DFV fordert ( zum x-ten Mal ) Familiengerechtigkeit in Steuerrecht UND Sozialversicherungen,

ohne dass vonseiten unserer Regierungen auch nur das Geringste geschah!

http://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen/aeltere-pressemitteilungen/165-pressemitteilungen-2015/431-dfv-fordert-      familiengerechtigkeit-in-steuerrecht-und-sozialversicherungen

Zitat:

„…. Dass der Gesetzgeber eine verfassungsgemäße Neuregelung ( in den Sozialversicherungen ) ignoriert, bzw. verweigert, hat für Familien gravierende Folgen. Der seit vielen Jahren vom DFV veröffentlichte Horizontale Vergleich macht auch für 2015 deutlich, dass eine Familie mit zwei Kindern nicht einmal von einem Facharbeiterlohn das abdecken kann, was nach amtlichen Berechnungen zur Teilhabe an dieser Gesellschaft notwendig ist. Ein Minus von mehr als 3700 Euro im Jahr belastet das Familienportemonnaie. Während Alleinlebende nach Deckung ihres Existenzminimums jedes Jahr mehr als 11.000 Euro zur freien Verfügung haben, wächst der Negativbetrag bei Familien mit jedem Kind. „Mit der angekündigten Steuerentlastung allein ist es deshalb nicht getan“, kritisiert Zeh. „Familien müssen auch in den Beiträgen zur Sozialversicherung endlich deutlich entlastet werden!“

Müsste der DFV nicht viel mehr Druck auf die Regierung machen? Sonst sind wir am St. Nimmerleinstag genauso weit wie heute, nur dass dann niemand mehr in die Sozialversicherungen einzahlt. Denn der künftige Facharbeiter wird sich die zwei Kinder auch noch verkneifen.

Bärbel Fischer

 

Mit dem Elterngeld kommt die Ein-Kind-Familie

Mütter kehren dank des Elterngeldes schneller in ihren Beruf zurück als früher. Die Arbeitgeber freut das. Doch es gibt einen Preis dafür: Den Frauen vergeht die Lust auf ein zweites Kind“, schreibt die WELT- Journalistin Dorothea Siems und bezieht sich auf eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI).:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article129509748/Mit-dem-Elterngeld-kommt-die-Ein-Kind-Familie.html

Dazu äußert sich die ELTERNINITIATIVE FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT:

Wenn die Einkindfamilie zur Norm wird und die Zahl der lebenslang kinderlosen Frauen konstant bleibt, werden wir in wenigen Jahren eine absolut verheerende Geburtenrate von 0,8 Kind pro Frau haben, also die weltweit geringste Nachwuchsneigung. Schuld daran ist die politisch forcierte, rücksichtslose Vernachlässigung und Diskriminierung gebärwilliger Mütter in Deutschland. Die  siebenfache Mutter Ursula v.d. Leyen hat uns dies, süß lächelnd, mit ihrem ELTERNGELDGESETZ eingebrockt. Von rot bis grün und sogar von der schwarzen Frauenunion wie vom Deutschen Frauenrat  wird uns die „marktkonforme“, vollerwerbstätige Mutter als  Luxus-Leitbild präsentiert. Das wäre ja noch zu verkraften, wenn nicht im Zuge eines von oben verordneten so genannten „Paradigmenwechsels zur modernen Frau“ *) die Familienmütter nicht auch noch finanziell abnorm ins Hintertreffen geraten wären. Denn die Differenz allein über das „Elterngeld“ zwischen einer erwerbslosen Mutter von drei Kindern und einer Vollerwerbs-Mutter, die ihre Kinder in die üppig subventionierte Krippe gibt, beläuft sich in nur einem Jahr auf 18 000 € pro Kind. Rechnet man noch 12 000 € ungenutzte staatliche Krippenförderung für ein Jahr dazu, so beläuft sich der Verlust, den die Familienmutter pro Kind erleidet, auf 30 000 €. Damit kommt jungen, familienwilligen Paaren, die noch rechnen können, ihr Kinderwunsch ganz schnell abhanden. Der Staat macht sich schuldig. Denn das immer noch gültige Grundgesetz erlaubt keine staatliche Lenkung mit gewährten, bzw. verweigerten Subventionen zur Organisation von Familien ( Art. 6,2 GG ). Die kennen wir nur zu gut aus DDR-Zeiten! 

