Kopf in den Sand!

Die Demografiestrategie der Bundesregierung klammert die wichtigsten Baustellen der Demografiepolitik aus. Außerdem endet sie im Jahr 2030 – dann, wenn die Alterung der Gesellschaft erst richtig beginnt. Das Berlin-Institut legt einen Gegenentwurf vor.

http://www.berlin-institut.org/publikationen/discussion-papers/anleitung-zum-wenigersein.html

 

 

Dazu auch der Beitrag von dem Leiter des unabhängigen Berlin-Instituts, Professor Reiner Klingholz:

Die Deutschen müssen sich an Armut gewöhnen

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article119051113/Die-Deutschen-muessen-sich-an-Armut-gewoehnen.html

 

 

 

 

 

 

Instrumentalisierung

Ohne über die von der Schwäbischen Zeitung beabsichtigte Veröffentlichung des Berichts: „Mit 39 000 Unterschriften nach Berlin“ ( Sabine Lennartz ) vom 16. 08. 2013 informiert worden zu sein, wurde der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  von der Redaktion keine Gelegenheit eingeräumt, ihre Darstellung des Problems zu erläutern. Daher protestiert die Initiative:
Sehr geehrte Frau Lennartz,
 
heute früh entdeckte ich höchst erstaunt auf Seite drei der Schwäbischen Zeitung Ihren Artikel zur Petition für die Mütterrente. Das Foto von Frau Riener und mir wurde ohne mein Einverständnis veröffentlicht, was mich ziemlich verärgert. Vermutlich ging dem Bericht auch ein Gespräch mit Frau Riener voraus, zu dem ich selber leider nicht eingeladen war. Daher konnte ich die Motivation aus Sicht der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  nicht verdeutlichen. Diese bleibt den Lesern der Schwäbischen Zeitung leider vorenthalten.
 
Denn die mit uns verbundenen Eltern halten diese Aktion einerseits für notwendig im Sinne einer Aufklärung der Bevölkerung, welch geringe Anerkennung die Erziehungsarbeit von Müttern / Vätern hierzulande genießt. Andererseits aber sehen wir das Anliegen der Petition nur als ein kleines Schrittchen auf dem Weg zu mehr Familiengerechtigkeit, u. U. sogar in die falsche Richtung! Denn jede Erhöhung der Renten wird ja wiederum der jungen Generation aufgebürdet. Und genau dies darf nicht passieren.
 
Lassen Sie mich dies erläutern durch den  Beitrag „Bremswirkung“ vom 19. Juli 2013 auf www.forum-familiengerechtigkeit.de

 

 

Wie Sie unschwer erkennen, Frau Lennartz, geht es uns um das Gesamtpaket einer gerechteren Struktur, bei der Eltern nicht schlechter behandelt werden dürfen als Singles. Nur eine Reform des Generationenvertrages kann Eltern gleichstellen und die Subventionierungswut beenden.

Gerne würde ich von der Schwäbischen Zeitung einmal zum Gespräch eingeladen.

Mit freundlichem Gruß

Bärbel Fischer

Elterninitiative für Familiengerechtigkeit

 

Christopher-Street-Day an Schulen! Geht´s noch?

Die Schwäbische Zeitung berichtet heute von den Plänen der baden-württembergischen SPD, das Thema: Sexuelle Orientierung, also Homosexualität „in mehreren Unterrichtsfächern an Schulen zu verankern“. „Dringenden Handlungsbedarf“ für dieses Vorhaben sehen auch die Grünen.

Dazu ein Leserbrief

Sorgen hat das Land!
Um der „Diskriminierung Homosexueller“ vorzubeugen soll in Baden-Württemberg demnächst das Thema: Sexuelle Orientierung in mehreren Schulfächern verankert werden. Es gebe dazu dringenden Handlungsbedarf, findet die SPD. Und die Grünen träumen gar von einem Christopher- Street-Day an den Schulen. Handlungsbedarf? Wo, wann und wie werden Homosexuelle hierzulande denn noch diskriminiert? Im Gegenteil! Das Thema wird in den Medien dermaßen aktiv hochgespielt, dass der Eindruck entsteht, 50 % der Bevölkerung seien davon betroffen. Kein Krimi ohne Schwule, keine Talkshow ohne Lesben. Hetero ist heute medial absolut out!  Dies ist keine moralische Diskussion, sondern eine demokratische. Wenn Minderheiten zuviel Aufmerksamkeit bekommen, dann wird die Mehrheit vernachlässigt.  Im Übrigen: Inzwischen sind heterosexuelle Eltern mit Kindern in unserem Lande ebenfalls zur Minderheit geworden. Nur noch in 27 % aller Haushalte leben Kinder. Medien und linke Parteien zeigen aber null Interesse an diesem Thema, das weit dramatischere Folgen für die Zukunft der Gesellschaft haben wird. Grün-rote Sorgen müsste man haben!
Joachim Heumos, Wangen

