DFV: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Der Deutsche Familienverband DFV äußert sich mit einer Pressemeldung zur Situation von Familien in der Corona-Krise:

Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

Pressemeldung 14. Mai 2020

Je länger die Krise dauert, desto offensichtlicher werden die existenziellen Sorgen von Familien sichtbar. Angesichts der heutigen Bundestagsdebatte über soziale Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise fordert der Deutsche Familienverband ein Betreuungsbudget von 800 Euro pro Monat.

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Familien in der Coronakrise: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

 

Ein Gedanke zu „DFV: Eine echte Hilfe ist das Betreuungsbudget

  1. Auch ich würde eine deutlich stärkere finanzielle Unterstüzung von Eltern sehr stark befürworten, da ich sie für nötig halte, um unsere Zukunft zu sichern. Trotzdem kommen mir beim Lesen dieses Artikels Zweifel:

    1.) Seit die Kinder corona-bedingt nicht mehr in Kindergärten usw. gehen, wird in der Presse wiederholt darüber berichtet, die Kinder würden von ihren Eltern misshandelt und die „Kontrolle der Kinder durch die KiTas“ fehlen. Offenbar traut der Staat den Eltern nicht zu, ihre Kinder ordentlich zu erziehen – was angesichts des Grundgesetzes, das den Eltern den Erziehungsauftag erteilt, schon ein Skandal ist. Angesichts dieses Misstrauens gegen Eltern glaube ich nicht, dass der Staat Eltern finanziell unterstützen will und wird. Vielleicht nutzen die Eltern dieses Geld ja, um ihre Kinder stärker zu misshandeln (Achtung Satire)?

    2.) Der Deutsche Familienverband (DFV) verbreitet zwar regelmäßig Pressemitteilungen, in denen er einen stärkere finanzielle Wertschätzung von Eltern fordert, andererseits aber lobt er aufallend oft die „regierungsamtliche“ Politik der Fremdbetreuung und fordert den Ausbau der außerfamiliären Kinderbetreuung. Ja was will er denn eigentlich?
    Während meiner aktiven Mitarbeit im leider nicht mehr existierenden „Familiennetzwerk“ wurde mir mehrfach berichtet, der DFV sei zu „regierungskonform“ und zu „linientreu“, was auch an seiner Nähe zum Staat liegen dürfte. Von daher sei dieser Verband mit Vorsicht zu genießen – vor allem, wenn man mit der staatlichen Familienpolitik nicht einverstanden sei.

    Ich kann nur allen raten: Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung – auch zu anderen Themen. So sind an der Grippewelle im Winter 2017/2018 deutlich mehr Menschen verstorben als jetzt an Corona, weshalb ich die ganze Aufregung um dieses Thema als reinen „Hype“ ohne echten Grund ansehe. Und mit dieser Meinung bin ich nicht allein.

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