Filmempfehlung: "Kinder ohne Liebe"

Auf der Feindbildskala totalitärer Staaten stand die bürgerliche Familie ganz weit oben. Entsprechend wurde im „real existierenden Sozialismus“ die Erziehung der Kinder weitgehend unter staatliche Kontrolle gestellt und der Einfluß der Eltern zurück gedrängt.

Doch die Grenzen institutioneller Betreuung wurden rasch deutlich: Dem tschechischen Psychologen Prof. Dr. Z.Matejcek fielen schon in den 60er Jahren schwere Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen bei Jugendlichen auf, die ihre prägendste Lebensphase nicht in der Familie, sondern in staatlichen Krippen verbringen mußten.


Eheförderung und Familienförderung sind zwei Paar Stiefel

Zu: Taktik – Neue Werte sind die alten (Schwäbische Zeitung, 12. 01. 2011)
hier: SPD will Ehegattensplitting abschaffen

Nach Ansicht von SPD-Politikern gehört das Ehegattensplitting (ES) abgeschafft, weil es in seiner bisherigen Form weder die Erwerbstätigkeit von Müttern, noch die materiellen Belange von Kindern fördere. Aber ist dies überhaupt Sinn und Zweck des ES? Was hat denn seiner Zeit den Gesetzgeber bewogen, Eheleute durch ein ES zu entlasten? 1959 wurde das ES eingeführt, um eine verfassungswidrige Benachteiligung von Eheleuten gegenüber Alleinstehenden zu vermeiden. Bei Abschaffung des ES wird die Verfassungswidrigkeit wiederhergestellt. Jede Ehe, auch die kinderlose, ist mit zahlreichen Rechten und Pflichten verbunden, z. B. mit der gegenseitigen Unterhaltsverpflichtung. Damit entlasten die Eheleute den Sozialstaat um Milliardenbeträge. Da laut Grundgesetz der Staat einerseits zum Schutz der Ehe, andererseits zum Schutz der Familie verpflichtet ist (Art. 6,1 GG ), kommt er zum einen den Eheleuten mit dem ES entgegen, denn er setzt mit der Institution Ehe auf Verlässlichkeit, Fürsorge und gegenseitigen Beistand. Für Kinder-und Familienförderung jedoch braucht der Staat andere, spezifische Instrumente, unabhängig von der Form des Zusammenlebens der Eltern. Weder auf Eheförderung noch auf Familienförderung kann unser Gemeinwesen verzichten.


Würde man das ES abschaffen, wäre dies das Ende der Solidarität. Außerdem könnten sich in Zukunft Paare, wenn überhaupt, nur noch ein einziges Kind leisten. Familien mit zwei, drei oder mehr Kindern blieben auf der Strecke. Doch auf jedes dieser Kinder käme es an, um 2030 unsere alternde Gesellschaft in Deutschland zu stützen.


Ulrike und Wilfried Rau, Kißlegg


zu: SPD will Ehegattensplitting abschaffen

Alles läuft nach Plan: Zuerst sorgen Politik und Wirtschaft dafür, dass Familien von einem Lohn nicht mehr leben können ( Zeitarbeit, Leiharbeit, Minijobs, ungerechte Sozialabgaben, x-fache Verbrauchssteuern, Rentennachteile für Eltern ). Folglich müssen auch Mütter erwerbstätig sein. Für die Kinder bleibt keine Zeit mehr. Sie werden in die Ganztagsbetreuung geschickt. Dazu braucht der Staat aber immense Summen. Nun soll nach SPD-Willen den Ehepaaren der Splittingvorteil weggenommen werden. Der Staat will dann den Einbehalt in die „Bildung“, sprich in die staatliche Verwahrung der Kinder stecken. Den Eltern bleibt immer noch weniger frei verfügbares Einkommen, weniger Gestaltungsmöglichkeit, weniger Einflussnahme und Verantwortung. So dreht sich die Verstaatlichungsspirale vom einstigen verantwortungsbereiten Elternhaus bis hin zu einer Massenerziehung, wo letztlich keiner mehr die Verantwortung für die jungen Menschen trägt. Verharmlosend wird dieses sozialistische Planmodell mit dem schönen Wort „Familienförderung“ versehen.


Wann wachen wir denn endlich auf und erkennen, welches Spiel hier abläuft?

Bärbel Fischer


Familiensplitting statt Ehegattensplitting?

Die SPD stellt das Ehegattensplitting infrage. In dem „Fortschrittspapier“ der Parteiführung, das auf der zweitägigen Vorstandsklausur in Potsdam als Arbeitsrahmen für dieses Jahr beschlossen wurde, heißt es, eine Reform des Ehegattensplitting sei „zwingend notwendig“. Diese Form der Steuererhebung sei „angesichts der Vielfalt von Lebensentwürfen fernab der klassischen Ein-Personen-Versorger-Ehe nicht mehr zeitgemäß“.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2773106_0_9223_-abschied-von-adenauers-zeiten.html

Familien müssen Vorrang haben

Die Spitzenkandidatin der CDU für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, will Familien stärker fördern. Dabei geht es ihr nicht nur um Kinderbetreuung, sondern darum, politische Entscheidungen stärker aus dem Blickwinkel von Familien zu treffen. Das gilt für die Kindererziehung am Anfang wie für die Pflege von Angehörigen am Lebensende.


Benachteiligung statt Schutz

Anlässlich der Fachtagung der Hans-Seidel-Stiftung unter dem Thema: „Familien und ihre Politik: Eine Beziehung in der Dauerkrise?“ ( 24. 09. 2009) zeigte der Darmstädter Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert  auf „dass der Gesetzgeber den Schutzauftrag des Art 6 Abs. 1 Grundgesetz bisher nur unvollkommen erfüllt hat“. Das höchste deutsche Gericht sprach ausdrücklich von einer tatsächlichen Benachteiligung der Familie anstelle des gebotenen Schutzes. Es stellt sich die Frage: Wann kommt eine Familienpolitik, die dem Bedarf der Familien entspricht?  Wann lassen sich mehr Familien auf Politik ein? Wann nehmen sie Familienpolitik selber in die Hand? Wann fordern sie von ihren gewählten Abgeordneten den Einsatz für die Rechte von Familien und die Abschaffung von schädlichen Strukturen?
Der Vortrag ist in Kompendium an Fakten und Argumenten. Lesenswert!

http://www.familienbund-bayern.de/media/f305b5d530823e65ffff90deac14422f.pdf

Das leisten Eltern für unsere Gesellschaft

Der Familienbund der Katholiken hat zum Jahresende die finanziellen Leistungen der Eltern in Deutschland bilanziert. Ergebnis für 2010: Knapp 90 Milliarden Euro haben die Eltern für ihre Kinder aufgewandt, 13 mal mehr als der Etat des Bundesfamilienministeriums.

 

Droht Deutschland zum Altersheim Europas zu werden?

"Wenn Deutschland nicht als ein hochproduktives Altersheim enden soll, dann muss Familienarbeit gesellschaftlich wieder anerkannt , d.h. mit einem Erziehungsgehalt entlohnt werden", fordert Kostas Petropulos, der Leiter des Heidelberger Familienbüros.
http://www.freitag.de/politik/1051-das-ist-der-feministische-grundirrtum

Zum Jahreswechsel

Liebe Leserinnen und liebe Leser, lassen Sie uns auch 2011 nicht aufhören, uns zu wehren gegen verordnete Lieblosigkeit unseren Kindern gegenüber. Lassen Sie uns nicht mutlos werden im Kampf gegen die Ungerechtigkeit, mit der Familien heute bestraft werden. Lassen Sie uns weiterhin unablässig anprangern, wenn Elternwirken von Seiten der Politik und der Medien abgewertet und diskriminiert wird.
Und bitte, empfehlen Sie unsere Seite weiter!

Bleiben Sie auch im Neuen Jahr beschützt und begleitet!
Das wünscht Ihnen für die Elterninitiative- Familiengerechtigkeit
Bärbel Fischer

Stiftungsinitiative FÜR KINDER

Der schwer erkrankte Kinder-und Jugendpsychotherapeut Wolfgang Bergmann hat mit langjährigen Wegbegleitern und Mitarbeitern die Stiftungsinitiative „Für Kinder“ ins Leben gerufen. „Mein Wunsch ist, dass das immens wichtige Thema Kinder- und Elternliebe lebendig bleibt. Wir brauchen eine Gesellschaft, die die Eltern unterstützt, damit sie ihre unersetzliche Rolle ausfüllen können.“ Hier lesen Sie den Aufruf:



„Elterliche Erziehungsarbeit ist unersetzlich“
Pädagoge Wolfgang Bergmann will Stiftung gründen
 
Babys und Kleinkinder brauchen die Nähe und tiefe emotionale Bindung an ihre Eltern. „Damit legen wir in ihnen ein Glücksvermögen an, das ein Leben lang vorhält. Wir schaffen die seelischen Grundlagen für eine mitfühlende, und nicht kalt-rivaliserende Gesellschaft.“, sagt der renommierte Erziehungswissenschaftler Wolfgang Bergmann, Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover.
 
Kinder haben ein Recht auf ihre Eltern, und Eltern ein Recht auf ihre Kinder. Beides ist ein Menschenrecht.
 