Das „Elterngeld“ entpuppt sich also, obwohl bereits häufig angeprangert, als verfassungswidrige Schrumpfungsprämie. Anstatt zum Wohl des Gemeinwesens zu agieren, schadet die staatliche Gesetzgebung dem Gemeinwohl über viele Generationen hinaus. Denn die heute nicht mehr geborenen Kinder werden künftig logischerweise selbst keine Kinder und Enkel generieren.

http://www.johannes-resch.de/Elterngeld-und-Krippen

Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, dass die Merkelregierung auf Zuzug von kinderliebenden Migranten setzt. Alles kein Problem! Sie nennt das die „demographische Chance“! Alles Geld, das man deutschen Eltern und ihren Kindern zu Unrecht verweigerte, fließt nun in Zuzug. So willkommen uns Migranten als Nachbarn sind, so heftig regt sich der Zorn der Mitbürger gegen eine ignorante, generationen-vergessene und überaus aggressive Schrumpfungspolitik. 

Fragt noch jemand, warum Menschen auf die Straße gehen?                                                       Bärbel Fischer      

*) womit einzelne Sozialgerichte in Deutschland die Klagen von benachteiligten Müttern gegen die Ungleichbehandlung durch das Elterngeldgesetz in letzter Zeit  kaltschnäuzig abwiesen!

   

 

SOS ! Herr Kapitän, ändern Sie den Kurs!

O F F E N E R   B R I E F

Sehr geehrte Frau Illner,

um bei dem Vergleich mit dem in Seenot geratenen Schiff zu Beginn Ihrer gestrigen Sendung zu bleiben, würde jeder verantwortungsvolle Kapitän als erste Maßnahme den Kurs ändern. Davon aber war gestern, wie in allen anderen Talkshows zum Thema Rente kein Wort zu hören. Kursänderung würde bedeuten, dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht nur bis 2030, sondern auch noch bis 2060 und 2090 im Alter versorgt werden können, und zwar nicht nur mit Geld sondern auch mit persönlicher Pflege.

Der falsche Kurs, der Geburtsfehler unseres Sozialsystems in den Fünfzigerjahren rächt sich heute nach 60 Jahren bedrohlich, indem junge Menschen auf Nachwuchs verzichten. Logisch! Denn Elternschaft „lohnt sich nicht“ in Deutschland, um es einmal bitter zu sagen. Was an Transfers an Familien gezahlt wird, hat Vater Staat ihnen bereits mehrfach abgeknöpft. Will sagen, die Fehler und Unterlassungen von heute wirken nicht nur morgen, sondern über ganze Generationen.

Kursänderung heißt also, jetzt sofort das Ruder herum reißen und dort reformieren, wo die Wurzel des Übels liegt, nämlich im Sozialgesetz, damit die Leute sich wieder Kinder leisten können.  P r o d u k t i v i t ä t, das Zauberwort einer wirtschaftsgläubigen Elite,  erreichen Sie auch nur durch ausreichenden Nachwuchs!

Statt dessen ging es gestern sechzig Minuten lang lediglich darum, wie wir am besten unsere eigene Haut retten, was wir in die Rettungsboote mitnehmen und ob diese auch tragfähig sind. Wenn Herr Spahn behauptet, dass die Steuerkasse  die Zahlung der Mütterrente nicht hergibt, so packt mich die blanke Wut. Bei schwindendem Nachwuchs müssten die Finanzminister zumindest jenes Geld zur Seite gelegt haben, das sie seit fünfzig Jahren für Ungeborene nicht mehr ausgeben mussten. Man nennt diesen Betrag die „demografische Rendite“. Da wir heute nur noch halb so viele Kinder haben, müssten genügend Rücklagen da sein. Doch diese Vorsorge wurde unterlassen, oder sie verschwand im Nirwana. „Alles  ausgeben, was wir einnehmen“ – so heißt seit Jahrzehnten die Devise einer Politik, die verantwortungslos, blind und taub für die Bedürfnisse der künftigen Generationen agiert. Und genau dies prangert Herr Kuntze in seinem Buch an: „Wer sich Kinderkosten erspart, darf nicht erwarten, dass anderer Leute Kinder seine Rente stemmen.“

Wie der Kurswechsel vollzogen werden kann, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, dafür gibt es mehr als ein praktikables Konzept. Man muss bloß die Schublade aufmachen.

