Kostenlose Kitas?

Der Verband Familienarbeit (s.u.) informiert heute über seine Einstellung zu den Plänen der SPD, über ein Volksbegehren die Kitagebühren abzuschaffen.

PM Volksbegehren.

Leserbrief > Schwäbische Zeitung

Sollte es der SPD um Gerechtigkeit gehen, dann ist die Frage nach den Elternbeiträgen höchst nebensächlich. Die SPD folgt vielmehr der sozialistischen Maxime: Der Staat ist der bessere Erzieher, er und nicht die Eltern, definiert Kindeswohl, er will den familiären Einfluss auf ein Minimum beschränken, er fordert die „Lufthoheit über den Kinderbetten“ (Olaf Scholz). Doch genau dies will unser Grundgesetz aus leidiger NS-Erfahrung verhindern und spricht deswegen in Art. 6,2 allein den Eltern Rechte und Pflichten bei der Erziehung ihrer Kinder zu.

Vielmehr muss es um die Wertschätzung der Erziehungsarbeit selbst gehen. Diese gehört nach Art. 3 GG gleich geschätzt, gleich behandelt und gleich subventioniert, egal ob sie von elterlichen oder außerfamiliären Fachkräften geleistet wird.

Erst hier entscheidet sich die Gerechtigkeitsfrage.

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Zur Neujahrsansprache von Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,

in Ihrer Neujahrsansprache forderten Sie uns Bürger auf, unsere Werte Offenheit und Respekt zu verteidigen, auch wenn dies unbequem und anstrengend ist.

Wir nehmen diese Anstrengung in Kauf!

Leider müssen wir konstatieren, dass es mit der Offenheit der Bundesregierung selbst nicht weit her ist. Viel zu lange hat sie uns den UN-Migrationsplan verschwiegen, an dem sie doch federführend mitgearbeitet hat. Egal, ob wir dem Plan beipflichten oder ihn ablehnen, wir mündige Bürger verlangen Offenheit und Transparenz. Wir wollen mit diskutieren und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Durch Ihr monatelanges Schweigen gaben Sie speziell der AfD die Gelegenheit sich zu profilieren, was ihr denn auch gelungen ist. Die Fehler der Bundespolitik rächen sich umgehend. Der millionenschwere  sogenannte „Kampf gegen rechts“ blockiert durch dümmliche Aktionen mehr und mehr freiheitlich demokratisches Denken und schafft entsprechenden Widerstand.

Auch an Respekt lässt es die Bundesregierung mangeln. Sie, Frau Bundeskanzlerin, bedankten sich zwar zu Recht bei all jenen Bürgern, die in diesen Zeiten ihr Engagement für Alte, Kranke, innere und äußere Sicherheit, Rettung und Ehrenamt einsetzen. Nur haben Sie all jene zu erwähnen vergessen, die durch ihre Erziehungsarbeit erst sicherstellten, dass es solche Nothelfer überhaupt noch gibt – die Väter und Mütter in Deutschland. In Frankreich würde ein solcher Fauxpas die Gelbwesten wieder auf die Straßen treiben. In Deutschland sind wir Eltern längst daran gewöhnt, unbeachtet, unbedankt, ja sogar verhöhnt zu werden. Wir sind daran gewöhnt, dass unsere Einsprüche und Forderungen, wenn überhaupt, seitens der Regierung lediglich mit Floskeln beantwortet werden. Wir sind daran gewöhnt, dass wachsende Kinderarmut für unsere Regierung kein Grund ist, deren Ursachen ( doppelte Abgaben zu den Sozialsystemen, familienfeindliche Mehrwertsteuer, unbezahlbarer Wohnraum, hohe Energiekosten ) zu beenden. Wir sind daran gewöhnt, dass sich die wirtschaftliche Lage der Familien mit mehr als einem Kind während Ihrer langen Kanzlerschaft nicht verbessert, sondern sogar verschlechtert hat. Der Deutsche Familienverband veranschaulicht dies durch seinen „Horizontalen Vergleich 2018“ in aller Deutlichkeit

https://www.deutscher-familienverband.de/publikationen/fachinformationen/send/2-publikationen/222-horizontaler-vergleich-2018

