In Kinder investieren

In einer Pressemitteilung fordert das Zukunftsforum e. V., in Familien und Kinder zu investieren, anstatt bei Bedürftigen zu sparen. „Familie ist überall dort, wo Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen, Sorge tragen und Zuwendung schenken“.

Familien – Lastesel der Kinderlosen

Der Volkswirtschaftler Dr. Clemens Christmann, verheiratet, vier Söhne,  deckt die wirtschaftliche Lage der Familien im Vergleich zu Kinderlosen auf, sowie den Reformbedarf zugunsten von Familien in den gesetzlichen Alterssicherungssystemen.

Sie finden den Vortrag über www.gerechtigkeit-fuer-familien.de
Nehmen Sie sich die Zeit zum Lesen!

Aktiv werden! Solidarisch handeln!

Ungeniert schieben unsere Politiker den Familien und den Bedürftigsten den Schwarzen Peter zu. Sie sollen in der Finanzkrise den Staatshaushalt sanieren helfen, wobei der Beitrag von Wirtschaft und Banken nur Alibifunktion hat . Denn die Brennzellensteuer werden sich die  AKWs natürlich von den Stromkunden zurückholen, und die Börsenumsatzsteuer ist schon gestorben ehe sie greift, weil nicht alle EU-Länder mitmachen. 

Was können wir Familien tun, damit wir endlich gehört werden und ein gerechteres Abgabenrecht durchsetzen? 
„Wir fordern eine familiengerechte Gestaltung unserer Sozialversicherungen. Wir fordern, dass der Gesetzgeber die Sozialversicherungen (Renten,- Pflege- und Krankenversicherung) familiengerecht gestaltet, so wie es das Bundesverfassungsgericht gefordert hat. Dazu muss die Kindererziehung als gleichwertige Beitragsleistung zu den Geldbeiträgen anerkannt werden. Mindestens das steuerliche Existenzminimum ist bei den Beiträgen zu berücksichtigen“.

Werden Sie aktiv! Ein Klick hilft allen Familien!

Über den Link: Aktionsbündnis Familie können Eltern bei ihrer Krankenversicherung den Antrag stellen, ihre Abgaben zu den Sozialversicherungen nach Kinderzahl zu reduzieren. Auch wenn der Weg weit ist, er beginnt mit dem ersten Schritt. 

Warum nicht vereint kämpfen?

Protest gegen das weitere Beschädigen von Familien lässt sich zwar
von allen Seiten vernehmen. Warum aber – so muss gefragt werden –
vereinen sich nicht alle Verbände, Initiativen und Interessengruppen
zu einem großen, schlagkräftigen Verbund mit dem einen Ziel, eine
Reform unseres Sozialgesetzes zu erreichen. Eltern mit Kindern dürfen
künftig nicht mehr schlechter gestellt sein als Zeitgenossen ohne
Kinder. Gerade, weil jetzt gespart werden muss, ergibt sich die
Chance, auf die skandalöse gesetzliche Benachteiligung von Familien
aufmerksam zu machen, die jahrzehntelang auf ihre Kosten den
Staatskarren gezogen haben. Das muss jetzt endlich anders werden.
Vielleicht ist der Deutsche Familienverband Vorreiter und Organisator?

DFV für eine nachhaltige Familienpolitik

In Zeiten von Umbrüchen und Krisen drohen die Bedürfnisse von Familien den Kürzeren zu ziehen. Aber gerade jetzt sind mutige familienpolitische Entscheidungen besonders zukunftsentscheidend! Mit seinem Modell für eine nachhaltige Familienpolitik wendet sich der Deutsche Familienverband (DFV) deshalb an die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen – und vor allem an die eigentlichen Akteure der Familienpolitik: Die Familien selber und die Menschen, die vor der Entscheidung für Kinder stehen.

http://www.deutscher-familienverband.de/index.php?id=3397

Brandgefährlich!

