Kollaps Europa

Europa hat große Probleme und befindet sich im Totalumbruch: Viele Länder taumeln dem Bankrott entgegen, wirtschaftlich und sozialpolitisch sieht es düster aus, wie die zahlreichen Unruhen derzeit zeigen. Der Demografie- und Volkswirtschaftsexperte Prof. Dr. Hermann Adrian von der Universität Mainz erläutert angesichts massiv steigender Jugendarbeitslosenzahlen auch in Deutschland die Verbindung mangelnder Verantwortung und fehlender Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In einem dreiteiligen Interview beschreibt er die dramatischen Folgen der Jugendarbeitslosigkeit, der demografischen Krise und der Abwanderung gut ausgebildeter junger Menschen ins Ausland und macht Lösungsvorschläge für einen radikalen Kurswechsel.

Teil I: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/kollaps-europa-die-verlorene-arbeitslose-jugendgeneration.html

Teil II:http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/kollaps-europa-die-verlorene-arbeitslose-jugendgeneration-demografische-krise-und-sinkender-wohl.html

Teil III: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/kollaps-europa-die-verlorene-arbeitslose-jugendgeneration-ist-die-jugend-europas-noch-zu-retten-.html

Unsere Kinder – eure Zukunft

Nein, Deutschland ist nicht kinderfreundlich. Trotz aller Sonntagsreden. Wer schon einmal für eine Familie mit vier Kindern eine Mietwohnung gesucht oder mit der gesamten Mannschaft eine lange Zugfahrt hinter sich gebracht hat, weiß, wie viel Toleranz man aufbringen muss. Der KRFD sorgt mit seiner Arbeit für eine größere Unterstützung kinderreicher Familien und kämpft für eine größere Akzeptanz dieses Lebensmodells in der Gesellschaft.

Die Elterninitiative für Familiengerechtigkeit informiert über eine kostenlose Mitgliedschaft im „Verband kinderreicher Familien Deutschland e. V“., der sich um mehr gesellschaftlich-politischen Einfluss von Familien mit drei und mehr Kindern bemühen will.
http://www.kinderreichefamilien.de/

Unterschiedliche Höhe des Elterngeldes verfassungswidrig!

Mehrere Mütter, die in den letzten zwölf Monaten vor der Geburt eines Kindes wegen der Betreuung eines oder mehrerer bereits vorhandener Kleinkinder nicht erwerbstätig waren, und deshalb nur ein Mindestelterngeld von 300 Euro erhielten, klagten mit Unterstützung der ÖDP gegen die gesetzliche Regelung zur Höhe des Elterngelds.
http://www.ödp.de/aktuelles/aktionen/gerechtes-elterngeld/

Kindeswohl in Gefahr!

Das BGH-Urteil zur Pflicht der Alleinerziehenden zum Vollzeitjob löst Empörung aus – Familienfeindlichkeit wird beklagt. Bayerns Justizministerin Merk sieht das Kindeswohl durch die Rechtsprechung in Gefahr. Sie will das Unterhaltsrecht nachbessern.

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13531870/CSU-Ministerin-will-Unterhaltsrecht-nachbessern.html

Eltern, arm gemacht!

Das Statistische Bundesamt ( SBA) belegt, dass mehr als jedes dritte Kind, das nur von Vater oder Mutter, alleinerziehend, betreut wird, als armutsgefährdet gilt. Jedes sechste Kind in Deutschland lebt unter der Armutsschwelle, d. h. das Jahreseinkommen der Eltern liegt unter 12 000 Euro. Was das SBA leider nicht ausgerechnet hat ist die Zahl armutsgefährdeter Kinder von Elternpaaren. Familien mit mehr als zwei Kindern haben nämlich laut Lohnsteuertabelle gar kein frei verfügbares Einkommen mehr, oder sie leben bereits unter ihrem Existenzminimum.

https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/meinungen/meinungen.php

Schwäbische Zeitung: Deutschland gehen die Kinder aus

In Ihrem heutigen Artikel zum Geburtenschwund in Deutschland beweisen Sie, dass das Angebot an Krippen keinen Einfluss hat auf die Geburtenrate, denn die meisten Krippen gibt es in den neuen Ländern, wo auch die allerwenigsten Kinder geboren werden. Vielmehr wird das Gegenteil richtig sein: wenn Paaren keine Zeit mehr bleibt für Kinder, wenn sie ihre Kleinen morgens um 7 Uhr aus dem Haus bringen müssen und erst abends wieder abholen können, dann haben sie von vornherein keine Lust auf Kinder. Kinder haben, als hätte man keine – nein danke!

