Frei verfügbares Einkommen?
Für 2012 macht der Deutsche Familienverband DFV mittels eines horizontalen Vergleichs deutlich, wieviel von einem Jahresgehalt von 30 000 Euro dem Single/ der Familie mit wachsender Kinderzahl an frei verfügbarem Einkommen bleibt, bzw, fehlt.
Elterngeldgesetz verachtet Erziehungsarbeit, Teil III
Fortsetzung folgt
Elterngeldgesetz verachtet Erziehungsarbeit, Teil II
Es ist heute müßig darüber zu streiten, ob Adenauer, der seine Rentenreform gegen erhebliche sachliche Bedenken, nicht zuletzt von Wilfrid Schreiber, durchsetzte, die Aushöhlung der Familie bewusst in Kauf nahm, um seine damals von ihm als höherwertig erscheinenden außenpolitischen Ziele verfolgen zu können oder ob er einfach das Wesen des Generationenvertrags nicht begriffen hatte.
Fortsetzung folgt
Elterngeldgesetz verachtet Erziehungsarbeit, Teil I
In einer Serie über mehrere Tage veröffentlichen wir einen Beitrag des renommierten Arztes und Experten der Sozialpolitik Dr. Johannes Resch, ( Quelle: ÖkologiePolitik Nr. 153 – Februar 2012) zum Thema „Pervertierter Generationenvertrag“ und „Scheinauswege der Politik“, wie „Nachhaltigkeitsfaktor“, „Krippenoffensive“, „Elterngeldgesetz“. Die Serie erscheint demnächst in Gänze hier unter der Rubrik STUDIEN.
Generationenvertrag verachtet Erziehungsarbeit
Adenauers Rentenreform verkehrte den Begriff „Generationenvertrag“ ins Gegenteil seiner ursprünglichen Bedeutung. Sie verschaffte Kein-Kind- und Ein-Kind-Paaren große Vorteile gegenüber Mehr-Kind-Familien. Diese Ungerechtigkeit wurde bis heute nicht korrigiert. Im Gegenteil: Das 2007 eingeführte Elterngeldgesetz wertete die Erziehungsleistung von Eltern nochmals deutlich ab.
Veranstaltungstipp
BEVORZUGT UNSERE RECHTSORDNUNG KINDERLOSE? – STAATLICHE UMVERTEILUNG ZULASTEN DER FAMILIENMittwoch 8. Februar 19.30 UhrErbacher Hof, Ketteler-Saal, Grebenstr. 24-26, Mainz, Deutschland
Werden Kinderlose materiell besser gestellt als Familien mit Kindern? Dieser Frage wollen wir im Rahmen dieser Abendveranstaltung nachgehen und mit Ihnen und unseren namhafte Referenten diskutieren. Hierzu laden wir Sie herzlich ein!
Mit:
Prof. Dr. Udo Di Fabio Bundesverfassungsrichter a.D Dr. Jürgen Borchert Vorsitzender Richter am Hessischen Landessozialgericht Staatsministerin Christine Haderthauer Bayrisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen Christian Baldauf, MdL Stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender in RLP u. stellv. CDU Landesvorsitzender Bettina Wiesmann, MdL, Familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Hessen
Moderation:
Robin Alexander, Redakteur „Die Welt“ und Autor
In welcher Gesellschaft leben wir?
Petra Levator fragt in ihrem Beitrag bei FRAU2000plus: Was hat uns der Feminismus gebracht, ein Mehr oder ein Weniger an Menschlichkeit? Lesenswert!
http://frau2000plus.net/?p=513#more-513
Die heimliche Entmachtung der Eltern
Frau Dr. Karin Jäckel, Autorin zahlreicher Bücher zum Thema Eltern, Kinder, Generationen, denkt in folgendem Essay über die schleichende Entrechtung der Eltern nach.
„Fernhalteprämie“?
Dabei ist die Frage doch, was der Steuerzahler eigentlich finanzieren soll, die Ab-wesenheit der Mütter oder deren An-wesenheit bei ihren Kindern? Das Fernhalten der Mütter kostet uns 1000 Euro pro Kind und Monat, ihre Präsenz in der Familie soll jedoch nichts kosten. Dem eigentlichen Wortsinn nach müsste genau umgekehrt das Betreuungsgeld „Präsenz- oder Bindungsprämie“ heißen, die Subventionierung der elternfernen Betreuung demnach also „Absenz- oder Fernhalteprämie“.
Mit ihrem beliebten Unwort diffamieren die Gegner des Betreuungsgeldes witzigerweise ihre eigenen Absichten, nämlich ein- bis dreijährige Kinder und ihre Mütter strikt voneinander fernzuhalten.
Zur Serie: Beruf &Familie, Schwäbische Zeitung