Von der „kreativen Zerstörung“ der Gesellschaft

Sehr geehrter Herr Professor Burchardt,

mit großem Interesse verfolgte ich heute auf SWR 2/Wissen Ihren ausgezeichneten Vortrag über die Ökonomisierung der Gesellschaft.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/dollarzeichen-im-auge/-/id=660374/nid=660374/did=11948904/1vlg58n/index.html

 

Schon längst ist mir klar, dass hinter unserer Gesellschaft Strippenzieher am Werk sind. Ich vermutete allerdings eine eher sozialistische, antidemokratische „Verschwörung“. Aber nun fiel es mir wie Schuppen von den Augen: eine totalitäre Wirtschaft, ein neuer Imperialismus, der vor keinem gesellschaftlichen Bereich Halt macht.

Wir von der  ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  spüren den Wandel seit Jahren und versuchen verzweifelt, uns dagegen zu stemmen.  Familien werden systematisch zerschlagen, damit möglichst alle Erwachsenen vollzeitig den Betrieben zur Verfügung stehen. Daher die wahnsinnige Krippenoffensive, die  zum Hohn auch noch der Steuerzahler zu berappen hat, während die Wirtschaft sich ins Fäustchen lacht. Dazu habe ich Ihnen zwei meiner Beiträge auf unserer Internetseite                                             www.forum-familiengerechtigkeit.de                                                                         angehängt ( DIABOLUS und „Mit der Brechstange in die Familien“)

Am meisten aber macht uns das Wolfsgeheul aller Parteien nach BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG stutzig. Dabei sagt niemand, was unter BILDUNG zu verstehen ist. Klar ist nur eines: Das bisherige System, weil als „veraltet“ deklariert, muss zerschlagen werden!

Erst kürzlich kam das so genannte „GENERATIONENMANIFEST“ auf meinen Bildschirm http://www.generationenmanifest.de/manifest/.

Unter Warnung ( 8 ) finden Sie folgende Klage:

Unser Bildungssystem versagt kläglich angesichts der Herausforderungen, die die Zukunft an uns stellt. Alle Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wissen, dass unser Bildungssystem ungerecht und undurchlässig ist und die Lerninhalte unsere Kinder nicht auf zukünftige Anforderungen vorbereiten. Aber es mangelt an Mut zur radikalen Veränderung.

und folgende Forderung ( 9 ):

Wir fordern eine umfassende bundeseinheitliche Reform des Schul- und Ausbildungssystems, denn Bildung ist die effektivste, sozialste und wirtschaftlichste Form der Zukunftssicherung und der Treibstoff unserer Gesellschaft. Sie ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und schafft das Innovationspotenzial für unser Land. Alle jungen Menschen müssen unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern gleiche Zugangs- und Aufstiegschancen im Bildungssystem erhalten. Lehrpläne, Unterrichtsformen und Notensysteme der Vergangenheit müssen überprüft und so gestaltet werden, dass die Lust am Lernen, die Leistungsbereitschaft und die Talente von  Jugendlichen in ihrer Vielfalt gefördert werden und ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird. Schule muss ein Ort der Begeisterung, der Stärkung des Selbstbewusstseins, der Entfaltung individueller Potentiale werden und auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. Denn die werden gewaltig sein.

( Bisher habe ich auf meine Kritik von den Initiatoren  des Generationenmanifestes keine Antwort bekommen, was ja Bände spricht! )

Werter Herr Professor Burchardt, mit allem, was mir an Verbreitungsmöglichkeit zur Verfügung steht, werde ich auf Ihren Vortrag hinweisen. Die Propaganda muss entlarvt werden, damit sie Macht verliert.

Im Übrigen darf ich Sie auch auf den AULA-Beitrag vom 3. Oktober von Herrn Kostas Petropolus, dem Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, hinweisen, der auf die „Populären Irrtümer zur Demografie“ hinweist. Auch hier greifen die Instrumente zur Umerziehung der Gesellschaft perfekt.

http://www.swr.de/-/id=11948318/property=download/nid=660374/1ugpa1z/swr2-wissen-20131003.pdf

Mit seinem neuen Buch: „Sozialstaatsdämmerung“  ( Riemann-Verlag ) hat der Darmstädter Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert ebenfalls eine sehr deutliche Aufklärungskampagne gestartet.

