http://frankfurter-erklaerung.de/2016/10/demografie-uns-fehlt-das-dritte-kind/
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http://frankfurter-erklaerung.de/2016/10/demografie-uns-fehlt-das-dritte-kind/
Bis zum Erbrechen kommt im Abstand von Monaten das Thema Altersarmut auf den Berliner Kabinettstisch. Doch solange man sich drückt, das Grundübel, nämlich die Vernachlässigung der Familien und damit das Schrumpfen der Bevölkerung zu beseitigen, wird man in puncto Rente weiterhin auf der Stelle treten.
Leserbrief
Bei seinem Rentenkalkül hat der Gesetzgeber unter Konrad Adenauer die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Anstatt den Nachwuchs so auszustatten, dass Familien autark und ohne Förderalmosen auskommen, überließ er die Kinderkosten fast gänzlich den Eltern mit der Folge, dass die Kinderarmut von Jahr zu Jahr steigt und die Geburtenzahl unzureichend bleibt. Zwar ist den Regierungen dieser Fehler wohl bekannt. Doch anstatt nach grandiosem Scheitern endlich eine Korrektur vorzunehmen, wird in den Ministerien so publikumswirksam wie erfolglos über Rentenniveau und Rentenalter gestritten. Und was ist mit den Renten unserer Enkel? Keiner zahlt sich seine Rente selbst. Jeder Euro muss von der nächsten Kindergeneration erarbeitet werden.
Wer die Renten retten will, muss die Familien retten. So einfach ist das!
Bärbel Fischer
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Leserbrief zu „Mehr Alte bringen die Rentenkasse in Not“, Schwarzwälder Bote vom 28. Oktober 2016 und andere Berichte zur Rentenpolitik
Die Misere namens Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) hat 1957 mit der Adenauer’schen Rentenreform ihren Anfang genommen. Eine 60jährige scheinbare Erfolgsgeschichte zeigt jetzt ihre realistische, böse Kehrseite. Bis 1957 stand außer Frage: Wer im Alter einigermaßen versorgt sein wollte, musste Kinder aufziehen. Mit der Reform wurde der Anspruch auf Alterssicherung von der Erziehung eigener Kinder abgekoppelt und in Form von Einzahlungen an die Rentenkasse an die Erwerbsarbeit geknüpft. Kinder wurden zum Risiko für Altersarmut, ganz speziell für Mütter. Wer logisch denkt (und dem verklausulierten Rat der Familienministerin folgt), verzichtet darauf. Die seit 1970 rapide sinkenden Geburtenzahlen zeigen: Das logische Denken greift um sich! Wer ungehindert durch Verantwortung für Kinder, also ohne Unterbrechung erwerbstätig sein kann, erwirbt den höchsten Rentenanspruch. Fazit: Ohne erneute Reform, zurück zur Vernunft, wird die Misere namens GRV weiter wachsen bis sie platzt.
Gertrud Martin Seb.-Kneipp-Str. 110 78048 VS-Villingen
Tel. 07721 56124
Sexualbelästigung ab Klasse eins – Fächer übergreifend – gegen den Widerstand der Eltern!
Demonstrieren Sie mit!
Dazu ein VIDEO: Video-Aufruf
Wenn die Bundesbürger nicht selbst mehr für ihre Altersvorsorge tun, werden sie am Ende der Lebensarbeitszeit für ein sorgenfreies Leben im Ruhestand finanziell nicht ausreichend abgesichert sein. Das ist die klare Aussage des von der Bundesregierung herausgegebenen »Alterssicherungsbericht 2016«. Ohne zusätzliche, private Altersvorsorge wird das Versorgungsniveau der Ruheständler in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen. Insbesondere für Klein- und Geringverdiener bestünde nach aktuellem Stand ein erhebliches Risiko der Altersarmut.
Alle vier Jahre erstellt das Bundesarbeitsministerium diesen Alterssicherungsbericht. Die Diskussionen um diesen Bericht dürften dieses Mal noch heftiger ausfallen als zuvor. Vor allem, weil die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenkasse auf relativ geringem Niveau quasi stagnieren, durch zusätzliche Steuerbelastungen effektiv den Ruheständlern pro Monat weniger im Geldbeutel verbleibt.