Es gibt aber auch noch einen anderen Grund, warum der Abwärtstrend anhalten wird. Denn die jungen Leute haben kapiert, dass ihre Kinder den riesigen Wasserkopf an Alten werden stemmen müssen. Die jungen Leute wissen genau, dass alle Ungeborenen ihre Soziallast den noch Geborenen aufhalsen. Darum wandern familienwillige Paare aus, andere verzichten eben auf Kinder. Warum sollte mein Kind auch zum Lastesel kinderloser Greise werden?

Der dritte und bedeutendste Grund, warum Kinderkriegen nicht mehr „in“ ist liegt an unserem Sozialsystem, das per Umlage zwar die Rentner bedient, die nachwachsende Generation aber ausschließt. Das führt bis heute dazu, dass das Pro-Kopf-Einkommen (PKE) in der Familie mit jedem Kind weiter sinkt. Das Statistische Landesamt BW untersuchte das PKE von Ehen von 25 -35-jähr. Männern im Zeitraum von 1982 bis 2000. Demnach erreichten Ehepaare mit einem Kind nur 60% dessen, was ein kinderloses Paar erwirtschaftet, Ehepaare mit zwei Kindern kommen noch auf 50%, mit drei Kindern nur auf 40%, usw. Dieser hohe Einkommensnachteil ist seit 30 Jahren konstant. Dass Familien mit jedem Kind weiter verarmen, liegt auf der Hand. Daher ist es vom wirtschaftlichen Standpunkt aus extrem unvernünftig, in Deutschland Kinder in die Welt zu setzen.

Dass Kinder unsere Zukunft sind, das wird gerne auf politischen Sonntagsreden gepriesen. Gilt es aber, dafür unser Sozialsystem zu reformieren, dann heißt es: Nicht mit uns!

Deutschland bekommt logischerweise den Nachwuchs, den es verdient.

Bärbel Fischer

Kinder haben als hätte man keine

Eine andere Familienform als „Eltern im Erwerb – Kind in der Krippe“ können sich Münchener Familien heute weder vorstellen noch leisten. Dass es jedoch auch in der Großstadt noch Familien mit mehreren Kindern gibt, denen die Eltern einerseits die Krippe ersparen wollen, andererseits die Beiträge dafür sowieso nicht aufbringen könnten, das liegt jenseits der Vorstellungskraft der Initiatoren eines Bürgerbegehrens um mehr Betreuungsplätze. Daher gibt es auf der Unterschriftenliste gar keine Alternative, wie z. B. ein Erziehungsgehalt für a l l e Eltern, wie es die ÖDP vorsieht, um die gesetzliche Wahlfreiheit der Familienform zu garantieren. Genau damit wäre ein erster Schritt zu mehr Familiengerechtigkeit getan. Mit der Zustimmung zur Münchener Krippenoffensive zementiert sich jedoch die Ausbeutung von Familien, indem 1. Eltern die Zeit beschnitten wird, zu ihren Kindern eine stabile Bindung aufzubauen und 2. die Erziehungsleistung von Eltern aufs Übelste diskriminiert wird.

Sie können kommentieren auf der Seite: http://www.buergerbegehren-muenchen.de/unterschriftenliste-runterladen/

Sehr geehrte Frau Dr. Sacksofsky,

in Ihrem Rechtsgutachten zur Vereinbarkeit des geplanten Betreuungsgeldes nach § 16 Abs. 4 SGB VIII mit Art. 3 und Art. 6 GG“ vom Oktober 2010 verbreiten Sie Unwahrheiten, die so nicht hingenommen werden. Weder werden Familien durch eine „beitragsfreie Mitversicherung“ begünstigt, noch durch das Ehegattensplitting.
Folgende Kommentare im TAGESSPIEGEL vom 22. 07. 11 mögen dies verdeutlichen:

150 Euro Betreuungsgeld reichen nicht (klippundklar)
Frau Professorin Sacksofsky sollte sich einmal Nachhilfestunden geben lassen bez. „beitragsfreier Mitversicherung der Familienangehörigen“. Denn wenn ein dreifacher Familienvater 4000 Euro Brutto verdient, dann muss er dieses Einkommen sofort mit Frau und Kindern teilen. Es stehen also jedem Mitglied der Familie 800 Euro zur Verfügung. Jede Person zahlt von ihren 800 Euro den entsprechenden Beitrag an die Krankenversicherung, in der Summe also den Beitrag, den der Vater tatsächlich abführt. Beitragsfrei wären Frau und Kinder erst dann, wenn der Vater nur für seine 800 Euro Beiträge zahlen müsste.

