Zum Tag der Arbeit befragte Frau Anne Will in ihrer ARD-Sendung den Busfahrer und dreifachen Familienvater Ahmed Özkaratas nach seinem Auskommen. Trotz Vollzeitstelle reicht sein Lohn nicht, um seine Familie zu ernähren. Dass das Problem aber hauptsächlich an den skandalös überhöhten Sozialabgaben liegt, kam während der ganzen Sendung nicht zur Sprache. Daher wendet sich die ELTERNINITIATIVE für FAMILIENGERECHTIGKEIT in einem offenen Brief an Frau Will, mit der Bitte, dieses Unrecht an Familien öffentlich zu diskutieren.
https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/meinungen/meinungen.php
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Mütterkuren unter dem Rotstift
Immer höher werden die Belastungen für junge Mütter in Beruf und Familie. Trotzdem lehnen die Kassen ärztlich verordnete Kuren für die erschöpften Frauen ab. Was steckt dahinter?
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45550/Kassen_lehnen_mehr_als_ein_Drittel_der_Mutter-Kind-_und_Muetterkuren_ab.htm#comment4164
Familien-Stiefkinder der Nation
Dr. Albin Nees, der Vorsitzende des Deutschen Familienverbandes, erinnert daran, dass sich die wirtschaftliche Situation deutscher Familien in den vergangenen 10 Jahren deutlich verschlechtert hat, obwohl das Bundesverfassungsgericht schon 2001 eine familiengerechte Reform der Sozialversicherungen angemahnt hat. Unsere Regierungen sehen keine Dringlichkeit.
http://www.deutscher-familienverband.de/index.php?id=3638
Mach mal Pause
Krankheitsbedingt kann unsere aktuelle Seite in den nächsten Wochen nicht bedient werden. Bitte klicken Sie doch statt dessen in unsre Rubrik STUDIEN mit hochaktuellen Beiträgen zur sog. Bildungsoffensive und zur Armut von Kindern. Auch die Links nebenan bieten Neues von der familienpolitischen „Front". Ganz besonders empfehlen wir Ihnen, sozusagen als „Hausaufgabe" (:-)), die Lektüre von insgesamt 32 Expertenbeiträgen aus der Wissensdatenbank des Familiennetzwerkes. Diese liefern eine Fülle von Fakten und Richtigstellungen und damit sehr fundierte Argumente für familienpolitische Debatten.
http://wissen.familie-ist-zukunft.de/wakka.php?wakka=Argumentationshilfen&v=1160
Wir wünschen Ihnen, liebe LeserInnen, gesegnete Ostertage und erholsame Ferien mit Ihren Familien!
Für die „Elterninitiative für Familiengerechtigkeit" grüßt Sie herzlich
Bärbel Fischer
Massiven Protest organisieren!
Hier können Sie sich anhören, wie der Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert im Deutschlandfunk die Schieflage unserer Sozialsysteme und deren Auswirkung auf Familienarmut und Geburtenschwund anprangert. Sein Fazit: Ohne massenhaften Aufstand der Familien und deren Verbände wird sich nichts ändern.
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/04/03/dlf_20110403_1314_ee46e163.mp3
Kranke Familienpolitik
Für das Deutsche Kinderhilfswerk fasste Dr. Jürgen Borchert, Sozialrichter in Darmstadt, die Befunde und Diagnosen zur Kinderarmut in Deutschland zusammen. Der Bericht stammt aus der Wissensdatenbank des Familiennetzwerks „Familie ist Zukunft".
http://wissen.familie-ist-zukunft.de/wakka.php?wakka=Kinderarmut&v=1d2s
Die Politik verrät die Familie
Hochmut kommt vor dem Fall
Die Äußerungen der baden-württembergischen CDU-Abgeordneten vor der Landtagswahl zu der Frage, ob sie eine familienfaire Sozialreform unterstützen würden, waren so eindeutig überheblich und unsachlich, dass sie folgerichtig am 27. März abgestraft wurden. Nicht ein einziger Blick in eine Lohnsteuertabelle war es ihnen wert, um sich über die skandalöse Faktenlage zu informieren ( https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/index.php?id=4713177663796902106 ). Vielleicht hätten Eltern als Wähler das Ruder noch herumreißen können, wenn von CDU / FDP ein klares Bekenntnis zur verfassungsmäßigen Behandlung von Familien mit mehreren Kindern erfolgt wäre. Diese Chance hat Schwarz-Gelb verpasst.
Ob die GRÜNEN je einer familienfairen Reform zustimmen werden, das ist mehr als fraglich. Daher dürfen wir nicht nachlassen, unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Kretschmann versprach ja, das Ohr am VOLK zu haben. Aber, wer ist denn das Volk? WIR ELTERN UND UNSERE KINDER, WIR SIND DAS VOLK!
So sieht "Privilegierung" von Familien aus
Wer es noch nicht glauben wollte: Wenn man ein Jahresbrutto von 30 000 Euro zugrunde legt, differiert 2011 das frei verfügbare Einkommen zwischen einem kinderlosen Ehepaar und einer Familie mit drei Kindern um 14 128.- Euro. Krasser wird es bei vier Kindern: Differenz: 18 556.- Euro. Aber bei fünf Kindern wächst die Differenz auf 22 984.- an. Seit 2004 haben sich die Differenzen zu Ungunsten von kinderreichen Familien sogar noch vergrößert Wer da noch von "weitreichender Unterstützung" oder gar "Privilegierung" spricht, kann sich hier vom Gegenteil überzeugen. Die Übersicht stammt vom Deutschen Familienverband 2/ 2011.
Erziehungsgehalt
Der pensionierte Oberstudienrat Bernd Richter war von 1993 bis 1995 Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratische Partei – Familie und Umwelt (ÖDP), seit 2002 ist er deren Landesvorsitzender in Baden-Württemberg. Im Interview mit FreieWelt.net sprach Bernd Richter über die familienpolitischen Vorstellungen und Ziele seiner Partei.