BILDUNG ist mehr als Kompetenztraining

In ihrer neuesten Ausgabe von ÖkologiePolitik bringt die ÖDP auf Seite 30 bis 33 ein Interview mit  dem Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Jochen Krautz von der Bergischen Universität Wuppertal.

„Neue Konzepte verändern unser Bildungswesen. Sie drohen, das Bildungsniveau zu senken, pädagogische Ziele zu unterlaufen und Schüler in ihrer Entwicklung zu mündigen Staatsbürgern zu behindern. Trotz wachsender Kritik werden sie bildungspolitisch durchgesetzt, werden Lehrpläne und Schulbücher entsprechend umgeschrieben und Lehrer daraufhin ausgebildet.“

https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/bundesverband/    aktuelles/oekologiepolitik/OekologiePolitik-168.pdf

Wird das neue Deutschland brutaler und intoleranter, oder jünger und vitaler?

In der Ausgabe  20 / 2015 von Publik Forum stellt der Chefredakteur Wolfgang Kessler o.g. Titelfrage. „Die elf Milliarden Euro, die der Staat zur Bewältigung der Flüchtlingskrise aufbringen muss, sind gut angelegtes Geld“ , meint er im Einklang mit Sigmar Gabriel und Ferdinand Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, und erhofft sich wie diese einen „beachtenswerten Wachstumseffekt für die deutsche Wirtschaft“.

Unser Zwischenruf

Ohne junges Blut sieht Deutschland in jeder Beziehung alt aus. Daher sind uns die jungen vitalen Migranten höchst willkommen. Doch Integration kostet viel Geld. Zynischerweise schüttet Herr Schäuble nun genau jene Milliarden mit vollen Händen aus, die er und ehemalige Familien-und Finanzpolitiker seit Jahrzehnten dem eigenen Nachwuchs vorenthielten *). Plötzlich ist das Geld da, das man Familien bisher verweigerte. Dieser Geiz musste logischerweise zu einem dramatischen Geburtendefizit führen ( Halbierung der Geburtenzahl von 1.35 Millionen 1965 auf nur noch  650 000 im Jahr 2012 ). So blieben seit damals Tausende der heute benötigten  Fachkräfte ungeboren und logischerweise auch ohne bestandserhaltenden Nachwuchs. Außerdem geriet jedes fünfte Kind seither in Armut und ist damit auf Sozialhilfe angewiesen, wo hingegen nur jedes 75. Kind vor 50 Jahren diese Unterstützung beanspruchen musste. Mithin lässt sich feststellen, dass trotz halbierter Geburtenzahl, die Kinder-und Elternarmut seither stark angewachsen ist,  ohne dass dies die Bundesregierung auch nur im mindesten  interessiert hätte. Vielmehr sah Frau Merkel im „Demographischen Wandel“( Schrumpfalterung )  eine Chance, ihr CDU-Wählerklientel zu stabilisieren. Nicht junge Familien, sondern die Senioren sollten von den eingesparten Kinderkosten über steigende Renten profitieren.

Wie mögen sich bei der erfreulich herzlichen Willkommenskultur heute jene Eltern fühlen, die sich ein zweites oder weitere Kinder nicht mehr hatten leisten können, weil  es im reichen Land für sie weder Auskommen noch Wohnraum gab? Ihre Kinder waren nicht willkommen. Wie fühlen sich einheimische Eltern, wenn sie wegen ihrer Kinder auf Sozialhilfe angewiesen sind? Wie fühlen sich Eltern, die ihre Babys nach dem ersten Lebensjahr in fremde Arme legen müssen, weil sie nur mittels Erwerbsarbeit zu ihren Rentenpunkten kommen? Wie fühlen sich die Eltern von jungen Migranten heute, wenn ihr hoffnungsvoller Nachwuchs das Land verlässt? Alle, gar alle,  fühlen sich betrogen! Betrogen um Familie, betrogen um Chancen, betrogen um Zukunft – Pech!

Hauptsache, Deutschlands wirtschaftlicher Wohlstand ist gesichert!

*) Die Krippenmilliarden sind keine Investition in Familien, sondern in den Arbeitsmarkt.

Bärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

„Unsere Gesellschaft“ – wer ist das? Antwort an Herrn Bohsem

Bezugnehmend auf den Kommentar von Herrn Guido Bohsem in der Süddeutschen Zeitung vom 19. Oktober 2015:  „Ehegattensplitting passt nicht in unsere Gesellschaft“ veröffentlichen wir die Antwort der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT:

Sehr geehrter Herr Bohsem!

Bezüglich Ihres Kommentars „Ehegattensplitting passt nicht in unsere Gesellschaft“            ( Süddeutsche Zeitung, 19. 10. 2015 ) darf ich Sie in wesentlichen Punkten korrigieren:

  • Die SPD scheint festzulegen, wer oder was „unsere Gesellschaft“ ist, und wer oder was  dazu passt, und wer oder was nicht. Die Mittelschicht scheint nach SPD-Jargon nicht dazu zu gehören. Die „breite Masse“, das sind die Ehepaare, die sich per Trauschein gegenseitige Fürsorge versprochen haben bis ans Ende, übrigens zur Entlastung der Sozialkassen und damit der Allgemeinheit. Die Altersversorgung von Singles kostet den Steuerzahler viele Milliarden.
  • Nicht belegt ist, dass sich immer mehr Menschen gegen den Trauschein entscheiden, aber dass der Staat das ES vom Trauschein abhängig macht, ist doch klar: er braucht für sein Fortbestehen verlässliche Strukturen und verlässlichen Nachwuchs. Trauung ist nicht umsonst ein Staatsakt und kein beliebiges Ritual.  Am liebsten würde die SPD, wie auch die Grünen, den Trauschein überhaupt abschaffen. Umso merkwürdiger ist daher, warum gleichgeschlechtliche Paare diesen Trauschein so aggressiv fordern.
  • Das Ehegattensplitting ES ist keine Subventionierung und erst recht keine Familienförderung, sondern es stellt lediglich Steuergerechtigkeit für die Wirtschaftsgemeinschaft Ehe dar.
  • Besserverdienende ohne Kinder haben meist zwei ähnlich hohe Einkommen. Hier wirkt sich das ES kaum aus. Die Chefarztgattin ohne eigenes Einkommen ist die absolute Ausnahme.
  • Nach dem Willen der SPD soll sich die Struktur der Arbeitsgesellschaft in Richtung totale Frauenerwerbstätigkeit verändern, das Einverdienermodell soll es in Zukunft nicht mehr geben, vielmehr soll das Zweiverdienermodell, ungeachtet (noch-)geborener Kinder installiert werden. Die steigende Frauenerwerbstätigkeit fördert Niedriglöhne. Das weiß auch die SPD.
  • Was die SPD ärgert ist, dass gut ausgebildete Frauen ( Ärztinnen, Lehrerinnen, Juristinnen etc.) meist auch über Kenntnisse zur „artgerechten“, sprich human-biologisch-personalen Erziehung ihrer Kinder verfügen und deshalb am Lebensanfang ihrer Kinder präsent sein wollen. Aber die SPD will weder Müttern noch Kindern die ersten 3 Bindungsjahre gönnen. Nein, von 45 Berufsjahren sollen sie auch 45 absolvieren. Sie sollen Kinder haben als hätten sie keine.
  • Besonders sarkastisch ist Ihre Einschätzung, Familien ließen sich den Urlaub durch das ES finanzieren, anstatt sich einzuschränken (inwieweit schränken sich Kinderlose ein?). Ohne ES kämen Familien schon heute wegen der verdoppelten Steuerbelastung total unter die Räder. Die Streichung des ES erzwingt folglich die Müttererwerbstätigkeit, was ja wohl der Sinn des SPD-Vorhabens ist. Die grundgesetzliche Wahlfreiheit ( Art. 6 GG ) der Eltern in der Erziehung ihrer Kinder wäre damit erloschen. Margot Honecker lässt grüßen.
  • Dass Sie, Herr Bohsem, den Bestandsschutz für getraute Paare als Bonbon der SPD verkaufen, schlägt dem Fass vollends den Boden aus. Vertragsschutz ist in einem demokratischen Staat ein hohes Gut und kein Good-Will-Zugeständnis.
  • Zuletzt lässt Ihr Rat an die SPD, das ES heimlich, still und leise, ohne Diskurs der Bevölkerung unterzujubeln, den SZ-Leser an Ihrem demokratischen Verständnis vollends zweifeln und verzweifeln. Geht ein solcher Kommentar unzensiert durch die SZ-Redaktion?
  • Zu Recht bezweifeln Sie, dass der SPD die Abschaffung von Ehe und ES gelingt. Viel eher verliert sie Stimmen. Und das ist  SEHR GUT so.