Nun werden Sie sicher das 5,5 steuermilliardenschwere „Gute-Kita-Gesetz“ von Frau Giffey einwerfen, das den Personalschlüssel in Kitas optimieren soll. Gut für die Kitakinder, gut für den Geldbeutel von deren Eltern! Damit erhöht sich die staatliche Subventionierung von Kitas auf weit über 1200.- pro Kind und Monat. Eltern jedoch, die Ihre Kinder vom Grundgesetz abgesichert zuhause betreuen und erziehen, schauen derweil weiterhin in den Mond. Art. 3 GG verlangt Gleichheit vor dem Gesetz, und Art. 6 GG sichert den Eltern Freiheit in der Wahl der Kindererziehung zu. Nach unserer Sichtweise verstößt die bundesdeutsche Familien-und Generationenpolitik seit Jahren Monat für Monat gegen unser Grundgesetz, weil sie die familiäre Kinderbetreuung mit 0,00 €  total im Regen stehen lässt.

Daher werden Sie, sehr geehrte Frau Merkel, sicher verstehen, dass wir Ihrer Neujahrsansprache wenig Zuversichtliches abgewinnen können. Unsere ganze Hoffnung setzen wir nun auf Frau Kramp-Karrenbauer, sollte die Union 2021 je noch einmal in Regierungsverantwortung kommen. 

Wir wünschen Ihnen für 2019 den Mut, Realität und Ideologie zu unterscheiden, mit besten Grüßen

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                                                             i.A. Bärbel Fischer

LINKSGRÜNES  PARADOXON

  • Wir begehen feierlich das Gedenken an die Reichskristallnacht 1938.      Gleichzeitig holen wir uns begeistert Antisemiten ins Land.
  • Wir feiern die Gleichberechtigung von Mann und Frau.                              Gleichzeitig holen wir uns begeistert Frauenpeiniger ins Land. ( Die Frauenhäuser sind zu mehr als 60 % mit Migrantinnen besetzt. Aufnahmestop für deutsche Frauen) 
  • Unsere Feministinnen bei Linken, Grünen, SPD und Union kümmern sich engagiert um Frauenrechte in Deutschland.                                                Gleichzeitig plädieren sie begeistert für den Zuzug jener, die Frauenrechte mit Füßen treten.
  • Wir sind stolz auf unseren Rechtsstaat.                                                       Gleichzeitig überfordern wir die Exekutive mit der Verfolgung der Delikte von Migranten personell und finanziell.
  • Unser Parlament hat die Homoehe gebilligt.                                        Gleichzeitig holen wir uns begeistert Schwulenhasser ins Land. 
  • Wir sind stolz auf demokratische Meinungsfreiheit.                                   Gleichzeitig zensieren und blockieren wir Kritik, die sich gegen offene Grenzen stellt, mit Löschung, Ausgrenzung und Karriereblockaden.
  • Das Recht auf FAMILIE wird von links-rot-schwarzer Seite seit Jahren hintertrieben ( Streichung des Betreuungsgeldes, geplante Streichung des Ehegattensplittings, der Wahlfreiheit zwischen Selbst- und Fremdbetreuung, Verweigerung des Rentenanspruchs aus Familienarbeit etc.).                  Gleichzeitig plädiert man für den Familiennachzug für Migranten aus humanitären Gründen.
  • Deutschen Eltern wird eine Familie mit mehr als zwei Kindern durch ein erhebliches Armutsrisiko erschwert. Sie leben meist unter ihrem Existenzminimum. Kein Links-Grüner nahm bisher daran Anstoß.           Gleichzeitig bezahlt unser Sozialstaat Kindergeld für Kinder von Migranten im Ausland nach deutschem Standart, was dort die x-fache Wirkung erzielt. Davon können deutsche Eltern nur träumen. 
  • Das Leben eines jeden bedrohten Tierleins oder Pflänzchens rechtfertigt die Verweigerung von Baugenehmigungen.                                                       Gleichzeitig scheint bedrohtes Menschenleben im embryonalen Stadium keines Schutzes zu bedürfen. Linksgrüne Abgeordnete setzen sich für die Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibungen ein, Jusos gar für eine fristenlose Abtreibung.
  • Der agressive linksgrüne Kampf gegen maskuline Pluralformen in unserer Sprache (Studenten, Lehrer, Ärzte, Professoren) schreitet voran.             Gleichzeitig signalisieren die Linksgrünen, dass unser biologisches Geschlecht absolut variabel sei, also gar keine Rolle spiele. Warum dann aber der verbiesterte akademische Kampf um feminisierte  Begriffe? Als ob sich Frauen jemals unter maskulinen Berufsbezeichnungen diskriminiert gefühlt hätten! Sie haben wirklich andere Sorgen!

