DEMO – 18. 01. 2014 Köln

Vor dem Hintergrund der baden-württembergischen Debatte um „Regenbogen-Leitziele“ für den Unterricht an allgemeinbildenden Schulen bekommt die Frage nach elterlicher und schulischer Kompetenz neue Bedeutung.                                                                                             Wo endet der schulische Auftrag?                                                                                      Wie steht es um das Erziehungsrecht der Eltern?

Die Initiative BESORGTE  ELTERN weist hin auf ihre Demonstration                                  am Samstag, 18. 01. 2014 von 14 bis 16 Uhr                                                                      am Kölner Roncalliplatz vor dem Dom.

Das Anliegen: Stoppt den Sexualkundezwang an Grundschulen!

Anmeldung unter: besorgte_eltern_nrw@gmx.de

Ansprechpartner: Mathias Ebert

Rege Teilnahme erwünscht!

LSBTTI oder H=GLSBTTI ?

„Streit um Protest gegen Bildungsplan“
Schwäbische Zeitung, 10. Januar 2014
Leserbriefe
Wenn es doch der grün-roten Regierung  so ein Herzensanliegen ist, dass Schulmädchen und Schulbuben über die sexuelle Vielfalt in der Gesellschaft aufgeklärt werden müssen, um deren Akzeptanz zu fördern, so darf gefragt werden, ob denn die heterosexuelle, also die generative Orientierung nicht auch, und vor allem,  zur sexuellen Vielfalt gehört. Über diese wird aber kein Wort verloren, obwohl es unserer Jugend gut täte, über die Zusammenhänge von Nachwuchsschwund und Altersarmut Bescheid zu wissen. Nicht Akzeptanz für  LSBTTI, sondern Akzeptanz für nachwuchsbereite Sexualität  ist vonnöten.
Dass zigtausend Bürger sich stemmen gegen eine solche Bildungsplanreform, dann weil sie wittern, dass es hier nicht um Toleranz, sondern um Ideologisierung der Jugend geht und um einen unstatthaften Eingriff des Staates in Persönlichkeits-und Elternrecht. Da gibt es nur eines: In die Tonne damit!
E. B.

Ganz abgesehen von der fragwürdigen Lehrplanreform mit dem Focus auf die „Akzeptanz vielfältiger sexueller Orientierung“  durch Schulkinder (!!!) –  habe ich ein echtes demokratisches Problem mit dem Umgang kritischer Bürgermeinungen durch Landesregierung und Kirchen. Hier wird eine bürgerliche Petition zur Ablehnung dieser „Reform“ überaus scharf kritisiert, als ob sie rechtswidrig wäre.  Die Bürger ihrerseits wollen aber weder durch die Landesregierung noch durch die Kirchen ihrer Elternrechte beraubt werden. Eltern wollen nichts anderes, als dass ihre Kinder in der Schule Kulturtechniken üben, in kritischem Denken geschult werden und über die Regeln eines funktionierenden Gemeinwesens informiert werden. Dazu gehört die schillernde Sexualität mit Sicherheit nicht, wiewohl Toleranz für alle Mitmenschen zur normalen  humanen Grundausstattung gehört.
 
Meinungsäußerungen via Petition ist heute ganz selbstverständlich ein demokratisches Instrument, das schon viel Unheil von der Bevölkerung abwenden half. Die Politiker sind also gut beraten, Petitionen als bürgerliches Meinungsbild ernst zu nehmen und nicht über deren Köpfe hinweg zu agieren.

 J. H. 

Ein Fußballer erklärt sich, Schwäbische Zeitung Seite 1

„Ein Fußballer erklärt sich“ Schwäbische Zeitung, 09. 01. 2014  Seite 1!
Leserbrief
 
Wenn das Outen über die persönliche Sexualität dem Fußballer H. so viel öffentliche Anerkennung und so viel tiefen Respekt der Nation einbringt, dann werde ich jetzt , mit Verlaub, auch veröffentlichen, dass ich – Verzeihung – weder lesbisch noch schwul, bisexuell, transgender, trans- oder intersexuell ( LSBTTI ), sondern igitt – heterosexuell – bin. Gefühlt als zu einer absoluten Minderheit  zu gehören  brauche ich zu diesem Coming-out schon recht viel Mut, denn wäre ich LSBTTI, so würde mir das mediale Interesse sicher sein. Aber als Hetero bin ich weder interessant, noch kann ich mit Bild oder Schlagzeile auf Seite eins der Schwäbischen Zeitung trumpfen. 
 
