einhalt gebieten!

Herzliche Grüße, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

P.S.: Die neue Legislaturperiode wird eine enorme Herausforderung. Aber mit Ihrer Hilfe werden wir den Plänen der Ampel-Koalition entgegensteuern. Unterstützen Sie dazu unsere Arbeit auch mit Ihrer Spende – entweder per Überweisung oder per PayPal:

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