Ihre gestrige Sendung, Frau Illner, war wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, dass die Medien komplett ausblenden, was den eigentlichen Kern des Problems ausmacht, nämlich die Ungleichbehandlung von Familien gegenüber Nichtfamilien und damit den total logisch verursachten Nachwuchsmangel.

Ich schlage vor, Frau Illner, Sie holen sich für Ihre künftigen Talkrunden einmal einen Experten wie Herrn Dr. Jürgen Borchert, seines Zeichens leitender Sozialrichter in Darmstadt und Autor des sehr erhellenden Buches SOZIALSTAATSDÄMMERUNG.

In dieser Hoffnung grüßt Sie im Auftrag der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer

P.S. Dieser Brief wird auf mehreren Seiten im Internet veröffentlicht.

 

Deutschland verkommt zur Diktatur der Rentner

Die Rentenpolitik der Regierung macht deutlich: Schon heute lässt sich in Deutschland gegen die Macht der Senioren keine Politik mehr machen. Deshalb sollten auch Kinder das aktive Wahlrecht erhalten.

Eine Mahnung von Professor Thomas Straubhaar, Direktor und Sprecher der Geschäftsführung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) sowie Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen, an der Universität Hamburg.

http://www.welt.de/wirtschaft/article125276805/Deutschland-verkommt-zur-Diktatur-der-Rentner.html

Werner Patzelt vom Tagesspiegel hat dazu ebenfalls seine Meinung dargelegt:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/demographischer-wandel-warum-deutschland-das-elternwahlrecht-einfuehren-muss/10910910.html

 

Deutsche Politik betreibt Raubbau an der Zukunft des Landes

Der Darmstädter Sozialrichter Jürgen Borchert kämpft seit Jahren für die Rechte der Familien in Deutschland. Im Gespräch mit dem ECHO geht er hart mit der Politik ins Gericht und prangert die Benachteiligung der Familien im deutschen Sozial- und Steuersystem an.

„… Wir finanzieren die öffentlichen Aufgaben zu über 70 Prozent aus Abgaben, die vor allem die ärmeren und mittleren Einkommensschichten aufbringen. Und das trifft dann noch mal in jeder Schicht Familien mit Kindern besonders hart, weil sich bei ihnen die Einkommen auf mehrere Personen verteilen.“…..

http://www.echo-online.de/nachrichten/hintergruende/Sozialrichter-Juergen-Borchert-Deutschland-ist-kinderfeindlich;art2638,5591522

 

 

Kinder sind die beste Vorsorge! DFV fordert Kinderfreibetrag für Pflegeversicherung

Der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, fordert die Berücksichtigung der Kinderzahl bei der gesetzlichen Pflegeversicherung.

… „Es kann nicht länger angehen, dass Familien ausgerechnet in der Sozialversicherung Beiträge auf den verfassungsrechtlich bestätigten Selbstbehalt ihrer Kinder zahlen müssen. Zumindest das Existenzminimum muss unangetastet bleiben, und zwar nicht nur in der Pflegeversicherung, sondern auch bei Rente und Gesetzlicher Krankenversicherung. Was in der Steuer gilt, muss erst recht in der Sozialversicherung gelten“, betont Zeh.

http://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen/363-kinder-sind-die-beste-vorsorge-dfv-fordert-kinderfreibetrag-fuer-pflegeversicherung

Unverzichtbarer Dienst!

Ohne die tagesaktuellen Nachrichten, die das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit über den hellhörig kritischen E-Mail -Dienst von Herrn Petropulos könnten wir von der“Elterninitiative für Familiengerechtigkeit“ unsere Nutzer nur sehr unzureichend informieren. Daher schätzen wir die emsige Arbeit des Autors als unersetzlichen Basisdienst, und seine differenzierten Einschätzungen als hochwertige Orientierungshilfe. Außerdem bietet das HBF eine Chronik über die gesellschaftliche Entwicklung der vergangenen 20 Jahre und ein ausgezeichnetes Stichwort-Register zur schnellen Information.

Daher bitten wir Sie als Leser, diesen Dienst  als künftige Abonnenten zu stützen und sich registrieren zu lassen. Sie werden es nicht bereuen!