Wir haben es hier also wieder einmal mit bewusster Täuschung der Öffentlichkeit zu tun. Von einer Jurakapazität sollte man schon korrekte Informationen erwarten können.

Augenwischerei
Ehegattensplitting ( ES ) als Förderung familiärer Kinderbetreuung? Weit gefehlt, Frau Sacksofsky. Sie als Fachfrau sollten selbst am besten wissen, dass auch kinderlos verheirateten Frauen das ES zusteht, wenn ihr Einkommen geringer ist als das des Gatten. Mütter von drei und mehr Kindern haben – unrechtmäßig bis heute – gar kein Einkommen, weil ihr Arbeitsplatz zuhause ist. Also: Das ES hat mit Kindern überhaupt nichts zu tun. Nur – und das ist absolut richtig – ohne ES stünde es um das Familienbudget noch übler als ohnehin. Seit Renate Schmidt und Ursula v.d. L. werden öffentliche Leistungen bedenkenlos als Transferleistungen gepriesen, obwohl sie gar keine sind, z. B. auch die oben beschriebene „beitragsfreie Mitversicherung.“

Was ist der Grund für diese Augenwischerei? Sicher nicht Unwissen, sondern Absicht. Man will offenbar alle familienpolitischen Ressourcen in neue Kindertagesstätten stecken. Eltern sollen Kinder haben als hätten sie keine. Für die „Parkplätze“ sorgt der Steuerzahler.

Werte Frau Dr. Sacksofsy, Sie sind der Ansicht, dass durch die Zahlung eines Betreuungsgeldes an SelbsterzieherInnen der Staat ein bestimmtes Familienmodell begünstigt. Ja wo leben Sie denn? Die unrechtmäßige Begünstigung zugunsten des Modells der vollerwerbstätigen Mutter haben wir doch seit 2007 bereits, wenn jeder Krippenplatz mit monatlich 800 Euro staatlich subventioniert wird. Hier und nur hier lohnte es sich, rechtliche Bedenken einzubringen und ein entsprechendes Gutachten zu erstellen. Was bedeuten dagegen schon 150 Euro Betreuungsgeld, die umgerechnet einen Stundenlohn von 52 Cent ausmachen?

Mit der Bitte, Ihre populistischen Behauptungen öffentlich zu korrigieren grüßt Sie freundlich
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

Nur noch acht Geburten auf tausend Einwohner

Auch wenn die neuesten Zahlen von EUROSTAT für 2010 Deutschland die geringste Geburtenquote in Europa bestätigt, die deutschen Medien verhalten sich auffällig still. Dabei müssten jetzt alle Alarmglocken schrillen, denn mit dem Geburtenschwund zeichnen sich für die Zukunft bereits wirtschaftliche Defizite in erheblichem Umfang ab. Offenbar aber lässt dies unsere Medienwelt kalt. Nur unter Randnotizen wird die Meldung veröffentlicht, selten aber kommentiert. Kein Wort darüber, dass U.v.Leyens Rechnung mit dem einjährigen Elterngeld gescheitert ist, kein Wort darüber, dass bei der Arbeit Zeitverträge und Flexibilität jegliche Familiengründung im Keim ersticken. Kein Wort darüber, dass Kinder zu einem gesunden Aufwachsen eben präsente Eltern brauchen und nicht nur Feierabendeltern, die ihre Kinder abends noch ins Bett stecken dürfen. Kein Wort wird verloren über die horrend anwachsende Zahl von ADHS-Kindern, zu fettleibigen Fastfood-Kindern, von depressiven, lustlosen und leistungsarmen Kindern und Jugendlichen, von Schulabbrechern und süchtigen oder gewaltbereiten jungen Menschen. Soll das unsere Zukunft sein?

Die deutsche Familienpolitik ist komplett gescheitert, nur wollen es Grüne, Sozialisten, Liberale und Konservative noch immer nicht wahrhaben. Zuviel Ideologie blockiert die Erkenntnis, zuviel ideologische Gehirnwäsche macht blind, zuviel Arbeitsmarktpolitik diktiert unserer Familienpolitik ihre Marschrichtung.
Bärbel Fischer