Laut Bericht waren Anfang 2015 etwa 17 Millionen Personen in Deutschland 65 Jahre oder älter. Der Großteil aller an diese Gruppe gezahlten Leistungen stammt aus der Rentenkasse, die nach wie vor die Basis der Altersversorgung darstellt. Dazu kommen bereits heute bei einem Drittel der Rentner Bezüge aus einer betrieblichen Altersvorsorge als Zusatzeinkünfte. Auch Zusatzrenten aus privaten Versicherungen stocken die Einkünfte auf. Die am häufigsten vorkommende Zusatzeinnahme bei Rentnern sind jedoch Zinseinkünfte auf angelegte Vermögenswerte. Durch die Niedrig- und Nullzinspolitik der EZB ist aber exakt diese Anlageform extrem gefährdet.
Von den zukünftigen Rentnern wird nicht nur erwartet, dass sie sich gegen jedwedes Risiko ver- und absichern; sie müssen sich jetzt noch privat zum Finanzfachmann fortbilden, damit sie heute schon wissen, welche Anlageform sie sicher über die Jahre im Ruhestand bringen wird.
Das Märchen von der Familienförderung wird durchschaut
Bundesbürger lassen sich nicht hinters Licht führen
Bei einer aktuellen repräsentativen Befragung von 2000 Bundesbürger/innen durch die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen gaben 63% der Befragten als Grund für fehlenden Kinderwunsch an, Kinder kosteten zu viel Geld. Auch weitere Gründe waren vor allem wirtschaftlich motiviert (Freiheit, Karriere)*.
Dr. Johannes Resch, stellvertretender Vorsitzender des Verbands Familienarbeit e.V., kommentiert: „Das Ergebnis der Befragung zeigt, dass die staatlich lancierte Behauptung, es gäbe eine `Familienförderung` immer weniger geglaubt wird. So wurde vor Jahren behauptet, Familien würden mit 200 Mrd. € gefördert (Spiegeltitelgeschichte 6/2013). Dabei wurden sogar Regelungen mitgezählt, die auch Kinderlosen zustehen (z. B. Steuerfreibeträge). Aber alles, was Eltern für die Gesellschaft leisten, wurde ignoriert und nicht gegengerechnet: Eltern erarbeiten mit der Erziehung von Kindern die gesamte Alterssicherung ihrer Generation, auch die der Kinderlosen. Beim bestehenden Umlageverfahren in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung bezahlt niemand seine Alterssicherung selbst. Sie wird ausschließlich von den Kindern der jeweiligen Rentner-Generation finanziert, ohne dass die Eltern für ihre Erziehungsarbeit eine angemessene Entschädigung erhalten.
Dieser entscheidende Konstruktionsfehler unseres Sozialsystems zu Lasten der Eltern wird von der Familienpolitik ignoriert:Besonders durch die Rentenreform 1957 wurde die Alterssicherung, die über Jahrtausende der natürliche Lohn der Kindererziehung für die Eltern war, an Erwerbsarbeit gebunden. So wurde der Lohn der Kindererziehung den Eltern ohne angemessene Gegenleistung entzogen und zum Lohnersatz für Erwerbsarbeit im Alter erklärt. Diese Enteignung der Eltern hat zu zunehmender Verarmung der Familien geführt, worunter vor allem Eltern mit mehreren Kindern und Alleinerziehende zu leiden haben. Dabei ist es nicht erstaunlich, dass auch der Kinderwunsch zurückging. Zudem macht diese Politik unser Sozialsystem immer brüchiger.
Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse der Befragung nicht etwa Ausdruck von Egoismus, sondern verständliche Folge einer schon über 60 Jahre dauernden familienfeindlichen Politik. Damit nicht genug. Die gezielte Diskriminierung von Mehr-Kind-Familien wurde z.B. durch das ab 2007 geltende Elterngeldgesetz noch auf die Spitze getrieben, indem bei Folgekindern oft nur ein Bruchteil des Betrages bezahlt wird, den vor der Geburt gut verdienende Eltern eines ersten Kindes als „Lohnersatz“ erhalten.“
* Quellen: http://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/de/newsletter-forschung-aktuell/270/ http://www.zeit.de/news/2016-10/12/gesellschaft-umfrage-vor-allem-hohe-kosten-fuehren-zu-kinderlosigkeit-12151803
Dr. Johannes Resch
Verband Familienarbeit e.V.
Verband zur Förderung der eigenständigen finanziellen und sozialen Sicherung bei Familienarbeit
Das Institut für Demokratie, Allgemeinwohl und Familie IDAF
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äußert sich in seinem Beitrag 6 /2016 zur Digitalisierung des Lernens.
5 Mrd. EURO will die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka den Schulen zur weiteren Digitalisierung zu Verfügung stellen. Die Frage lautet: Hat diese Investition einen pädagogischen Sinn oder wäre es nicht besser, den Betrag in die Anstellung von Lehrern oder in die Sanierung von Schulgebäuden zu stecken? Kommt das Geld wirklich der Bildung zugute oder handelt es sich um ein Geschenk an die IT-Branche? Wirtschaftliche Interessen der Anbieter sind nicht zu übersehen!