Auch Stefan Fuchs vom Institut für Demokratie, Allgemeinwohl und Familie IDAF nimmt unter die Lupe, weshalb die Minderheit der so genannten Regenbogenfamilien im medialen Focus stehen:

http://typo3.i-daf.org/fileadmin/Newsletter-Druckversionen/iDAF_Im_Blickpunkt_2_-_2013.pdf

KITA-Seligkeit beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung

„……. Insgesamt haben die Forscher keine negativen Effekte gefunden, wenn Kinder schon im zweiten und dritten Lebensjahr eine Kita besuchen. Allerdings setzt eine gute Entwicklung eine sehr gute pädagogische Betreuungsqualität in den Einrichtungen voraus. „Der Rechtsanspruch ab dem zweiten Lebensjahr darf nicht auf Kosten der Qualität gehen. Im Gegenteil: Da gibt es in Deutschland noch einen sehr großen Nachholbedarf“, sagt DIW-Bildungsökonomin C. Katharina Spieß in der folgenden Pressemitteilung zum „segensreichen“ Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz.

DIW Pressemitteilung vom 07.08.2013

Dagegen stellt der Leiter des Heidelberger Familienbüros, Kostas Petropulos fest, dass die erhobenen Daten des DIW genau das Gegenteil vermuten lassen.

 ERF 09.08.2013

Eltern als Sündenbock

Die Schwäbische Zeitung berichtet heute von den Ermittlungen des Statistischen Landesamtes, wonach  seit 2007 die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in staatliche Fürsorge genommen werden müssen,  bis 2012 um 43 % gestiegen sei.  Damit befinden sich in BW 40 200 Kinder und Jugendliche in Fürsorge-Einrichtungen, 1700 mehr als im Vorjahr.
Leserbrief:

Zutreffend nennt Ihr Bericht als Grund für den enormen Anstieg der Jugendlichen, die auf Kosten des Steuerzahlers in staatliche Inobhutnahme kommen, die „Überforderung der Eltern“. Diese Feststellung kommt natürlich der Polemik von Politik, Wirtschaft und  Medien entgegen, Eltern seien mit der Erziehung ihrer Kinder grundsätzlich überfordert. Daher müsse vermehrt staatliche Erziehung ganztägig gewährleistet werden.  Staatliche Kompetenz wird glorifiziert,  Elternkompetenz dagegen diffamiert.

Andererseits wird das Statistische Landesamt auch ermittelt (und verschwiegen ) haben, dass gerade jene Kinder auffällig werden, die auf die liebevolle Präsenz ihrer eigenen  Eltern von klein auf verzichten mussten.

Niemand wird bezweifeln, dass Eltern nach einem anstrengenden Arbeitstag kaum noch Geduld und Anteilnahme für  die Probleme ihres Nachwuchses aufbringen können. Und jeder wird begreifen, dass Kinder von abwesenden Eltern um jeden Preis, selbst mit kriminellen Aktionen, die jahrelang entbehrte Aufmerksamkeit einfordern.  Trotzdem fördert unser Staat mit vielen Milliarden Euro die Ab-wesenheit der Eltern, anstatt deren An-wesenheit bei den Kindern zu sichern. Also wird die Zahl der Jugendlichen weiter ansteigen, die  lauthals  nach Geborgenheit  und Hilfe schreien.

Bärbel Fischer

Warum war Jesus so erfolgreich?

Die Antwort auf diese rhetorische Frage, mit welcher der Sozialbürgermeister der Stadt Konstanz sein Plädoyer für den Ausbau der Krippenplätze beschloss, gab er sich selbst: „Weil er so früh einen Krippenplatz hatte!“ ( Südkurier, 2. August 2013 )

Instinktlos, ideologisch oder blasphemisch? Mit Sicherheit exhibitionistisch.

