Frauenpolitik – Politik für oder gegen Frauen?

OFFENER BRIEF

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,                                                                               sehr geehrte Frau Familienministerin Giffey,                                                                    sehr geehrte Frau CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer,                                     sehr geehrte Frau von der Leyen!

Nun sind auch die Ministerien nach Geschlechterquoten besetzt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) bleibt weiterhin in weiblicher Hand. Die sympathische Frau Giffey , SPD, aus Berlin-Kreuzberg wird vermutlich fortsetzen, was ihre Vorgängerinnen auf den Weg gebracht haben. Zuletzt war das Familienministerium mit Heiner Geißler von 1982 – 1985 männlich besetzt.

Allmählich überfordert die „Frauenpolitik“( Politik von Frauen für Frauen ) mein logisches, aber auch mein demokratisches Verständnis. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass in einer Demokratie nicht der männlich-weibliche Proporz, sondern die Qualifikation für ein Amt ausschlaggebend ist. Doch auch unsere männlichen Politiker kuschen inzwischen ganz brav, wenn es um Frauenquoten geht.

Zumindest widerspricht die Frauenpolitik dem Gender-Dogma, dass es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gebe. Wozu dann aber eine Frauenpolitik, die damit begründet wird, dass Frauen „naturgemäß“ ( ach? ) anders, also empathischer, eben weiblicher denken, humanere Prioritäten und Akzente setzen als Männer?

Und sind es nicht die Feministinnen aus Politik und Medien, die allen Frauen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben. Sind nicht sie es, die nur zufrieden sind, wenn alle Frauen in steril-patriarchale Rollen schlüpfen? Gilt die viel gepriesene Vielfalt nur in der Wahl sexueller Vorlieben – im Genderjargon fälschlich „Geschlecht“ genannt – nicht aber in der Wahl eines selbstbestimmten Lebensentwurfs?  Sind nicht sie es, die Mutterschaft und Familienarbeit verteufeln, weil diese ihr monopolar eingeschränktes Denkmuster beleidigen? Kapieren sie nicht, dass es bei der Emanzipation um Selbstbestimmung geht, und nicht um Unterwerfung unter ein ausbeuterisch sozialistisches Gleichheitsdiktat?Ausbeutung von Frauen war zu allen Zeiten erfinderisch. Heute zieht sie sich den Mantel der Emanzipation über, damit weibliche Erschöpfung und Einsamkeit unsichtbar werden.

Als Idol der Frauenpolitik gilt die siebenfache Mutter Ursula von der Leyen (UvdL), die den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und den einjährigen Lohnersatz namens Elterngeld durchgesetzt hat. Dass sie damit aber 60% aller Mütter von Kleinkindern vor den Kopf stößt, denen die Präsenz im Kinderzimmer wichtiger ist als die Präsenz an der Ladenkasse, das ignoriert die ARD /ZDF- Ikone UvdL. Jährlich bezahlen diese Mütter ihre Empathie zum eigenen Nachwuchs mit bis zu 18 000 € Verlust gegenüber erwerbstätigen Müttern. Vollzeitmütter werden von Politikerinnen arrogant ignoriert, weil diese sich selbstbestimmt weder vom Ehemann, noch von ihren Kindern „emanzipieren“ wollen, denn in ihren Augen hat Familie Vorrang vor dem Erwerb. Aber ganz ehrlich –  dieses Lebensmodell muss man sich auch leisten können, was inzwischen nicht mehr vielen Eltern gelingt.

„Frauenpolitik mit Herz“ (!) war es auch, als UvdL abertausenden von Babys ihre Mama stahl. Die Mütter sollen sich künftig gefälligst durch Erwerbsarbeit im Betrieb ihren Unterhalt und ihre Rente selbst verdienen, und nicht mehr durch „popelige“ Kindererziehung zuhause. „Wer nicht einzahlt, muss das Risiko Altersarmut eben selber verantworten“, heißt seither die zynische Devise einer Manuela Schwesig. Dafür müssen doch unsere Babys endlich mal Verständnis aufbringen und sich tagsüber ins Ghetto schicken lassen! Wen kümmern schon herzzerfetzende Kindertränen? Frauenpolitik mit Herz eben!