Im Anschluss an den vorigen Beitrag erscheinen uns diese Überlegungen von aktueller Bedeutung.
Die Schwäbische Zeitung berichtete am 19. 10. 16 von der Kritik des Sinus-Instituts am deutschen Bildungssystem. Nur ein geringer Anteil der befragten jungen Menschen fühle sich gut gerüstet für den Beruf.
Leserbrief ( veröffentlicht am 21. 10. 16 )
Das Sinus-Institut kritisiert das deutsche “Bildungssystem“ (BS), das es als solches gar nicht gibt, weil Bildung jeweils der Hoheit der einzelnen Bundesländer unterliegt. Die dumpfe Kritik lautet, das BS würde die jungen Menschen nicht genügend auf ihren Beruf vorbereiten.
Die Frage ist, ob man Bildung als Berufsausbildung oder als Persönlichkeitsbildung versteht. Letzteres galt im Land der Dichter und Denker über Jahrhunderte als weltweit vorbildlich. Leider haben sich unsere Bildungspolitiker davon verabschiedet und lassen, OECD-hörig, so genannte „Kompetenzen“ vermitteln. Lehrer wurden zu „Kompetenzbeschaffungsgehilfen“ ( Christoph Türcke *) degradiert und nennen sich heute selbstentwertend „Lernbegleiter“. Schüler sollen nicht mehr gemeinschaftlich unterrichtet, sondern sie müssen einzeln gecoacht werden. Was emotional ( Wünsche, Erwartungen, Ängste, Staunen, Selbsterfahrungen …. ) über das kurzfristige Beherrschen von abfragbaren Sach-und Fachkompetenzen hinausgeht, hat in der schönen neuen Lernwelt keinen Platz mehr. Junge Menschen im Beruf ausschließlich nach ihren Kompetenzen zu „verwenden“ heißt, sie für mehr oder weniger gut funktionierende Automaten zu halten.
Bärbel Fischer
*) entnommen dem lesenswerten Buch: LEHRERDÄMMERUNG
von Professor Christoph Türcke, erschienen im Verlag C.H.Beck.
Betrifft SWR Nachtcafé, 21. 10. 2016
Sehr geehrter Herr Steinbrecher,
soeben habe ich Ihre Sendung Nachtcafé´ vorzeitig ausgeschaltet, weil ich nicht ertragen kann, dass die ganze Diskussion den wesentlichen Punkt für die Rente ignoriert. Alle Teilnehmer tun so, als würden sie im Alter zurück bekommen, was sie eingezahlt haben, so, als sei die Rentenversicherung eine Kapitalanlage. FALSCH! Was heute eingezahlt wird ist morgen bereits an die gegenwärtigen Rentner ausbezahlt. Mit dem Umlagesystem ist die Rente auf Gedeih und Verderb an die Zahl der nachwachsenden Erwerbstätigen gekoppelt. Das heißt: Nur eine ausreichende Zahl an Erwerbstätigen kann die Vorgängergeneration im Alter versorgen.
Frage: Woher kommen die jungen Erwerbstätigen? Doch wohl von Eltern, die sie über 20 Jahre und mehr versorgt haben, und zwar nicht auf Staatskosten, sondern zum großen Teil aus privater Tasche. Nun verzichten schon seit einigen Jahren mehr als ein Viertel der jungen Leute auf Nachwuchs. Damit kann man flott leben, ohne sich zu solidarisieren.
Die Eltern, Väter und Mütter, können über viele Jahre keinen Groschen für eine private Altersversorgung beiseite legen. Aber sie liefern der Gemeinschaft wohlerzogene, gebildete, stabile Kinder. Ist das kein Rentenbeitrag? Ist das nur ein Hobby?
Für unser Rentensystem ist Kindererziehung als generative Leistung so gut wie nichts, und für die medialen Diskussionen nicht einmal eine Silbe wert. Am Ende sind es wieder die Eltern, die die geringsten Renten bekommen, weil sie ja -zig Jahre für ihre Kinder da waren.
Ergo: Kinderlosigkeit hat Konsequenzen für die Solidargemeinschaft. Jeder darf selber entscheiden, ob er Kinder haben will. Aber er sollte dann auch die Konsequenzen tragen müssen und sich im Alter nicht von den Kindern versorgen lassen, die von fremden Eltern unter großen Lasten aufgezogen wurden.