Fazit:

Auch wenn es sicher seine Berechtigung hat, unserer Gesellschaft die Augen zu öffnen für das Lebensrecht benachteiligter und schwächerer Geschöpfe, so darf die Spezies Mensch nicht übergangen werden, wie es die Linksgrünen seit Jahrzehnten zu tun pflegen. 

Wir Frauen wollen geschätzt sein für das, was wir als generativen Beitrag für den Bestand unserer Gesellschaft leisten. Wir brauchen kein Sternchen und kein Binnen-I, kein Ampelweibchen und kein Unisex-Klo.  Hinter dem grotesken Genderwahn verbirgt sich m. E. nichts anderes als ein durch nichts gerechtfertigten Minderwertigkeitskomplex, der mühsam als Opfermythos gepflegt wird. Keine noch so gelungene Gleichberechtigung wird diesen ideologischen Gleichheitswahn je befriedigen. Daher wird uns Gender erhalten bleiben, schon allein wegen der üppigen staatlichen Alimentierung, die allein der Steuerzahler zu stemmen hat.

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                                               i.A. Bärbel Fischer

Schlechtes Kita-Gesetz

Birgit Kelle, die Vorsitzende  von „Frau 2000 plus“ nimmt Stellung zum so genannten  GUTE-KITA-GESETZ, das Frau Giffey und mit 5,5 Mrd. Steuergeldern auf den Weg gebracht hat, ohne gleichzeitig die GUTE elterliche Erziehung zu würdigen.

Die Notwendigkeit, Kitas zu qualifizieren, bedeutet doch das Eingeständnis, dass die Tageseinrichtungen seit Beginn verantwortungslos unter Personalmangel mangelhaft arbeiteten. Wie kommt das bei Eltern an, die ihre Kleinkinder in der Vergangenheit notgedrungen oder leichtfertig dort abgaben? Mit welchen Schäden müssen ehemalige und künftige Krippenkinder fertig werden? BF

 

Schlechtes Kita-Gesetz

Wir hatten bereits berichtet über das Vorhaben der Bundesregierung, ein sogenanntes „Gute-Kita-Gesetz“ auf den Weg zu bringen und herausgekommen ist erwartungsgemäß ein schlechtes Kita Gesetz unter dem Namen „KiTa-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz – KiQuTG).
Schlecht, aus zahlreichen Gründen, auch wenn die Vernebelungstaktik in den Medien durchaus erfolgreich läuft. „Alles, was wir für Kinder tun, ist gut“ sagt die Familienministerin. Das klingt zwar herzzerreißend, aber wir schütten doch an dieser Stelle einfach stichwortartig nochmal Wasser in den Wein von Frau Giffey:

1.      Es ist nicht gut, wenn das gesamte staatliche Budget auch weiterhin nur in den Ausbau von staatlicher Kinderbetreuung fließt und nicht an die Familien selbst. Nach wie vor finanziert dieser Staat lieber das Plagiat, statt das Original. Das hat keine finanziellen Vorteile, ist gar teurer als die Betreuung von Kindern in der Familie und somit staatlich gelenkte Familienpolitik. Wir fordern eine gerechte Verteilung der Gelder an alle Familien und alle Betreuungsformen. Denn: die Mehrheit der Familien betreut eben ihre Kinder gern SELBST und STÄNDIG.

2.      Die 5,5 Milliarden Euro, die nun in die „Qualität“ fließen sollen, sind in Wahrheit ein Tropfen auf den heißen Stein, denn um tatsächlich einen Betreuungsschlüssel zu garantieren, den jedes Kind sowieso in der eigenen Familie vorfinden würde, müsste diese Summe jährlich nur in Personal investiert werden. Tatsächlich werden 5,5 Milliarden auf mehrere Jahre nun genutzt, um vor allem den beitragsfreien Kindergarten zu ermöglichen

3.      Das wiederum ist ein Lieblingsprojekt der SPD, denn erinnern wir uns: Man diskutiert dort längst die Kita-Pflicht. Grundvoraussetzung dafür wäre aber die Beitragsfreiheit. Denn man kann Eltern nicht zwingen, ihre Kinder in eine Einrichtung zu geben, die sie auch noch bezahlen müssen. Das Projekt „Lufthoheit über den Kinderbetten“ ist also in vollem Gange – mit freundlicher Unterstützung einer schlafenden CDU.

