Entmannung der Gesellschaft ?

Unter der Überschrift „Angstbeißer, Trauerkloß, Zappelphilipp ? Seelische Gesundheit bei Männern und Jungen“ fand von 19. – 20. September der Männerkongress 2014 in der Universität Düsseldorf statt. Heiderose Manthey von ARCHEVIVA & ARCHEZEIT bat den Erziehungswissenschaftler und Psychologen Dr. Albert Wunsch – selbst zum Lehrkörper der Uni Düsseldorf gehörend – im Anschluss an diesen nunmehr dritten Männerkongress um einige Eindrücke aus seiner Teilnehmersicht. Sein Fazit:

„Wer Jungen systematisch ruhig stellt, sät Verstörtheit und Aggression!“ 

http://tv-orange.de/2014/09/feministischer-master-plan-zur-entmannung-der-gesellschaft/

Das Verschwinden des Wissens

Die neue Zürcher Zeitung bringt einen Gastbeitrag des Philosophieprofessors Konrad Paul Liessmann zur klammheimlicher Neuorientierung von Schulen und Universitäten an so genannten Kompetenzen in Lehr-und Studienplänen. Damit hat BILDUNG im herkömmlichen Sinn   ausgedient. Pragmatische Messbarkeit und Bewertung von Fähigkeiten sind angesagt, auf Kosten von Kritikfähigkeit und Zivilcourage.

http://www.seniora.org/schule-bildung/lehrplan-21-pisa/542-das-verschwinden-des-wissens

Vater – Mutter – Staat

Am 27. Oktober 2014 wird im LUDWIG-Verlag o.g. Buch des Journalisten Rainer Stadler erscheinen. Rainer Stadler, geboren 1967, studierte Informatik und absolvierte die Journalistenschule in München. Er arbeitete als freier Journalist und Auslandskorrespondent (Los Angeles) und schrieb u.a. für die Süddeutsche Zeitung, den Focus und den Spiegel. Seit 2001 ist er Redakteur beim SZ-Magazin. Rainer Stadler ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung

Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören

Kurzbeschreibung

Die betreute Generation

Irgendwas läuft hier falsch. Wie sonst ist das wachsende Unbehagen von Eltern zu erklären, die ihre Kinder kaum noch sehen, weil sie im Büro sitzen, vorgeblich um sich selbst zu verwirklichen? Wie die Untersuchungen zu Stresshormonen bei Krippenkindern, die hier locker mit Topmanagern mithalten? Warum überlassen immer mehr Eltern die Verantwortung für ihre Kinder ganz selbstverständlich fremden Menschen? Eltern, die in ihrer Jugend noch »We don’t need no education« riefen. Eltern, die ihren Kindern Pippi Langstrumpf vorlesen. Rainer Stadler, Journalist und Vater, macht sich auf die Suche nach Gründen für den Sinneswandel und erkennt ein System: Aus kühl kalkulierten ökonomischen Gründen propagiert eine Koalition aus Politik und Wirtschaft seit Jahren den massiven Ausbau der Kinderbetreuung und hat das Leben der Familien und der Gesellschaft insgesamt tiefgreifend verändert. Wer sich gegen die verordnete Ganztagsbetreuung stellt, ist auch gegen Emanzipation und Förderung, jeder leise Zweifel wird damit im Keim erstickt. Rainer Stadler stößt eine längst überfällige Diskussion an. Sie betrifft uns alle.

http://www.randomhouse.de/Buch/Vater-Mutter-Staat/Rainer-Stadler/e461172.rhd

Man darf gespannt sein!

 

 

 

Über den (Un-)Wert von Bertelsmann-„Studien“

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), kritisiert im unten verlinkten Beitrag die von der Bertelsmann Stiftung bezahlten und in die Medien lancierten „Studien“ als bedenklich unprofessionell und gibt im Schlusswort folgende Empfehlung:

„Es wäre also längst Aufgabe nicht nur der Bildungspolitik, sondern aller Politikfelder, in denen Bertelsmann wildert, sich von den Einflüssen dieser Stiftung frei zu machen, anstatt ständig auf „Studien“ dieses Hauses aufzuspringen oder im günstigen Fall ein halbherziges Ceterum Censeo anzufügen.“

http://www.lehrerverband.de/aktuell_Dossier_Bertelsmannstudien_Dez_12.html

Bertelsmann Stiftung fordert Ganztagsbildungsghettos

Nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung fehlen an Deutschlands Schulen  2,8 Millionen Ganztagsplätze. Sie spricht sich für einen Rechtsanspruch aus und fordert gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern:

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-6E8BFD97-8E9EDB3A/bst/hs.xsl/nachrichten_121530.htm?drucken=true&

Dass der vollständige Ganztagesbetrieb von Kitas und Schulen weder in Frankreich noch in England oder Schweden besonders erfolgreich war, scheint die Bertelsmann Stiftung wenig zu interessieren, ebenso wie die Tatsache, dass die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg mit ihren Halbtagsschulen bundesweit am erfolgreichsten abschnitten.

