Kopf in den Sand!

Die 2009 dramatisch gesunkenen Geburten zeigen das Scheitern unserer Familienpolitik in erschreckendem Ausmaß. Eigentlich müsste ein Aufschrei durch die Medien gehen, denn der soziale Kollaps ist schon mit Händen zu greifen. Aber nein, es bleibt gespenstisch ruhig an der medialen Front. Tageszeitungen erwähnen die Nachricht nur am Rande oder gar nicht. Im Fernsehen keine Talkshow zum Thema. „Kopf in den Sand heißt die Parole. Dafür gibt es Gründe. Einerseits müssten die Blätter sich eingestehen, dass sie die familienfeindlichen „Rezepte“ unserer Ministerinnen Renate Schmidt und Ursula v.d. Leyen kritiklos nachgeplappert und mit Vorschusslorbeeren versehen haben. Andererseits würde die nackte Wahrheit eine sofortige Kehrtwende in der Politik fordern. Dann braucht man sich nicht mehr über Betreuungsgeld, Gutscheine und Kitas zu streiten. Dann gibt es nur noch eine Alternative: die Reform unseres Sozialgesetzes, das Erziehungsleistung so honoriert, dass Kinderlosigkeit künftig nicht mehr bezahlt wird.


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