Nicht mit Leistung oder Großtaten lässt sich heute Aufmerksamkeit erzielen, sondern mit sexuellem OUTING. Mehr braucht es nicht! Da ich aber ein nationales NONAME  bin, kräht kein Hahn nach mir und meinem Outing ( Gott sei Dank! ) . Ich kann mich höchstens im Verein mit über 90 % der Bevölkerung mit der ehelichen  Erziehung von mehreren Kindern zu braven, sozialbeitragszahlenden Staatsbürgern outen, aber was ist das schon?  LSBTTI  ist angesagt, medial und politisch. Nicht FAMILIE, sondern LSBTTI soll nach dem  Baden-Württembergischen Bildungsplan künftig Gegenstand schulischer Unterweisung werden, damit endlich auch kleine Schulkinder die Segnungen sexueller Vielfalt kapieren.
 
Bärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT
Ihre Unterschrift gegen solche Pläne erbittet:
 

Sehr geehrter Herr FDP-Parteichef Christian Lindner,

mit Interesse las ich heute in der Schwäbischen Zeitung, einem in ganz BW gelesenen Blatt, über das FDP-Dreikönigstreffen in Stuttgart. Zum ersten Mal besinnt sich Ihre Partei offensichtlich auf ihre Mitglieder, die das „gemeine Volk“ repräsentieren. Das gemeine Volk, das sind wir, die Familien im Lande, die seit Jahren in allen vergangenen Koalitionen  Einbußen an unseren Rechten erleiden mussten. Weil die FDP aber für sich in Anspruch nimmt, für Freiheitsrechte der Bürger zu kämpfen, wendet sich die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT direkt an Sie, als die neue Führung der Freien Demokraten.

Wie Sie, Herr Lindner, wissen spricht unser Grundgesetz den Eltern in Art. 6 GG das Recht und die Pflicht zu, selbst für die Erziehung ihrer Kinder Sorge zu tragen. Es warnt sogar davor, dieses Elternrecht an Dritte (den Staat ) abzutreten. Der Staat habe die Verantwortung der Eltern zu respektieren und sein Möglichstes zu tun, um elterliche Autonomie zu schützen ( BverfG 10. 11. 1998).

Mit dem Elterngeldgesetz von 2007 ist aber ein verfassungswidriges Novum eingetreten, das Eltern in zwei Klassen teilt, weil es nicht die Erziehungsleistung der Eltern honoriert, sondern das vorangegangene Erwerbseinkommen. Damit werden alle Eltern missachtet, die wegen vorhandener Kinder vor der Niederkunft erwerbslos waren, oder in der Ausbildung, oder weil sie ihr Kind länger als ein Jahr selbst betreuen wollen.  Hier greift der Staat massiv in die Persönlichkeitsrechte seiner Bürger ein. Nach Artikel 3 GG sind alle Bürger, also auch Eltern gleich zu behandeln.

Durch die massive Krippensubventionierung unter sträflicher Vernachlässigung der  Wertschätzung elterlicher Kinderbetreuung entstand eine neuerliche Ungleichbehandlung, weil die Krippenkinder erwerbstätiger Eltern dem Staat ein Zigfaches dessen wert sind, was er für Familienkinder übrig hat ( s. Flyer ) Die einseitige Krippenförderung verstößt gegen das Elternrecht, weil es die Wahlfreiheit der Eltern erheblich beeinflusst zugunsten einer Erwerbstätigkeit beider Eltern. Die Perspektive junger Eltern, mit ihren eigenen Kindern leben zu wollen, lässt sich immer weniger verwirklichen.

Des Weiteren krankt unser Sozialsystem daran, dass Familienarbeit lediglich als Hobby angesehen wird und nicht als gleichwertiger Beitrag zum Generationenvertrag. So zahlt ein Vater von 5 Kindern den gleichen Beitrag an die Sozialsysteme wie ein kinderloser Single ( minus 0,25 % zur Pflegeversicherung ) Das ist , Herr Lindner, UNRECHT! Der finanzielle Aufwand von Eltern für jedes ihrer Kinder beträgt weit mehr als 100 000 Euro! Dazu muss einkalkuliert werden, dass jedes geborene Kind im Laufe seines Lebens an die Solidargemeinschaft das Fünffache dessen zurückgibt, was es einst vom Staat als Transfer erhalten hat.

Mit den Verbrauchssteuern führen insbesondere Familien den Löwenanteil in die Staatskasse, den sich Bürger ohne Erziehungsverantwortung sparen. Je mehr Kinder desto mehr Steuern! Kann das RECHT sein? Bisher galt das Prinzip, dass stärkere Schultern mehr Lasten tragen sollen.

