Überfordern wir unsere Mütter?

Beim ZDF-Infokanal „log in“ diskutierten heute die Bundestagsabgeordnete Dorothea Bär, CSU, Birgit Kelle, Vorsitzende von „European New Women“, die Unternehmerin Stephanie Bschorr und Eberhard Schäfer vom Berliner Väterzentrum zum Thema: „Überfordern wir unsere Mütter?“ Einen lesenswerten Blog finden Sie unter:
http://blog.zdf.de/zdflogin/2011/09/19/ich-akzeptiere-das-h-wort-nicht/#comments

Nicht Kapital, sondern Nachwuchs sichert unsere Zukunft

Die Pflegeversicherung und ihre Finanzierung stehen vor einer erneuten Reform. Kapitalgedeckte Elemente werden erwogen. Ein Irrweg, sagt Dr. Jürgen Borchert, Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Hessen. Borchert, zu dessen akademischen Lehrern der Nestor der katholischen Soziallehre, Oswald von Nell-Breuning, zählt, hat den Begriff der „Transferausbeutung“ von Familien populär gemacht: Obwohl Familien einen entscheidenden Beitrag zur intergenerativen Lastenverteilung leisten, würden sie im Steuer- und Abgabensystem systematisch im Vergleich zu Kinderlosen benachteiligt. Damit werde das Verhältnis von Freiheit (für eine Lebensführung der eigenen Wahl) und Verantwortung auf den Kopf gestellt. Aus seiner Sicht würde der Gesetzgeber mit der Einführung einer kapitalgedeckten Finanzierungssäule in der Pflegeversicherung diesen Irrweg fortsetzen.

http://www.aerztezeitung.de/news/article/669703/programm-muss-lauten-bildung-bildung-bildung.html

Betreuungsgeld unzureichend, aber notwendig!

Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP sieht ab 2013 ein Betreuungsgeld für diejenigen Eltern vor, die auf staatlich organisierte, institutionalisierte Gruppentagesbetreuung für ihre Kinder in den ersten drei Jahren verzichten und stattdessen die Eltern-Kind-Bindung stärken und ihre Kinder selbst erziehen und fördern wollen. Bei der Anhörung im Bundestag argumentierte Bündnis 90 / Die Grünen gegen diese Förderung. Die Stellungnahme von Familien e. V. lesen Sie hier:

http://www.institut-bindung.de/pdfs/FNW-Stellungnahme.pdf

Schamlos: Erstklässler sollen "sexuelle Vielfalt" lernen

Die Initiative Familienschutz startet kurz vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18. September 2011 die Online-Mitmach-Aktion “Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!” auf KandidatenCheck.net. Angesichts der aktuellen Bestrebungen in Berlin und anderen Bundesländern zu einer indoktrinären und schamzerstörenden staatlichen Sexualerziehung in Grundschulen fordert die Initiative Familienschutz von den Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus, sich gemäß dem Grundgesetz zu bekennen. Machen Sie bei der Unterschriften-Aktion mit!

http://www.familien-schutz.de/?p=7057#more-7057
http://www.freiewelt.net/nachricht-7953/grundschulkinder-interessieren-sich-nicht-f%FCr-%22sexuelle-vielfalt%22.html

Zum 200-Milliardenmärchen nach Dieter Hundt

Ganz leicht lassen sich die realen Beträge tatsächlicher Familienförderung beim Familienbund der Katholiken abrufen. Für den Familienbund liegt eine Familienförderung vor, wenn der Staat über die verfassungsrechtlichen Vorgaben hinaus für Familien finanzielle und infrastrukturelle Maßnahmen leistet. In diesem Sinne ist die verfassungsgemäß zwingende Freistellung des Existenzminimums von Kindern ebenso wenig als Leistung des Staates für Familien anzusehen wie rein ehebezogene Leistungen. Deswegen sind auch familienorientierte Leistungen aus dem Bereich der Sozialversicherung nicht dem Staat zuzurechnen, da sie von der Versichertengemeinschaft aufgebracht werden.
http://www.familienbund.org/2/showartikel.php?id=283&druckversion=1

Familien – zu teuer und zu unrentabel!

