Laut Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung bei der Bundesagentur für Arbeit, ist der demografische Wandel ( also der Kinderschwund ) der „Verbündete“ aller Frauen, erzwingt er doch über eine noch zu schaffende Kinderbetreuung rund-um-die-Uhr die Besetzung offener Stellen mit Müttern. „Eine Reservebank können wir uns am Arbeitsmarkt nicht leisten“, moniert er und hofft so, zwei Millionen Frauen aus den Kinderzimmern zu“ befreien“. Das würde bedeuten, dass ca. drei Millionen Kinder zusätzlich in Krippenplätzen versorgt werden müssten. Offensichtlich geht diese Rechnung für die Wirtschaft auf. Der Steuerzahler wird´s schon richten! Der Steuerzahler wird auch für die Folgeschäden aufkommen müssen.
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"Familie" keine Betreuungseinrichtung mehr?
„In unseren Familien wird gearbeitet, wird betreut und wird gebildet“. Nur wird dies vonseiten staatlicher Ämter nicht mehr wahrgenommen und nicht vermerkt. „KInder, die bei ihren Eltern sind, gelten demnach als unbetreute Kinder“. Prof. Johannes Schroeter, der Vorsitzende des Bayrischen Familienbundes, wehrt sich gegen solche Sprachverfälschung und sieht elterliches Engagement veralbert und diffamiert.
Frankfurter Appell
"Bildung" im Wirtschaftsvokabular
http://www.bw.ihk.de/uploads/media/PM_6-2011_Positionen_zur_Landtagswahl_BW.pdf
Feindbild glückliche Mutter
"Die neuen Eltern"
In seinem gleichnamigen, dreibändigen Buch kämpft der österreichische Familienforscher und Autor Erich Bruckberger für ein neues Familienbild. Dabei rücken auch die Väter wieder mehr in den Mittelpunkt. An diesem Standardwerk haben Wissenschaftler und Kinder-Psychologen aus aller Welt sieben Jahre gearbeitet. Brisante Online-Umfragen und Podiums-diskussionen machen dieses Buch zu einem Dokument der Zeitgeschichte. Die Texte sind leicht verständlich geschrieben, zahlreiche Bilder und Farb-Illustrationen unterstützen das rasche Erfassen. Noch nie hat ein Eltern-Buch so berührt. „Die neuen Eltern“ besteht aus drei Bänden, in einer praktischen Buch-Kassette verpackt.
Sozialreform – jetzt!
Zunächst sollte sich unsere Bundesregierung einmal darüber verständigen, ob sie an dem Ziel: Steigerung der Geburtenrate überhaupt noch festhält, oder ob sie an einem Bevölkerungswachstum gar nicht mehr interessiert ist. Sollte ihr aber das Versiegen der nachwachsenden Generation doch zu denken geben, so seien ihr die Ratschläge des Vorsitzenden des Deutschen Familienverbandes, Dr. Albin Nees, ans Herz gelegt.
Offener Brief
GEGENDARSTELLUNG
Guten Tag Frau Fischer,
herzlichen Dank für Ihr Feedback, gerne nehme ich zu Ihrem Schreiben wie folgt Stellung:
Der Artikel der SZ bezieht sich auf den geringen Frauenanteil in Führungspositionen, die Überschrift ist zugegebener weise unglücklich gewählt. Ich werde darauf im nächsten Absatz noch konkreter eingehen. Im Artikel geht es um die Tatsache, dass Führungspositionen Frauen häufig verwehrt bleiben. Auf die Frage der SZ-Redakteurin, was meiner Meinung nach die Ursachen dafür sein könnten, erörterte ich unter anderem die These, dass nach meiner Erfahrung viele Frauen – trotz fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung – sich nicht zutrauen, sich auf eine Führungsposition zu bewerben. Die Gründe sind dabei meist ein sehr hoher Anspruch an sich selbst und dadurch die Befürchtung, die Erwartungen nicht zu erfüllen. In diesem Zusammenhang fiel die Äußerung: „…manche Frauen muss man zu ihrem Glück zwingen…“ – und damit war zu keinem Zeitpunkt die Erwerbstätigkeit oder Familienarbeit von Müttern gemeint!