Werter Herr Professor Burchardt, ich grüße Sie dankbar

Bärbel Fischer von der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

**********

Matthias Burchardt lehrt am Institut der Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seine Schwerpunkte sind: Allgemeine Pädagogik, Anthropologie, Archäologie des Zeitgenössischen.

 

Wirtschaftsinstitute beurteilen Effektivität von Familientransfers

Hat der Bundesverkehrsminister je schon mal evaluieren lassen, ob die staatlichen Leistungen für sein Ressort ökonomisch sinnvoll, bzw. effektiv sind? Oder hat sich die Bundesjustizministerin etwa je darum bemüht, Einsparungspotentiale in ihrem Verantwortungsbereich  ermitteln zu lassen? Nein? – Ach!

Ganz anders Frau von der Leyen!  Als ehemalige Familienministerin war es ihr und Herrn Schäuble ein Herzensanliegen, gleich vier Wirtschaftsinstitute ( Prognos, DIW, ifo, ZEW ) damit zu beauftragen, staatliche Zuwendungen an Familien  auf ihre Effektivität / Rendite zu untersuchen. Seit wenigen Tagen liegen die Ergebnisse nun auf dem Tisch.

Nun müssen die Institute von ihrem Zahlmeister und Auftraggeber natürlich Vorgaben bekommen, auf welche Kriterien sich die zu ermittelnde Effektivität zu beziehen hat. Diese lauteten:

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Wahlfreiheit,
  • Gute Entwicklung von Kindern,
  • Wirtschaftliche Stabilität von Familien und Nachteilsausgleich,
  • Erfüllung von Kinderwünschen.

Wirtschaftinstituten geht es um Investition und Rendite, um Wettbewerb und Bilanzen,  humane Faktoren jedoch bleiben in deren Recherchen naturgemäß außen vor. Wer also wissen will, was dem  W o h l  von Kindern und Eltern dient, was Familien stabilisiert, wie sie autonom bleiben, darf für eine Evaluation keine Wirtschaftsinstitute  beauftragen, sondern der muss Mediziner, Juristen, Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter befragen.

Dies aber war offensichtlich nicht die Absicht einer Frau Ursula v.d. Leyen. Sie wollte keine Erhebung über das  W o h l b e f i n d e n  von Familien in diesem Land, sondern sie wollte einzig Antworten auf die Frage bekommen: Welche Leistungen steigern, bzw. mindern die Erwerbstätigkeit von Müttern, wenn schon nicht mehr Geburten zu erwarten sind? Wie vom Auftraggeber erwünscht ( und bezahlt ) ermittelten die Institute, dass Kindergeld, Betreuungsgeld und Ehegattensplitting für die Steigerung mütterlichen Erwerbs schädlich seien ( Kindergeld am besten einfrieren! ), Elterngeld demgegenüber aber zu befürworten sei, da es die Mütter bereits 12 Monate nach der Geburt wieder in die Betriebe zurückführe. Ein Ergebnis, das, mit Verlaub, auch jeder  Sechstklässler hätte ermitteln können! Wer einen Musiker nach der Effektivität verkehrsbedingter Transfers befragt, bekommt eine ähnlich unqualifizierte Antwort wie sie ein Metzger abliefert, der die Transfers für die Universitäten beurteilen soll.

Worum ging es Frau von der Leyen? Nicht weniger als der Einsatz von sage und schreibe 13 Millionen unseres Steueraufkommens war es ihr wert, beweisen zu lassen, dass Transfers in Familien sich erst dann lohnen, wenn eine höhere Müttererwerbsquote und damit mehr Steuern für die Staatskasse herausspringen. Alle anderen unterstützenden Maßnahmen für Familien „lohnen“ sich demnach nicht. Dies allein war zu beweisen, und dies konnten auch nur Wirtschaftsinstitute ermitteln, weil ihnen humane Kriterien gar nicht zur Verfügung stehen.