Auch wenn es immer wieder die gleiche unreflektierte Leier ist, so kritisiert Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt im Handelsblatt an der Deutschen Familienpolitik das ziellose Management und die „hohen und unrentablen Ausgaben“ ehe-und familienbezogener Leistungen von „gut 200 Milliarden Euro!“. Immer noch sei die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu gering, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mangelhaft und die Kinderbetreuung quantitativ und qualitativ zu schlecht. Es müssten endlich klare Zielsetzungen definiert werden, um die Familienpolitik nach einheitlichen Kriterien neu zu ordnen.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hundt-kritisiert-deutsche-familienpolitik/4533266.html

"Babyboom"2010 ?

Kaum werden in Deutschland ein paar Kinder mehr geboren(+0,03 pro Frau!), jubelt die Presse und preist das Elterngeld als Ursache des „Babybooms“ in höchsten Tönen. Dabei ist das Elterngeld bereits Gegenstand mehrerer Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht, weil es

1. noch in Ausbildung befindliche junge Eltern (z. B. Studenten) benachteiligt und damit gegen das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes verstößt,

2. weil es Mehr-Kinder-Familien benachteiligt und damit gegen das im Grundgesetz verankerte Schutzgebot gegenüber Familien verstößt,

3. weil es dazu anregt, Geburten hinauszuschieben, bis ein höheres Einkommen erzielt wird und damit Kinder und Mütter zusätzlichen gesundheitlichen Risiken aussetzt.

http://www.freiewelt.net/blog-3346/%D6dp%3A-das-elterngeldgesetz-ist-verfassungswidrig-%28teil-ii%29.html

Kollaps Europa

Europa hat große Probleme und befindet sich im Totalumbruch: Viele Länder taumeln dem Bankrott entgegen, wirtschaftlich und sozialpolitisch sieht es düster aus, wie die zahlreichen Unruhen derzeit zeigen. Der Demografie- und Volkswirtschaftsexperte Prof. Dr. Hermann Adrian von der Universität Mainz erläutert angesichts massiv steigender Jugendarbeitslosenzahlen auch in Deutschland die Verbindung mangelnder Verantwortung und fehlender Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In einem dreiteiligen Interview beschreibt er die dramatischen Folgen der Jugendarbeitslosigkeit, der demografischen Krise und der Abwanderung gut ausgebildeter junger Menschen ins Ausland und macht Lösungsvorschläge für einen radikalen Kurswechsel.

Teil I: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/kollaps-europa-die-verlorene-arbeitslose-jugendgeneration.html

Teil II:http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/kollaps-europa-die-verlorene-arbeitslose-jugendgeneration-demografische-krise-und-sinkender-wohl.html

Teil III: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/kollaps-europa-die-verlorene-arbeitslose-jugendgeneration-ist-die-jugend-europas-noch-zu-retten-.html

Unsere Kinder – eure Zukunft

Nein, Deutschland ist nicht kinderfreundlich. Trotz aller Sonntagsreden. Wer schon einmal für eine Familie mit vier Kindern eine Mietwohnung gesucht oder mit der gesamten Mannschaft eine lange Zugfahrt hinter sich gebracht hat, weiß, wie viel Toleranz man aufbringen muss. Der KRFD sorgt mit seiner Arbeit für eine größere Unterstützung kinderreicher Familien und kämpft für eine größere Akzeptanz dieses Lebensmodells in der Gesellschaft.

Die Elterninitiative für Familiengerechtigkeit informiert über eine kostenlose Mitgliedschaft im „Verband kinderreicher Familien Deutschland e. V“., der sich um mehr gesellschaftlich-politischen Einfluss von Familien mit drei und mehr Kindern bemühen will.
http://www.kinderreichefamilien.de/