Wenn nun der Europarat die Bezeichnung „Mutter“ in den Medien
abschaffen will, weil den Räten diese als zu sexistisch gilt, dann
wird es gefährlich. Seltsamerweise gibt es dieses Problem bei Männern
nicht. Noch dürfen sie sich als Väter und Ehemänner outen – wie lange
noch? Klammheimlich sollen wir Europäer zu Neutren umerzogen werden.
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Bedarf an Krippenplätzen deutlich geringer!

Roland Koch nimmt den Hut. Er verlässt das sinkende Schiff. Wohl auch, weil sein unpopulärer Vorschlag, bei Bildung und Kinderbetreuung zu sparen, das Kabinett gegen ihn aufgebracht hat. Dabei hätte er mit der Berechnung über den realen Bedarf an Krippenplätzen, den die IPSOS-STUDIE 2007 ermittelt hat, seinen Kollegen schnell den Wind aus den Segeln nehmen können. Tatsächlich werden nämlich, bei tatsächlicher Wahlfreiheit für Mütter, nur 110 000 Krippenplätze benötigt und nicht 500 000, wie die Bundesregierung plant. Hier könnten Investitions- und Betriebskosten eingespart oder/und in Familien, Kindergärten, Schulen und Hochschulen umgewidmet werden.

Stephanie zu Guttenberg: Kinder stark machen

Führende Experten diskutieren auf Familien-Tagung vom 11.-13. Juni 2010 in der Düsseldorfer Universität

Wie werden Kinder zu jungen Persönlichkeiten mit gesundem Selbstbewusstsein? Wie können Kinder ihr angeborenes Potenzial ausschöpfen? Wie lassen sich die zunehmenden Auffälligkeiten von Jugendlichen erklären und wie kann die Gesellschaft diesen Herausforderungen nachhaltig begegnen? Diese Fragen werden vom 11.-13. Juni auf der Familien-Tagung mit dem Titel „Das Geheimnis erfolgreicher Bildung“ diskutiert. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Stephanie Freifrau zu Guttenberg und wird vom Familiennetzwerk Deutschland organisiert.

17 Fachleute aus dem In- und Ausland richten sich mit Vorträgen rund um die Themen Bindung, Bildung und Erfolg an Eltern, Ärzte, Lehrer und Erzieher. Zu den Referenten zählen unter anderem der kanadische Entwicklungspsychologe Professor Gordon Neufeld sowie Wolfgang Bergman, Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover. Für Abwechslung sorgen 6 Filmeinlagen, die das Programm ergänzen und veranschaulichen.

„Wir müssen unsere Kinder stark machen“, sagt Stephanie zu Guttenberg, die Schirmherrin des Kongresses. Kinder zu ausgeglichenen, selbstbewussten Jugendlichen heranzubilden, das sei die wichtigste Aufgabe der Eltern und der gesamten Gesellschaft, so die Ehefrau des Bundesverteidigungsministers: „Dann kommt der Erfolg in der Schule und im Leben fast von alleine.“

Die Kinderärztin und Initiatorin des Kongresses, Maria Steuer, sagt: „Stabile junge Erwachsene sind nicht nur ein Privatvergnügen der Eltern – die Diskussion um die Investition in die Bildung der Kinder im Alter von ein und drei Jahren ist brandaktuell und von enormer Bedeutung für das gesamte Land“. Diese Thematik werde unter anderem von Pädagogen, Ärzten, Psychologen und Kindertherapeuten auf der Tagung beleuchtet und auch im Diskussionsforum mit den Teilnehmern diskutiert werden, so Maria Steuer: „Wenn wir als Gesellschaft die Erziehungsarbeit der Eltern wertschätzen, so stärken wir damit auch ihren Mut, wieder mehr Kinder zu kriegen – und bauen an einer Zukunft für unser Land“.

Die Teilnahme an dem zweitägigen Familien-Kongress kostet zwischen 65 und 105 Euro, inklusive Verpflegung. Die Tagung wird mit 12 Punkten durch die Ärztekammer Nordrhein zertifiziert. Anmeldung unter www.familie-ist-zukunft.de oder an der Tagungskasse.

Das Familiennetzwerk Deutschland ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich u.a. dafür ein, dass die Bedürfnisse von Kindern in der so genannten Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden und finanzielle Gerechtigkeit für Familien hergestellt wird.

Pressekontakt:

Maria Steuer

Fachärztin für Kinderheilkunde und systemische Familientherapeutin

Familiennetzwerk Deutschland
Hollernstr. 109
21723 Hollern
Tel.: 0173 / 8692741
info@familie-ist-zukunft.de

Hintergrundinfos:

Familiengründung im Jahr 2010: Das Kind ist noch nicht geboren, schon müssen seine Eltern die Aufteilung der Elternzeit verhandeln. Liebevolle Mutter und fürsorglicher Vater möchte man natürlich sein, die Karriere darf darunter aber auch nicht leiden. Ist das Kind dann auf der Welt, stehen die nächsten komplizierten Entscheidungen an. Optimale Startchancen soll das Kind haben. Nur helfen dabei jetzt besser PEKIP, PIKLER, Babyschwimmen oder der Musikgarten? Kita, Krippe, Kinderfrau oder Tagesmutter? Beruf im Blick, Kind an der Hand, vielfältige Erwartungen am Bein, Familienpolitik im Rücken: Von jungen Eltern wird heute viel erwartet. Vielleicht zu viel?

Referenten sind u.a. die Begründerin der Festhaltetherapie nach Prekop, Dr. Jirina Prekop, Dr. Carmelite Avraham-Krehwinkel, die sich mit Erziehung und Bindung im israelischen Kibbuz beschäftigt und ein Modell des gewaltfreien Widerstandes entwickelt hat, der kanadische Entwicklungspsychologe Prof. Gordon Neufeld, der seine Bildungstheorie vorstellen wird und Dr. Hans-Joachim Maaz, jahrelanger Chefarzt der Psychotherapeutischen und Psychosomatischen Klinik in Halle, der in seinen Büchern „Die Liebesfalle“ und „Die neue Lustschule“ den Einfluss der eigenen Familie auf spätere Partnerschaft und Sexualität herausarbeitet. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmer weitere internationale Referenten, die sich mit Themen wie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einem Erziehungsprogramm für alleinerziehbare Mütter beschäftigen, aber auch einen kritischen Blick auf die aktuelle Familienpolitik in Deutschland werfen.



Kopf in den Sand!

Die 2009 dramatisch gesunkenen Geburten zeigen das Scheitern unserer Familienpolitik in erschreckendem Ausmaß. Eigentlich müsste ein Aufschrei durch die Medien gehen, denn der soziale Kollaps ist schon mit Händen zu greifen. Aber nein, es bleibt gespenstisch ruhig an der medialen Front. Tageszeitungen erwähnen die Nachricht nur am Rande oder gar nicht. Im Fernsehen keine Talkshow zum Thema. „Kopf in den Sand heißt die Parole. Dafür gibt es Gründe. Einerseits müssten die Blätter sich eingestehen, dass sie die familienfeindlichen „Rezepte“ unserer Ministerinnen Renate Schmidt und Ursula v.d. Leyen kritiklos nachgeplappert und mit Vorschusslorbeeren versehen haben. Andererseits würde die nackte Wahrheit eine sofortige Kehrtwende in der Politik fordern. Dann braucht man sich nicht mehr über Betreuungsgeld, Gutscheine und Kitas zu streiten. Dann gibt es nur noch eine Alternative: die Reform unseres Sozialgesetzes, das Erziehungsleistung so honoriert, dass Kinderlosigkeit künftig nicht mehr bezahlt wird.