Reparaturanstalt KITA?

WELT-online befasst sich mit dem Anspruch der Eltern an Kindertagesstätten.Englisch für Einjährige? Cellounterricht ab zwei? Politiker und Pädagogen rühmen die Chancen, die in frühkindlicher Bildung liegen. Doch Studien zeigen, dass die Eltern nicht hinter den Konzepten stehen. Viele delegieren ihren Erziehungsauftrag komplett an die Kita, die die Schwächen ihrer Kinder ausbügeln soll.

"Papa, wo bist du?"

SPIEGEL – online greift ein gesellschaftliches Problem auf, das lange Zeit tabu war: vaterlose Jungen. Es müsse, meint Jens Lubbadeh im SPIEGEL, mehr für Jungen und geschiedene Väter getan werden – durch den Staat? Wir meinen, dies ist der falsche Ansatz. Es muss mehr dafür getan werden, dass es erst gar nicht zu Scheidungen kommt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-679334,00.html

Wir sägen am eigenen Ast

Im folgenden Beitrag der Stuttgarter Zeitung interviewt Barbara Thurner-Fromm den Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert, der als ausgewiesener Fachmann der Sozial- und Familienpolitik gilt. Seine These: Der Sozialstaat produziert selbst die Probleme, vor denen er eigentlich schützen soll. 

Armut steigt mit Kinderzahl

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) befasst sich mit der Armut in Deutschland. Das Armutsrisiko steige demnach mit der Kinderzahl an, massiv betroffen seien dabei Familien mit mehr als drei Kindern.

Das Nachrichtenmagazin Focus berichtet. 

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/armut-deutschland-immer-staerker-betroffen_aid_481288.html

Gerechter Generationenvertrag statt Hartz IV

Der Bayrische Familienbund kritisiert den Versuch von Guido
Westerwelle, Hartz IV-Familien gegen Geringverdiener-Familien
auszuspielen. Alle Familien in Deutschland litten unter der
skandalösen Geringschätzung ihres generativen Beitrags zum Erhalt
unseres Gemeinwesens. Keine Familie müsste demnach arm sein, wenn
ihre Verdienste um den Nachwuchs gerecht honoriert würden, meint der
Vorsitzende des Verbandes Dr. Johannes Schroeter.

http://www.familien-schutz.de/?p=1869#more-1869

Sind wir ferngesteuert?

Unsere Gesellschaft fällt auseinander und ist in ihren Strukturen häufig nur noch schwer zu verstehen: So werden kleine Kinder und alte Menschen immer häufiger aus den Familien ausgelagert und von wildfremden Leuten betreut, Männer wie Frauen stehen sich irritiert gegenüber und verzichten mehr und mehr auf Gemeinsamkeiten, während sie von der politischen Seite wiederum zunehmend gleich gemacht werden sollen. Deutlich wird, dass nicht die Familien selbst entscheiden können, welche Lebensform sie wählen möchten, sondern der Staat sich vielmehr verstärkt Rechte herausnimmt, um „von oben“ zu steuern und sich die Gesellschaft so hinzubiegen, wie es für das wirtschaftliche System günstig erscheint.

Armutszeugnis für die "Bildungsrepublik"

Das gestrige Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zum
Existenzminimum war für den Deutschen Familienverband Anlass für eine
Presseerklärung. "Allen Familien nimmt der Staat per Steuer zuviel
Geld weg", so der Präsident des Verbandes Dr. Albin Nees.

/www.deutscher-familienverband.de/index.php?id=3326

Alle Kinder sind unterversorgt!

Frau Merkel will die Vorgaben des BVG-Urteils vom 9. Februar 2010 schnell umsetzen, damit  Hartz IV-Kindern nicht länger der Zugang zu Bildungsangeboten  versperrt bleibt. Gut so! Dass aber den Eltern über Gutscheine ihre eigene Gestaltungsmöglichkeit genommen werden soll, verletzt bereits schon wieder ein Grundrecht, nämlich den Artikel 6, der den Eltern das „zuvörderst obliegende Recht und die Pflicht“ bei der Erziehung ihrer Kinder zuspricht. Nicht der Staat, sondern die Eltern selbst müssen entscheiden, was für ihre Kinder gut ist. Auch wenn es Eltern gibt, die sich nur mangelhaft um ihre Kinder kümmern, dem Gros der Eltern liegt nichts mehr am Herzen, als deren Wohl und Förderung.
Nun hat das BVerfGE bereits 1990 in seinem  Pflegeversicherungsurteil den Staat dazu aufgefordert,  für alle Kinder das volle Existenzminimum eines Erwachsenen anzurechnen. Dieses Urteil ist bis heute nicht umgesetzt worden. Wäre dies geschehen, so hätte jede Familie bei einem Bruttoverdienst von 2500 Euro monatlich 245 Euro pro Kind mehr zur Verfügung, und das seit 20 Jahren! (www.aktionsbuendnis-familie.de/Beispielrechnung.pdf). 
Es gehört ins Reich der Märchen, dass nur Kinder von Langzeitarbeitslosen unterversorgt sind. Alle Familien mit Kindern werden Monat für Monat betrogen, bei drei Kindern sind das fast 1000 Euro! Ist das den Familien kein Aufschrei wert? Es scheint so, als ließen Eltern sich dies alles klaglos gefallen.

Familienpolitik nach Art der SED

Stefan Fuchs analysiert auf freiewelt.net  ost- und westdeutsche Gesellschaft im Hinblick auf das Verhalten der Frau (Geburtenrate, Ehe, Erwerbstätigkeit) und kommt zu dem Schluss, dass die heutige Familienpolitik dem gleichen Leitbild folgt, wie die SED. Im Ergebnis führe sie zu einer größeren Unabhängigkeit der Frau vom Ernährerehemann, dafür in eine größere Abhängigkeit der Frau vom Staat. 

http://www.freiewelt.net/blog-1436/unabh%E4ngig-vom-ehemann,-abh%E4ngig-vom-staat.html