Dagegen sieht die neueste Studie von Wissenschaftlern der Leopoldina für eine gesunde biologische, psychologische, linguistische und soziologische Entwicklung von Kindern eine gelungene, sensitive, störungsfreie, warme Bindung an die Eltern ( S. 71 ).

Zitat:

Je erfolgreicher die Entwicklung in den früheren Phasen war, umso größer ist auch das Potential für weiteres lebenslanges Lernen und damit nicht zuletzt auch für ein „erfolgreiches“ Altern.

Doch dieser Aspekt interessiert  hierzulande nicht.

In der öffentlichen Diskussion sind diese grundlegenden Erkenntnisse bislang nicht hinreichend aufgenommen worden. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den z.T. heftig geführten Debatten über die Ursachen individueller Unterschiede, mangelhafter Integration oder Bildungsungerechtigkeit. Viele der dabei vertretenen Thesen sind wissenschaftlich nicht haltbar. Würde man stärker die wissenschaftlich gesicherten Fakten berücksichtigen, so ließen sich die Debatten erheblich versachlichen und zielführende Maßnahmen vermutlich schneller und gewinnbringender umsetzen.

http://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2014_Stellungnahme_Sozialisation_web.pdf

 

 

 

 

 

Familie – gefördert oder gefährdet?

Zum internationalen Tag der Familie
Der Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch macht sich Gedanken zu der Aufgabe des Staates, die traditionelle Vater-Mutter-Kind-Familie zu fördern, weil in ihr gemäß eindeutiger Studien, Kinder am besten gedeihen.

 

Riskante Experimente

Bestimmte Vorschläge des Arbeitspapiers zur Bildungsplanreform greifen in der jetzigen Fassung schädigend in die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein. Dies zeigt eine von Rolf-Alexander Thieke erstellte erziehungswissenschaftliche Studie. Der evangelische Theologe und langjährige Religionslehrer stellt fest: „In die sensiblen Vorgänge der Entwicklung der Geschlechtsidentität und der individuell geschlechtlichen Orientierung etwa durch Unterricht eingreifen zu wollen, muss als ein erzieherisch sehr riskantes Unternehmen eingeschätzt werden.“ Etwaige „erzieherische Menschen-Experimente“ sind nicht angeraten.

http://www.bildungsplan2015.de/wissenschaft

Nichts für schwache Nerven!

Die Journalistin und Mutter von vier schulpflichtigen Kindern, Birgit Kelle,  hat sich die Mühe gemacht, Lehr-und Lernmittel zum Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu prüfen – mit ekelerregendem Ergebnis! Während die Medien blumige Vorstellungen von Toleranz haben, geht es in den Klassenzimmern der Republik um Dildos, Potenzmittel oder Vaginalkugeln. 

Eltern, zieht euch und eure Kinder warm an!                                                               

Außerdem fragt Frau Kelle, warum Ministerpräsident Kretschmann für sein Gesprächsangebot weder den Initiator der Petition Gabriel Stängle, noch Lehrerverbände, noch Elterninitiativen, noch katholische oder Islamische Vertreter eingeladen hat. Lediglich Vertreter der evangelikalen Gemeinden sind geladen. Damit scheint Kretschmann demonstrieren zu wollen, dass die Ablehnung der Lehrplanreform ein ausschließlich evangelikal-fundamentalistisches Problem sei. Eine reine ALIBI-Veranstaltung!

DEMO: ELTERNRECHT  WAHREN!  5. April um 15 Uhr in Stuttgart          Anmeldung auf http://www.familien-schutz.de/demo/

Unbedingt lesen!

http://www.freiewelt.net/puff-fur-alle-als-padagogisches-stilmittel-10027903/

 

 

 

Dr. Albert Wunsch: »Sexuelle Vielfalt« kann alles bedeuten

Der Erziehungswissenschaftler und Paartherapeut  Dr. Albert Wunsch äußert sich skeptisch zur Bildungsplanreform 2015 in BW:  „Wenn nicht klar definiert wird, was mit »sexueller Vielfalt« gemeint ist, kann dies im Grunde alles bedeuten und alles legitimieren. „ Der Beitrag erschien zuerst bei Freie Welt.

 http://www.freiewelt.net/sexuelle-vielfalt-kann-alles-bedeuten-10026282/

 

 

 

Mehr Leistungen von Familien als Leistungen für Familien

Der Darmstädter Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert müsste die Verdienstmedaille bekommen für sein unermüdliches Engagement. Er räumt auf mit dem Märchen, Familien schmarotzten in unseren Sozialsystemen und zeigt auf, dass das Gegenteil der Fall ist. Familien werden nirgendwo in Europa dermaßen ausgebeutet wie in Deutschland.

http://www.freiewelt.net/mehr-leistungen-von-familien-als-leistungen-fur-familien-10024406/