4.      Wir möchten eine Ausnahmestimme hier würdigen, denn die CDU-Abgeordnete Sylvia Pantel hat als einzige eine persönliche Erklärung an den Präsidenten des Bundestages im Gesetzgebungs-Verfahren abgegeben, warum sie nicht zustimmen wird, aus dem ich gerne zitiere: „…Die Anhörung von Sachverständigen zum „Gute-Kita-Gesetz“ im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat diesen Anspruch klar bestätigt: Qualität vor Beitragsfreiheit. Neun von zehn Experten haben klar kommuniziert, dass die Bundesmittel erst in die Qualität (erst die Pflicht) und erst in einem zweiten Schritt in die Senkung der Kita-Gebühren (dann die Kür) fließen sollen. Damit spiegelten die Experten auch die Meinung der Mehrheit der Mütter und Väter in Deutschland wider, die gerade in der frühkindlichen Bildung eine gute Qualität mit angemessen Betreuungszeiten, einem guten Personalschlüssel und bedarfsgerechte Öffnungszeiten zu fairen Preisen viel wichtiger empfinden, als die Kostenfreiheit. …Ich habe die Befürchtung, dass viele Bundesländer die Bundesmittel in Höhe von 5,5 Mrd. Euro in die Beitragsfreiheit stecken werden oder die Mittel in andere gesetzesfremde Bereiche fließen, weil wir keine konkreten Maßnahmen im Gesetz prioritär festschreiben. Nach meinen Informationen haben bereits 10 von 16 Bundesländern angekündigt, die Bundesmittel voll oder in großen Teilen für Gebührenfreiheit zu verwenden. Eine prominente Vertreterin war dabei auch die ehemalige Bundesfamilienministerin und gegenwärtige Ministerpräsidentin von Mecklenburg Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD). Angesichts dieser Ausgestaltung des Gesetzes kann ich dem Gesetz keine Zustimmung erteilen.“

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Frau Verena Föttinger, Sprecherin der ÖDP Baden-Württemberg für schulische und kirchliche Angelegenheiten:

http://www.oedp-ravensburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/verena-foettinger-kritisiert-gute-kita-gesetz-und/

Weihnachtsgrüße an Frau Giffey

Die Vorsitzende des Bündnisses RETTET  DIE  FAMILIE, Frau Sabine Wüsten, bezweifelt in ihrem Schreiben an Frau Familienministerin Giffey, dass diese sich überhaupt für Familien und Kinder interessiert, nachdem sie es abgelehnt hatte, die Resolution des Bündnisses https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/wp-content/uploads/2018/08/Resolution-Endfassung-3.pdf in Empfang zu nehmen.

 

Hier das Schreiben von Frau Wüsten: RdF Wüsten : Giffey



Sehr geehrte Frau Familienministerin Franziska Giffey,

es ist nicht das erste Mal, dass sich unsere ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT  an Sie wendet. 

Voller Hoffnung, dass sich mit Ihrer Amtsübernahme nach Frau Schwesig und Frau Barley  für Familien in diesem Lande etwas zum Besseren wendet, sehen wir unsere Hoffnungen mehr als enttäuscht. Sie brachten das „Gute-Kita-Gesetz“ zur erfolgreichen Abstimmung, doch ohne die berechtigten Ansprüche jener Eltern zu berücksichtigen, die aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse elterlich-emotionale Bindung für die ersten Jahre ihrer Kinder fordern und gewähren. Dafür zeigten Sie keinerlei Verständnis, obwohl Sie wissen, dass besagte Eltern, meist mit bereits mehreren Kindern, über Steuergelder monatlich um ca.1200 € bis 1400 € gegenüber erwerbstätigen Eltern betrogen werden. Damit widerspricht Ihr Gute-Kita-Gesetz ganz offensichtlich Art. 3 GG: Vor dem Gesetz sind alle Menschen (Kinder) gleich (viel wert)!