Bärbel Fischer

 

500+ – HBF-Abo-Kampagne 2014 für weitere 20 Jahre Klartext-Information des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

Öffentliche Debatten und politische Entscheidungen brauchen solide Fakten, Analysen und Bewertungen. Beim Thema „demografische Nachhaltigkeit als Zukunft für alle“ gibt es bundesweit nur das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (Heidelberger Familienbüro), das seit März 1995 unabhängig von der wechselhaften Themen-Konjunktur bei Politik und Medien beständig und tagesaktuell darüber informiert. Dabei sind die tagesaktuellen Meldungen vom Blick für das Ganze geprägt, liefert der HBF-Infodienst Exklusivmeldungen und -berichte, kritische Analysen auf höchstem Fachniveau und herausragende Gesamtdarstellungen. Die Qualität seiner unabhängigen und fundierten Arbeit spiegelt sich im Echo und den Inhalten der polit-medialen Debatten. Um diese Wirkung gerade in Zeiten eines massiven Spardrucks in der gesamten Medienbranche aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen, brauchen wir jetzt (nicht nur) die Unterstützung unserer Leser und Leserinnen der HBF-Internetseite oder des kostenlosen HBF-E-Mail-Dienstes.

Testen Sie daher ganz unverbindlich das HBF-Schnupper-Abo oder entscheiden Sie sich für eines unserer reguläres Abonnements.

 

DIE INFORMATIONSFLUT IST BILLIG ZU HABEN – DURCHBLICK HAT SEINEN PREIS!

 

 

 

 

Wie l e e r ist euer Land!

Welt-online berichtet über die erfolgreiche Besetzung einer Kreuzberger Schule durch afrikanische Flüchtlinge. Die jungen Menschen wundern sich über ein entleertes und vergreistes Deutschland.

„Wer in Deutschland rechnen kann, schafft sich keine Kinder an.“

Dieser böse Vers, der in Deutschland die Runde macht, ist so wahr wie gefährlich. Eigentlich müsste sich seine Verbreitung schon aus Rücksicht auf unsere Nachkommen und das bereits kollabierende Sozialsystem verbieten.

Was aber wäre, wenn

  • dieser Spruch auf allen Plakatwänden, Litfasssäulen, in allen Zeitungen und Zeitschriften, in der Kinowerbung, im TV-Werbeblock erschiene – kurz nicht mehr zu übersehen wäre?
  • Schlagersänger diesen Vers als Hit in deutsche Mikrophone plärrten,
  • unsere Politiker vom Aufstehen bis zu Nachtruhe mehrmals täglich über diesen sarkastischen Vers stolpern müssten?
  • die ganze Nation gezwungen wäre, über die Folgen unserer Generationen vergessenen Gesellschaft für die Zukunft nachzudenken?

Alle Warnungen, Mahnungen, Studien und Prognosen zum  Generationenschwund werden bisher politischerseits geflissentlich in den Wind geschlagen oder in Vogel-Strauß-Manier beantwortet mit Floskeln wie: „Demografie gestalten“ ( Angela Merkel ), was so viel heißt, dem alternden Wählerklientel Vorteile zu verschaffen. Dass unsere Steuer- und Sozialsysteme Familien mit Kindern extrem würgen, wird standhaft ignoriert. Die Medien tun ebenfalls das Ihre, um der Bevölkerung die Brisanz der demografischen Lage zu verschweigen. Anstatt die jahrzehntelange finanzielle und verfassungswidrige Diskriminierung von Eltern zu publizieren, pusht man Randprobleme wie  Homosexualität und deren vermeintliche Diskriminierung in den Vordergrund. Ein klassisches  Ablenkungsmanöver!

Zuckerbrot oder Peitsche? Wenn schon Warnungen nicht fruchten, dann müsste man es mal mit der brutalen Klartext-Peitsche versuchen, damit es künftig heißt:

„Wer in Deutschland denken kann, schafft sich gerne Kinder an.“

Bärbel Fischer

 

 

Generationenbetrug

Mag politisch und medial auch noch so viel geschwafelt werden über Generationenvertrag und Rentengerechtigkeit, der Arzt und Familienexperte Dr. Johannes Resch kommt bei seiner Arbeit zu dem Schluss: Unser Sozialsystem betrügt sowohl die Generation der Eltern als auch die der Jugend in verbrecherischem Ausmaß, so dass ein Kollaps in allernächster Zukunft vorprogrammiert ist.

http://www.johannes-resch.de/Generationenbetrug