Politisches Täuschungsmanöver und feministischer Einheitsbrei!

FREIE  WELT veröffentlicht zwei sehr aufschlussreiche Interviews, die zeigen, wohin die Reise mit den deutschen Familien geht. Der Bürgermeister P.M.            ( Pseudonym ) prangert die staatliche Indoktrinierung an und Birgit Kelle den verkorksten Feminismus, bei dem Mütter total vergessen werden.

 

Unbedingt lesen und weiterreichen!

 

 

http://www.freiewelt.net/interview/fur-eurorettung-und-krippen-spielt-geld-keine-rolle-10008317/

http://www.freiewelt.net/interview/gegen-den-einheitsbrei-in-sachen-frauen-und-familienpolitik-10009076/

 

 

Bündnis fordert: Elterndiskriminierung muss ein Ende haben!

Anbei finden Sie eine Pressemeldung des Bündnisses „Rettet die Familie“.

http://www.rettet-die-familie.de/rdf_files/images/content/              PM%20Elterndiskriminierung%20muss%20aufhoeren.pdf

Das Bündnis ist kein Verband von Einzelmitgliedern, sondern ein „Verband von Verbänden“, die als gemeinsames Ziel ein Ende der Diskriminierung der elterlichen Erziehungsleistung haben.

Ein Vorteil dieses Bündnisses ist es, dass Gruppierungen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten,
z. T. auch unterschiedlichen Zielen, in einem wichtigen Ziel zusammenarbeiten können, nämlich der Gleichberechtigung
der Eltern in unserer Gesellschaft und auch                                                              der Gleichberechtigung verschiedener Elterngruppen untereinander.

In diesen beiden Punkten gibt es bei uns so große Mängel, dass die Zusammenarbeit möglichst vieler Initiativen notwendig  ist.

Ich erinnere erstens
an die Diskriminierung der elterlichen Erziehungsleistung, die die Grundlagen für die spätere Alterssicherung für alle schafft, von der aber die Eltern selbst weniger haben, je mehr sie dafür durch Kindererziehung getan haben.

Ich erinnere zweitens
an die Praxis der Politik, die Elternschaft zu spalten, in dem Eltern, die sich nach den Wünschen der Regierung
verhalten, subventioniert werden (z. B. staatliche Krippenfinanzierung), während andere Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen wollen, leer ausgehen.

Bitte helfen Sie, die anhängende Pressemeldung weiter zu verbreiten und zu weiterer Verbreitung anzuregen und das Bündnis bekannter zu machen. 

Bitte besuchen Sie die Internetseite des Bündnisses ( www.rettet-die-Familie.de ). Wir verweisen auch auf die dortigen Wahlprüfsteine, die von 9 Parteien beantwortet wurden.

Dr. Johannes Resch

Stellv. Vorsitzender Bündnis „Rettet die Familie“
Stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.

Eltern gegen Kinderlose ausspielen?

Leserbrief an die Schwäbische Zeitung zu deren Beiträgen: „Mit 39 000 Unterschriften nach Berlin“,   16. 08. 2013, Seite drei, und „Richter sieht Sozialstaatsdämmerung“,  20. 08. 2013, Nachrichten und Hintergrund + Kommentar von Sabine Lennartz.
Dieser Leserbrief wurde – abgelehnt!

Der mühsame Aufwand, um Mütter- und Väterstimmen zu betteln, die sich via Petition wehren gegen die willkürliche Vergabe von Rentenpunkten für Kindererziehung, dieser Aufwand wäre völlig unnötig, hätten wir ein Sozialsystem, das per se Kindererziehung rentenwirksam wertschätzte. Einkommensverzicht der Mütter zugunsten des Fortkommens ihrer Kinder erscheint in unserem System jedoch bislang als absoluter Nullwert:  Kein Erwerbseinkommen –  keine Rente – basta!

Da kommt das Buch des hessischen Sozialrichters Dr. Jürgen Borchert: „Sozialstaatsdämmerung“ im richtigen Augenblick! Wie kein anderer Experte weist er in seinem Buch nach, dass  hierzulande Kindererziehung in die Armut führen  m u s s , weil den Eltern wegen ihrer Kinder  weit mehr Abgaben zugemutet werden als über Transfers je zurückfließen. Daher spricht er von einer  „Ausbeutung“, die speziell Eltern von Kindern trifft. Dass kinderlose Arbeitnehmer von dieser Ausbeutung verschont sind, versteht sich von selbst. Daher ist es unredlich zu schreiben, „Borchert würde Eltern gegen Kinderlose ausspielen“ ( Kommentar von Sabine Lennartz, 20. 08. 2013 ). Die Fakten beweisen, dass Eltern weit mehr zur Kasse gebeten werden, als Kinderlose mit ihren Steuern je zur Infrastruktur des Gemeinwesens beisteuern. Insofern gipfelt Borcherts Appell in der Forderung, alle Einkommen gleichermaßen zu besteuern, um diejenigen Schultern zu entlasten, die über ihre Kinder den Sozialstaat künftig am Leben erhalten.

Es geht  Dr. Jürgen Borchert explizit  n i c h t , wie behauptet,  um Revolution, sondern darum, endlich Reformen zugunsten des Fortbestands unseres Gemeinwesens zu wagen. Wenn es dafür nicht bereits zu spät ist!

Bärbel Fischer

Familienarmut an der Wurzel packen!

Pressemeldung 07.06.2013

Familienarmut an der Wurzel packen!

