Prognose für Deutschlands Elite 2030

Seit Jahrzehnten werden in Schweden Kinder von kleinauf ganztags in Krippen „g e b i l d e t „! Hierzulande spricht man vom skandinavischen Krippenparadies und eifert den Schweden nach Kräften nach. Und jetzt das: 

Schwedische Professoren klagen über ihre dummen Studenten.

Der Westen 04.05.2013 | 00:19 Uhr

Stockholm. Unter Schwedens Hochschullehrern macht sich Frust breit: Sie finden, dass schwedische Studenten einfach nicht klug genug sind.

Historikerin Hanna Enefalk und zahlreiche ihrer Kollegen von der altehrwürdigen Universität Uppsala warnten jüngst davor, dass die Schweden mit der Hochschulreife nicht einmal ihre Muttersprache beherrschten. Dabei gehe es nicht nur um die Rechtschreibung, so Enefalk. Die sei insgesamt „elendig“, aber weil es an den meisten Arbeitsplätzen ja Computer mit Korrekturprogrammen gebe, habe man das schon längst abgehakt. Das grammatikalische Vermögen ist so begrenzt, dass die schriftlichen Aussagen der Studenten teilweise unverständlich werden“, heißt es.

Auch die Allgemeinbildung lasse zu wünschen übrig, meldeten sich andere schwedische Hochschullehrer zu Wort. Viele schwedische Studenten wüssten nicht mal, wer Vincent van Gogh war.

Gleichzeitig forderten die schwedischen Studenten ständig Lob und gute Noten, selbst für mangelhafte Arbeiten. Lehrer, die „keinen bloßen Unterhaltungsunterricht“ veranstalteten, würden gemobbt. Etwa durch Beschwerden an den Institutsleiter, in Umfragebögen zur Unterrichtsqualität und durch anmaßende Kommentare im Unterricht selbst.

Wer schlechte Noten bekomme, fühle sich gekränkt. „Studenten sehen sich heute mehr als Kunden, die erwarten, dass die Schule liefert“, sagen etwa die Hochschullehrer aus Uppsala.

André Anwar 

http://www.derwesten.de/panorama/schwedische-professoren-klagen-ueber-ihre-dummen-studenten-aimp-id7915647.html#comments

 

„Wie kann das passieren in einem Land mit Bildung von Anfang an?“, fragt  Frau Dr. Erika Butzmann in ihrer Buchbesprechung von: „Glückliche Krippenkinder“, Beltz-Verlag 2013.

„Die wissenschaftliche Psychologie hat dafür eine Erklärung: In den ersten zwei Lebensjahres entwickelt sich die Leistungsbereitschaft des Kindes, indem es feststellt, was es bewirken kann und wie die Eltern darauf reagieren.

Freuen sich die Eltern über die Freude des Kindes, ist es hoch motiviert, weiter zu machen. Dafür muss die primäre Bindungsperson immer in der Nähe sein, denn kleine Kinder sind ständig aktiv. Gibt es diese Gefühlsspiegelung durch Ignoranz oder Abwesenheit nicht, erlahmt die Leistungsbereitschaft schon sehr früh.

Weitere Beispiele aus diesen Ländern lassen sich für das Sozialverhalten Jugendlicher nennen. Denn die Folgen frühkindlicher Entbehrungen zeigen sich erst, wenn die Kinder sich von ihre Eltern ablösen. Wahrscheinlich müssen wir auch 20 Jahre warten, bis unsere bundesdeutsche Gesellschaft begreift, was sie über viele Jahre erfolgreich ausgeblendet hat.“

 

 

„Hochwertige“ Kinderbetreuung macht Eltern überflüssig

BMFSFJ Internetredaktion

Pressemitteilung Nr. 35/2013, veröffentlicht am Mo 06.05.2013

Thema: Kinder und Jugend

Für eine hochwertige Kinderbetreuung: Bundesregierung startet „Lernort Praxis“

Eine gute Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen. Das leistet das neue Programm „Lernort Praxis“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zentraler Baustein und Erfolgsfaktor sind dabei die praktischen Ausbildungsphasen: Direkt in den Einrichtungen werden Fachkräften Best-Practice-Beispiele vermittelt, auf denen sie im Alltag aufbauen können.

„Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter übernehmen jeden Tag große Verantwortung: Sie kümmern sich um die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten Kinder und geben ihnen besonders Nähe, Verlässlichkeit und eine stabile Beziehung“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Sie eröffnen den Kindern aber auch einen ersten Zugang zu Bildung. Praxisphasen in Kitas sind für angehende Erzieherinnen und Erzieher deshalb unersetzlich, um sich auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten und wichtige Erfahrungen zu sammeln.“

Das Programm „Lernort Praxis“ stellt Erzieherinnen und Erziehern qualifizierte Praxismentorinnen und Praxismentoren zur Seite. Sie sollen die Einrichtungen unterstützen und das Personal entlasten, so dass den Fachkräften genügend Raum für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Eltern bleibt. Diese Erfahrungen  fließen in ein Curriculum ein, das Qualitätsstandards für die Praxisanleitung in Kitas setzt. Zudem fördert das neue Programm die Kooperation zwischen Schule und Kita. Es werden ferner Ausbildungsformate unterstützt, die bisher unterrepräsentierte Personengruppen stärker ansprechen – wie Männer, Menschen mit Migrationshintergrund oder berufserfahrene Personen, die sich beruflich umorientieren.

Bisher beteiligen sich sieben Bundesländer an der Umsetzung: Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Ab August 2013 können dort insgesamt 75 Praxismentorinnen und Praxismentoren ihre Arbeit aufnehmen und während der dreijährigen Projektlaufzeit die Kitateams unterstützen. Die Antragsfrist startet am 6. Mai 2013. Jedes Projekt erhält jährlich 25.000 Euro für eine zusätzliche halbe Stelle sowie Sachkosten. Insgesamt stellt der Bund acht Millionen Euro zur Verfügung.

Gewinnung und Qualifizierung von Fachpersonal und Stärkung der Qualität der Kindertagesbetreuung sind Teil des 10-Punkte-Programms für ein bedarfsgerechtes Kinderbetreuungsangebot der Bundesregierung. Weitere Informationen finden Sie

unter www.bmfsfj.de <http://www.bmfsfj.de> sowie

www.fruehe-chancen.de/lernort_praxis

<http://www.fruehe-chancen.de/lernort_praxis>.

Das neue Programm startet unter dem Dach „Frühe Chancen“ und ist ein wichtiger Teil der Anstrengungen des Bundes zur Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote in Deutschland. 2007 hatten sich Bund, Länder und Kommunen über den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren bis 2013 verständigt: Rund 750.000 Betreuungsplätze sollten bis 2013 geschaffen werden. Die Kosten für den Ausbau eines bedarfsgerechten Angebots von zwölf Milliarden Euro tragen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam – der Bund davon ein Drittel.

Für die Investitionskostenzuschüsse hat der Bund 2007 das Sondervermögen „Kinderbetreuungsausbau“ im Umfang von 2,15 Milliarden Euro aufgelegt. Auch die Zuschüsse des Bundes zu den laufenden Betriebskosten für die neuen Plätze in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege von 1,85 Milliarden Euro gehen bis 2013 direkt an die Länder. Anschließend fließen dauerhaft 770 Millionen Euro Bundesmittel pro Jahr für die Betriebskosten direkt in die Landeshaushalte.

2012 haben die Länder einen höheren Bedarf von 30.000 zusätzlichen Betreuungsplätzen für unter Dreijährige angemeldet: Bundesweit also insgesamt ein Bedarf von 780.000 Plätzen. Für die Einrichtung dieser zusätzlichen Plätze stellt der Bund – ebenfalls zusätzlich – 580,5 Millionen Euro zur Verfügung, den Betrieb dieser neu geschaffenen Plätze unterstützt der Bund mit jährlich  75 Millionen Euro.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend                                             E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de <mailto:poststelle@bmfsfj.bund.de>                    Internet: http://www.bmfsfj.de <http://www.bmfsfj.de>                                      Servicetelefon: 030 201 791 30                                                                                       Wann können Sie anrufen? Montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

ROBOTOFIX

Vorsicht Satire!

Siegreich schreiten wir voran auf dem Weg vom Homo sapiens zum Homo oeconomicus!

Schon lange beeinträchtigen Schwangerschaften  moderne berufstätige Frauen. Durch  etwaige Unpässlichkeiten beschert ihnen ihr Zustand ungewollt Ausfälle bei betrieblichen Abläufen.

