Archiv des Autors: Bärbel Fischer
Auf zur EU-Wahl am 26. Mai 2019!
Auch wenn Familienpolitik (noch !) kein Thema für die EU ist, sondern in nationaler Verantwortung, so greift doch die europaweit verbreitete Gender-Ideologie tief in die „Lebenswirklichkeit von Familien. Ein wesentlicher Bestandteil dieser „Gleichstellungspolitik“ ist die angestrebte „Gleichstellung der Geschlechter im Erwerbs- und Familienleben“, mit der Formel „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ …..“
Vom Bündnis „Rettet die Familie“, zu dem unsere Elterninitiative gehört, wurden Wahlprüfsteine für die EU-Wahl an die Parteien versandt.
Unsere Fragen und die Antworten der Parteien sind unter folgendem Link einzusehen:
Über die Webseite von „Rettet die Familie“:
http://www.rettet-die-familie.de/Wahlpruefsteine-Europawahl-2019
Wahlprüfsteine zur Europawahl
Das überparteiliche Bündnis Demo für alle befragte die Parteien nach ihrer Einstellung zu Ehe und Familie, Gender Mainstreaming, Sexualpädagogik der Vielfalt, Leihmutterschaft, Heimunterricht.
https://demofueralle.blog/wp-content/uploads/2019/05/WPS_EheundFamilie_EU2019.pdf
Die heutige Situation der Familie aus drei Perspektiven
Pressemeldung des Verbandes FAMILIENARBEIT e. V.
Drei Stellungnahmen zum „Tag der Familie“
Zum „Internationalen Tag der Familie“ am 15. Mai stellen wir drei Stellungnahmen gegenüber, die die Situation der Familie in unserer Gesellschaft charakterisieren:
Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages findet viele Worte für Allgemeinplätze. Weder wird Neues mitgeteilt noch werden konkrete Mängel benannt, geschweige denn notwendige Schritte zu einer Besserung für die Familien angeführt. Belastungen würden „ständig größer“, ohne dass nach den Ursachen oder Konsequenzen gefragt wird (1).
Der Deutsche Familienverband, der immer wieder auf die familienpolitischen Defizite hinweist, deutet eine Lösungsstrategie an, die darin besteht, dass auch den Kindern bei demokratischen Wahlen das Gewicht zugestanden werden sollte, das ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Für Kinder, die altersbedingt noch nicht wählen können, sollen die Eltern deren Interessen auch bei Wahlen wahrnehmen, zumal sie auch alle anderen Rechte der Kinder zu vertreten haben (2).
Der Familienbund der deutschen Katholiken zitiert den ehemaligen Richter des Bundesverfassungsgericht, Paul Kirchhof, der seine Skepsis gegenüber der geplanten Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz zum Ausdruck bringt. Die Rechte der Kinder seien am wirksamsten von ihren Eltern zu schützen. Um diese Aufgabe optimal erfüllen zu können, fordert Kirchhoff eine finanzielle und zeitliche Entlastung der heute finanziell und/oder zeitlich überlasteten Eltern. Das seien die erforderlichen „großen Maßnahmen“ (3).
Der stellvertretende Vorsitzende des Verband Familienarbeit, Johannes Resch, meint dazu: „Während die wenigen und wenig einflussreichen Interessenvertreter der Familien auf Defizite und Lösungsmöglichkeiten im Hinblick auf Kinderrechte hinweisen, erschöpft sich die Kinderkommission als angebliche Fürsprecherin der Kinder im Bundestag in nichtssagenden Ausführungen. Wenn nicht einmal die parteiübergreifende Kinderkommission zu den kindbezogenen Mängeln Stellung bezieht, ist das auch ein Armutszeugnis für die Gesamtheit des Bundestages.
Quellen:
Paul Kirchhof empfiehlt Wahlrecht ab Geburt
Der Bundesverfassungsrichter a. D., Paul Kirchhof, spricht sich für eine Wahlrecht ab Geburt aus, das die Eltern stellvertretend wahrnehmen, bis das Kind volljährig ist. Er erteilt dem Ansinnen der Familienministerin, Franziska Giffey, Jugendlichen das Wahlrecht zu erteilen, eine Absage.
Video zum Interview:
Elter 1 und Elter 2 – eine grobe Diskriminierung von Eltern!
Das Bundesfamilienministerium, geführt von Franziska Giffey (SPD), ist heute nichts anderes als eine Aktivisten-Zelle zur Verbreitung der Gender-Ideologie. Und ihre Forderungen werden immer radikaler.
So will nun das Ministerium, dass in den Schulformularen künftig geschlechtsneutrale Begriffe verwendet werden. Wörtlich: „Lehrkräfte können diesem [Mangel an Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen und Bisexuellen in der Schule] entgegen wirken und solidarisches Verhalten fördern, indem sie zum Beispiel … in Formularen auf geschlechtsneutrale Formulierungen achten (beispielsweise „Elternteil 1 und 2“ statt „Mutter und Vater“).“
Hier geht es um die Abschaffung von Mann und Frau, von Ehe und Familie und auch um die Abschaffung von Vater und Mutter!
Daher unser Schreiben an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:
Vollzeitjob Mama – 3400.- Gehalt!
Warum Vollzeit-Mutter monatlich 3400 Euro verdienen würden.
