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Sehr geehrter Herr Paul Locherer MdL,
beim AbgeordnetenCheck haben sich die meisten CDU-Kandidaten sehr uneindeutig bis ablehnend zu der Frage geäußert, ob sie eine familienfaire Sozialreform unterstützen. Da aber die Fragesteller ihre Wahlentscheidung von dieser Antwort abhängig machen, hat sich die CDU hier keine Punkte von Familien geholt. Doch dies scheint der Landes-CDU egal zu sein, fallen Stimmen von Eltern heute ja kaum mehr ins Gewicht. Die Mehrzahl der Haushalte hat inzwischen keine Kinder mehr. Trotzdem wird bei der Wahl die CDU allein aus meiner Familie auf 10 Stimmen verzichten müssen.
Um Ihnen noch einmal deutlich zu machen, wie auch Amtzeller Familien durch unser Sozialsystem betrogen werden, bzw. wie Bürger ohne Pflichten für den Nachwuchs üppig beschenkt werden, mache ich Sie auf die Basislohnsteuertabelle 2004 aufmerksam (Deutscher Familienverband – Armut in der Familie Seite 11 ), die aufzeigt, dass sich diesbezüglich eine Differenz von fast 12 000 Euro jährlich auftut. Wie kann dann Herr Mappus für die CDU behaupten, Familien seien "weitreichend unterstützt"?
Ihr Amtzeller Modell in allen Ehren, aber das Grundübel wird dadurch nicht behoben. Wir Familien sehen das so: Man treibt uns die Sau vom Hof und gibt uns ein Schnitzel zurück.
Die "Elterninitiative für Familiengerechtigkeit im Landkreis Ravensburg" zeigt sich empört über die arrogante Haltung der Landes-CDU, die uns Familien einfach so die kalte Schulter zeigt.
Mit freundlichem Gruß
Bärbel Fischer
Sehr geehrter Herr Mappus,
Dr. Albin Nees contra Stefan Mappus
Alternativlos? Nein!
Auch die Umwelt-und Familienpartei ÖDP tritt in Baden-Württemberg zur Wahl an. Mit ihrem ausgesprochen zukunftsweisenden Programm geht es ihr um Gerechtigkeit, Wahlfreiheit und Nachhaltigkeit.
So fordert die ÖDP die Gleichwertigkeit von elterlicher Erziehungsarbeit und außerhäuslicher Erwerbsarbeit.
1. Erziehende dürfen weder ein „Leistungsloses Grundeinkommen“ noch ein „Bürgergeld“ , noch einen „Lohnersatz“ erhalten, sondern ihnen muss ein eigenständiges Erziehungseinkommen mit Rentenanspruch zustehen
2. Die Landesregierung muss eine Bundesratsinitiative zur Einführung des Erziehungsgehalts auf Bundesebene starten.
3. Als Zwischenlösung muss das Landeserziehungsgeld weiter ausgebaut werden. Besonders für Eltern von dritten und weiteren Kindern müssen die Einkommensgrenzen und Laufzeiten deutlich angehoben werden, weil besonders für den Elternteil, der Verantwortung für die Kinder übernimmt, eine außerhäusliche Erwerbsarbeit nicht zumutbar ist.
4. Für die Qualifizierung junger Menschen als zukünftige Eltern müssen die Themen Hauswirtschaft, Kinderpflege, Kindererziehung, Altenpflege und Familienrecht in die Bildungspläne der Schulen aufgenommen werden.
5. Das Angebot der „verlässlichen Grundschule“ bzw. der Kernzeitbetreuung ist zu begrüßen. Die Betreuung ist aber inhaltlich so zu gestalten, dass zuhause betreute Kinder keine Nachteile bei der Entwicklung ihres Wissensstrandes haben.
6. Die Förderung von Teilzeitstellen und Erleichterung von Elternzeit auch für Väter.
Das zentrale politische Ziel der ÖDP ist, die Bewahrung der Lebensgrundlagen für uns und die kommenden Generationen voranzubringen. Die Partei versteht sich als die ökologische Alternative. Der Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, die Achtung von Menschenrechten und Menschenwürde und eine Politik, die auf christlichen Werten aufbaut, sind unverzichtbar. Dazu gehören auch der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser, Boden, Luft, Energie, Rohstoffen, aber auch der Umgang mit den Finanzen. Das soziale Miteinander muss gestärkt werden. Sinnvolle Arbeitsplätze für alle können geschaffen werden. Lebens-und Wirtschaftsweise müssen sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren. Das unreflektierte Wachstumsdenken muss hier grundsätzlich hinterfragt werden.“
WERTE im Spiegel der Parteien
Dankenswerterweise hat das Internetportal WERTEPOLITIK zur Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März einen Überblick über die Aussagen der Wahlprogramme von CDU, SPD, FDP und GRÜNE verglichen und veröffentlicht. Wörtlich werden die Vorhaben zu folgenden Themen wiedergegeben: Ehe und Familie, Schutz des ungeborenen Lebens, Christliche Werte.