Seit einer Generation verlieren jährlich hunderttausend bis zweihunderttausend Kinder in den ersten Wochen ihr Leben. Ihr Potential wird gekappt. Wir verzichten auf geniale Ressourcen. Auf diese Kinder wären wir dringend angewiesen! Heute fehlen Fachkräfte, Wissenschaftler, Handwerker, Ärzte … Väter und Mütter. Ist jemals eine Frauenpolitikerin entsetzt zu Taten geschritten, um diesen Skandal zu beenden? Wäre es nicht gerade Sache der Frauenpolitik, Familien autark auszustatten, damit sie nicht durch ein weiteres Kind unter ihr Existenzminimum geraten? Frauen sind es, die im EU-Parlament für „Abtreibung als Menschenrecht“ auf die Barrikaden gehen. Wo ist die Frauenministerin, die sich traut, gegen den Strom zu schwimmen und das Kindersterben zu beenden?

Was ist aus der Kinderbetreuung von Soldatinnen, aus den Kampfanzügen für „schwangere Kämpferinnen“ und den tarnfarbenen Kinderwägen geworden? Warum versäumte die Verteidigungsministerin den Blick in das lädierte Arsenal der Bundeswehr? Verständlich: Frauen beschäftigen sich nur ungern mit Instrumenten zum Töten, ist doch Weiblichkeit seit Adam und Eva dem künftigen LEBEN verpflichtet. Wenn die deutsche Bundeswehr doch eine Friedenstruppe sein soll, warum schickt UvdL dann ihre Untergebenen, allen internationalen Vereinbarungen zum Trotz, in hochgefährliche Kampfgebiete wie Mali und Afghanistan? Wieviele tote Zivilisten, und wieviele tote Soldat_innen riskiert sie mit ihrer so genannten „Frauenpolitik“? Eheleute verlieren ihre Partner, Kinder ihre Väter oder Mütter, Eltern ihre Söhne  und Töchter. Ja, wenn das nicht Frauenpolitik vom Feinsten ist!

Wo Sie, Frau von der Leyen, Ihre familienpolitischen und militärischen Spuren hinterlassen, dort bleibt verbrannte Erde zurück. Wollen Sie unbedingt als „Lady Dead“ in den Geschichtsbüchern verewigt werden?

Unser frauengeführtes Familienministerium  BMFSJ fungiert seit Jahren ausschließlich als Handlanger für Vollbeschäftigung mit der Folge, dass unsere Kinder jahrelang ganztagsbetreut elternfern aufwachsen müssen. Damit erstickt es im Keim jeden Impuls, Kinder in der – grundgesetzlich zugesicherten –  privaten Obhut und Förderung ihrer eigenen Eltern zu belassen. Autonome Elternhäuser sind erwiesenermaßen der natürliche Feind einer sozialistischen Gesellschaft. Die Radikalisierung des Kultursozialismus wird nur über den ganztägigen Zugriff auf die Kinder erfolgreich sein, speziell und perfide durch übergriffige Einflussnahme auf die kindliche Intimsphäre.

Sehr geehrte  Damen Politikerinnen, warum lassen sich Frauen schon wieder unter ein gesellschaftliches Diktat zwingen? Die Antwort ist einfach: Je karger das Brot für Familien, umso mehr sind Mütter bereit, sich mehrfach ausbeuten zu lassen, und gehe es auch über ihre physischen und vor allem über ihre psychischen Kräfte. Ich bitte Sie daher, darüber nachzudenken, wie Sie politischerseits Müttern ihre geborenen und ungeborenen Kinder wieder ermöglichen können. Frauenpolitik erweist sich heute als brutale Politik gegen Mütter, Kinder und Familie. Mir kann niemand mehr weismachen, dass Frauen empathischere Politik machen als Männer. Zu viel humanes Porzellan wurde schon von Frauen brutal zerschlagen.

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Unsere Kinder – eure Zukunft“

„Sind das alles Ihre?“
Mit dieser Frage sehen sich kinderreiche Familien häufig konfrontiert. Die Verwunderung darüber, dass Menschen drei oder mehr Kinder haben, ist auch darin begründet, dass es in Deutschland nur ca. 1,2 Mio. Familien gibt, die dieses Modell leben. Der im Jahr 2011 gegründete Verband kinderreicher  Familien Deutschland e.V. (KRFD) ist angetreten, sich für die Wertschätzung und Bedürfnisse eben dieser Gruppe einzusetzen.                                                       Sein Motto: „Unsere Kinder – eure Zukunft“.
Auf S. 50/51 des ÖDP-Organs ÖkologiePolitik stellt sich der Verband Kinderreicher Familien Deutschlands KRFD vor. (Florian Brich

https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/bundesverband/aktuelles/oekologiepolitik/OekologiePolitik-176.pdf

