Das Sozialsystem in der Bundesrepublik Deutschland wird bald, wenn der Kurs nicht neu bestimmt wird, ein manövrierunfähiges Wrack sein, meint Dr. Albert Wunsch.
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Wir sägen am eigenen Ast
Im folgenden Beitrag der Stuttgarter Zeitung interviewt Barbara Thurner-Fromm den Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert, der als ausgewiesener Fachmann der Sozial- und Familienpolitik gilt. Seine These: Der Sozialstaat produziert selbst die Probleme, vor denen er eigentlich schützen soll.
Armut steigt mit Kinderzahl
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) befasst sich mit der Armut in Deutschland. Das Armutsrisiko steige demnach mit der Kinderzahl an, massiv betroffen seien dabei Familien mit mehr als drei Kindern.
Das Nachrichtenmagazin Focus berichtet.
Gerechter Generationenvertrag statt Hartz IV
Der Bayrische Familienbund kritisiert den Versuch von Guido
Westerwelle, Hartz IV-Familien gegen Geringverdiener-Familien
auszuspielen. Alle Familien in Deutschland litten unter der
skandalösen Geringschätzung ihres generativen Beitrags zum Erhalt
unseres Gemeinwesens. Keine Familie müsste demnach arm sein, wenn
ihre Verdienste um den Nachwuchs gerecht honoriert würden, meint der
Vorsitzende des Verbandes Dr. Johannes Schroeter.
Sind wir ferngesteuert?
Armutszeugnis für die "Bildungsrepublik"
Das gestrige Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zum
Existenzminimum war für den Deutschen Familienverband Anlass für eine
Presseerklärung. "Allen Familien nimmt der Staat per Steuer zuviel
Geld weg", so der Präsident des Verbandes Dr. Albin Nees.
Alle Kinder sind unterversorgt!
Familienpolitik nach Art der SED
http://www.freiewelt.net/blog-1436/unabh%E4ngig-vom-ehemann,-abh%E4ngig-vom-staat.html
Familienmodelle mit bestimmter Rollenverteilung…
EU-Betreuungsschlüssel
Die Bertelsmann Stiftung hat die deutsche Situation des Personalschlüssels in Kindergärten untersucht und festgestellt: Die frühkindliche Bildung in deutschen Kindergärten leidet erheblich an der schwachen Personalausstattung. Nur wenn genügend Erzieherinnen in den Kitas sind, könnten Kinder tatsächlich individuell gefördert werden, heißt es in der gestern veröffentlichten Studie. Kein Bundesland habe den von der Stiftung empfohlenen Personalschlüssel von rechnerisch einem Betreuer für 7,5 Kindergartenkinder erreicht.
Manchen Eltern würde es vielleicht dämmern, dass der optimale Betreuungschlüssel am ehesten garantiert wäre, wenn sie sich selber als Bildungsträger ihrer eigenen Kleinstkinder engagieren würden. Insbesondere würden auch Urlaub, Krankheit und Arbeitsplatzwechsel seitens der Erzieherinnen nicht mehr ins Gewicht fallen und die Erzieherinnen, die „frei“ von der Betreuung der unter Dreijährigen würden, könnten zur individuellen Bildung der tatsächlichen Kindergartenkinder eingesetzt werden.
Über die Zustände in KITAs s. unser Beitrag vom 1. Februar 2010 : Bertelsmann, der Kindergarten und ich
EU-Empfehlungen für den Personalschlüssel:
Alter der Kinder / Erzieherin: Kinder
0 bis 24 Monate / 1:3
24 bis 36 Monate / 1:3 bis 5
36 bis 48 Monate / 1:5 bis 8
48 bis 60 Monate / 1:6 bis 8
Quelle bei Bertelsmann