Sehr geehrter Herr Lindner, wir von der ELTERNINITIATIVE wenden uns explizit an die FDP als der Partei, welcher die Freiheitsrechte der Bürger ganz besonders am Herzen liegt.  CDU, SPD, GRÜNE, LINKE missachten weiterhin rücksichtslos  die Anliegen der Elternschaft, denn dem aktuellen Koalitionsvertrag sind die Forderungen von uns Eltern keine Silbe wert!  Wie wäre es, wenn die FDP künftig die Freiheitsrechte von Familien auf ihr Panier schriebe? Wahrscheinlich hätte sie einen enormen Zuwachs an Wählerstimmen zu verbuchen. Inzwischen hat nämlich auch die AfD erkannt, dass Familien zu den Verlierern der Nation verkommen sind, und will ihrerseits für Familienrechte kämpfen.

Sollten Sie Zweifel an unserer Argumentation haben, so empfehlen wir Ihnen die Lektüre von „SOZIALSTAATSDÄMMERUNG“, Autor: Dr. Jürgen Borchert, vorsitzender Richter am Hessischen Landessozialgericht, Darmstadt, Riemann-Verlag München 2013. Eindeutiger lässt sich die Misere deutscher Familien-und Sozialpolitik nicht beschreiben.

Im Auftrag der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT wünsche ich der FDP zu ihrer Regeneration viel Erfolg!

Bärbel Fischer

 

Kein Sozialstaat ohne Zuzug?

Schwäbische Zeitung, 30. Dezember 2013, Leitartikel:
„Ohne Zuzug kein Sozialstaat“

Leserbriefe

Der o.g. Leitartikel will den Leser beschwichtigen und ihm die Angst vor dem Zuzug von Südosteuropäern auf den deutschen Arbeitsmarkt nehmen. Trotzdem stellt sich die Frage: Kann unser Sozialwesen mangels Nachwuchs nur noch mit Zuzug ( nichts gegen Zugezogene!) funktionieren?
Die Wahrheit ist: Der deutsche Sozialstaat wird ohne Zuzug und mit Zuzug kollabieren. Denn unser deutsches System hat einen kardinalen Geburtsfehler, durch den sein Exitus bereits vorprogrammiert ist: Es schröpft über Steuern und Abgaben diejenigen am meisten, die sich für den generativen Erhalt des Gemeinwesens  überhaupt noch engagieren, nämlich die Eltern. Potentielle Eltern in Deutschland verzichten logischerweise auf Kinder, weil sie nicht zum Lastesel der Nation werden wollen.
Galt seit Generationen die Erkenntnis, ohne Nachwuchs keine soziale Absicherung, so scheint dieses Prinzip heute überholt, zumindest in den Augen unseres kurzsichtigen Gesetzgebers. Brauchen wir überhaupt noch Kinder, wenn wir doch mit Zuzug die künftigen sozialen Probleme lösen können?  Grenzen auf – alles paletti!
Ein Staat, der sich achselzuckend damit abfindet, dass ihm der Nachwuchs wegbricht, gleichzeitig aber hektisch nach dem Strohhalm Zuzug greift, der hat bereits verspielt. Anstatt den Zuzug als Wundermittel und „Chance des demographischen Wandels“ zu verkaufen, wäre es doch viel weitsichtiger und schlauer, sich um gedeihlichere Bedingungen für einen soliden, bestandserhaltenden Nachwuchs zu kümmern!
Bärbel Fischer
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Sich im oberen Stockwerk eines Hauses über neue Tapeten zu unterhalten während es im Erdgeschoss bereits brennt, ist etwa die demografische Situation in Deutschland. Die neuen Tapeten entsprechen dem Zuzug von Arbeitskräften  aus südlichen Ländern, von dem man sich, wie im Märchen, die Rettung unseres Sozialstaates verspricht, während inzwischen der ausbleibende Nachwuchs droht, den so genannten Generationenvertrag zu Fall zu bringen.

So wenig die neuen Tapeten den Einsturz aufhalten können, so wenig verhindert der Zuzug von Arbeitskräften den Ruin unseres Sozialsystems. Denn bis heute steckt der Gesetzgeber – aus wahltaktischen Gründen – den Kopf in den Sand und will nicht einsehen, dass allein ein ausreichender Nachwuchs das Sozialsystem am Laufen halten kann. Viel lieber sucht man nach bequemen Ausflüchten, um der nackten Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu müssen. Der Crash lässt nicht mehr lange auf sich warten!

Nachhaltige Bevölkerungspolitik war noch nie die Stärke deutscher Regierungen. Und das rächt sich – jetzt!

A.S.