 

CSU kneift bei Klage gegen Ehe-Öffnung

Der wahre Grund für die gutachterlich konstatierte mangelnde Erfolgsaussicht einer Klage dürfte nicht in der Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes, sondern in der Richter-Besetzung des Bundesverfassungsgerichts bestehen. Dies wurde mir in einem vertraulichen Gespräch aus CSU-Kreisen schon vor Monaten angedeutet. Denn zwischen progressistischer und eher konservativer politischer Ausrichtung der Richter im Ersten Senat des BVerfG, der für das Ehe-Thema zuständig wäre, besteht ein Verhältnis von 5:3. Dies hatte zuletzt auch Prof. Jörg Benedict in seinem brillanten Vortrag auf unserem Symposium zur Ehe-Öffnung so treffend dargelegt. Recht haben und Recht bekommen sind bekanntlich zweierlei. Aber die Flinte von vornherein ins Korn zu werfen, bedeutet bei einem so folgenschweren Gesetz einen politischen Offenbarungseid.

Dazu schreibt Frau Hedwig von Beverförde:

„Nach monatelanger Prüfung durch zwei Verfassungsrechtler hat die Bayerische Staatsregierung jetzt bekanntgegeben, daß sie auf eine Normenkontrollklage gegen das Ehe-Öffnungsgesetz verzichtet! Auffälligerweise stammen beide Rechtsgutachten bereits vom 22. Januar 2018. Aber erst jetzt – nachdem Neuwahlen nicht mehr zu befürchten und die CSU sich im GroKo-Deal maximale Minister- und Staatssekretärposten gesichert hat – glaubt man offenbar in München, die letzte realistische Hoffnung vieler Unionswähler auf Rückabwicklung der Homo-„Ehe“ enttäuschen zu können. Ob die C-Getreuen den endgültigen Ehe-Verrat bis zur bayerischen Landtagswahl Anfang Oktober vergeben und vergessen haben werden? Lesen Sie dazu meinen Kurzkommentar in der Tagespost.de.“

 

Abtreibungsrecht oder Lebensrecht?

OFFENER  BRIEF

Sehr geehrter Herr epd-Chefredakteur Karsten Frerichs,

die SCHWÄBISCHE ZEITUNG hat heute folgenden Artikel aus Ihrem Evangelischen Pressedienst epd veröffentlicht: „Union und SPD uneins beim Thema Abtreibungsrecht“. Es geht um die von der SPD beabsichtigte Abschaffung des § 219a ( Verbot von Werbung für Abtreibung ), dem sich Frau Kramp-Karrenbauer als CDU-Generalsekretärin ganz klar widersetzt.

 

Wir fragen Sie als einen evangelischen Christen, was denn das ist, ein „Abtreibungs-Recht“? Unseres Wissens gibt es in Deutschland bislang kein Abtreibungsrecht. Es gibt nur wenige Notsituationen, die es Ärzten erlauben, den Abbruch einer Schwangerschaft vorzunehmen. Was es in Deutschland – Gott sei Dank – noch immer gibt, ist das RECHT auf LEBEN. Der Titel hätte also lauten müssen: „Union und SPD uneins beim Thema Lebensrecht“.

 

Es macht schon einen Unterschied, ob ich das Lebensrecht eines Kindes verteidige oder ob ich es ihm über ein Abtreibungsrecht abspreche. Mit der Wortwahl Abtreibungsrecht suggeriere ich bereits eine (eben nicht) vorhandene Legalisierung. Und diese journalistische Vorgehensweise halten wir für links-liberale Manipulation, die sich mit journalistischem Ethos nicht vereinbaren lässt.

 

Sicher kennen Sie das Leid jener Mütter, die ihr Kind vor der Geburt verlieren. In seinem Totentanz lässt der Dichter Angelus Silesius ein solches Kind klagen:

„O Tod, wie soll ich das verstehn, 
ich soll tanzen und kann nicht gehn? 
Wie magst du deinen Ruf anheben, 
daß ich soll sterben  v o r  meinem Leben, 
abscheiden, eh ich angekommen, 
eh denn gegeben, werden genommen? 
Wie weinet meine Mutter so sehr! 
O gib mich der Erden wieder her!“

 

Wir bitten Sie daher, sich künftig bei Ihren Nachrichten an christlichen Grundwerten zu orientieren.

Mit freundlichem Gruß
für die ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                               Bärbel Fischer

 

Gilt der Internationale Frauentag auch für Mütter?