Eine 1: 8-Kita-Betreuung ziehen Sie der elterlichen 1:1-Betreuung vor.

Dass diese finanzielle Bevorzugung unserer Verfassung widerspricht, die in Art. 6 GG den Eltern das alleinige Recht auf Erziehung ihrer Kinder zuweist, werden Sie wissen. Bewusst übergehen Sie daher das Grundgesetz. Die Ansprüche des Arbeitsmarktes auf die Arbeitskraft junger Eltern liegen Ihnen offenbar weit mehr am Herzen als die biologisch-psychischen Ansprüche unserer Kleinstkinder auf die dauerhafte Präsenz ihrer Eltern während der ersten drei Jahre.

Jedes Jahr nehmen die sprachlichen, intellektuellen und psychischen Defizite bei unseren Kindern bis zur Behandlungsbedürftigkeit zu, weil sie jahrelang auf die Anwesenheit ihrer Eltern und deren Zuwendung verzichten mussten. Doch das scheint Sie überhaupt nicht zu beunruhigen. Hauptsache, Kitas werden optimiert mit dem zweifelhaften Placebo-Versprechen, Babys zu „bilden“!

Wir sagen Ihnen: Keine noch so optimierte Kita ersetzt Kindern die tägliche Sehnsucht nach ihren fernen Eltern. Vielleicht dauert es wieder 40 Jahre bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass man seit Renate Schmidt auf dem Holzweg unterwegs war. Aber dann sind fast zwei Generationen beschädigt worden. 

Nehmen Sie , Frau Giffey, dann die Konsequenzen auf sich? Sie selbst werden die dauerhaft psychischen Schäden niemals heilen können.

Wie gerne hätten wir Eltern mehrerer Kinder Ihnen zu Weihnachten für Ihr Engagement zu mehr Familiengerechtigkeit gedankt. Missachtung dankt Ihnen niemand.

Enttäuscht grüßen wir Sie zur Weihnacht im Blick auf das göttliche Kind in der schäbigen Futterkrippe im Stall von Bethlehem. Auch 2018 liegen unsere Kinder schon wieder und noch immer auf schäbigem Kita-Stroh anstatt geborgen daheim in einer Wiege.

Familie ist nicht dort, wo Kinder sind, sondern dort, wo Kinder  d a h e i m  sind.

Mit freundlichem Gruß

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT

„Jetzt ist das Licht und Heil geborn“

 

Die Wurzel Jesse blüht mit Macht. 

Ein Zweig daraus hat Frucht gebracht.

Jetzt ist das Licht und Heil geborn,

die Nacht und der Tod han verlorn.

Nach Jesaja 11,1

Wir wünschen allen unseren Lesern, Mitstreitern und Kommentatoren eine gesegnete Weihnacht und ein Neues Jahr in Frieden und Achtsamkeit mit dem Mut                          zum Widerstand gegen alles, was künftigen Generationen Schaden zufügt.

Für die ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                              Bärbel Fischer

Nicht der Rede wert?

Anfang Dezember einigten sich die Jungsozialisten ( JUSOs ) auf einen Antrag zur Abschaffung des § 218 StGB, was Abtreibungen unbefristet erlaubt. Wo bleibt der Aufschrei der Christlichen  Parteien, der Kirchen, der Medien? Fehlanzeige!

Die AfD erzwang eine „Aktuelle Stunde“ im Bundestag.

LUKAS und die Islamisten

Wie üblich wird demnächst auf den Terroranschlag in Straßburg die politmediale Aufforderung verbreitet werden, diesen neuen „Einzelfall“ um Gottes Willen nur ja nicht  zu „instrumentalisieren“. So was passiert eben, ob in Frankreich, Belgien, Schweden oder in Deutschland. Wenige Tage lang wird lautstarkes Bedauern bei jenen europäischen Regierungen und Medien zu hören sein, die sich in Marrakesch für den UN-Global-Compact for Migration (MP) stark gemacht haben, klare Bestätigung ihrer Befürchtungen dagegen bei jenen europäischen Staaten, die ihre Unterschrift zum MP verweigerten. 