Manche Leute können es einfach nicht lassen, ihre Dummheit öffentlich zur Schau zu stellen.

Enteignung von Eltern und Jugend

Angeblich bedroht der „demografische Wandel“ unser Rentensystem, doch er ist vor allem die Folge eines Konstruktionsfehlers im Rentensystem selbst. Das einseitige Umlageverfahren benachteiligt Eltern gegenüber Kinderlosen. Das machte „Familie“ zum Verlustgeschäft und das Kinderkriegen unattraktiv. Sämtliche Bundestagsparteien schweigen dieses Problem tot. 

ÖP159 Enteignung 

 

 

Weshalb die Deutschen keine Kinder bekommen

Eine aktuelle Umfrage der STIFTUNG  ZUKUNFTSFRAGEN ermittelt die Gründe, weshalb deutsche Paare auf Kinder verzichten. Dabei spielt die Tatsache, dass Kinder zu viel Geld kosten, eine entscheidende Rolle.

http://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/de/newsletter-forschung-aktuell/248.html

 

 

„Bildungsexpertin“ plädiert für Nivellierung der Schulbildung

 

pastedGraphic.pdf Verband Familienarbeit e.V.vormals Verband der Familienfrauen und -männer e.V. (vffm)

Verband zur Förderung der eigenständigen
finanziellen und sozialen Sicherung bei Familienarbeit

Pressemeldung 31.07.2013

In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur dpa (29.07.2013)* spricht sich die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Jutta Allmendinger, für die Abschaffung der Hausaufgaben aus, mit dem Hinweis: „Hausaufgaben alten Stils zementieren soziale Ungleichheit“. Sie fordert, mehr Chancengleichheit zu schaffen durch  gemeinsames Lernen mindestens bis zum Alter von 14 Jahren und den flächendeckenden Ausbau der Ganztagsschule. Missbilligend merkt sie an, dass 77 Prozent der Eltern ihren Kindern bei den Vorbereitungen von Klassenarbeiten und Referaten und 63 Prozent sogar grundsätzlich bei der Vertiefung des Lernstoffs helfen. Als zentralen Kritikpunkt führt sie weiter an: „Die Hausaufgaben werden in gewisser Weise zu einem neuen Kommunikationsmedium zwischen Eltern und Kindern, zu einer neuen Art von Vergemeinschaftung, weil man ja sonst viel weniger Zeit miteinander verbringt.“

Dazu nimmt Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, Stellung:

„Frau Allmendinger spricht hier sehr unverblümt aus, worum es ihr und ihren Gesinnungsgenossen eigentlich geht: Unter dem Stichwort „Chancengleichheit“ soll der Einfluss der am Fortkommen ihrer Kinder interessierten und motiviert mitwirkenden Eltern ausgehebelt werden. Buchstäblich „ohne Rücksicht auf Verluste“ soll allen Kindern nur noch das geboten werden, was eine immer unter Finanzierungsvorbehalt agierende Schule bieten kann. In der Bilanz kann das nur heißen, dass alle Kinder auf einem höchstens mittelmäßigen Bildungsniveau bleiben müssten, eben damit diese Art von Chancengleichheit auch nach Abschluss der Schulzeit weiter gewahrt bliebe. Dieses Bestreben kann nur als ideologiegesteuerter Unsinn bezeichnet werden, der die individuellen Begabungen missachtet!“

Es sei keinesfalls etwas dagegen einzuwenden, dass Kinder bei Bedarf gezielt gefördert würden. Eine alle Kinder umfassende, verbindliche Ganztagsbeschulung sei jedoch ein massiver staatlicher Eingriff in die laut Verfassung vorrangig den Eltern zustehende Entscheidungsfreiheit über die Art und Weise der Erziehung ihrer Kinder.

Martin präzisiert weiter: „ Frau Allmendingers Vorstoß reiht sich nahtlos ein in den Mainstream vielfältiger Bemühungen, die Familie als Institution zu schwächen und Eltern aus der Verantwortung für ihre Kinder hinauszudrängen. Das kann keine positive Entwicklung bedeuten!“

 

* Quelle: Etliche Tageszeitungen vom 29.7.2013, siehe http://www.nachrichten.de/suche/Allmendinger+Hausaufgaben+/meldungen/