Damit, Herr Bohsem, hoffe ich, Sie vielleicht nachdenklich gemacht zu haben über die „familien-, d. h. arbeitspolitischen“ DDR-Forderungen der SPD, die laut Olaf Scholz „die Lufthoheit über die Kinderbetten“ beansprucht. Nicht die Eltern, sondern der Saat möchte sich den Zugriff auf die nächste Generation sichern. Aber wir Eltern wehren uns dagegen mit unserer Wählerstimme.

Mit besten Grüßen                                                                                                          Bärbel Fischer                                                                                                                       für die  ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                         www.forum-familiengerechtigkeit.de

Herr Bohsem antwortete:

Liebe Frau Fischer,

vielen Dank für ihren energischen Beitrag. Sie brauchen mich nicht nachdenklich zu machen. Wie in meinem Kommentar klipp und klar zu lesen ist, halte ich das Modell der SPD für nicht einführbar und für nicht zweckmäßig.

Ein Vorschlag: lesen Sie den Kommentar nochmal mit einer anderen Brille. Dann werden Sie feststellen, dass ich das Ehegattensplitting zwar kritisiere, es aber nach Abwägung als alternativlos verteidige. Wenn Ihnen das nicht energisch Pro-Splitting ist, kommen wir nicht zusammen, fürchte ich.

Mit freundlichem Gruß

Guido Bohsem

Parlamentsbüro Wirtschaft

Guido Bohsem                                         Tel.:    +49 30 2636-660

Französische Straße 48                         Fax.:   +49 30 2636-66222

DE 10117 Berlin

 

guido.bohsem@sueddeutsche.de

https://twitter.com/sideshowbob07

www.sueddeutsche.de

 

 

Ehegattensplitting passt nicht mehr in unsere Gesellschaft …

… meint die SPD in ihrem neuen Familienpapier. Guido Bohsen von der Süddeutschen Zeitung definiert , blank jeder steuerrechtlichen Kenntnis, das Ehegattensplitting als große Subvention für die deutsche Mittelschicht. Er empfiehlt der SPD, das ES heimlich, still und leise, ohne dass man vorher darüber spricht, abzuschaffen!

http://www.freiewelt.net/nachricht/spd-moechte-familien-statt-ehegattenshysplitting-10064039

und

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuerpolitik-das-kalkuel-der-ehe-1.2698979

 

Steigt die Geburtenrate ?

Leserbrief zu „Geburtenrate steigt: 1,46 Babys pro Frau“ und „Geburten nehmen zu – 1,54 Kinder pro Frau im Jahr 2014“. Schwarzwälder Bote vom 20. 10.2015, Mantel- bzw. Lokalteil

Vermutlich um aus den Frauen das Letzte herauszuholen, wird berichtet, jede Frau habe im Jahr 2014 im Schnitt (im Kaiserschnitt oder wie?) 1,46 bzw. 1,54 Kinder geboren. Wenn man nun weiß, dass viele Frauen in 2014 nicht geboren haben, müssen die anderen haufenweise Zwillinge, Drillinge, Vierlinge und Fünflinge bekommen haben. Mit einer solch oberflächlichen Berichterstattung unterschreitet der Schwarzwälder Bote das Gebot seriöser Informationspflicht erheblich. Den euphorischen Kommentar „Wirksam“ hätte man sich zugunsten einer verständlichen Erklärung des wirklichen statistischen Sachverhalts sparen können. Ich bitte um ein entsprechendes Erratum, sprich: korrigierende Darstellung.