Weihnachtsmärkte sind für Terroristen ein ausgemachtes Ziel, „Ungläubige“ zu treffen. Christliche Bräuche mit Lichterbaum, Lebkuchen und Kerzenduft  sind für Islamisten reiner Götzendienst. Wer sich dagegen mit Waffengewalt auflehnt, bevorzugt mit mehreren Menschenopfern, verdient sich das Paradies.

Was Islamisten noch immer nicht begreifen ist, dass Weihnachtsmärkte mit Glühwein und Tochter-Zion-Beschallung herzlich wenig mit der Botschaft des Evangelisten Lukas zu tun haben, nämlich dass Gott sich der Menschheit in einem armselig geborenen Kind zuwendet, das deren Leid mitleidet, deren Hoffnungen erhofft und schließlich an den Machenschaften politischer Eliten zerbricht.

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT

„Kindestod – gut und günstig!“

Der gestrig ausgehandelte Kompromiss zwischen UNION und SPD zum Werbeverbot für Abtreibungen ( StGb 219 a ) könnte zum Bruch der Koalition führen, wenn die Befürworter der Streichung aus SPD, FDP und GRÜNEN nicht nachgeben. Sollten sie Oberwasser gewinnen und eine Gewissensentscheidung im Parlament erzwingen, so steht zu befürchten, dass noch mehr Unionswähler sich der AfD zuwenden, weil sie das grundgesetzliche Lebensrecht  eines Menschen von der Zeugung bis zum Tod missachtet sehen. Die Merz´sche „Halbierung der AfD“ steht damit noch weiter in den Sternen.

Leserbrief

„Ärztin kritisiert Kompromiss“, Schwäbische Zeitung 14. 12. 2018, S. 1 und 5

Für ihre Produkte werben Anbieter mit Qualität und Preis. Optimale Qualität erzielt den höchsten Preis. Für Schwangerschaftsabbruch öffentlich zu werben hieße, besonders gute Qualität oder einen besonders günstigen Preis anzubieten. Werbeslogans könnten dann so aussehen: 

  • „Schwangerschaftsabbruch – ohne Risiko!“
  • „Auf Schwangerschaftsabbruch im Dezember 20% Rabatt!“ 
  • „Schwangerschaftsabbruch-problemlos für Mutter und Kind!“  o. ä.

Zugegeben – ziemlich zynisch! Wie aber sollte der Wettbewerb unter Ärzten über Presse und Internet sonst funktionieren? Jeder wirbt um neue Kundschaft.

Ersetzen wir den Begriff „Schwangerschaftsabbruch“ durch das Wort  „Kindestod“, so wird das ganze Ausmaß der Schizophrenie sichtbar:

  • „Kindestod – ohne Risiko!“
  • „Auf Kindestod im Dezember 20% Rabatt!“
  • „Kindestod – problemlos für Mutter und Kind!“

Sollte noch irgendjemand über Fachkräftemangel oder Rentenmisere  jammern? 

ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer


Sehen Sie auf You Tube ein Erklärvideo von Birgit Kelle:


Dazu Dennis Riehle:

Es ist ein Skandal, mit welch scharfen Tönen linke Politiker auf den Kompromiss reagieren, den die schwarz-rote Regierung zur Reform des § 219a StGB gefunden hat. Wenn die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Cornelia Möhring, von der Fake-Krankheit Post-Abortion-Syndrom“ spricht,  dann ist das eine tiefe Verächtlichmachung des Ansinnens, werdendes Leben zu schützen. Wo Möhring eine Doppelmoral der Union wittert, hat sich in Wahrheit die ethische Vernunft durchgesetzt. …..                                                                                                                                 Das Werbeverbot für Abtreibungen, es muss in seiner Kernsubstanz auch weiterhin Geltung haben. Ärzte, die mit dem „Leistungsangebot“ des Schwangerschaftsabbruchs prahlen wollen, dürfen sich nicht auf legitime Informationsrechte beziehen, denn das Anpreisen eines medizinischen Eingriffs, der letztendlich den Tod eines heranwachsenden Kindes bedeutet, er ist eine moralische Bankrotterklärung vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau und eine Perversion unserer Vorstellung von gesellschaftlichem Fortschritt. Wer nach vorne blickt, der muss dem neuen Leben eine Chance geben und darf sich dem Glück der Elternschaft nicht verschließen. Wir brauchen eine Kultur des Werbens für unseren Nachwuchs, einen Aufruf zum begeisterten Muttersein. Lassen wir uns die gesamtgesellschaftliche Aufgabe anpacken, statt uns auf feministischen Parolen auszuruhen.

