Offener Brief des Verbandes Familienarbeit e.V. an den Deutschen Frauenrat DF

 Pressemeldung 

Sehr geehrte Damen im Vorstand des Deutschen Frauenrats,

wir nehmen Bezug auf eine Stellungnahme, die Ihre Vorstandskollegin, Frau Mechthild v. Luxburg, im Zusammenhang mit der Prognosstudie „Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen“ abgegeben hat. Dabei ging es vorrangig um eine Wiederholung der Forderungen des Deutschen Frauenrats (DF), das Ehegattensplitting („ohne Umwege über ein sog. Familiensplitting“) und die „beitragsfreie Mitversicherung in der Krankenversicherung“ abzuschaffen.

Nachdem sich der DF vehement und immer wieder neu in diesem Sinne äußert, bitten wir um die Klärung zweier Fragen:

1 ) Wie kann es sein, dass ein Verband, der lt. Satzung anstrebt,

  • den Belangen der Frauen in der Bundesrepublik Deutschland Gewicht zu geben und sie durchzusetzen Satzg 1.1)
  • die Stellung der Frauen in Familie, Berufs- und Arbeitswelt, Politik und Gesellschaft zu verbessern (Satzg.1.2)
  • die in Art. 3 des GG verankerten Gleichheits- und Gleichberechtigungsgebote zu verwirklichen (Satzg. 2),

diese Ziele zwar angeblich im Namen aller Frauen in Deutschland vertritt, dabei aber in Wirklichkeit die große Gruppe der Frauen (und weniger Männer), die in Vollzeit häusliche Erziehungs- und Pflegearbeit leisten, diskriminierend ausschließt?

2 ) Wie kann es sein, dass eine Frauenorganisation die Definition von Gleichheit und Gleichberechtigung nicht in der gleichen Werthaltung verschiedener Lebensentwürfe von Frauen, sondern lediglich in der Gleichstellung von Männern und Frauen in der Erwerbsarbeitswelt sieht?

Zu beiden Aspekten, die ja ineinandergreifen, stellen sich mehrere ergänzende Fragen:

Ist denn die patriarchale Sichtweise richtig und haltbar, dass allein der traditionell männlich gewesene Arbeitsplatz in der Produktion, dem volkswirtschaftliche Relevanz zugeschrieben wird, Anerkennung und Lohn verdient, und dass Frauen folglich nur durch die gleiche Beteiligung an dieser Arbeitswelt Gleichberechtigung erfahren könnten? Warum soll der traditionell von Frauen besetzte, reproduktive Arbeitsplatz in der Familie, der den Fortbestand und die soziale Sicherheit der Gesellschaft gewährleistet , nicht die entsprechende Anerkennung und finanzielle Absicherung erfahren?

Anerkennt der DF nicht das im GG Art.6 festgeschriebene Recht der Eltern, dass zuvörderst sie frei zu bestimmen haben, wie und durch wen ihre Kinder erzogen werden sollen? Durch die ausschließlich positive Werthaltung gegenüber der Erwerbsarbeit bei gleichzeitiger diffamierender Geringbewertung der elterlichen Erziehungsleistung wird diese Freiheit empfindlich beschnitten, ja in vielen Fällen sogar verweigert. Dem ist nicht mit der Forderung zu begegnen, die Väter sollten sich an den häuslichen Pflichten in gleicher Weise beteiligen, denn auch den Vätern ist nicht zuzumuten, die Benachteiligungen, die sich daraus ergeben, widerstandslos hinzunehmen.

Wäre es nicht eine dringende Aufgabe des DF, neben der Forderung, die Führungspositionen in Politik und Wirtschaft zu 50% mit Frauen zu besetzen, auch die finanzielle Sicherung der Frauen, die Kinder gebären und erziehen und alte Eltern pflegen, voranzubringen? Die Klage und der Rat – auch des DF – , Frauen sollten sich durch derlei Lebensentwürfe doch bitte nicht in die Armut und Altersarmut treiben lassen, ist an kurzschlüssigem Zynismus kaum zu überbieten.

Man geniert sich fast, es immer wieder zu zitieren: Kinder sind unsere Zukunft. Um nachhaltig zu agieren, muss nicht nur die Wirtschaft mit Arbeitskräften versorgt, sondern es muss den Menschen, die Elternpflichten übernehmen, ein hinreichender Entscheidungs- und Gestaltungsfreiraum geboten werden. Eine „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, die immer offensichtlicher auf die Vollzeit-Erwerbstätigkeit beider Elternteile bei gleichzeitiger Verdrängung der Familie in die Freizeitnischen hinausläuft, erfüllt diesen Anspruch nicht.

