Nach Elternkritik: Schleswig-Holstein zieht Schulmaterial zur Frühsexualisierung zurück

KIEL. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat den Einsatz von Schulmaterial gestoppt, das Grundschüler mit Homo- und Transsexualität konfrontieren sollte. Dieses sei „nicht geeignet für die Schulen“, teilte das Landessozialministerium nach Angaben der Kieler Nachrichten mit.

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/fruehsexualisierung-schleswig-holstein-zieht-schulmaterial-zurueck/

 

 

Ein Gedanke zu „Nach Elternkritik: Schleswig-Holstein zieht Schulmaterial zur Frühsexualisierung zurück

  1. Bei der Vorbereitung und Gestaltung des bisherigen Sexualkundeunterrichts haben die Eltern erhebliche Mitwirkungsrechte, die weit über die hinausgehen, welche sie im sonstigen Unterrichtsgeschehen oder in anderen schulischen Aktivitäten haben. Macht man die Angelegenheit zum Querschnittsthema aller Fächer, werden diese Elternrechte umgangen und damit wirkungslos gemacht. Das sollten sich die Eltern nicht gefallen lassen. Die Gesamtelternvertretungen sollten Gesprächstermine bei Kultusministern und Ministerpräsidenten verlangen und dort ihren Protest kundgeben und ihre Forderungen nach unverkürzter Mitsprache im Sexualkundeunterricht vorbringen. Parallel dazu müssen die Demonstrationen und Netzaktivitäten weitergehen.

    Dass irgendwelche Wanderprediger in Sachen Sexualkunde auf die Kinder losgelassen werden oder dass die Schwulen- und Lesbenverbände oder andere Lobbygruppen Unterrichtsmaterialen fabrizieren dürfen, sind haarsträubende und rechtswidrige Zustände, die nicht hingenommen werden dürfen. Denn die Kinder sind schulpflichtig und sind daher Indoktrinationen hilflos ausgeliefert. Die Schulpflicht zwingt die Eltern dazu, ihre Kinder zeitweise staatlicher Einflussnahme auszusetzen. Da dies ein Eingriff in ein Grundrecht ist, sind solcher Einflussnahme gesetzliche Grenzen gesetzt, die in der Praxis durch die Lehrpläne, die Schulaufsicht und die Mitbestimmung der Eltern (Schulmitbestimmungsgesetz) gezogen werden. Indoktrination ist rechtswidrig.

    Eine solche Indoktrination war in Schleswig-Holstein fest geplant und die Unterrichtsmaterialien dazu waren schon gedruckt. Das Vorhaben wurde durch den Widerstand der Eltern vereitelt. Es ist ermutigend, dass dieser Kampf um das Recht der Kinder und Eltern gewonnen worden ist.

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