Dennis Riehle                                                                                                          Martin-Schleyer-Str. 27                                                                                               78465 Konstanz                                                                                              www.Dennis-Riehle.de

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Realitätsblindheit rächt sich – jetzt!

Der fragwürdige  „UN-Global-Pact for Migration“ ist unterzeichnet mit dem illusorischen Ziel, die leeren Arbeitsplätze in Deutschland durch Einwanderer zu füllen. Dass uns der eigene Nachwuchs fehlt, ist die logische und seit Jahrzehnten absehbare Folge einer bundesdeutschen Generationenpolitik, die diesen Namen längst nicht mehr verdient. Anstatt Familien mit mehreren Kindern so auszustatten, wie es unser Grundgesetz vorsieht, werden Menschen ohne Unterhaltsverpflichtungen fiskalisch bevorzugt, während Eltern mehrerer Kinder das Nachsehen haben.

Siehe: 

https://www.deutscher familienverband.de/publikationen/fachinformationen/send/2-publikationen/222-horizontaler-vergleich-2018 

Hier kann sich jeder selbst ausrechnen, welchen Betrag er/sie Familien, bzw.  deren Kindern Monat für Monat schuldet.

Warum fehlt uns der eigene Nachwuchs? 

  1. Weil sich Eltern unter der vorgegebenen Sozialpolitik nicht mehr als ein oder zwei Kinder auf eigene Kosten leisten können.
  2. Weil Eltern mehrerer Kinder mit Sozialabgaben belastet werden, so als wären sie kinderlos ( s.o. ). 
  3. Weil unser Abgabengesetz nicht zwischen unterhaltspflichtig und nicht unterhaltspflichtig unterscheidet.
  4. Weil unser liberales Recht nicht Hilfe zum Erhalt menschlichen Lebens, sondern Hilfe zur dessen Beendigung ( Abtreibung) gewährt.
  5. Weil Paare nicht einsehen, dass ihre potentiellen Kinder nicht ihnen selbst, sondern staatlicher Doktrin in Krippe, Hort, Ganztagsschulen unterstehen sollen. Daher verzichten sie lieber gänzlich auf Kinder.
  6. Weil heute Familien mit mehreren Kindern gesellschaftlich als asozial geächtet werden, weil sie anscheinend „dem Staat auf der Tasche liegen“, obwohl sie die künftigen Renten durch ihre Abgaben zu sichern haben.
  7. Weil eine ununterbrochene berufliche Karriere ohne Unterhaltsverpflichtung in der Altersversorgung mit einer üppigen Rente belohnt wird, während eine Karriere als Mutter mehrerer Kinder dagegen nur eine sehr geringe Auswirkung auf deren Rente bewirkt.

Wer also in die heuchlerischen Klagen über den Fachkräftemangel einstimmt, sollte sich eingestehen, dass unsere Regierung seit Jahrzehnten alles unterlassen hat, was je den einheimischen  Nachwuchs hätte fördern können. Das demografische Problem sah und sieht die Kanzlerin immer nur bei der älteren Generation. Dass die Renten aber ausschließlich auf genügend ausgebildetem Nachwuchs basieren, scheint sie „vergessen“ zu haben. Frau Merkel  hat den Vorschlag junger CDU-Politiker zu einer Demografie-Abgabe 2012  flugs in ihren Papierkorb befördert, ohne dass die CDU-Jugend rebelliert hätte. Wie kann man das verstehen? Ist und war die Kanzlerin unangreifbar? Warum haben sich Spahn, Missfelder u. a. nicht auf ihre Hinterfüße gestellt? Ich verstehe es bis heute nicht. Denn schließlich wussten sie, dass die künftige Altersvorsorge ihrer Generation auf sehr wackeligen Füßen steht, wenn der entsprechende Nachwuchs fehlt. 

Der Versuch, fehlenden heimischen Nachwuchs nun durch analphabetischen Migrantennachwuchs zu ersetzen, wird fehlschlagen.

Realitätsblindheit rächt sich – jetzt!