Alleinerziehende, die auch den zweiten Elternteil ersetzen müssen, gegen ihre Überzeugung aus der verantwortungsbewussten Wahrnehmung ihrer Elternpflichten herauszudrängen, hat mit Menschenwürde nichts zu tun. Modelle für Teilzeitarbeit sind solange nicht familienfreundlich, als der Lohnausfall wie selbstverständlich von der Familie aufgefangen werden soll.

Abschließend möchten wir die Frage nach dem Ehegattensplitting und der „beitragsfreien“ Mitversicherung in der Krankenversicherung wieder aufgreifen: Warum stellt sich der DF in der Sache gegen die wiederholte Rechtsprechung des BVerfG, wonach die Familie als Erwerbsgemeinschaft zu betrachten ist, in der – wie z. B. auch in einer GmbH – den Einzelmitgliedern das erzielte Einkommen zu gleichen Teilen zugeordnet und dementsprechend mit Abgaben belastet wird? Sollte es sich der DF nicht doch noch einmal überlegen, ob er nur dem Idol der emanzipatorischen Einzelkämpferin dienen möchte und das Wohl all der Frauen, die in der Familie
kooperieren wollen, hintan stellt, ja sogar dagegen Stellung bezieht.?

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit e. V.

Neues Sozialwort der Kirchen – wenig hilfreich!

Die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT äußert sich zum brandaktuellen, aber leider nur wenig hilfreichen Sozialwort der Kirchen:

http://www.sozialinitiative-kirchen.de

Bevor ein solches Sozialwort in die Öffentlichkeit kommt, hätten wir den Autoren empfohlen, das kleine Buch SOZIALSTAATSDÄMMERUNG ( Riemann-Verlag München, 2013) von Dr. Jürgen Borchert, vorsitzender Richter des Darmstädter Landessozialgerichts, gründlich zu lesen. Borchert weist nämlich nach, dass trotz aller kirchlichen Sozialworte, sich seit 1965 die Zahl der Geburten auf heute 650 000 halbiert, aber die Zahl der Kinder in Armut versechzehnfacht hat. Oswald von Nell-Breuning, der Nestor der kath. Soziallehre, hat vor Jahrzehnten vor dieser Entwicklung gewarnt. Die Kirchen kümmern sich heute , s.o., zwar emsig darum, möglichst viele Menschen in den Erwerb zu bringen, auch für Hungerlöhne, anstatt die Struktur unseres familienfeindlichen Sozialgesetzes unter die Lupe zu nehmen. Wie kann es sein, dass ein Vater von 2 Kindern bei 30 000 € Jahreseinkommen jährlich mit 3 721 € unter das familiäre Existenzminimum rutscht, während ein Single bei gleichem Einkommen über 11 000 € zur freien Verfügung behält?  (Deutscher Familienverband DFV)

Ist da nicht was faul im Staate DEUTSCHLAND?

Ihr Sozialwort, meine Damen und Herren Bischöfe, hat außerordentliche Mängel! Zwar wollen Sie löblich unsere Marktwirtschaft sozialer gestaltet wissen, aber Sie registrieren nicht, dass auch die kinderlose Gesellschaft in die generative Pflicht genommen werden muss. Ja, ja, ein heißes Eisen! Aber ohne ausgleichende Gerechtigkeit werden wir weiter schrumpfen. Weshalb denn sollte ein junges Paar sich seinen mehrfachen Kinderwunsch erfüllen, wenn extreme Familienarmut droht, während der Single sich aus der Verantwortung schleicht?

Kirchen leben von Kindern aus christlichen Familien. Hätte ich meine vier Kinder wenige Monate nach der Geburt in eine Krippe auslagern müssen, nur um finanziell irgendwie über die Runden zu kommen, ich hätte mich vorab sterilisieren lassen. Heute beleben meine Kinder ihre Gemeinden. Wozu Kinder, wenn sie mir ganztags fehlen? Ich brauche keine Kinder, wenn ich sie nicht selber erziehen darf!  Auch dieses Kapitel kommt in Ihrem Sozialwort völlig zu kurz. Da wird geschwafelt von „Beziehungswohlstand“! Beziehung ohne die nötige Präsenz bedeutet nämlich: gar keine Beziehung! Präsenz heißt: Da sein.  Jahwe = der ICH – Bin -DA. Ohne Präsenz keine Beziehung!