Daher hat sich eine Forschungsgruppe damit beschäftigt, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Schwangerschaft so gelöst werden kann, dass sie nicht zu Fehlzeiten und damit zur Minderung der  mütterlichen Rente führt. Mit einer Verlagerung der Schwangerschaft aus dem Mutterleib hofft man, der Lösung dieses Problems  beizukommen. Mit Hochdruck wird derzeit an einem Inkubator der Marke ROBOTOFIX  gearbeitet, der den Fötus nach dessen frühzeitiger Entnahme über neun Monate, in der Folge sogar beschleunigt auf 8 oder 7 Monate,  ex-uteral unter optimalen technischen Bedingungen ( Simulation von Wiegebewegungen und  dem Herzschlag der Mutter ) mit der nötigen  embrionalen Nahrung versorgt.

Hat man noch in den ersten Jahrzehnten des dritten Jahrtausends von Müttern geborene Säuglinge in Kinderkrippen untergebracht, so ist den Medizinern nun ein Schritt gelungen, der Mutterschaft zugunsten wirtschaftlichen Wachstums völlig entbehrlich macht. So erspart man den Frauen die, für den reibungslosen Ablauf  betrieblicher Prozesse hinderliche Leibesfülle. Auch die schmerzreiche und qualvolle Geburt und damit  die einwöchige Unterbrechung weiblicher Erwerbskarrieren lassen sich künftig gänzlich vermeiden. Der Zeugungsakt selbst kann entweder unter optimalen hygienischen Bedingungen in der Klinik vor Ort, oder aber, kostensparender außerhalb der Klinik erfolgen. Alles Weitere ist künftig der Professionalität deutscher Mediziner anheim gegeben. Die Eltern können die Fortschritte des Kindes, so sie eventuell daran interessiert sind, über die Datenbank FÖTA  ( tus-Tagesvideo) auf ihrem Computer täglich abrufen. Dies gilt bis zu dem Tag, wo das Kind reif genug für eine Krippe ist ( ca. 9+2 Monate ).

Allerdings, so warnen einige konservative Wissenschaftler, sei mit dieser Methode mit Abgängen bis zu 90 % zu rechnen. Sie behaupten allen Ernstes, der Fötus brauche außer Nahrung auch die zuversichtliche Hoffnung seiner Mutter, den innigen Mutter-Kind-Kontakt und deren Bereitschaft, sich voll und ganz auf das neue Leben zu freuen.

Andere wissenschaftliche Kapazitäten widersprechen dieser Auffassung jedoch vehement.  Elternschaft sei ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten, völlig überholt und gänzlich entbehrlich. Vor allem sei künftig die Vereinbarkeit von Schwangerschaft und Berufstätigkeit zu fast 100% gewährleistet und Ausfälle seien für die Betriebe kaum zu befürchten, was den Wünschen der Wirtschaft 1:1 entspreche. Für die Finanzierung der extra-uteralen Schwangerschaft steht selbstverständlich der Steuerzahler gerade!

Aus dem ROBOTOFIX  in die Krippe, aus der Krippe in den Kindergarten, aus dem Kindergarten in die Grundschule und dann in die weiterführenden Schulen und Hochschulen – so die Prognose der zukunftsorientierten gynäkologischen Wissenschaft. Endlich ist eine Kindheit ohne Eltern möglich geworden. Elternschaft war früher – heute ist sie zum Wohl gewinnbringenden Wirtschaftswachstums  absolut überwunden!

Ältere Zeitgenossen erinnern sich vielleicht noch an die Warnungen von Elternverbänden vor Schäden allzu früher Trennung von Mutter und Kind. Damals sah man in Kindern noch die potentiellen Stützen der Gesellschaft. Heute ist dieser antiquierte Anspruch passé, denn die Gesellschaft hat ausschließlich den Ansprüchen gewinnmaximierender Konzerne zu dienen. Von Werten wie Humanität, Individualität und Kreativität  hat sich die moderne Gesellschaft glücklicherweise weitestgehend verabschiedet.