Zudem haben die „Wissenschaftler“ schlicht  v e r g e s s e n,  den Kosten familienbezogener Transfers deren langfristigen Nutzen (ifo errechnete 2006 den Nutzen auf das Fünffache der staatlichen Transferbeträge)  gegenüber zu stellen.              V e r g e s s e n  haben Experten leider  auch, dass das Kindergeld gar keine Transferleistung ist, sondern Rückerstattung illegaler Besteuerung des Kinderexistenzminimums. Eine „wissenschaftliche“  Glanzleistung!

Die gegenwärtig prall gefüllte Steuerkasse ist  zu einem nicht unerheblichen Teil jenen Müttern zu verdanken, die auf Kosten der sicheren Geborgenheit ihrer Babys  und Kleinkinder ihrem Betrieb dauerhaft zur Verfügung stehen ( Tränengeld ) Aber wie gesagt, auf humane Kriterien kommt es heute gar nicht mehr an. Es zählt nur der Profit.

Wird nun die künftige Familienministerin die „untauglichen Transfers“ kassieren, falls Kindergeld und Ehegattensplitting als solche überhaupt durchgehen? Oder dämmert es unserer Regierungsmann/frauschaft doch allmählich, dass bei der gegenwärtigen Gesetzeslage viele Familien bereits unter der Armutsgrenze dümpeln? Dann müsste man ihnen zumindest das lassen, was ihnen von Rechts wegen zusteht ( Kindergeld, Ehegattensplitting, Betreuungsgeld ). Ergo waren die Studien völlig überflüssig, und die  13 Millionen Euro  wurden zum Fenster hinaus geworfen. Die Institute mögen sich freuen. Wie wär´s denn, wenn der Steuerzahler  Frau von der Leyen zur Kasse bäte?

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                                         Dieser Beitrag ging am 6. Oktober 2013 an das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen ( – Männer?) und Jugend, Berlin                                                                         Siehe auch:

http://www.onprnews.com/die-gesamtevaluation-wissenschaftlich-inkompetent-und-teuer/

 

 

 

Mythen und Legenden zur Verschleierung der demographischen Wahrheit

In seltener Deutlichkeit wies der Leiter des „Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit“ HFB, Kostas Petropulos, in seinem Vortrag POPULÄRE  IRRTÜMER  ZUR  DEMOGRAFIE auf die Mythen hin, mit denen Politik und Medien die schläfrige Bevölkerung in dem Glauben wiegen, die demographische Katastrophe könne mit einfachen Tricks und Kniffen aufgehalten werden. In der Sparte WISSEN ( AULA ) am 3. Oktober auf  SWR 2 demaskierte er die einzelnen populären Rezepte der Politik  als  Irrtümer und wies nach, dass allein ausreichender Nachwuchs den Niedergang bremsen kann. Das einzige effektive Rezept ist demnach, unsere Kinder, die Eltern, Lehrer und alle, die für den Nachwuchs Verantwortung tragen, zu hegen und zu pflegen.

Der Vortrag kann in Schriftform oder als Audio-Version abgerufen werden.                     Wir empfehlen eine möglichst weite Verbreitung.

http://www.swr.de/-/id=11948318/property=download/nid=660374/1ugpa1z/swr2-wissen-20131003.pdf

AUDIO-Version zum Nachhören:

 

Mütterrenten – ein Skandal!

Leserbrief zu „Die Mütterrrenten sorgen für ein deutliches Plus“, 

Schwarzwälder Bote, 04.07.2013

nach aktueller Rentenerhöhung bekomme ich für die Erziehung von fünf tüchtigen, (vor dem 1. Januar 1992 geborenen) Kindern insgesamt.140,64 € Rente. Die Kinder zahlen ein Vielfaches davon jeden Monat in die Rentenkasse ein. Diese Einzahlungen gehen postwendend an die heute empfangsberechtigten Rentner/innen wieder raus und zwar in überdurchschnittlicher Höhe an jene, die – weil sie keine eigenen Kinder aufgezogen haben  – , keine Lücken in ihrer Erwerbsbiografie haben. Auch ungewollte Kinderlosigkeit ändert daran nichts, so tragisch diese im Einzelfall sein mag.

