Ausgerechnet Eltern von Kindern…

… sollen nach dem Willen der OECD

http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/rente-mit-67-oecd-raet-zu-laengerem-arbeiten/6736198.html

länger arbeiten, um  ihre eigene und die Renten Kinderloser zu sichern. Als ob Eltern durch die Sorge um Ihren Nachwuchs nicht schon mehr als genug für die Sicherung künftiger Renten getan hätten. Nicht im Traum denken die Autoren der neuesten Studie daran, die prekäre finanzielle Situation von vielen Familien der komfortablen Lage Kinderloser anzugleichen. Nicht im Traum fällt der OECD ein, man könnte etwa durch ein Erziehungseinkommen jungen Eltern Mut zu zwei oder mehr Kindern machen. Eine Verbesserung des Familieneinkommens durch Abgabengerechtigkeit oder eine Sicherung des Arbeitsplatzes für junge Eltern wird überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Im Gegenteil! Der Keil, den die OECD zwischen die deutsche Gesellschaft treibt, spaltet diese immer tiefer.

Die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  IM LANDKREIS  RAVENSBURG spricht sich explizit gegen eine  Verlängerung der Lebensarbeitszeit von Eltern aus. Sie will bei der Berechnung der Rentenansprüche von Eltern deren Lebensleistung durch Kindererziehung deutlich berücksichtigt wissen.

i. A. Bärbel Fischer

 

 

Hat jemand überhaupt mal die Kinder gefragt?

Der dänische Erziehungswissenschaftler Jesper Juul ( 64 ) bezeichnet es als Plage, Kinderbetreuungseinrichtungen als eine Art Mini-Schulen zu betreiben. Der Grund dafür sind keineswegs die Bedürfnisse der Kinder. Der Grund ist das kühle und strategische Kalkül von Politikern, die Bildung und Frühförderung als den einen Weg betrachten, in Zukunft Produktion und Wohlstand zu steigern.

Opposition behandelt Eltern wie Idioten

Robin Alexander kritisiert die maßlose Polemik der Opposition und auch von Schwarz-Gelb in Sachen Betreuungsgeld: „So verächtlich sprach lange niemand über Frauen“.

Fazit: Eine solche rücksichtslose Ankündigung ist keine Politik mehr, sondern Ideologie.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106421223/Die-Opposition-behandelt-Eltern-wie-Idioten.html

OECD argumentiert widersprüchlich

„Das Betreuungsgeld schadet der Integration und hält Frauen aus Zuwandererfamilien davon ab, sich einen Job zu suchen“, bemängelt die OECD in einer neuerlichen Studie. Bemerkenswert bleibt im übrigen, dass auch die OECD den öffentlichen Betreuungseinrichtungen erst ab dem Alter von 3 Jahren eine frühkindliche Bildungsfunktion zuschreibt – und nicht bereits den Krippen 

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article106490489/Betreuungsgeld-schadet-der-Integration.html

Hetzkampagne gegen das Betreuungsgeld – antibürgerlich und sozialistisch!

Die Kampagne gegen die Zahlung von Bargeld an Eltern, die ihre Kleinstkinder persönlich oder mit Hilfe von Verwandten, Freunden, Nachbarn betreuen, widerspricht jeglicher Vernunft, meint der Journalist Georg Paul Hefty in der FAZ.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/betreuungsgeld-antibuergerlich-und-sozialistisch-11775006.html

Kinder-Entsorgung in Deutschland noch unzureichend

Die Gütersloher Bertelsmannstiftung profiliert sich erneut als konsequente Verfechterin einer möglichst frühen und ganztägigen staatlichen „Betreuung und Bildung“ für Kinder und Jugendliche (vgl. z.B. zuletzt Jörg Dräger zum Betreuungsgeld: Eine „Verdummungsprämie für Kinder“). Wie bereits in der Vergangenheit stützt sie sich dabei auf methodisch fragwürdige Ergebnisse. 

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-FC9CE179-E9048001/bst/hs.xsl/nachrichten_112530.htm

Von der Leyen – und kein Ende!

Leserbrief zu verschiedenen Berichten in Ihrer Zeitung über Sinn und Unsinn des Betreuungsgelds und den Rechtsanspruch auf staatlich subventionierte Betreuung der unter Dreijährigen

Wenn eine Familienministerin von der Leyen einen Rechtsanspruch auf staatlich subventionierte Betreuung der unter Dreijährigen durchsetzt, gilt dieser für 100% der betreffenden Kinder. Wenn dann für nur 35 % davon Krippenplätze finanziert werden (10000 € pro Platz für die Einrichtung und dann monatlich 1000 .€ für den laufenden Betrieb), müsste trotzdem – wenn das Ganze seriös gerechnet ist – für die übrigen 65 % das entsprechende Finanzvolumen bereitstehen. Überdies müsste der Personalbedarf auf dem gewünschten qualitativen Niveau gesichert sein.

Lt. unserem Grundgesetz, Art. 6, ist es allein Sache der Eltern zu bestimmen, wie und durch wen ihre Kinder erzogen werden sollen. Nach Lage der Dinge wird ihnen dieses Recht durch die einseitige Subventionierung der Krippenbetreuung regelrecht abgekauft. Das ist ein Skandal. Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen oder individuell andere Betreuung privat organisieren möchten, sollten sich nicht mit lächerlichen 100 € Betreuungsgeld abspreisen lassen, sondern darauf pochen, aus dem oben genannten seriös berechneten Finanzierungspool der 65 % nicht in Krippen betreuten Kinder gleichwertig unterstützt zu werden.

Täglich wird allen Beteiligten klarer, welches Chaos Frau von der Leyen ihrer Amtsnachfolgerin eingebrockt hat. Von Seriosität keine Spur. Aber das ist zunehmend geradezu ein Kennzeichen politischen Handelns.

Gertrud Martin. Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 56124


Bitte schnell abstimmen!

Ein breites Bündnis gegen das Betreuungsgeld wird morgen, 6. Mai, online Unterschriften sammeln. Bei diesem Aufruf zeigt sich, dass es rein um Erwerbstätigkeit von Müttern geht. Fragen nach dem Wohlergehen von Kindern – Fehlanzeige!

http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Aufruf_Betreuungsgeld.pdf

Auf der Seite von Günter Jauch kann man rechts ebenfalls abstimmen. Bis jetzt hat die familiäre Betreuung 50% ,  Krippe nur  42%.

http://daserste.ndr.de/guentherjauch/index.html