Warum, verehrte Kirchenleute, argumentieren Sie denn dermaßen un-informiert an den Fakten vorbei?

Arme Eltern, arme Kinder, ärmliche Beziehungen, karge Familien, aber – hört, hört- wirtschaftliche Teilhabe!

Quo vadis christliches Deutschland?

Bärbel Fischer

 

 

Draußen steht DIABOLUS. Wolle m´en roi losse?

Närrisches aus der Hölle!

Eine Büttenrede zum Aschermittwoch 

Bekäme ich als ein DIABOLUS von meinem Vorgesetzten den Auftrag, die Gesellschaft zu zerstören, so würde ich strategisch mit der Zerstörung der Familie beginnen.

Zunächst würde ich die Vater-Mutter-Kinder-Familie als absolut überkommen und unzeitgemäß verspotten und sie als Schmarotzer brandmarken. Im Gegenzug müssten alternative Lebensentwürfe ( lesbisch, schwul, bi-, trans-, intersexuell ) über neue Bildungspläne an den Schulen völlige Akzeptanz  erhalten. Ehen zwischen Mann und Frau dürfen fortan gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht länger bevorzugt werden, weder rechtlich noch steuerlich! „Gleichstellung“ heißt meine wohlklingende Devise! Hier gilt es, die Verfassungsrichter so zu beeinflussen, dass sie den Art. 6 GG links überholen. ( Ich liebäugle sogar mit der Gleichstellung polygamer Beziehungen, aber darüber schweige ich vorläufig noch.)

Ganz wichtig ist es, die traditionelle Familie als Hort von Unterdrückung und Grausamkeit zu verdächtigen, wo Kinder zu Tode gequält werden und wo ihnen ein veraltetes bürgerliches Rollenmuster vermittelt wird. Die klassische Familie als ein vorgestriges, lächerlich altbackenes und biederes Phänomen darzustellen wäre ein weiterer Schritt zu deren Demontage. Weiterhin müssen Familienmütter als faule Schlampen verunglimpft werden, die den ganzen Tag vor der Glotze hocken und sich mit Schnaps abfüllen. Dass man solchen Looserinnen kein bares Betreuungsgeld anvertrauen kann, sondern nur „Bildungsgutscheine“, dürfte sich von selbst verstehen. Auch ein höheres Kindergeld ist für mein Vorhaben äußerst kontraproduktiv, was ich von so genannten Wissenschaftlern durch entsprechende Gutachten (lukrativ) erhärten lasse. Dafür mache ich auch gern mal 13 Millionen Euro aus der Steuerkasse locker.

In der Folge gehören dem heimischen Herd und dem Familientisch der Garaus gemacht. Denn für die Zerschlagung der Familien ist nichts wichtiger, als die Mütter von Herd und Kindern zu trennen. Das wusste schon Friedrich Engels (1820 – 1895) bei der Festlegung der Grundsätze des Kommunismus. Familie hat deswegen nur noch Schlafplatz zu sein. Tagsüber werden die Mütter als so genannte Fachkräfte in die Betriebe geschickt, die Kinder in Institutionen ausgelagert.

Um dies zu erreichen sind allerdings mehrere Voraussetzungen nötig:

  • Die Einkommen der Eltern müssen so minimiert werden, dass eine Familie mit mehreren Kindern davon nicht mehr leben kann.
  • Familien müssen mit jedem weiteren Kind zunehmend unter das Existenzminimum geraten. Dieses Problem ist in Deutschland bereits perfekt gelöst durch ein Sozialsystem, das Eltern ausbeutet, und einen Generationenvertrag, der nichts taugt.
  • Rechtsgüter wie das Ehegattensplitting, die so genannte Mitversicherung und Erziehungszeiten müssen immer aggressiver als Fehlanreize diffamiert und eiligst abgeschafft werden. Aber auch hier ist schon gute Vorarbeit geleistet worden.
  • Kinderlosigkeit muss sich auf jeden Fall weiterhin üppig auszahlen, sowohl im  verfügbaren Einkommen als auch in der unverdienten Altersversorgung. Nur, das darf natürlich nicht an die große Glocke gehängt werden. Alle Versuche, solche Fakten öffentlich zu machen, werde ich im Keim ersticken, und sei es durch die Kanzlerin persönlich.