Aus diesem Sachverhalt ergibt sich eindeutig: die überfällige Anpassung der Renten für alte Mütter ist nicht aus Steuergeldern zu finanzieren, sondern sie muss innerhalb des Systems der Rentenversicherung umgelegt werden. Diejenigen, die seither überproportional von der elterlichen Leistung der Erziehung nachwachsender Rentenzahler profitiert haben, müssen künftig etwas zurückstecken. Das ist nicht mehr als gerecht.

Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110,  78048 VS-Villingen, Tel. 07721 56124

 

13 Mio. EUR fragwürdig verwendet: Familienbund schaltet Rechnungshof ein

Studie zur „Gesamtevaluation familienbezogener Leistungen“ enthält gravierende fachliche Mängel – 13 Millionen EUR fragwürdig verwendet

Landesverband Bayern                                                                                    Geschäftsstelle Rochusstr. 5                                                                                           80333 München Telefon 089-2137-2226 Telefax 089-2137-2225            www.familienbund-bayern.de

page1image5096

München – Der Familienbund der Katholiken in Bayern bittet den Bundesrechnungshof, die Verwendung von 13 Millionen EUR aus Bundesmitteln zu prüfen. Das Geld ist für eine „Gesamtevaluation familienbezogener Leistungen“ ausgegeben worden, die schwerste fachliche Fragwürdigkeiten aufweist.

Die Bundesregierung hat 13 Millionen EUR gezahlt, um von einem Netzwerk von Instituten die „familienbezogenen Leistungen“ in Deutschland bewerten zu lassen. Die resultierende Studie enthält schwerste fachliche Fragwürdigkeiten:

  • Den staatlichen Leistungen stehen Leistungen der Familien gegenüber. Diese werden in der Studie generell übergangen. Dadurch wird der Netto-Zahler Familie zum Wohlfahrtsempfänger kleingerechnet. Beispiel Gesetzliche Krankenversicherung: Die Eltern zahlen erheblich mehr Beiträge, als sie und ihre Kinder an Kosten erzeugen. In der Studie werden die elterlichen Zahlungen übergangen. Gewertet werden nur die Krankenkosten der Kinder. Deren Betrag wird als Familienförderung verbucht.
  • Als Maßstab für die Wahlfreiheit zwischen Familie und Beruf wird die Häufigkeit der Entscheidung für Beruf verwendet. Optimale Wahlfreiheit herrschte demnach, wenn sich niemand mehr für Familie entschiede.
  • Bei der Kosten-Nutzen-Abwägung der außerfamiliären Betreuung werden die Kosten von Halbtags-Kindergärten angesetzt, aber der Nutzen von Ganztags- Krippen.
  • Als Qualitätsmaßstab der Familienpolitik gilt in der Studie die Steigerung der Anzahl der Menschen, die der Wirtschaft zur Verfügung stehen, und die Höhe ihrer Steuern und Sozialabgaben. Die Qualität der Entwicklung von Kindern ist nebensächlich.Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: „Die Studie enthält schwerste fachliche Fragwürdigkeiten. Sie kann deshalb kaum ihren Zweck erfüllen, Orientierung für die Familienpolitik der Zukunft zu bieten.“ Der Familienbund der Katholiken in Bayern bittet den Bundesrechnungshof um Prüfung, ob das Ergebnis den Aufwand von 13 Millionen EUR aus Bundesmitteln rechtfertigt.

    Weitere Informationen: Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter, Tel. 0171- 5411761

Unser Bundesverband hat die scheinbaren Familienleistungen in Höhe von 200 Milliarden EUR kritisch geprüft:

http://www.familienbund.org/images/stories/galerie_2012/fdk_200_milliarden_beispiel.gif

 

PROGRAMM SWR 2 WISSEN – DONNERSTAG, 3. OKTOBER, 8:30-9:00 UHR

                                                      Aula:

POPULÄRE IRRTÜMER ZUR DEMOGRAFIE

Warum Deutschland seinen Kinderschwund nicht stoppt

Von Kostas Petropulos

Der anhaltende Nachwuchsmangel lässt die Bevölkerung immer schneller altern und in absehbarer  Zeit auch kräftig schrumpfen. Das hat Folgen für die Gesellschaft, den Sozialstaat und die Wirtschaft.  Trotzdem stößt die Forderung nach einer grundlegenden, familienorientierten Neuausrichtung des  Gemeinwesens weiterhin auf taube Ohren. Stattdessen pflegt das Land kollektiv die Hoffnung, den  sogenannten demografischen Wandel gestalten zu können. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um  populäre Irrtümer, denen die Politik, die Medien, die Bevölkerung und die tonangebenden Experten  anhängen. Welche Mythen das sind, erläutert Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für  Familienfragen und soziale Sicherheit.