 

Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 56124

 

Eltern wollen Nähe

Mit der Buchneuheit „Eltern wollen Nähe. Verteidigung einer Sehnsucht“
werben die Autoren Stefanie Selhorst und Koautor Michael Miedaner für den Respekt vor Elternschaft: 

„Eltern brauchen (…) weder Belehrungen noch moralisierendes Besserwissen oder gar gesellschaftlichen Argwohn, wenn sie sich ihre Kinder nahe halten. Eltern brauchen vielmehr ganz viel Wohlwollen und Ermutigung. Am wichtigsten aber ist der Respekt. „

Dass Eltern aus Gründen staatlich verweigerter Autarkie gezwungen sind, ihre Kinder außer Haus familienfern betreuen zu lassen, schadet nicht nur der nächsten Generation, sondern auch der Generation ihrer Eltern, indem ihnen die Bindung an ihre Kinder durch präsente Nähe unmöglich gemacht wird. Eltern verkommen hierzulande zu Zahlmeistern, weil ihnen sowohl die Prägung, als auch Verantwortlichkeit für ihren Nachwuchs entwendet wird.

https://books.google.de/books?id=Nm60CgAAQBAJ&pg=PP1&lpg=PP1&dq=                Stefanie+Selhorst+Eltern+wollen+Nähe&source=   bl&ots=t_ivEgHTpj&sig=TgWKqVKeruu8pVwxYo  O2Fs2W9M0&hl=de&sa=                        X&redir_esc=y#v=onepage&q=Stefanie%20Selhorst%20Eltern%20wollen  %20Nähe&f=false

Einschätzung:                                                                                                                     Wer sich marktwirtschaftlicher Vereinnahmung verweigert und seine Kinder „nahe halten“ will, hat derzeit in Deutschland einen sehr schweren Stand. Der Respekt vor engagierter Elternschaft tendiert heute  gegen NULL. Nach staatlichem Konzept sollen Kinder dem bindenden Einfluss ihrer Eltern weitgehend entzogen werden, damit sie indifferent „offen“ werden  für marktwirtschaftliche „Verwendung“. Autonom-kritische Zeitgenossen aus stabilen Elternhäusern sind nicht erwünscht.

Bereits heute fordert Wirtschaftsminister Gabriel den tausendfachen Ausbau von Kindertagesstätten, um Flüchtlingskinder unterzubringen, damit ihre Mütter am Fließband oder an der ALDI-Kasse  Deutschland zu wirtschaftlichem Wachstum verhelfen. Zum Zweiten erhofft sich der Minister von den Migrantenkindern künftige Beitragszahler, weil der deutsche Nachwuchs schwächelt. Verschleiernd nennt sich dies INTEGRATION.  Überlässt die Wirtschaft die immensen Kosten der Integration dem deutschen Steuerzahler, oder übernimmt sie selbst Verantwortung?

Die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT hat alle Sympathie für Flüchtlinge, die aus purer Überlebensangst Deutschland als sichere Zuflucht aufsuchen. Keine Sympathie bringen wir dagegen dafür auf, dass sowohl deutsche als auch ausländische Kinder ihren Eltern entzogen werden. Kinder, die ohne oder mit geringer  elterlicher Bindung aufwachsen müssen, werden lebenslang einen Großteil ihrer Energie dafür verschwenden, mit Bindungsängsten fertig zu werden. Ein Gewinn für die Wirtschaft? Mitnichten!

Vielleicht dauert es noch weitere 50 Jahre, bis sich diese Erkenntnis auch in politischen, medialen und wirtschaftlichen Gremien durchsetzt. Aber dann ist es zu spät. Zuviel Kapazität wurde verschwendet, zuviel Energie gekappt, zuviel Kreativität verhindert, zuviel Genialität geopfert. Was bleibt am Ende?

Lesen Sie das Buch von Stefanie Selhorst und Michael Miedaner!

Sehr geehrter Herr Vizekanzler Sigmar Gabriel!

Den 15. 10. 2015

Sehr geehrter Herr Vizekanzler Sigmar Gabriel!

Ich muss zugeben, Herr Gabriel, dass mich in den Tagen des massiven Flüchtlingszustroms Ihr gestriges Plädoyer für die Milliardenförderung der Migrantenkinder gleichermaßen gefreut und geschockt hat. Als Elterninitiative für Familiengerechtigkeit schlägt unser Herz natürlich für die Kinder der Flüchtlinge, die so große Entbehrungen und Traumata hinter sich haben. Ihnen muss sofort und effektiv geholfen werden. Wie Sie sagten, Herr Gabriel, wird das sehr viel Geld kosten. Aber dieses Geld ist gut angelegt, denn Sie sehen in den Migrantenkindern den willkommenen Ersatz für die abertausend Kinder, die seit Jahren in Deutschland nicht mehr erwünscht sind. Sie fehlen nicht nur als künftige Beitragszahler. Ohne Kinder sehen wir Deutschen ziemlich alt aus!