 

 

„Sozi-Dreigestirn“ Merkel-Leyen-Schwesig am Koalitionshimmel

Die Besetzung des Amtes der Verteidigungsministerin mit Ursula von der Leyen bezeichnete die Bundeskanzlerin als „seit langem vorgedacht“. Dasselbe ist anzunehmen für die Berufung der SPD-Hardlinerin Manuela Schwesig zur Familienministerin. Damit gibt die vorgeblich konservative Kanzlerin zu erkennen, dass sie in Sachen Familienpolitik endgültig einschwenkt auf die Linie der Sozis zur Verstaatlichung der Kinder und Marginalisierung der Elternrechte. Die CSU, seither unter den etablierten Parteien die letzte Hoffnungsträgerin für Bürgerinnen und Bürger mit einer klassischen Vorstellung von Familie, wurde einfach kaltgestellt. Das von ihr veranstaltete „Gedöns“ mit Mütterrente und Betreuungsgeld war wohl entschieden zuviel des Guten? Schluss damit! Basta!

Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V                        www.verband-familienarbeit.de                                                                                       Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 56124

 

Ein schwarzer Tag für Familien

„Frau Schwesig wird nun also Bundesfamilienministerin, und sie hat wie jeder und jede, die in der Politik Verantwortung übernehmen, ein Recht darauf, dass wir sie erst einmal ihren Job machen lassen, bevor wir sie kritisieren. Was ich allerdings bisher von ihr gelesen und gehört habe, macht mir wenig Hoffnung auf eine Politik, die den Bedürfnissen der Mehrheit unserer Familien entgegenkommen wird“, meint der Journalist Klaus Kelle im FOCUS.

Wenn aus dem schwarzen 14. Dezember nun vier schwarze Jahre werden?

http://www.focus.de/politik/gastkolumnen/kelle/spd-frau-uebernimmt-familienressort-mit-ministerin-schwesig-wird-die-erziehung-unserer-kinder-weiter-verstaatlicht_id_3481921.html

 

„Schwarz-rote Rentenwohltaten…“,

Leserbrief zu der grafischen Darstellung Gewinner contra Verlierer:                      „Schwarz-rote Rentenwohltaten…“, Schwarzwälder Bote, 13. 12. 2013

Der nicht genannte Autor dieser Darstellung hat entweder schlecht recherchiert oder er hat einen persönlichen Widerwillen gegen die Rentenerhöhung für die älteren Mütter.

1. Missgönnt er der Verkäuferin (64) die „Besserstellung (56 €) bis ans Lebensende“, für die sie „maximal noch für ein Beitragsjahr zur Kasse gebeten“ wird?

2. Den Facharbeiter (60) kostet der Verzicht auf die Absenkung des Rentenbeitrags monatlich 12 €. „Das ist sein Beitrag zur Mütterrente.“ Widerspruch!! Die Mütterrente wird aus den Steuermitteln bezahlt, die seit vielen Jahren vom Bund an die Rentenkasse überwiesen werden – in doppelter Höhe wie für die Berentung der Erziehungsleistung benötigt!

3. „Die Fachverkäuferin (31) hat von der verbesserten Mütterrente nichts, denn begünstigt sind nur ältere Frauen…“ Durch die Nicht-Absenkung des Rentenbeitrags verzichtet sie auf etwa 7.50 € monatlich, weil „Union und SPD die Mehreinnahmen für die Mütterrrente brauchen“. Warum diese hämische Ausdrucksweise, wenn doch diese jüngeren Mütter ohnehin drei Rentenpunkte pro Kind bekommen und nicht nur einen zweiten wie jetzt die „älteren Frauen“?

4. Der Student (21) muss „über den Rentenbeitrag die Mütterrente bezahlen“. Wie schon gesagt: das stimmt nicht! Und vielleicht hat der junge Mann ja noch eine alte Mutter, die jetzt phantastisch „profitiert“!

5. Der Facharbeiter (40) „ist bei der verbesserten Mütterrente als Beitragszahler mit monatlich 12 € auch dabei“. Hier gilt bezüglich der Mütterrente dasselbe wie bei dem Facharbeiter, der Fachverkäuferin und dem Studenten.

Der Grund, warum die fällige Rentenabsenkung nicht durchgeführt wird, liegt in der absehbar dramatisch sinkenden Anzahl der Beitragszahler. Sprich: wir haben zu wenig Nachwuchs = Kinder, mit einem in jeder Folgegeneration fehlenden Drittel an gebärfähigen Frauen. Die restlichen zwei Drittel haben inzwischen gemerkt, dass Kinderhaben in die Altersarmut führt und verhalten sich danach!