Meine diabolische Hauptaufgabe aber besteht darin, die wahre Absicht meines Auftrages zu verschleiern. Nur mit Beschönigungen kann die Gehirnwäsche der Gesellschaft zum Ziel führen. Ich sage Generationenvertrag, meine aber Ausbeutung der Eltern und der nachfolgenden Generation. Ich spreche von Selbstverwirklichung, meine aber Mehrfachbelastung und Hamsterrad. Ich nenne es  frühkindliche  Bildung und meine Aufbewahrung. Ich spreche von Betreuung, gemeint ist aber Kollektivierung und Indoktrination. Wahlfreiheit meint  in meinem Jargon die Freiheit, sich seiner Kinder zu entledigen. Ich philosophiere über den demographischen Wandel und kaschiere damit die demographische Katastrophe in Deutschland.

Hier kann ich mich gemütlich zurücklehnen. Mit 1,4 Kindern pro Frau, 120 000 Abtreibungen und 300 000 jungen Auswanderern pro Jahr wird sich Deutschland in wenigen Jahren selbst abgeschafft haben. Solange nach deutschem Recht Kinderlosigkeit belohnt, Elternschaft aber bestraft wird, werden Paare sich ihren Kinderwunsch vollends abschminken. 1: 0  für mich, ohne dass ich nur einen Finger krumm mache. Sinkende Geburtenraten versetzen mich in diabolische Ekstase, denn hier kann ich den Erfolg meines destruktiven Einsatzes ablesen.

Wer Brunnen vergiften will, muss an der Quelle damit anfangen. Nichts befördert den Ruin der Gesellschaft so effektiv wie die Zerstörung ihrer Basis, nämlich der Familie.

Eine glückselige Fasnet und HELAU!

 

Stoch: Bildungserfolg soll von der „Herkunft“ entkoppelt werden

Leserbrief zu: „Grün-Rot will mehr Ganztagsangebote in Grundschulen“, 26. 02. 14 Schwäbische Zeitung

 

Diese Einschätzung ging an den baden-württembergischen Kultusminister Stoch, SPD.

 

Die Pläne der Landesregierung gehen davon aus, dass Bildung ausschließlich durch die Ganztagsgrundschule, aber nicht im Elternhaus gelingen kann. Dafür, dass Eltern selber für die außerschulische Bildung ihrer Kinder sorgen wollen und dazu auch befähigt sind, scheint unseren „Experten“ jegliche Vorstellung zu fehlen. Schlimmer noch: Bildungserfolg soll laut Kultusminister Stoch SPD „von der Herkunft entkoppelt werden“.

 

Herkunft, also die Familie ( eine Gender-Partei führt dieses Wort gar nicht mehr in ihrem Wortschatz), scheint für den Bildungserfolg aller Kinder schädlich zu sein.  Denn, was kann denn bloß Positives von der Herkunft / Familie kommen?! Vater, Mutter, Großeltern? Ihre Bildung, ihr kulturelles Schaffen, ihre Lebenserfahrung, ihr geschichtlicher, kultureller und weltanschaulicher Hintergrund, ihre politische Rolle – das alles soll den Kindern und Enkeln möglichst vorenthalten werden. Es geht also gar nicht um ein MEHR an Können und Wissen, sondern um die ENTKOPPELUNG aller Kinder vom Elternhaus.

 

Entkoppelung heißt demnach: die Herkunftsfamilie soll keine Rolle mehr spielen, sei sie bildungsschwach oder bildungsbeflissen. Allein Vater Staat bestimmt ab jetzt, wie alle Schüler zu ticken haben. Die ganztägige Trennung der Kinder von ihrem Elternhaus macht die  wunderbare „Gleicheritis“  erst möglich. Wie es keine Bildungsverlierer, so soll es auch keine Eliten mehr geben. Nun beginnt das goldene Bildungszeitalter! Jetzt hat die Partei das Sagen! Jetzt bestimmt das grün-rote Land, was unter „chancengleicher Bildung“ zu verstehen ist , und was alle Kinder künftig zu „akzeptieren“  haben – ganztägig! Schöne neue, sozialistische Bildungswelt!

 

Künftig werden uns begabte Musiker, Literaten, Wissenschaftler, Geistesgrößen  fehlen, weil die Ganztagesschule  für elterlich-häusliche Bildung keinen Platz mehr ließ. Schon heute genügen z. B. in Schweden nur noch weniger als 30 % aller Hochschul-und Universitätsabsolventen den wissenschaftlichen Anforderungen!