Eine Studie von PRONTOPRO errechnet das ideelle Gehalt einer Vollzeitmutter.
Muttertag 2019 – wieder nur politische Lippenbekenntnisse?
Die Journalistin und vierfache Mutter Birgit Kelle macht sich in ihrem Newsletter ihre Gedanken zum Muttertag 2019
Meine Damen, meine Herren,
am Sonntag ist Muttertag. Es werden wieder Schokoladenherzen verteilt, Blumensträuße verschickt und überreicht, Frühstücksarrangements mit kaltem Kaffee, hartem Toast, aber mit viel Liebe und Bastelarbeiten flankiert von kleinen Kinderhänden an Muttis Bett gebracht. Ich habe selbst eine ganze Kiste voller wunderbarer Relikte aus dieser Zeit, und ja, es ist gut und schön so.
Regelmäßig, auch am Muttertag, kommt die Forderung, man möge nicht nur an diesem Tag würdigen, was Mütter tun, sondern das ganze Jahr. Schließlich sind wir 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag Mütter und verdienen die Wertschätzung nicht nur für einen Sonntag, sondern täglich. Gemeinsam haben diese öffentlichen Forderungen, dass sie in der Regel ohne Konsequenzen bleiben. Lippenbekenntnisse auch von Politikern sind, die sich medial einmal kurz aufspielen und zu Anwälten der Mütter machen, um uns dann in der nächsten Woche zu erklären, warum es dennoch nicht möglich ist, dass wir eine Rente bekommen, von der wir leben können und unsere Kinder für uns nur Bastelarbeiten machen dürfen, mit ihren Zahlungen an die Rentenkasse später aber erst einmal fremde Menschen finanzieren müssen, statt ihre eigenen Eltern.
Solange dies System so bleibt, haben wir bei Frau 2000plus e.V. (leider) immer noch genug zu tun, um in den Medien und der Politik Aufmerksamkeit und Druck zu erzeugen dafür, dass Lippenbekenntnisse für Mütter nur Zynismus bleiben, wenn man ihnen nicht auch Taten folgen lässt.
In diesem Sinne wünsche ich allen Müttern einen schönen Muttertag, genießen Sie ihre Kinder. Ich kenne keine Mutter, die Kinder bekommen hat, um sich dafür öffentlich beweihräuchern zu lassen, wir haben in der Regel Kinder bekommen, weil wir sie gerne haben wollten und weil wir sie lieben.
Weil wir gerne Mütter sind.
In diesem Sinne grüßt Sie herzlich
Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende von Frau2000plus e.V.
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Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!
Ich bitte Sie aber alle um Ihre Mithilfe:
- damit dieser Newsletter weiter besteht,
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- damit wir weiterhin andere Frauen ermutigen und schulen können, die ebenfalls in unserem Sinne politisch aktiv werden wollen,
- damit wir auch weiterhin medial mit unseren Themen präsent bleiben und noch mehr werden.
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Herzlichen Dank
Ihre Birgit Kelle
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Die EUROPA-Familiendeklaration des DFV
Unter folgendem Link können Sie lesen, was der Deutsche Familienverband fordert, um Familien so zu aufzustellen, dass sie nicht wegen ihrer Kinder in Armut geraten.
Forderungen und Maßnahmen
•Familienbelange verankern
•Familien-und Kinderarmut bekämpfen
•Familiengerechtigkeit schaffen
•Wahlfreiheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
•Zeit für Kinder
•Zeit für Pflege
•Jugend: Zukunft für Europa
•Der Zukunft eine Stimme geben: Wahlrecht ab Geburt
Seit Jahrzehnten ignorieren die deutschen Regierungen die Mahnungen des Bundesverfassungsgerichts und der Familienverbände und -initiativen. Die Folge: Jedes vierte Kind lebt schon heute in Armut – ein Skandal!
Zitat: „Bislang hat die EU diese große Chance ( Familiengerechtigkeit als Zukunftsvision) noch nicht erkannt. Im viel gepriesenen „Europa der Bürger“ bleibt die Familie ohne angemessene Würdigung. Zugleich macht Europa Familien nicht nur Hoffnung, sondern auch Angst. Sie fürchten, dass in fernen, supranationalen Gremien getroffene Entscheidungen, an denen sie nicht beteiligt werden und über die sie sich nur unzureichend informiert fühlen, ihre Lebensbedingungen als Verbraucher und als Arbeitnehmer verschlechtern werden. Sie fürchten, dass ihre Eigenheiten und ihre familiären Bedürfnisse von anonymen Entscheidungsträgern nicht berücksichtigt werden.“
Lesen Sie im einzelnen:
„Nur mit starken Familien hat Europa eine Zukunft“
Pressemeldung des Deutschen Familienverbandes zur Europawahl
(Berlin/Rust) Den Familien in Europa geht es nicht so gut, wie man erwarten könnte. In einer der reichsten Regionen der Welt ist jedes vierte Kind mit seiner Familie von Armut bedroht. Frauen, die mehrere Kinder erziehen, haben ein besonders hohes Risiko unter Altersarmut zu leiden. Familien sind jedoch der Kern jeder Form von Gemeinschaft – von der Kommune bis hin zu Europa. „Familien zu unterstützen und Menschen zu einem Leben mit Kindern zu ermutigen, muss eines der wichtigsten Anliegen der Europäischen Union sein“, sagt Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV).
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