 

Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 56124

 

Elterndiskriminierung muss TOP-Thema werden

Aus gegebenem Anlass wiederholen wir hier die Pressemeldung des Bündnisses RETTET  DIE FAMILIE vom August 2013:

Pressemeldung des Bündnisses RETTET  DIE  FAMILIE                           www.rettet-die-familie.de

Von der Wirtschaftslobby gesteuerte Studien gaukeln uns heute vor, Familien würden vom Staat mit milliardenschwerer Förderung überhäuft. Tatsächlich wird ihnen ein mehrfacher Betrag dessen entzogen, was anschließend als „Förderung“ wieder zurückfließt. Eltern werden regelrecht ausgebeutet.

Ursache dafür ist vor allem, dass unser Rentenrecht die Absicherung des Alters, deren Grundlage seit Menschengedenken die Erziehung eigener Kinder war,  stattdessen an Erwerbsarbeit gebunden hat. Seitdem wird Erwerbsarbeit doppelt (durch Lohn und Rente) und Elternarbeit fast gar nicht mehr honoriert. Die Folge ist eine zunehmende Verarmung von Eltern, die bei Mehr-Kind-Familien und bei Alleinerziehenden besonders deutlich wird.

Dieses elternfeindliche Sozialsystem hat inzwischen die Grundlagen der Familie so weit zerstört, dass ihre Erziehungs- und Existenzfähigkeit bedroht ist.

Als „Entlastung“ der Eltern werden von der Politik die  Kinderkrippen, Ganztagskitas und Ganztagsschulen angeboten. Dies bedeutet für die Eltern neue Gängelung und Diskriminierung. Durch gezielte Desinformation wird der Eindruck vermittelt, „professionelle“ Kindererziehung sei der „laienhaften“ Betreuung durch die Eltern überlegen.  Das Wohl der Kinder und die Wünsche der Eltern, die in großer Mehrheit ihre Kinder auch heute noch selbst und gut erziehen können und wollen, werden rücksichtslos wirklichkeitsfremden Ideologien und den Anforderungen der Wirtschaft geopfert.

Eine falsch verstandene Gleichstellungspolitik suggeriert, dass  Gleichberechtigung nur durch Erwerbsarbeit zu erreichen sei. Dementsprechend wird Erziehungsarbeit nur dann als Leistung anerkannt, wenn sie als Erwerbsarbeit durch Fremde und damit nicht durch die Eltern erfolgt.  Eltern wird eine Doppelbelastung zugemutet, statt die „rush-hour des Lebens“ mit kleinen Kindern zu entzerren.

Wenn die Altersversorgung einer ganzen Generation auf die Leistung von deren Kindern aufbaut, dann sind auch die Kosten der Kindererziehung von der ganzen Generation zu tragen, ohne dass den Eltern vorgeschrieben wird, wie ihre Kinder zu betreuen sind. Das Großziehen von Kindern darf nicht länger bestraft werden, sondern ist wie andere Arbeit auch zu entlohnen.

Anders ist Gleichberechtigung der Eltern nicht möglich.                                               Anders ist Familie auf Dauer nicht lebensfähig.                                                             Anders kann unser Sozialstaat nicht funktionieren.

Ohne Wertschätzung der Elternarbeit hat unsere Gesellschaft keine Zukunft.

Gleichberechtigung der Eltern heißt:

Solange der Kindernutzen durch die gesetzliche Alterssicherung (Rente, Krankheitskosten, Pflege) vergesellschaftet bleibt, ist Elternarbeit einer Erwerbsarbeit gleichzustellen und ihrem Wert entsprechend zu honorieren.

Näheres zum Bündnis „Rettet die Familie“ unter www.rettet-die-familie.de

 

 

„PISA gefährdet unser Bildungssystem“

Im Interview mit der WIRTSCHAFTSWOCHE äußert sich der Bildungsforscher Volker Ladenthin sehr kritisch zum PISA-Ranking: „Was da gemessen, quantifiziert und zu BLAMING und NAMING der Länder verarbeitet wird, hat mit wahren Bildungszielen nichts zu tun!“

Inhalt

  1. S1 „PISA gefährdet unser Bildungssystem“
  2. S2 „Blaming and naming“
  3. S3 Bei PISA geht es nicht um soziale Gerechtigkeit
  4. S4 Die Folge ist ein Verlust an Kultur

Ein überaus erhellender Beitrag, der die wahren Beweggründe der OECD demaskiert!

http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/bildungsforscher-volker-ladenthin-pisa-gefaehrdet-unser-bildungssystem/9149594.html