Dazu die mutige Rede des CDU- Bundesdelegierten Eugen Abler aus Bodnegg beim CDU-Bundesparteitag vom 7.12. 2018 in Hamburg:

Die Kreisrätin Frau Liv Pfluger ( Grüne ) äußerte sich am 15. 12. 2018 in der Schwäbischen Zeitung ( OBERSCHWABEN ) empört über die Rede von Herrn Abler in Hamburg. „Schwangerschaftsabbrüche in gedanklichen Zusammenhang mit Fachkräftemangel und Migration zu bringen, mache sie fassungslos“.

Dazu unser persönliches Anschreiben an Frau Pfluger:

 

Sehr geehrte Frau Kreisrätin Liv Pfluger,

der Schwäbischen Zeitung entnahm ich heute Ihre Empörung über die Rede von Herrn Abler auf dem Hamburger Parteitag der CDU.  Sie bestreiten, dass zwischen der großen Zahl an jährlichen Abtreibungen seit 1993 und dem derzeitigen Fachkräftemangel ein Zusammenhang besteht. Dabei verkenne ich nicht, dass es außer wirtschaftlichen auch gesellschaftliche und persönliche Notlagen gibt.
Wir von der Elterninitiative Familiengerechtigkeit sehen den demografischen Verlust auch in der Weigerung vieler Paare ( ca. 25%), sich überhaupt noch für Kinder zu entscheiden. Beides, der Entschluss zu einer Abtreibung und der freiwillige Verzicht auf Kinder sind doch die logische Folge darauf, dass es in unserem Land, anders als anderswo in Europa (z. B.Frankreich, Ungarn etc. ), eben  k e i n e  Willkommenskultur für Kinder gibt.  Wenn mit jedem weiteren Kind eine Familie der Armut ein gefährliches Stück näher kommt, wie der Deutsche Familienverband jährlich ausrechnet, so ist doch was faul im Staate. Siehe:
Nicht nur das Bundesverfassungsgericht mit seinen vier familienbezogenen Urteilen ( BVerfGE 82,60 – 1 BvL 20/84,  BVerfGE 87,1 – BvL 51/86 u. a.,   BVerfGE 99,216 – BvR 1057/91 u.a.,  BVerfGE 103,242 – 1BvR 1629/94 ), sondern auch viele Familienverbände und- initiativen weisen seit Jahrzehnten unaufhörlich auf den Kardinalfehler in unserem deutschen Sozialgesetz hin. Wenn man Familien – bildlich gesprochen – die Sau vom Hof klaut ( Steuern und Abgaben ) und ihnen drei Schnitzel als Almosen ( Kindergeld als Ersatz für die verfassungswidrige Besteuerung des Kinder-Existenzminimums ) zurück gibt, dann sind Paare doch doof, wenn sie sich für ein Kind entscheiden!
Was tun die Grünen politisch, damit  Frauen gar nicht erst in existenzielle Notlagen kommen und sich gelassen für ihr Kind entscheiden können? Die GRÜNEN sorgen sich doch um jeden Käfer und jedes Pflänzchen und deren Fortkommen. Aber was ist mit der Sorge um menschlichen Nachwuchs? Haben sich die GRÜNEN je für eine verfassungsgemäß gerechte Ausstattung von generativen Familien eingesetzt? Warum steigt denn in Deutschland Kinder-und Familienarmut stetig an, obwohl sich seit 1965 unser Nachwuchs halbiert hat ? Doch nur, weil Eltern im Abgabenrecht so behandelt werden, als hätten sie keine Kinder. Eine Schande für ein reiches Land wie das unsere!
Was m. E. völlig aus dem politischen Blickfeld rückt, ist die Tatsache, dass kein vermiedenes Kind Nachkommenschaft erzeugen kann. Es fehlen uns auf lange Sicht ganze Generationen. Und hier ist das Argument Fachkräftemangel mehr als angebracht.
Ihre polemische Empörung, werte Frau Kreisrätin, nehme ich Ihnen erst ab, wenn Sie uns nachweisen, dass Sie und die GRÜNEN sich mit wesentlich mehr Engagement für generative Lebenshilfe als für Sterbehilfe einsetzen.
Mit freundlichem Gruß
Bärbel Fischer
P.S. Dieses Schreiben geht auch an die Redaktion der Schwäbischen Zeitung, Ravensburg, an das „Forum Familiengerechtigkeit“ und an Herrn Abler persönlich.