Bärbel Fischer

Zwangsverkrippung

Über Vergabe oder Verweigerung, bzw. Rückerstattung von Zuschüssen für den Krippenausbau und -betrieb zwingt der Staat rechtswidrig Kinder in die Krippen und /oder Kommunen in die Pleite. Die verfassungsmäßige Freiheit der Eltern, über die Erziehung ihrer Kinder selbst zu entscheiden ( Art. 6 GG ), wird immer weiter beschränkt. Immer drängender stellt sich die Frage nach dem Zustand unseres „Rechtsstaates“.

Zwangsverkrippung

Schwere Folgen zu früher Trennung

So schnell wie der Krippenausbau voranschreitet, kann qualifiziertes Personal nicht nachwachsen, sagt Ann Kathrin Scheerer. Die Psychoanalytikerin warnt vor einer zu frühen Betreuung außer Haus.

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Schwere-Folgen-zu-frueher-Trennung;art4306,1870837

Sehr geehrter Herr Bundesminister a. D., sehr geehrter Herr Norbert Blüm,

für Ihren Beitrag in der Sendung von Günther Jauch ( 24. 02. 13 ) wollen wir uns als ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT herzlich bei Ihnen bedanken. Dass Familien unter dem Druck der totalen Ökonomisierung heute zusammenbrechen, den Kindern großes Leid zugefügt und den Eltern ihr Recht auf das Zusammenleben mit ihren Kindern gestohlen wird, das haben Sie sehr deutlich gemacht. Leider kam Ihr Vorschlag, eine Kinderkasse zu installieren, unter die Räder. Genau diese Kinderkasse fehlt seit 1957, wo Konrad Adenauer dieses existenzielle Vorhaben, die 3. Säule des Generationenvertrags, ablehnte. Adenauers Berater, Wilfried Schreiber, sah klar voraus, welche fatalen Folgen diese Amputation nach sich ziehen würde. Heute sind wir soweit, dass man sich Kinder erspart, weil diese zum Armutsrisiko Nr. 1 geworden sind. Seither tragen die Eltern die Hauptlast für den Nachwuchs, profitieren jedoch tun diejenigen, die sich Kinderkosten erspart haben. „Kinder sind wie Sparbücher. Die Eltern zahlen ein und andere heben ab“, hat ein kluger Mensch einmal formuliert.

Unser, und das Anliegen so vieler Elternverbände ist es seit Jahren, der Politik die dringende Notwendigkeit dieser fehlenden Säule im Generationenvertrag zu signalisieren. Auf diesem Ohr scheint die Politik jedoch völlig taub zu sein, denn unsere Rufe verhallen im Wind. Vielmehr fördern „Wissenschaftler“ ( Wirtschafts- Institut PROGNOS ! ) zutage, dass Familien  u n n ü t z  mit Geld überschüttet werden! Unnütz deshalb, weil Mütter durch Ehegattensplitting und Kindergeld davon abgehalten würden, möglichst wenige Wochen nach der Geburt wieder dem Betrieb vollzeitig zur Verfügung zu stehen. Kinder kriegt man eben mal so nebenbei und lässt sie, nach dem Geschmack der Wirtschaft, dann in Tagesstätten groß werden.

Was können wir, was können Sie, Herr Blüm, tun, damit Familien nicht weiter ausgehungert werden und zum bloßen Vehikel für die Wirtschaftspolitik verkommen? Was können wir gemeinsam unternehmen, dass FAMILIE künftig wieder Lebenslust statt Lebenslast bedeutet?

Sehr geehrter Herr Blüm, diese Zeilen schreibe ich Ihnen im Auftrag unserer Elterninitiative,  unserer Kinder und Enkel.  Sie werden es sein, die den überschweren Rentenkarren  ziehen müssen. Sie werden die Alterskosten all jener Bürger zu stemmen haben, die zwar ihre eigenen Eltern entschädigt, für den Nachwuchs, und damit für ihre eigene Rente  gar nichts geleistet haben. In Japan, so haben wir uns sagen lassen, sollen alle Bürger, die mit 40 Jahren noch kinderlos sind, aus der gesetzlichen Altersvorsorge aussteigen und ihre Renten aus eigener Kraft absichern. Sie zahlen demnach nicht für den Nachwuchs anderer Leute, sondern für sich selbst, fallen aber der Solidargemeinschaft im Alter nicht mehr zur Last. Die ganzen Kinderkosten, die sie nicht ausgeben müssen, können sie in ihre eigene Altersvorsorge stecken. Und das sind pro Kind mindestens 125 000 €. Damit kann man seine Pflege locker absichern. Warum kann man solche Modelle nicht bei uns anregen? Wollen denn Kinderlose überhaupt auf Kosten der Kinder ihrer Nachbarn versorgt werden? Vielleicht wollen sie das gar nicht. Vielleicht fehlt es nur am politischen Willen, die Dinge    g e r e c h t   zu regeln.