 

Vielleicht aber kommt es ganz anders. Wenn nämlich vielen Eltern ihre Kinder zu kostbar sind für die stumpfsinnige grün-rote Gleichmacherei ( genannt Chancengleichheit ), dann werden sie , wie in Frankreich, massenhaft Privatschulen gründen, damit sie sicher sein können, dass ihr Nachwuchs Kulturtechniken auch tatsächlich beherrscht und gemäß seiner speziellen Begabung wissenschaftlich und kulturell von klein auf gefördert wird.

Bildung oder ganztägige Gleichmacherei?

Das ist hier die Frage!

Bärbel Fischer

 

 


 

 

 

 

„Klassische Familie im medialen Abseits“

Für den Bayernkurier verfasste die Journalistin und vierfache Mutter, Birgit Kelle, eine gleichnamige Kolumne: 

Ein Ausschnitt: „Menschen, die in den Medien die Familie aus Vater-Mutter-Kindern als Ideal verteidigen, werden als „Homo-Hasser“ tituliert, eine Lobbygruppe fordert, sie aus Talksendungen zu verbannen, ihnen die Möglichkeit zu nehmen, ihre Meinung zu äußern. 200000 Unterzeichner einer Petition gegen die fächerübergreifende Ausweitung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in Baden-Württemberg werden als Fundamentalisten und rechtsextrem bezeichnet. Sie haben nur ihre Grundrechte wahrgenommen. In Spanien ist gerade erstmalig weltweit ein katholischer Kardinal wegen „Homophobie“ angeklagt, weil er seinen Glauben verteidigt. In Brüssel wird der Lunacek-Bericht verabschiedet, der unter anderem die Anerkennung der Homo-Ehe europaweit vorsieht und Äußerungen dagegen praktischerweise als „Hasskriminalität“ bestrafen will. Das alles innerhalb einer guten Woche. Ist die Meinungsfreiheit in Deutschland und europaweit in Gefahr? Die Antwort ist leider ja.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.bayernkurier.de/zeitung/artikel/ansicht/12213-klassische-familie-im-medialen-abseits.html

 

GEW-Baden-Württemberg als Multiplikatorin von LSBTTI

Auf öffentlichen Druck veröffentlichte die Schwäbische Zeitung, Ravensburg, am 25. 02. 2014 ein Interview mit der GEW-Landesvorsitzenden Doro Moritz zu den LSBTTI-Unterrichtshilfen, welche die GEW Baden-Württemberg mittels inzwischen gesperrter pdf-Datei ins Netz gestellt hatte: 

http://www.schwaebische.de/politik/politik-aktuell_artikel,-GEW-Landesvorsitzende-Doro-Moritz-Diskussion-ueber-Homosexualitaet-ist-noetig-_arid,5594719.html

Hierbei verteidigte Frau Moritz das Vorgehen der GEW, was zu folgenden Kommentaren führte ( s. Kommentarfunktion Sprechblase ):

GEW lässt sich nicht mehr in die Karten schauen

Seit einigen Tagen blockiert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Baden-Württemberg den Zugang zu ihrer pdf-Datei:

https://www.gew-bw.de/Binaries/Binary20121/L-S-Lebenswesen.pdf

Ihr Modell hinsichtlich der Verbreitung von „LSBTTI-Akzeptanz im Schulunterricht“ ist also über diesen Link nicht mehr aufzurufen. Über die Gründe kann trefflich spekuliert werden.

Wer sich aber  eine Vorstellung davon machen will, was die Gender-Ideologen so alles in ihrer „Volksbeglückungs-Wundertüte“ haben, der möge sich einmal ansehen, was die Grüne Jugend auf ihrem Bundeskongress 2013 in Dresden beschlossen hat.

https://www.gruene-jugend.de//node/17429#gothere

Dann wird auch jedem Bürger klar, dass Kultusministerium und GEW  in  BW bereits auf der Zielgeraden sind, diese „queeren“  Forderungen 1:1 umzusetzen.

Skrupellose Enthaltung, ein Täuschungsversuch!

Presse-Erklärung des Deutschen Familienverbandes Freiburg

16. Februar 2014

Deutscher FamilienVerband gegen genveränderte Lebensmittel

(Freiburg). Seine strikte Ablehnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln erklärte der Landesvorstand und die Regionalverbände des Deutschen FamilienVerbandes Baden – Württemberg (DFV) am Wochenende in Freiburg.