Verband Familienarbeit e.V.

Pressemeldung

05.03.2018

8. März: Internationaler Frauentag ! – Gilt der auch für Mütter?

Am 8. März wird wieder der Internationale Frauentag begangen. Es finden Feiern, Vorträge und Demonstrationen zur Einforderung von Frauenrechten statt.

Silke Bürger-Kühn, Vorstandsmitglied im Verband Familienarbeit e.V., fragt: “Von welchen Rechten ist hier die Rede? Und von welchen Frauen? Wer die Themen verfolgt, bekommt einen Überblick: Equal Pay Day für erwerbstätige Frauen, Rechte von Migrantinnen, Toleranz und Akzeptanz gegenüber nicht-heterosexuellen Lebensweisen. Es gibt völlig berechtigte Proteste gegen Genitalverstümmelungen, Ehrenmorde, Zwangsheirat, Zwangsprostitution und Frauenhandel. Forderungen nach Änderung des Wahlrechts ertönen: Frauen in die Politik, in die Parlamente!“

Bürger-Kühn weiter:“Vergeblich suchen wir hier die Mütter, obwohl sie rund drei Viertel der Frauen ausmachen. Sie finden lediglich am Rande und im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit eine Erwähnung: mehr Kita-Plätze, Recht auf Rückkehr zu Vollzeiterwerbstätigkeit, flexible Arbeitszeiten. – Von Stärkung der Mütter bei der Ausübung ihrer Erziehungsarbeit zuhause ist nicht die Rede. Überfällige Korrekturen wie ein Erziehungsgehalt oder Betreuungsgeld – abgeschmettert. Verhinderung von Altersarmut durch höhere Mütterrenten – angeblich unbezahlbar, obwohl diese Renten ausschließlich von den Kindern, die die Mütter erzogen haben, bezahlt werden. Von aufrichtiger Wertschätzung der für unsere Gesellschaft unersetzbaren Leistung der Kindererziehung ist in der öffentlichen Wahrnehmung kaum etwas zu spüren. Warum ist Muttersein in Deutschland zunehmend verbunden mit Alleinerziehenden, Kinderarmut, Altersarmut? Warum finden nur bestimmte Familienformen mediale Beachtung, wie z.B Patchworkfamilien oder Regenbogenfamilien? Warum werden erwerbstätige Eltern idealisiert? Die berufstätige Mutter gilt inzwischen als Norm, ohne dass dabei die besondere Belastung durch Familienarbeit berücksichtigt wird? Das ist eine neue Form der Diskriminierung von Frauen. – Sollte nicht viel mehr vom Wohl des Kindes aus gedacht werden? Aber soweit denken die Vertreter der Wirtschaft und die von ihnen gesteuerte Politik nicht. Und das sollte Müttern zu denken geben. Hier zeigt sich, dass die Wirtschaftslobby nur an kurzfristigen Profit denkt. Denn langfristig ist eine gute Erziehung auch Grundlage für fähige und leistungsbereite Arbeirskräfte.“

Der diesjährige internationale Frauentag steht unter dem Motto „Wir verändern“. Wir hoffen, dass diese Veränderung auch den Müttern und zwar allen Müttern und ihren Kindern zugute kommen soll.

www.familienarbeit-heute.de

Tipp: Folgender Link führt Sie zu dem Video: Kinderrechte ins Grundgesetz? Bitte verbreiten Sie das Video möglichst zahlreich. Danke!

https://youtu.be/w2Ja_zoVw44

Wer Kindermangel sät wird Altersarmut ernten

Die Schwäbische Zeitung berichtet über eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach sich die Bundesbürger vermehrt Sorgen machen über längere Lebensarbeitszeiten, steigende Rentenbeiträge und Altersarmut. Der Kommentator tröstet (?) damit, dass die Bevölkerung längst weiß, dass Wohlstandsverluste wahrscheinlich sind!