 PROGRAMM SWR2 WISSEN DONNERSTAG, 3. OKTOBER, 8:30-9:00 UHR 

 

 

Wir brauchen keine Wirrköpfe

Die falschen Strategien, Themen, Plakate und die falschen Gesichter machen die Grünen für ihr jämmerliches Abschneiden bei der Bundestagswahl verantwortlich. Ihr Ziel, die Gesellschaft grundlegend zu verändern, stellen sie jedoch noch immer nicht auf den Prüfstand. Da können die JUNGEN GRÜNEN auf ihrem Dresdener Bundeskongress 2013  unwidersprochen unter dem Deckmantel „Bildung“ Geschlechtervielfalt fordern, indem künftig in amtlichen Dokumenten ein drittes Geschlecht möglich sein soll ( homo-, bi-, trans- oder x-sexuell)  Ein Herzensanliegen ist den jungen Grünen auch die Abschaffung des Artikels 6 GG, nach welchem seit eh und je Ehe und Familie wegen ihrer gesellschaftserhaltenden Funktion unter dem besonderen Schutz des Staates stehen. Zitat: „Der Schutz der Ehe  darf nicht länger im Grundgesetz verankert sein. Wir wollen die Ehe als staatliche Institution abschaffen“. Aber für die Homo-Ehe wird trotzdem gekämpft!

Dass genau solche widerlichen Pläne die Bürgerschaft davon abhalten, ihr Kreuz bei den Grünen zu machen, haben die blinden Parteistrategen bis heute nicht realisiert. Wir brauchen umweltbewusste Grüne und keine Wirrköpfe!

Bärbel Fischer

Drei Koteletts für eine Sau

Johannes Röser, der Chefredakteur von CHRIST  IN  DER  GEGENWART,  verfasste ein gelungenes Resümee von Jürgen Borchert´s Buch: „Sozialstaatsdämmerung“ und macht seiner Leserschaft Lust, das Werk selbst zu lesen. Allerdings braucht der Leser starke Nerven, wenn er in die Abgründe unseres Sozialsystems blickt.

http://www.christ-in-der-gegenwart.de/aktuell/artikel_angebote_detail?k_beitrag=3894832

Eltern und Großeltern als Schmarotzer?

Ein Umdenken in der Politik ist der Wunsch vieler, vieler Bürger in Deutschland. Daher haben besonnene Menschen gut gemeint das GENERATIONEN-MANIFEST auf den Weg gebracht. Mehr als 75 000 Unterzeichner hat es bisher gefunden. Aber von realen Fakten unbeleckt wird in These 10 behauptet, Eltern und Großeltern lebten „auf Kosten“ der künftigen Generation! Eine Frechheit! 

http://www.generationenmanifest.de/manifest/

Sehr geehrte Urheber des Generationenmanifests,

ich könnte Hunderte von Eltern zu einer Unterschriften-Schneeballaktion animieren, wäre nicht die These 10, die einfach ein Schlag ins Gesicht derer ist, die die Generationen überhaupt erst generieren, nämlich Eltern und Großeltern! Denn Eltern und Großeltern leben  n i c h t  auf Kosten ihrer Kinder, sondern sie wenden außer Fürsorge, Zeit und Zuwendung pro Kind mindestens 100 000 Euro aus eigener Tasche ( also über staatliche Transfers hinaus) auf. Dafür legen sich 80% aller Eltern krumm!  Außerdem wird jedes geborene Kind im Laufe seines Lebens 70 000 Euro an den Staat zurück geben (ifo) 

Dagegen können sich Bürger, die sich gegen Kinder entscheiden, pro nicht geborenem Nachkommen diese Summe auf die hohe Kante legen. Ihre, von Kindern  a n d e r e r  Leute erarbeitete Rente fällt  wesentlich höher aus als die Rente von Eltern. Auch fehlen den künftigen Generationen die  70 000 Euro pro ungeborenem Kind, und es fehlen die künftigen Mütter und Väter, die für ausreichenden Nachwuchs zum Erhalt unserer Gesellschaft  gebraucht würden. Solches Verhalten ist  n i c h t  generationengerecht!