Frau Breymaier betonte, die Rentendebatte müsse zwischen ARM und REICH geführt werden. Ich sage: Sie muss zwischen denen geführt werden, die Nachwuchs aufziehen und denen, die sich diesen Beitrag ersparen.
Sehr geehrter Herr Steinbrecher, ich sehe, wie sich Ihre Stirn in Falten legt, denn für einen TV-Moderator ist diese Wahrheit ein zu heißes Eisen. Daher wird in keiner Diskussion die Nachwuchsfrage erörtert. Niemand will einsehen, dass er auf Kosten anderer schmarotzt. Sagen Sie jetzt bloß nicht, Kinderlose zahlten ja mehr Steuern. Schauen Sie sich den Horizontalen Vergleich zum frei verfügbaren Einkommen an, der jährlich vom Deutschen Familienverband erstellt wird. Bereits mit zwei Kindern gerät die Familie mit einem Jahreseinkommen von 35 000.- mit 1603.- unter ihr Existenzminimum, mit 4 Kindern beträgt der Verlust bereits 11 095.- , trotz Kindergeld. Der Single mit dem selben Jahresgehalt behält in diesem Kalenderjahr 13 421.- zur freien Verfügung. Das ist eine Differenz von 24 516.-!
http://www.deutscher-familienverband.de/jdownloads/Publikationen/Horizontaler_Vergleich_2016_web.pdf
Jede Rentendebatte verkommt zum belanglosen Plauderstündchen, Herr Steinbrecher, wenn die elementare Frage nach dem Nachwuchs vermieden wird.
Damit wünsche ich Ihnen eine gute Nacht und grüße beklommen
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT
Weil sich die Bundesregierung blind und taub stellt in Bezug auf die Rückerstattung zuviel erhobener Sozialabgaben ( Krankenversicherung ) in Höhe von 238.- pro Kind und Monat, wendet sich die fünfköpfige Familie W. an den Finanzminister persönlich, mit der Bitte, diese ungerechtfertigten Abgaben ( jährlich 8 568.- ) wenigstens als SPENDE für die Sozialkosten zu werten, die die Bundesregierung wegen der Flüchtlingsbelastung u. a. zu stemmen hat. Dies scheint gerechtfertigt, weil von der kinderlosen Bevölkerung kein einziger Cent dazu gefordert wird.
Persönlich Herrn Bundesminister RA Dr. jur. Wolfgang S c h ä u b l e MdB
BMF Bundesministerium der Finanzen Wilhelmstraße 97 D-10117 B e r l i n
Sehr geehrter Herr Bundesminister RA Dr. Schäuble MdB,
aufgrund der Berechnungen des Deutschen Familienverbandes e. V. aus Berlin und des Familienbundes der Katholiken in Deutschland e. V. aus Freiburg, liefern Eltern pro Kind und Monat 238.-€ zuviel an Sozialabgaben an die Staatskasse ab, weil der Staat die elterlichen Leistungen für Kindesunterhalt und-erziehung nicht als Beitrag zum Generationenvertrag anerkennt: http://elternklagen.de/gesetzliche-krankenversicherung-warum-familien-238-euro-je-kind-und-monat-zu-viel-bezahlen/
Solange sich unsere Regierungen weigern, Eltern von doppelten Sozialabgaben zu entlasten, wie es das Bundesverfassungsgericht in mehreren Urteilen bereits forderte, bitte ich als Vater dreier Kinder um eine Spendenquittung über 8 568.- € für das Jahr 2016, wie auch rückwirkend ab der Geburt unserer jüngsten Tochter zum 30. September 2012 ( Für die VZs Veranlagungszeiträume 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 ).
Mit diesem Betrag konnten Sie in diesem Jahr Flüchtlingskindern Unterkunft und Versorgung ermöglichen, Krippenplätze finanzieren etc..
Ein Spendenbeleg über 8 568.-€ für die Familie Wetzlar 2016 halten wir für gerechtfertigt in Anbetracht der Tatsache, dass kinderlose Mitbürger sich mit 0,00 € an den staatlichen Aufgaben beteiligen. Darum ersuche ich Sie dringend, meinem Wunsch nachzukommen.
Mit besten Grüßen von den Hunsrückhöhen an die Spree verbleiben wir zuversichtlich als
Familie Maike, Thorsten, Timon Philipp, Jannis Niklas und Tabea Marieke W e t z l a r
Achim Winter und Roland Tichy unterhalten sich über „Heteronormativität“
auch unter: https://www.youtube.com/watch?v=RLl0krgdzRE