Die Bundesregierung will nun (wie oft schon?) eine „Expertenkommission“ einsetzen, die sich mit den Problemen der alternden Gesellschaft befassen soll. Was ist mit einer Expertenkommission zu den Voraussetzungen für eine ausreichend nachwachsende Gesellschaft?…

Leserbrief

„Bundesbürger sehen ältere Gesellschaft skeptisch“, 09.03. 2018

Wenn ein Landwirt sein Auskommen für die Zukunft sichern will, dann muss er für ausreichendes Saatgut sorgen und für ausreichenden Nachwuchs in seinem Stall. Lässt er aber die Vorsorge schleifen, so steht sein Bestand auf wackeligen Füßen. Um beim Beispiel zu bleiben, muss der Bauer aus den alten Kühen noch den letzten Tropfen Milch herausquetschen und neues Saatgut aus der Nachbarschaft sehr teuer zukaufen. Doch die Folgen seines Leichtsinns sind logisch und absehbar. Will sagen: Ein Staat, der nicht für genügend Nachwuchs sorgt, handelt sträflich. Wer sich über Jahrzehnte nicht, oder mit völlig untauglichen Mitteln darum kümmert, wenn nur eine halbe Generation nachwächst, „erntet“ heute, wie längst voraussehbar, steigendes Rentenalter, wachsende Beiträge und Altersarmut. Doch, man greift sich wirklich an den Kopf, noch immer finden sich keine Rücklagen (demographische Rendite) für künftige Generationen in den staatlichen Kassen. Fröhlich vervespern wir die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Dazu brandaktuell:

http://elternklagen.de/die-verschwiegene-herausforderung-keine-rente-ohne-die-familien/

Heute ist der Tag der Muttersprache

Immer mehr Kinder lernen nicht richtig sprechen. Wie denn auch, wenn die Mütter nicht mehr präsent sind?! Und erst das Kauderwelsch, das sich als „Jugendsprache“ ausgibt. Ohne Sprache keine Kultur!

 

Heute ist der Tag der Muttersprache

 

Es heißt deswegen in -zig Sprachen weltweit „Muttersprache“, weil wir das Sprechen in der Regel von unseren Müttern gelernt haben. Es ist eine großartige Kulturleistung der Mütter, die nächste Generation sprechfähig zu machen. Seit jeher leisten Mütter dies mit großer Selbstverständlichkeit und erfolgreich, wenn man sie nicht hindert.

 

Das Kulturgut SPRACHE liegt seit Jahrtausenden in Frauenhand. Eine weibliche, wenn auch ungewürdigte Domäne. Gut, wenn wir uns heute am Welt-Frauentag einmal daran erinnern, bevor auch das letzte Kind mit dem Erwerb einer „Kita-Sprache“ zwangsbeglückt worden ist.

 

Birgit Kelle,# Muttertier

Weltfrauentag 2018: „Das Weibliche verschwindet“

Zum Internationalen Weltfrauentag hat die bekannte Journalistin, Autorin und Mutter von  vier Kindern, Birgit Kelle, im vergangenen Jahr einen Text bei „DIE WELT“ veröffentlicht: „Das Weibliche verschwindet“. Heute, ein Jahr später, ist er noch immer aktuell.

 

http://www.fontis-verlag.com/birgit-kelle-die-entwertung-der-weiblichkeit/

Abler: Die CDU hat das Profil eines abgefahrenen Reifens

Heftig kritisiert der CDU-Delegierte Eugen Abler aus dem Kreis Ravensburg auf dem Berliner Parteitag die christdemokratische Politik unter Angela Merkel. Er hält ihr den Verrat an den christlichen Grundwerten vor:

Sehen Sie das Video :https://www.youtube.com/watch?v=FafgVvO_2Yo

 

und auch  Dirk Nowak : https://www.youtube.com/watch?v=MtuZJlgAaKs

 

Baden Württemberg auf der Überholspur zugunsten von U3-Betreuung

„ Die Zuweisungen des Landes zur Kleinkindbetreuung werden in diesem Jahr erstmals deutlich über 900 Millionen Euro liegen,“ teilte das baden-württembergische Finanzministerium am Sonntag mit. „2019 werde sich das Land voraussichtlich mit mehr als einer Milliarde Euro an den Betriebskosten beteiligen. Man will den Ausbau der Betreuung von Unter-Dreijährigen voranbringen. 2016 betrugen die Zuweisungen gut 724 Millionen Euro, 2017 bereits 824 Millionen. „2018 werden sie auf knapp 932 Millionen Euro steigen. Davon stammen 124 Millionen aus Bundesmitteln. Im vergangenen Jahr wurden in Baden-Württemberg 89 320 Unter-Dreijährige in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut“. So die Schwäbische Zeitung vom 5. März 2018

 

Bei ca. 100 000 Lebendgeborenen pro Jahr seit 2015 waren in BW also 300 000 Unter-Dreijährige zu versorgen. Aber nur knapp 90 000 Babys wurden im Land in staatlichen Einrichtungen betreut, dagegen durften mehr als 200 000 Babys in den Armen ihrer eigenen Mutter groß werden. Das Land BW, vielmehr der Steuerzahler, berappt also mehr als 1000 Euro pro Kind in den Betrieb von Tagesstätten, während  zwei Drittel aller Mütter in die Röhre schauen, obwohl sie dieselbe Arbeit tun, allerdings human 1:1 und nicht kollektiv 1: 8.