http://www.wertepolitik.de/wp-content/uploads/Vergleich-Landtagswahlprogramme-2011.pdf
Die Front liegt nicht am Hindukusch
Dr. Jürgen Borchert ist Richter am Sozialgericht in Darmstadt. Architekt bekannter Verfassungsbeschwerden, Sozial- und Rentenexperte des Familienverbandes. Er gilt als absoluter Experte zu Fragen der Sozial- und Familienpolitik. Hier lesen Sie seinen Beitrag zu einem Symposium des Familiennetzwerkes: Weniger Staat – mehr Eltern, wie Familienpolitik wieder Politik für Familien werden kann.
Wer trägt unsere Sozialsysteme?
Häusliche Erziehungsarbeit werde derzeit massiv diskriminiert. Als Familienleitbild gelte das Doppelerwerbspaar, dessen Kinder außer Haus betreut werden. „Kinder sind die Garanten von Zukunft und auch die Träger unserer umlagefinanzierten Sozialsysteme“. Gerade deshalb müßten Mütter, die ihre Kinder daheim betreuen, erziehen und versorgen eine ebensolche Wertschätzung ihrer wichtigen Arbeit erfahren, wie berufstätige Frauen und Mütter.
Sozialreform: Mappus aufwecken!
Mappus-CDU in Baden-Württemberg aufwecken: für eine familienfaire SozialreformBitte schreiben Sie jetzt… → an die CDU-Entscheider in Baden-Württemberg → für eine familienfaire Sozialreform im Bund → gemeinsam mit vielen anderen Bürgern und Familien → auf AbgeordnetenCheck.de Lavieren reicht nicht. Wir brauchen eine klare Aussage pro familienfaire Sozialreform vor allem von der baden-württembergischen CDU. Erinnern wir deren Entscheidungsträger jetzt daran, daß sie mit den Stimmen der Familien zu rechnen haben. Lassen wir sie dies mit einer großen Emailwelle über AbgeordnetenCheck.de spüren. Schreiben Sie deshalb jetzt gleich (nur ein Klick) den wichtigsten Entscheidungsträgern der CDU in Baden-Württemberg und fordern Sie diese auf, sich klar für eine familienfaire Sozialreform und eine Bundesratsinitiative dazu auszusprechen. Jetzt allen CDU-Entscheidungsträgern schreiben Fordern Sie Stefan Mappus (CDU) – amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Spitzenkandidat der CDU Peter Hauk (CDU) – Fraktionsvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg Wilfried Klenk (CDU) – Familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in BW jetzt mit einem Klick auf, die familienfaire Sozialreform jetzt anzupacken. Bitte leiten Sie auch diese E-Mail an weitere interessierte Personen. Je mehr Emails den Landtag erreichen, desto aufmerksamer wird sich Stefan Mappus unseren Forderungen zuwenden. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Hedwig Freifrau v. Beverfoerde PS.: Hier können Sie die bisherigen Antworten der Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg lesen:Antworten Sozialreform |
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Mitmachen beim Abgeordneten-Check!
unsere Sozialsysteme sind umlagefinanziert. Was die aktive Generation einzahlt, wird sofort verbraucht. Rücklagen werden nicht gebildet. Wenn zu wenige aktive Einzahler nachwachsen, bricht das System irgendwann zusammen. Kinder zu haben und sie zu erziehen, muß demnach als gleichwertige Beitragsleistung angesehen werden wie Geldeinzahlungen.
Ich fordere Sie deshalb auf, sich im Rahmen einer verfassungskonformen Sozialreform im Bundesrat für eine Staffelung der Beitragsätze in der ge
setzlichen Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung nach Anzahl der Kinder stark zu machen.Legen Sie bitte Ihre Haltung zu dieser Frage offen. Sind Sie für oder gegen eine so verstandene familiengerechte Sozialreform?
Meine poli
tische Unterstützung bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg werde ich stark von Ihrer Haltung in dieser Frage abhängig machen.http://www.abgeordneten-check.de/karte.html?c=64&bl=7&lvl=2/