Tatsächlich aber darf in einer Demokratie jeder selbst bestimmen, ob er Kinder erziehen will. Aber er sollte dann konsequenterweise g e n e r a t i o n e n g e r e c h t  auch entsprechend Verantwortung übernehmen!

Ihre These 10 ist also grundfalsch! 

Sie müsste lauten:                                                                                                               Der Beitrag, den Eltern zum Erhalt der Generationen durch die Erziehung ihrer Kinder leisten, wird privatisiert. Der E r t r a g  aus Kindererziehung kommt aber besonders den kinderlosen Bürgern zugute. Daher wird Elternschaft mehr und mehr zum Armutsrisiko, was am schwindenden Nachwuchs sichtbar wird.

Lesen Sie doch einmal das kürzlich erschienene Buch von Dr. Jürgen Borchert, Sozialrichter in Darmstadt: „Sozialstaatsdämmerung“ ( Riemann-Verlag 2013 ). Das wird Ihnen die Augen öffnen! Hier wird aufgeräumt mit falschen Zahlen, Fehlinformationen und Elternbashing!

Solange Sie These 10 nicht korrigieren, werde ich keine potentiellen Unterzeichner anschreiben, auch wenn ich die anderen Thesen unterschreibe. Bei These 8 hätte ich allerdings gerne gewusst, was Sie sich unter einer „radikalen Veränderung der Bildung“ vorstellen.

Mit freundlichem Gruß

Bärbel Fischer

www.rettet-die-familie.de

Wie die Medien Wahlen beeinflussen

Von der Schwäbischen Zeitung abgelehnter Leserbrief zum Ausgang der Bayernwahl und zur bevorstehenden Bundestagswahl:

Noch vor keiner Wahl stach der Einfluss der Medien so sehr ins Auge wie vor dieser Bayern-und der Bundestagswahl. Völlig undemokratisch wurden die so genannten kleinen Parteien ins Nirwana geschwiegen. Als ob die 10 % der Bevölkerung, die mit der abgelieferten Politik nicht einig sind, überhaupt nicht existierten.

Des Weiteren fällt auf, dass medial für den Stimmenverlust der Grünen in Bayern lediglich die grünen Steuerpläne und der lächerliche Vegi-Day (Familien mit Kindern kommen sowieso nur auf eine oder zwei Fleischmahlzeiten in der Woche! ) ins Feld geführt werden. Nicht thematisiert wird aber der gesellschaftliche Wandel, den sich die Grünen auf ihre Fahne geschrieben haben. Das grüne Vorhaben, Ehegattensplitting und Betreuungsgeld abzuschaffen, was Familien mit Kindern schwer trifft, der gesellschaftliche Umbruch, den die Grünen mit der „Homo-Ehe“ signalisiert haben, der ideologische Zwang, Kleinstkinder aus den Armen ihrer Eltern in öffentliche Krippenbetreuung zu zerren und die nivellierende Trendwende in der Schulpolitik wird von den Medien für den Stimmenverlust der Grünen pikanterweise überhaupt nicht in Betracht gezogen. Für die Bevölkerung aber sind genau diese gesellschaftsverachtenden Vorhaben der wahre Abschreckungsfaktor. Und die Moderatoren und Journalisten schweigen dazu – penetrant!

Der Wähler sieht darin die stillschweigende Übereinkunft zwischen Politik und Medien, einen menschenverachtenden gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Wenn sich aber die Medien mit der Politik gleichschalten, dann haben wir die DDR in Neuauflage wieder.

Joachim Heumos

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT