Stephanie zu Guttenberg: Kinder stark machen

Führende Experten diskutieren auf Familien-Tagung vom 11.-13. Juni 2010 in der Düsseldorfer Universität

Wie werden Kinder zu jungen Persönlichkeiten mit gesundem Selbstbewusstsein? Wie können Kinder ihr angeborenes Potenzial ausschöpfen? Wie lassen sich die zunehmenden Auffälligkeiten von Jugendlichen erklären und wie kann die Gesellschaft diesen Herausforderungen nachhaltig begegnen? Diese Fragen werden vom 11.-13. Juni auf der Familien-Tagung mit dem Titel „Das Geheimnis erfolgreicher Bildung“ diskutiert. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Stephanie Freifrau zu Guttenberg und wird vom Familiennetzwerk Deutschland organisiert.

17 Fachleute aus dem In- und Ausland richten sich mit Vorträgen rund um die Themen Bindung, Bildung und Erfolg an Eltern, Ärzte, Lehrer und Erzieher. Zu den Referenten zählen unter anderem der kanadische Entwicklungspsychologe Professor Gordon Neufeld sowie Wolfgang Bergman, Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover. Für Abwechslung sorgen 6 Filmeinlagen, die das Programm ergänzen und veranschaulichen.

„Wir müssen unsere Kinder stark machen“, sagt Stephanie zu Guttenberg, die Schirmherrin des Kongresses. Kinder zu ausgeglichenen, selbstbewussten Jugendlichen heranzubilden, das sei die wichtigste Aufgabe der Eltern und der gesamten Gesellschaft, so die Ehefrau des Bundesverteidigungsministers: „Dann kommt der Erfolg in der Schule und im Leben fast von alleine.“

Die Kinderärztin und Initiatorin des Kongresses, Maria Steuer, sagt: „Stabile junge Erwachsene sind nicht nur ein Privatvergnügen der Eltern – die Diskussion um die Investition in die Bildung der Kinder im Alter von ein und drei Jahren ist brandaktuell und von enormer Bedeutung für das gesamte Land“. Diese Thematik werde unter anderem von Pädagogen, Ärzten, Psychologen und Kindertherapeuten auf der Tagung beleuchtet und auch im Diskussionsforum mit den Teilnehmern diskutiert werden, so Maria Steuer: „Wenn wir als Gesellschaft die Erziehungsarbeit der Eltern wertschätzen, so stärken wir damit auch ihren Mut, wieder mehr Kinder zu kriegen – und bauen an einer Zukunft für unser Land“.

Die Teilnahme an dem zweitägigen Familien-Kongress kostet zwischen 65 und 105 Euro, inklusive Verpflegung. Die Tagung wird mit 12 Punkten durch die Ärztekammer Nordrhein zertifiziert. Anmeldung unter www.familie-ist-zukunft.de oder an der Tagungskasse.

Das Familiennetzwerk Deutschland ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich u.a. dafür ein, dass die Bedürfnisse von Kindern in der so genannten Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden und finanzielle Gerechtigkeit für Familien hergestellt wird.

Pressekontakt:

Maria Steuer

Fachärztin für Kinderheilkunde und systemische Familientherapeutin

Familiennetzwerk Deutschland
Hollernstr. 109
21723 Hollern
Tel.: 0173 / 8692741
info@familie-ist-zukunft.de

Hintergrundinfos:

Familiengründung im Jahr 2010: Das Kind ist noch nicht geboren, schon müssen seine Eltern die Aufteilung der Elternzeit verhandeln. Liebevolle Mutter und fürsorglicher Vater möchte man natürlich sein, die Karriere darf darunter aber auch nicht leiden. Ist das Kind dann auf der Welt, stehen die nächsten komplizierten Entscheidungen an. Optimale Startchancen soll das Kind haben. Nur helfen dabei jetzt besser PEKIP, PIKLER, Babyschwimmen oder der Musikgarten? Kita, Krippe, Kinderfrau oder Tagesmutter? Beruf im Blick, Kind an der Hand, vielfältige Erwartungen am Bein, Familienpolitik im Rücken: Von jungen Eltern wird heute viel erwartet. Vielleicht zu viel?

Referenten sind u.a. die Begründerin der Festhaltetherapie nach Prekop, Dr. Jirina Prekop, Dr. Carmelite Avraham-Krehwinkel, die sich mit Erziehung und Bindung im israelischen Kibbuz beschäftigt und ein Modell des gewaltfreien Widerstandes entwickelt hat, der kanadische Entwicklungspsychologe Prof. Gordon Neufeld, der seine Bildungstheorie vorstellen wird und Dr. Hans-Joachim Maaz, jahrelanger Chefarzt der Psychotherapeutischen und Psychosomatischen Klinik in Halle, der in seinen Büchern „Die Liebesfalle“ und „Die neue Lustschule“ den Einfluss der eigenen Familie auf spätere Partnerschaft und Sexualität herausarbeitet. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmer weitere internationale Referenten, die sich mit Themen wie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einem Erziehungsprogramm für alleinerziehbare Mütter beschäftigen, aber auch einen kritischen Blick auf die aktuelle Familienpolitik in Deutschland werfen.



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