Aber ein breiter kultureller Trend weist seit langem  in eine andere Richtung. „Staatliche Einrichtungen seien der Familie vorzuziehen“, das liest man fast ohne Widerspruch in nahezu allen Medien und Verlautbarungen der Politik. Aber dieser Ansatz ist kurzsichtig und in dieser Einseitigkeit nicht zu verantworten.
 
Einen konträren Ansatz bestätigen unsere geistesgeschichtlichen Traditionen bereits seit dem Philosophen Kant und den Pädagogen Fröbel und Rousseau – sowie fast alle relevanten Studien der modernen Tiefenpsychologie und Bindungsforschung, als auch der Neurophysiologie heute. Das muss öffentlich zur Kenntnis genommen werden. In den für die Zukunft so bedeutenden Fragen von Bindung und Bildung darf es keine Leerstellen mehr geben 
 
Wir brauchen eine uneingeschränkte Liebe für unsere Kinder. Heute erscheinen sie in den öffentlichen Debatten oft nur wie kleine störrische Wesen, die den Eltern das Leben schwer machen. Aber Kinder sind das schönste Glücksversprechen, das wir haben.
 
Einer fürsorglichen Familie stehen heute viele Hindernisse entgegen. Jedes einzelne zu korrigieren wäre die vorrangige bildungs- und sozialpolitische Aufgabe. Sie muss heute und nicht morgen angegangen werden. Unsere Gesellschaft erkaltet sonst.
 
Kinder brauchen Eltern, die Zeit für sie haben, die seelisch und physisch anwesend sind. Elterliche Präsenz ist unersetzbar und nicht delegierbar“, betont Bergmann. „Sie ist die Basis für Lebens- und Lernfreude.“ Bergmann beklagt die zunehmende Ignoranz und Unwissenheit bezüglich der Bindungsbedürfnisse von Kindern – insbesondere von Babys und Kleinkindern. So ist sein Einsatz für die Kinder heute nötiger denn je.
 
Da Bergmann seit einem halben Jahr schwer erkrankt ist und sich dieser Aufgabe nicht mehr mit der bisherigen Intensität widmen kann, hat er mit langjährigen Wegbegleitern und Mitarbeitern die Stiftungsinitiative „Für Kinder“ ins Leben gerufen. „Mein Wunsch ist, dass das immens wichtige Thema Kinder- und Elternliebe lebendig bleibt. Wir brauchen eine Gesellschaft, die die Eltern unterstützt, damit sie ihre unersetzliche Rolle ausfüllen können.“
 
Als Kuratoren konnten die Schauspielerin Barbara Wussow, die TV-Moderatorin Franziska Reichenbach, der Erlanger Neurobiologe Prof. Ralph Dawirs, der kanadische Entwicklungspsychologe Prof. Gordon Neufeld und der australische Familientherapeut und Bestsellerautor Steve Biddulph gewonnen werden.
 
Die Initiative wird Projekte im wissenschaftlichen und praktischen Bereich unterstützen. Dazu zählen Zuwendungen an das neu gegründete Institut für Bindungswissenschaften, für das u.a. der Londoner Psychologe Prof. Jay Belsky, der Frankfurter Soziologe Tilmann Allert, der Düsseldorfer PsychotherapeutMatthias Franz, der Psychiater und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz und der Psychosomatiker Ulrich T. Egle eingebunden sind. Darüber hinaus wird ein Verlag gegründet, der regelmäßig das Magazin „FamilienGlück“ publiziert. Die Stiftung will zudem Aufklärungsarbeit im Bereich Familien- und Sozialpolitik leisten sowie Charity-Veranstaltungen, Tagungen, Präsentationen und die Begleitung junger Familien organisieren.
 
Damit aus der Initiative eine rechtskräftige Stiftung werden kann, benötigt sie 50.000 Euro Startkapital. Wolfgang Bergmann bittet alle, denen die Zukunft der Kinder am Herzen liegt, um ihre Unterstützung: „Wir brauchen eine breite Beteiligung an diesem wichtigen Diskurs. Machen Sie mit! Werden auch Sie ein Anwalt der Kinder!“
 
Bergmann lebt in Hannover und ist Vater dreier Kinder. Als Bestsellerautor hat er unzählige Bücher zu psychologischen und pädagogischen Themen veröffentlicht. Auf der Cicero-Intellektuellenliste rangierte Bergman als einer von Deutschlands wichtigsten Vordenkern im Bereich Gesellschaftswissenschaften.
 
Für Fragen und Interviews steht Wolfgang Bergmann gern persönlich zur Verfügung: 
Tel. 0511/3631112 oder 0162/3670888
 
Spendenkonto: 1210 0138 17 bei der Sparkasse Stade Altes Land BLZ 241 510 05