Dass aber Kinder in Deutschland nicht mehr erwünscht sind, das hat politische Gründe. Warum wurden deutschen Eltern die jetzt erforderlichen Milliarden bis heute vorenthalten, die sie in die Lage versetzt hätten, potentielle eigene Kinder zu ernähren? Wie viele dritte und vierte Kinder wurden abgetrieben, weil das familiäre Budget nicht ausreichte? Genau diese Kinder fehlen auch als potentielle Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.
In nicht weniger als vier Urteilen hatte das Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung in den vergangenen Jahren aufgefordert, Familien mit Kindern gegenüber Singles und Ehepaaren ohne Kinder gleichzustellen. In unerträglicher Ignoranz geschah jahrzehntelang – NICHTS. Mithin bluteten vorrangig Familien mit ihren enormen Verbrauchssteuern und ihren familienblinden Abgaben an die Sozialkassen mit Milliarden dafür, dass sich kinderlose Rentner in unserm Land ein angenehmes Leben leisten konnten, während die Eltern von mehreren Kindern sich mit Minimalrenten abfinden mussten. Kein Thema für die SPD?

Sehr geehrter Herr Gabriel, sagen Sie jetzt bloß nicht, Sie hätten von dieser schamlosen Abzocke nichts gewusst. In unzähligen Briefen haben wir Sie auf diesen Skandal hingewiesen, ohne Erfolg. Die SPD beschäftigt sich seit Langem nicht mehr mit den Problemen der Bevölkerung, sondern mit abgehoben ideologischen Themen wie gleichgeschlechtliche Sexualität, Homoehe, queere Bildungs- und Aktionspläne etc. Damit geraten Fragen nach Familiengerechtigkeit völlig aus dem Blickwinkel. Andererseits fragt sich die Koalition fassungslos, warum sich Menschen auf der Straße zusammenrotten, um gegen die Regierung zu demonstrieren. Gleichzeitig wundert sich die SPD, warum sie in Umfragen immer weniger Zustimmung erfährt. Die Antwort ist simpel: Wer sich von den Tagesproblemen der Bevölkerung verabschiedet und lediglich Gender – und Wirtschaftsinteressen auf der Agenda hat, der vernachlässigt die Sorgen der Basis und fördert rechtspopulistische Tendenzen.

Das Allheilmittel für Familien sieht Frau Schwesig in der massenhaften Bereitstellung von Kindertagesstätten, damit Eltern möglichst vollzeitig erwerbstätig sein können. Sie ignoriert dabei aber die Traumatisierung der Kinder durch die täglich stundenlange Abwesenheit der Eltern. Außerdem ignoriert sie, dass es durchaus Mittel und Wege gäbe, Müttern zu einem Einkommen oder/und einer Rentenanwartschaft durch Familienarbeit zu verhelfen. Aber dazu fehlt dem Familienministerium der politische Wille. Geld spielt, wie man sieht, überhaupt keine Rolle! Ob die Migrantenmütter ihre Kinder allerdings so mir nichts dir nichts in Kitas abgeben werden wie sich die deutsche Wirtschaft und Frau Schwesig das wünschen, das wagen wir zu bezweifeln.

Herr Gabriel, diesen Einwurf als bloße Neiddebatte abzutun, wird das Wahlergebnis der SPD entscheidend schwächen. Wir Eltern sind nicht so einfältig, als dass wir das grandiose familienpolitische Versagen der Regierungspolitik vergäßen. Nein!

Wir fragen: Wollen Sie weiterhin Familien mit Kindern Wasser in die Suppe schütten, oder wollen Sie endlich dafür sorgen, dass Familien bekommen, was ihnen rechtmäßig zusteht?

Sehr geehrter Gabriel, dieses Schreiben werden wir samt Ihrer geschätzten Antwort auf unserer HP verbreiten.

In diesem Sinne grüßt Sie in Vertretung für die ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer

Kommunismus im rotgrünen Gewand, Fertilität=Sterilität

Die Humanistische Alternative Bodensee HABO ist mit ihrem Schreiben zugunsten der herkömmlichen Ehe bei Ministerpräsident Kretschmann MPK abgeblitzt. Eine Benachteiligung der traditionellen Ehe kann Kretschmann nicht erkennen, sollte der Gesetzgeber demnächst die Ehe für alle öffnen.

Kommentar:

Die Antwort des MPK ist mehr als dürftig, und unlogisch zugleich. Um dies klar zu stellen, will ich nur einmal die Behauptung beleuchten, die traditionelle Ehe würde durch die Homo-Ehe nicht beschädigt. Aber genau das wird sie. 

Zu einer Ehe gehören zwei Voraussetzungen, 1. die Bereitschaft der Partner zu gegenseitiger Fürsorge bis ans Lebensende,  und 2. die Bereitschaft zum generativen Erhalt der Gesellschaft durch Zeugung, Geburt, Erziehung, Unterhalt, Bildung und Begleitung von Kindern. Fehlt eine der beiden Voraussetzungen, z.B. die Fertilität, so kann man nicht von Gleichheit sprechen.

Sollte der Gesetzgeber auf Drängen einzelner Parteien die Ehe auch für homoerotische Paare öffnen, so missachtet er sträflich sein ureigenstes Interesse am demographischen Selbsterhalt der Gesellschaft. Für ihn ist Fertilität und Sterilität nicht nachvollziehbar plötzlich gleichwertig geworden. Damit hat die Ehe ihren Nachhaltigkeitsbonus eingebüßt. Das ist eine massive Abwertung.
 
Ein Beispiel:
Wenn ich einem meiner Enkelkinder heute zum Geburtstag ein JOJO schenke, seinen beiden Geschwistern aber, damit sie sich nicht benachteiligt fühlen, das gleiche Geschenk mache, dann wird sich das Geburtstagskind missachtet fühlen, obwohl es nicht weniger, sondern  mehr besitzt als gestern. Mein Geschenk wird wertlos. Die besondere Würdigung als Geburtstagskind hat nicht stattgefunden. Das Ritual hat keine Bedeutung mehr. Allein die Gleichstellung der Geschwister hat bewirkt, dass die Wertschätzung des Geburtstagskinds verloren ging. Durch die Behebung der Ungleichbehandlung                   ( also die behauptete Diskriminierung der Geschwister) wird das Geburtstagskind an seinem Festtag entwertet /diskriminiert.
Übertragen auf den Anspruch, dass sterile Paare sich künftig standesamtlich als Ehepaar  registrieren lassen wollen, findet gleichzeitig eine Entwertung der fertilen Ehe statt.
 
„Alles für alle“ (- das kennen wir ja aus der derzeitigen OECD-Bildungspolitik- ) ist lupenreiner Kommunismus im rotgrünen Gewand, der alles platt macht, was die ( Minimal )-Norm übersteigt. Ist der Kommunismus heute wieder hoffähig geworden? Mir ist schleierhaft, weshalb Juristen diese Logik ignorieren.
Bärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Internationaler Widerstand gegen GM

Der Schwäbischen Zeitung war die Stuttgarter DEMO für ALLE heute nur wenige schäbige dpa-Zeilen eines Einspalters wert. Totschweigen heißt die Devise!

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Alle, die gestern an der DEMO  für ALLE  nicht teilnehmen konnten, finden unter folgendem Link die Reden und Grußworte internationaler Streiter für Ehe und Familie und eine Fotogalerie.

https://demofueralle.wordpress.com/2015/10/11/reden-und-grussworte-der-demo-fuer-alle-am-11-oktober-in-stuttgart/

Zur Berichterstattung von Sascha Schmierer fällt der STUTTGARTER  ZEITUNG nur die Überschrift ein: 

„Ein meterhohes Zeichen für die Vielfalt und Pfefferspray“  

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bildungsplan-demo-in-stuttgart-ein-meterhohes-zeichen-fuer-die-vielfalt-und-pfefferspray.bd9713eb-234f-4174-8daa-7773e9e4411e.htm

Wer sich´s antun will liest auch die Kommentare, die zeigen, wes Geistes Kinder am Werke sind.

 

Nach Elternkritik: Schleswig-Holstein zieht Schulmaterial zur Frühsexualisierung zurück

KIEL. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat den Einsatz von Schulmaterial gestoppt, das Grundschüler mit Homo- und Transsexualität konfrontieren sollte. Dieses sei „nicht geeignet für die Schulen“, teilte das Landessozialministerium nach Angaben der Kieler Nachrichten mit.

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/fruehsexualisierung-schleswig-holstein-zieht-schulmaterial-zurueck/