Fakt ist – und darauf bezieht sich die Überschrift – dass für Frauen in Führungspositionen, die sich für das Modell ‚Mutterschaft + Erwerbstätigkeit‘ entscheiden, häufig die Rückkehr in die Führungsposition verwehrt bleibt, wenn sie nach der Familienphase nur noch in Teilzeit arbeiten wollen/können. Dieser Sachverhalt wird angeprangert, nicht die Entscheidung, die Erwerbstätigkeit zugunsten der Familienarbeit auf Eis zu legen. Diese Entscheidung ist eine höchst persönliche und obliegt jeder Frau bzw. jedem Elternpaar. An dieser Stelle beginnt die ideologische Diskussion, in welcher Form und welchem Ausmaß die Politik Einfluss nimmt mit Maßnahmen wie z. B. dem Elterngeld oder der Finanzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Politik wird gemacht von gewählten VolksvertreterInnen. Dass diese häufig nicht im Sinne des Volkes handeln und entscheiden, ist unbestritten. –
Deshalb halte ich es für richtig und wichtig, sich für politische Belange einzusetzen und damit strukturelle Entwicklungen mit zu bestimmen – und zwar von Männern und Frauen gleichermaßen.
Noch eine Erläuterung zu meinem beruflichen Hintergrund und meinen daraus resultierenden Erfahrungen:
In meiner Funktion als Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf habe ich in den vergangenen neun Jahren ca. 3000 Frauen im Kontext ‚beruflicher Werdegang‘ beraten. Knapp ein Drittel dieser Frauen kommen mit dem Anliegen, nach einer familiär bedingten Unterbrechung ihrer Erwerbstätigkeit wieder in den Beruf zurückkehren. Der ganzheitlicher Ansatz bildet dabei die Basis meiner Beratung: die individuellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen der Ratsuchenden sind die Grundlage für die Erarbeitung von möglichen Wegen zurück in den Beruf.
Die Entscheidung, welcher Weg beschritten wird, liegt allein bei der Rat suchenden Frau. Meine Aufgabe ist, auf bestimmte Sachverhalte, Folgen und Konsequenzen hinzuweisen – ich maße mir dabei jedoch niemals an, zu werten oder zu urteilen – das widerspräche sowohl meiner persönlichen Haltung als auch den Grundsätzen einer professionellen Beratung.
Dass Familienarbeit = Familienmanagement ist, das weiß ich als Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Töchtern aus eigener Erfahrung. Dass Familienarbeit richtig und wichtig ist, steht außer Zweifel. Zu keinem Zeitpunkt würde es mir in den Sinn kommen, Familienfrauen abzuwerten, zu diffamieren oder gar als Dummchen zu bezeichnen!
Gerne stelle ich mich der Diskussion zu diesem brisanten Thema und hoffe, Ihnen meinen Standpunkt mit meinen Ausführungen eingängig erläutert zu haben.
Mit besten Grüßen – von Mutter zu Mutter
i! irene Schmutz-Bohnes
Elternquote statt Frauenquote
Teilzeitarbeit das von Frauen am meisten gewünschte Arbeitszeitmodell, wie das Gutachten für den ersten Gleichstellungsbericht der Regierung belegt. Frauen würden am liebsten zwischen 30 und 35 Wochenstunden erwerbstätig sein; Mütter nur zwischen 25 und 30 Stunden, mit kleinen Kindern sogar noch weniger. Davon jedoch ist in der Debatte um die Frauenquote selten die Rede. Daher plädiert Kostas Petropulos, der Leiter des Heidelberger Familienbüros, für eine Elternquote.
121 752 Euro
so viel kostet ein Kind bis zum 18. Lebensjahr – ohne Ausbildungskosten. Für Kleinkind, Schulkind und Teenager legt das Portal FRAUENZIMMER getrennte Kostenaufstellungen vor. Sie stammen von der Zeitschrift GUTER RAT. Ein Viertel der Kosten werde durch staatliche Mittel finanziert. Dabei wäre interessant zu erfahren, ob die Autoren evtl. das Kindergeld unberechtigterweise in ihre Bilanz einbezogen haben.
http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/baby-familie/kosten-fuer-ein-kind.phtml#i49473