 

Nein, so das Land BW, erwerbslose Mütter brauchen überhaupt keine Hilfe!. Seit dem Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuung ab 8/2013 werden alle Mütter um viel Geld betrogen, die aus gutem Grund das staatliche Angebot nicht nutzen, denn ein Krippenplatz kostet den Steuerzahler monatlich 1200.- bis 1500.- Euro. Eine Mutter, die erwerbslos ihr drittes oder weiteres Kind zuhause betreut, hat dadurch hierzulande  jeden Anspruch auf Teilhabe verwirkt. Kein müder Cent kommt auf ihr Konto, obwohl sie drei oder mehr künftige Beitragszahler erzieht. Unser familienfeindlicher Gesetzgeber                ( Parlament ) macht diesen Skandal möglich.

Her mit den Kindern! Nur kosten sollen sie uns nichts!

Der Staat spaltet uns Frauen verfassungswidrig in berechtigte, weil erwerbstätige und in unberechtigte, weil erwerbslose Mütter, ohne danach zu fragen, was Elternhäuser für den Bestand des Generationenvertrags leisten, die ihren Kindern die biologisch erforderliche   Bindungszeit an die Eltern von wenigstens drei Jahren noch immer zugestehen.

 

Der neue Koalitionsvertrag sieht unter dem euphemistischen Pseudonym BILDUNG für die kommende Legislaturperiode einen enormen Ausbau von Kindertagesstätten vor, der unsere „Wunschbabys“ fünf bis  acht oder zwölf  Stunden täglich von ihren Müttern trennt, damit diese dem Betrieb vollzeitig zur Verfügung stehen. Die lebenslang psychischen Folgen von Bindungsängsten werden in Politik und Medien ignorant totgeschwiegen. Hauptsache mütterliche Steuern und Abgaben füllen heute die Staatskasse!  Inwieweit diese aktuell den Kindern gebärfreudiger Migrantinnen zugute kommen, mag dahingestellt sein.

 

Würden Bund und Länder ihre Beiträge nicht nur erwerbstätigen Müttern zukommen lassen, sondern auch jenen, die ihren Kindern noch gönnen, im Elternhaus aufzuwachsen, so genügten sie zumindest unserem Grundgesetz, das einseitige Förderung von Erziehungsmodellen aus berechtigten historischen Gründen strikt untersagt. Staatliche Lenkung, und sei es durch monetäre Zuschüsse, verbietet unser Grundgesetz ganz bewusst, um ideologischer Manipulation einen Riegel vorzuschieben. Doch ökonomisches Wachstum scheint die Priorität des Grundgesetzes auszuhebeln. Das GOLDENE KALB fordert seinen letalen Tribut.

 

Nachwort: Im Internet kursieren Nachrichten, nach denen das europäische Geburtendefizit durch die Migration und deren üppige Nachwuchsbereitschaft ausgeglichen werden soll. Von einem geplanten Experiment zum Austausch von Völkern und Kulturen ist die Rede. Eine mono-ethnische Kultur soll in eine multi-ethnische Kultur umgewandelt werden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=BF2GoMajI3Y

 

In diesem Fall würden die vielen Milliarden, die die bundesdeutsche Familienpolitik aufgrund des Geburtenschwundes, auch „demographisches Defizit“ genannt, an Familien seit 1965 eingespart hat, nun an Migranten ausgeschüttet. Frau Merkel macht´s möglich. Ihr wahltaktisches NEIN zur Demographie-Abgabe, die 2012 junge CDU-Abgeordnete aus Sorge um die Belastungsfähigkeit der heutigen Generation einforderten, spricht Bände. Keine Rentendebatte artikuliert bis heute die Notwendigkeit, Familien gerecht zu behandeln, sie nämlich von der doppelten Abgabenlast zu befreien um sich ein oder zwei Kinder mehr „leisten“ zu können. Außer den Kinderkosten zahlen Eltern bis heute fast die gleichen Sozialabgaben wie Arbeitnehmer ohne Kinder.

 

Ob beabsichtigt oder nicht – das Experiment Generationengerechtigkeit haben unsere Regierungen der letzten Jahrzehnte gründlich vermasselt!

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT