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EU-Betreuungsschlüssel
Die Bertelsmann Stiftung hat die deutsche Situation des Personalschlüssels in Kindergärten untersucht und festgestellt: Die frühkindliche Bildung in deutschen Kindergärten leidet erheblich an der schwachen Personalausstattung. Nur wenn genügend Erzieherinnen in den Kitas sind, könnten Kinder tatsächlich individuell gefördert werden, heißt es in der gestern veröffentlichten Studie. Kein Bundesland habe den von der Stiftung empfohlenen Personalschlüssel von rechnerisch einem Betreuer für 7,5 Kindergartenkinder erreicht.
Manchen Eltern würde es vielleicht dämmern, dass der optimale Betreuungschlüssel am ehesten garantiert wäre, wenn sie sich selber als Bildungsträger ihrer eigenen Kleinstkinder engagieren würden. Insbesondere würden auch Urlaub, Krankheit und Arbeitsplatzwechsel seitens der Erzieherinnen nicht mehr ins Gewicht fallen und die Erzieherinnen, die „frei“ von der Betreuung der unter Dreijährigen würden, könnten zur individuellen Bildung der tatsächlichen Kindergartenkinder eingesetzt werden.
Über die Zustände in KITAs s. unser Beitrag vom 1. Februar 2010 : Bertelsmann, der Kindergarten und ich
EU-Empfehlungen für den Personalschlüssel:
Alter der Kinder / Erzieherin: Kinder
0 bis 24 Monate / 1:3
24 bis 36 Monate / 1:3 bis 5
36 bis 48 Monate / 1:5 bis 8
48 bis 60 Monate / 1:6 bis 8
Quelle bei Bertelsmann
Unternehmen KITA
“ Wir machen im Kindergarten das Humankapital nutzbar, indem wir qualifizierte Interaktionen produzieren, die automatisch eine effektive Input-Output-Relation nach sich ziehen und die angestrebte Erfolgsmaximierung von 50 Prozent pro Jahrgang garantieren.“ So klingt im Unternehmerdeutsch was einst „Liebe und Zuwendung“ hieß. Wie „frühkindliche Bildung in Kitas heute real aussieht, welchem Druck das immer mehr dezimierte und schlecht bezahlte Personal ausgesetzt ist, welchen hohen Ansprüchen es unter schlechtesten Bedingungen gerecht werden soll, das lesen Sie unter
Scheidungen verhindern
Politik schafft Hausfrauen ab -wie im Sozialismus
282 500 Euro ließ es sich der Ravensburger Verlag kosten, eine Studie zu finanzieren mit dem Ergebnis: Das Modell Hausfrau sei unbeliebt. Junge Mütter wollten beides gleichzeitig: Beruf und Fürsorge. Das Drei-Phasenmodell: Erwerbstätigkeit – Fürsorge für die Kinder – Erwerbstätigkeit sei überholt. Anlässlich dieser Medienkampagne sei auf einen Beitrag von Marie Luise Schellen in DIE FREIE WELT hingewiesen.
Gender Mainstreaming, was ist das?
http://www.gabriele-kuby.de/wortmeldungen/gender-mainstreaming/
Propaganda und Manipulation
http://www.familyfair.de/Tagesthema/artikel/01-25-2010-familienpolitik-und-propaganda.html
Familien-oder Genderpolitik?
Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. lädt am 6. März zu einer familienpolitischen Tagung nach Stuttgart ein. Mit interessanten Einschätzungen nehmen namhafte Fachleute Stellung zu den aktuellen politischen Strömungen zur Veränderung der Gesellschaft.
Prof. em. Dr. Paul-Ludwig Weinacht von der Universität Würzburg spricht über
Die sozialen und ethischen Grundlagen einer aktiven Familienpolitik.
Dr. Jürgen Liminski, Journalist und Buchautor wählte das Thema:
„Die verratene Familie“ – was müsste geschehen?“
Gabriele Kuby, Buchautorin sieht einen
Angriff auf die Familie durch die politisch forcierte Gender-Ideologie.
Interessenten können sich bis 19. Februar anmelden bei:
Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.
Siemensring 54
76761 Rülzheim
Tel: 07272 / 3648
eMail: Stiftung-fuer-Oekologie-u-Demo@t-online.de
Ort: Jugendherberge Stuttgart International, Haußmannstr. 27, 70188 Stuttgart
Teilnahmegebühr: 50 € einschl. Mittagessen und Kaffee
Beginn 10:00
Ende 18:00
Very Important Babys – Kinder unter Erfolgsdruck
Ein Auszug aus dem Buch „Die Perfektionierer“ von Klaus Werle ( Campus ), erschienen bei spiegel-online am 18. 01. 2010, zeigt, warum das permanente Optimieren in Ausbildung, Beruf und Alltag längst nicht immer die erhofften Vorteile bringt – und vor allem, wer davon profitiert.
Kleinkindbetreuung in FRANKREICH
Ein Abschnitt aus dem Aufsatz: „Unterstützung der Familien – oder Betreuung durch den Staat?“ von Stefan Fuchs (i-DAF 2008) zeigt, dass die jüngsten familienpolitischen Reformen in Frankreich selbst erziehende Mütter stärken. Von Gutscheinen keine Rede!
Seit Mitte der 80er Jahre gibt die französische Regierung, nicht zuletzt aus Kostengründen, anstelle der Krippenbetreuung der staatlich unterstützten, individuellen Betreuung den Vorzug. Die Inanspruchnahme einer Tagesmutter ist, besonders in der Mittelschicht, zur Hauptbetreuungsart der Kleinkinder berufstätiger Eltern geworden (58). Mit dem