Daher, Herr Blüm, wenden wir uns an Sie, alles, was in Ihrer Macht steht, zu un- ternehmen, um eine gerechte Verteilung der Lasten zu erreichen, wie es ja mehrere Urteile des BverfGs seit Jahren fordern.

Ich möchte Sie einladen, an der Fachtagung zur Beitragsgerechtigkeit für Familien in der gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung am Samstag, 23. März 2013 im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara in Mannheim teilzunehmen. Hier treffen sich Fachleute wie Dr. Jürgen Borchert, Prof. Dr. Thorsten Kingreen, Prof. Dr. Herwig Birg, Dr. Frank Niehaus, um zu drängenden sozio-ökonomischen Fragen Stellung zu nehmen.

Übrigens finden Sie unter http://www.johannes-resch.de eine Menge Material zum Thema Generationenbetrug, den die Politik einfach nicht zur Kenntnis nimmt.

Damit grüße ich Sie im Auftrag unserer ELTERNINITIATIVE freundlich und in der Hoffnung auf Ihre weitere Unterstützung und Solidarität mit uns Eltern und unseren Kindern

i. A. Bärbel Fischer

 

 

 

Milliardenschwere Subventionierung der Abwesenheit der Eltern von ihren Kindern

Leserbrief zu „Grüne setzen auf Familienpolitik“, Schwarzwälder Bote vom 25. Februar 2013

„Familie ist da wo Kinder leben“. Mit dieser flapsigen Aussage wollen die Grünen im Hinblick auf die Bundestagswahl zeigen, sie hätten „die familienpolitischen Themen im Auge“ und singen unentwegt das Lied der möglichst umfassenden Erwerbstätigkeit beider Eltern. Gestern bei Jauch konnte man eine der ersten 24-Stunden-Kitas besichtigen, wo Kinder bis zu 40 Stunden am Stück „leben“, ohne Kontakt zu ihren Eltern. Das ist noch nicht die Norm, aber mithilfe der linken Parteien streben wir zielsicher in diese Richtung. Eine Familienpolitik, die nicht das Zusammenleben von Kindern und Eltern in den Förderfokus stellt, verdient ihren Namen nicht. Die viel gepriesene „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ subventioniert statt dessen millionenschwer die Abwesenheit der Eltern von ihren Kindern. Sie ist der ausgestreckte Arm an dem man Familie vegetieren lässt.

 Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 / 56124

 

 

Mütter – Menschen zweiter Klasse?

Leserbrief zu “ SPD will Wahlfreiheit für Eltern“ Schwarzwälder Bote                vom 8. Februar 2013

Weil es mit dem fristgerechten Ausbau der Kitas klemmt, fordert SPD-Fraktionschef Schmiedel „Wahlfreiheit“ zugunsten öfffentlich bestellter Tagesmütter. Die Redensart vom „Rechtsanspruch aller Kinder unter drei Jahren auf Betreuung“ tut so, als ob alle Kinder, die nicht in die Kita gehen, unbetreut seien. Elterliche Betreuung zählt nicht. Sie ist für die betroffenen Kinder quasi ein Verhängnis.

Diese links-ideologische, familienfeindliche Sichtweise ist heute „politisch korrekt“, zumal die CDU in die gleiche Kerbe haut. Die von Herrn Schmiedel zwar nicht gemeinte, aber tatsächliche Wahlfreiheit ist grundsätzlich erst dann gegeben, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen die Wahlfreiheit für elterliche Betreuung und das „Recht“ darauf  mit einschließen. Wahlfreiheit kann nicht heißen: „Vogel friss oder stirb“, also dass Eltern nur bei Nutzung staatlich organisierter Betreuung den Anspruch haben, monatlich mit mindestens 1000 €uro gefördert zu werden. Die Wahlfreiheit vieler Eltern steht und fällt mit einer entsprechenden Honorierung der selbst wahrgenommenen Erziehungsleistung.