„Jeder Eingriff in die Genstrukturen lehnen wir ab; die Familien wollen keine Gen-Food, weder auf dem Teller noch auf dem Acker“, erklärte DFV- Landesvorsitzender Uto R. Bonde zur Stimmenthaltung der Bundesregierung zur Zulassung des um-strittenen Gen-Mais 1507 im EU-Ministerrat. Der DFV erinnert daran, dass diese Entscheidung weitreichende Folgen hat, die auch die nachfolgenden Generationen betreffen wird.

Der DFV fordert alle Volksvertreter deshalb auf: „Setzen Sie sich gegen eine Anbauzulassung für den Mais 1507 ein!“.

Völlig unverständlich ist es für den DFV, dass die Abgeordneten der schwarz-roten Koalition in Berlin ohne Skrupel dazu beitragen, dass diese Risikotechnologie in der EU durchgewunken wird; diese Enthaltung entspricht de facto einem „Ja“ zur Einführung von gen-verändertem Mais. 

Auch das politische Taktieren „des Offenlassens einer politischen Hintertüre“ für eine nationale Ausstiegsklausel, hält der DFV für einen unglaublichen Täuschungsversuch der Wähler: „Wir haben unsere Abgeordneten dafür gewählt, dass sie sich klar und deutlich für das Wohl des Volkes entscheiden!“

Der DFV wendet sich zusammen mit allen Verbraucherverbänden gegen das Vorgehen der Agrarkonzerne mit gentechnisch verändertem Saatgut in die Ernährungskette einzugreifen. Die menschliche Gesundheit und die Erhaltung der Natur haben Vorrang vor dem Gewinnstreben der Agrar-Industrie.

Der DFV fordert alle Bundestagsabgeordneten des Landes auf, die Risiken für Mensch und Umwelt sowie die ablehnende Haltung der Familien als größte Verbrauchergruppe zur Agro-Gentechnik, ernst zu nehmen.

 

Raffelhüschens Worthülsen

Pressemeldung Verband Familienarbeit e.V.                 17.02.2014

Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge (FZG) kritisiert den Generationenvertrag

Zitat aus einem Interview mit Prof. Raffelhüschen, Direktor des FZG in Freiburg laut Focus-Magazin Nr. 2/2014:

Wir geben den Müttern ein Geschenk, und die Kinder müssen zahlen. Ich glaube, dass die Mütter mit dem Geschenk nicht so froh wären, wenn sie das verstehen würden.“

Raffelhüschen bezog sich dabei auf die Anerkennung eines zweiten Rentenentgeltpunktes für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Für ab 1992 geborene Kinder werden schon drei Entgeltpunkte pro Kind angerechnet.

Der Stellv. Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V. Dr. Johannes Resch meint dazu:

Raffelhüschen scheint das Wesen des Generationenvertrages nicht begriffen zu haben, das in der Altersversorgung der Eltern durch ihre Kinder besteht. Das ist kein Geschenk sondern Gegenleistung für erbrachte Kindererziehung. Dazu gehört selbstverständlich die Leistung der Mütter. Weder Mütter noch Väter brauchen ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ihre Renten von den Sozialbeiträgen ihrer Kinder bezahlt werden. Wenn Renten als ‚Geschenk‘ der Kinder betrachtet werden, dann kann das am ehesten für kinderlose Rentner gelten, denen die Kinder nichts Vergleichbares verdanken. Durch ihre Sozialbeiträge wurden ja lediglich die Renten von deren Elterngeneration finanziert, aber nichts für die eigene Rente angespart.“

Nach Auffassung unseres Verbandes zeigt die Äußerung des als Rentenexperte geltenden Professors, wie weit sich unsere Gesellschaft vom Grundgedanken des Generationenvertrages entfernt hat und den Begriff nur noch als irreführende Worthülse benutzt.

Ab dem dritten Kind wird es richtig teuer

Der FAZ- Autor Christoph Schäfer schaut mit realistischem Blick auf die Belastungen von Familien mit mehr als 2 Kindern. 

„Kinder sind ein Quell der Freude – und hoher Kosten. Die staatlichen Förderinstrumente ändern daran nur wenig. Ein Rechenexempel.“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kinder-und-karriere-ab-dem-dritten-kind-wird-es-richtig-teuer-12802509.html