Wohin hat die Politik sich mit dem Hype staatlicher Betreuungswut verstiegen? In wessen Diensten? Im Dienst der Wirtschaft, die einen möglichst großen Arbeitnehmerpool braucht, für niedrige Löhne? Oder im Dienste einer Frauenemanzipation, die glauben machen will, Frauen seien nur dann gleichzuberechtigen, wenn sie erwerbstätig sind, und Mütter seien Menschen zweiter Klasse? Die so genannte Familienpolitik dient sich allen an, nur nicht der Familie. Das heißt: Sie verspielt die Zukunft!

Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 56124

 

„Krieg gegen die Familie“

Die Initiative Familienschutz äußert sich in ihrer Pressemeldung zur umstrittenen, grob fehlerhaften und interessengeleiteten Familienstudie und zum journalistisch völlig unseriösen Beitrag im SPIEGEL vom 04. 02. 2013. Ohne die aktuelle Faktenlage zu ermitteln, erlaubt sich das sonst so kritische Magazin einen unverzeihlichen Fehltritt.

http://www.familien-schutz.de/wp-content/uploads/2009/07/Pressemitteilung-Studie-Familienf%C3%B6rderung.pdf

 

 

 

 

Durchsichtiges Intrigenspiel der Wirtschaftslobby

Der Verband Famiienarbeit  äußert sich zu dem SPIEGEL-Artikel mit einer Pressemitteilung:

In einem Bericht des „Spiegel“ vom 4. 2. 2013 wurden „Ergebnisse“ aus einem internen Zwischenbericht bekannt, zu einem von Justiz- und Familienministerium bei der Prognos-AG in Auftrag gegebenen Gutachten über die staatlichen familienpolitischen Finanzleistungen. Darin werden fast alle Zahlungen, die den Eltern direkt zufließen, um ihnen die Erziehung der Kinder zu erleichtern, in Frage gestellt. Das Kindergeld wird als „wenig effektiv“ und die Mitversicherung von Eltern, die Kinder erziehen, in der Krankenversicherung als „besonders unwirksam“ bezeichnet. Nur der Krippenausbau gilt als „effektiv“.

Unter anderem übergehen die Gutachter die Tatsache, dass das Kindergeld zu etwa zwei Dritteln gar keine Leistung des Staates ist, sondern sich aus der vom Bundesverfassungsgericht festgeschriebenen steuerlichen Freistellung des Existenzminimums der Kinder ergibt. Nach der Logik dieser Gutachter wäre dann auch der Grundfreibetrag für Erwachsene eine „Leistung des Staates“ von mindestens 120 Mrd. € /Jahr.

Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e. V., äußert sich dazu: „Die Gutachter der Prognos-AG lassen deutlich erkennen, dass es ihnen nicht um die berechtigten Anliegen der Eltern und Kinder geht, sondern nur um die Profitmaximierung für die Wirtschaft. Möglichst viele Leistungen, die direkt in die Familien fließen, sollen entzogen werden, um beide Eltern auf den Arbeitsmarkt zu treiben. Je mehr Arbeitslose, desto niedriger können die Löhne und desto höher die Profite sein. Kinder werden nicht mehr als lohnende und notwendige Zukunftsinvestition betrachtet. Deren ‚Gewinn‘ fiele erst in 20 Jahren an. Heute hat sich eine Investition aber in wenigen Jahren auszuzahlen.“

Die Familienministerin sei gut beraten gewesen, sich von dieser Sichtweise zu distanzieren und eine gleichberechtigte Behandlung aller Familienentwürfe zu befürworten. Martin findet es abwegig, die Definition von „Effizienz“ in die Hände wirtschaftsorientierter Gutachter zu geben:. „Grundsätzlich stellt sich die Frage, wieviel Lobbyismus hat auf der Regierungsbank in Berlin Platz?“ Und „Warum gibt die Bundesregierung überhaupt Steuergelder aus, zu denen die Familien selbst erheblich beitragen, um solche Gutachten zu finanzieren?“ Immer wieder neu sei es empörend zu sehen, wie fast die ganze Presse auf diese durchsichtige und gewissenlose Stimmungsmache zu Lasten der Eltern hereinfalle: „Wo bleibt ein investigativer Journalismus, der die Zusammenhänge aufdeckt?

Pressestelle Verband Familienarbeit e. V.