Aus Anlass des Inkrafttretens des Bundeskinderschutzgesetzes vor 500 Tagen veröffentlichte die Bundesfamilienministerin eine Pressemeldung, in der vielerlei Aktivitäten aufgelistet und gerühmt werden, die in dieser Zeit initiiert worden seien.

Die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., Gertrud Martin, nimmt dazu Stellung: „Die Vielfalt der Aktivitäten, die zugunsten der Familien in die Wege geleitet wurden, zeugen von kreativer Investitionsfreude. Es stellt sich allerdings grundsätzlich die Frage, ob dabei vorrangig die Stärkung der Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungspflichten beabsichtigt ist oder ob es – wie bei den meisten familienpolitischen Maßnahmen – mehr um staatlich gewünschtes, die Eltern bevormundendes Drumherum geht.“

Die Ausbildung von 1.600 Familienhebammen – ergänzt durch Familienpatenschaften auf kommunaler Ebene – sei uneingeschränkt zu begrüßen, denn schon viele junge Eltern hätten in ihrer Herkunftsfamilie eine große Verunsicherung bei der eigenen Erziehung erfahren. Für sie sei der frühe Beistand gut und richtig. Nicht thematisiert werde aber die wiederholt bei Eltern und Kindern abgefragte Forderung nach mehr gemeinsam zu gestaltender Zeit, beziehungsweise die Tatsache, dass es in Deutschland eine hohe Kinderarmut gebe, die gleichzusetzen sei mit Elternarmut.

Martin präzisiert: „Es wird immer offensichtlicher, dass die Vollerwerbstätigkeit beider Elternteile, gekoppelt an umfassende, staatlich organisierte Kinderbetreuung, das Leitbild der viel gelobten ‚Vereinbarkeit von Familie und Beruf’ ist. Die gemeinsam verbrachte Zeit in der Familie schrumpft dadurch auf ein Minimum. Eltern, die sich beruflich verausgabt haben, bringen in der spärlichen Freizeit nicht mehr die Kraft auf, ihrer Erziehungsverantwortung zu genügen. Das läuft darauf hinaus, dass Erziehung entweder ganz versäumt oder durch Unverständnis, Härte, Ungeduld und Prügel geprägt wird. Die eigentliche Aufgabe der Familienpolitik wäre folglich, die Vereinbarkeit auf zwei gleich starke Säulen zu stellen durch Einführung eines finanziellen Ausgleichs für die Erziehungsleistung neben der zugunsten der Kinder eingeschränkten elterlichen Erwerbsarbeit. Dadurch würde das Übel Familienarmut wirklich an der Wurzel gepackt. Aller sonstige kostenträchtige Aktionismus muss in die zweite Reihe rücken!“

Pressestelle Verband Familienarbeit e. V.

 

Bundesvorstand  
Vorsitzende Gertrud Martin, Tel.: 07721/56124, E-Mail: bundesvorstand@dhg-vffm.de
Stellv. Vorsitzende Dr. Johannes Resch, Tel.: 06349/963855, E-Mail: Johannes.Resch@t-online.de

Birgit Kelle, E-Mail: bkelle@dhg-vffm.de

Schatzmeisterin Ulrike Rau, Tel.: 07563/2637, E-Mail: ulrike-rau@t-online.de
Beisitzerin Wiltraud Beckenbach, Tel.: 06356/963445, E-Mail: w.beckenbach@gmx.de
Beisitzer Karl Simpfendörfer, E-Mail: ksimpfendoerfer@dhg-vffm.de
Beisitzerin Silke Bürger-Kühn, Tel.: 0718164596, E-Mail: sbuergerkuehn@dhg-vffm.de
Beisitzerin Heidemarie Wolf-Schneefuß, Tel.: 0531/350169, E-Mail: heidemarie@schneefuss.org
Geschäftsstelle Gudrun Nack, Tel.: 0761/4002056, E-Mail: geschaeftsstelle@dhg-vffm.de, Vaubanallee 4, 79100 Freiburg
Pressestelle E-Mail: vffm.presse@t-online.de
Internet http://familienarbeit-heute.de
Bankverbindung Volksbank Villingen eG, BLZ 69490000, Konto Nr. 25410904

Was steckt hinter den Steuermilliarden für Familien?

Dankenswerterweise hat Frau Iris Emmelmann für den Deutschen Familienverband die Lügen entlarvt, mit denen Politik und Medien die Wahrheit über die bundesdeutsche Familienförderung verschleiern. Denn drei Viertel, also rund 150 Milliarden, zählen zu ehe-, bildungs- oder versorgungsbezogenen Leistungen, und dienen nicht per se der Familienförderung. 

www.deutscher-familienverband.de > Publikationen > Fachinformationen

Wahlempfehlung?

Von dem finanzpolitischen Sprecher der CDU / CSU Klaus-Peter Flosbach kam bisher die einzige Antwort auf ein Anschreiben vom 3. April 2013 an alle Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien zu der Tatsache, dass unsere Politik Eltern zu Bittstellern degradiert. Anstatt Familien autark zu machen, müssen Eltern wegen ihrer Kinder finanzielle Einbußen in Milliardenhöhe erleiden. Doch die CDU / CSU rühmt sich ihrer Wohltaten, welche eine völlig unzureichende Entschädigung für den enormen Einsatz der Eltern darstellen. Hier unsere Antwort an Herrn Flosbach:

 

Sehr geehrter Herr Flosbach,                                                                                          vielen Dank für Ihr Antwortschreiben vom 14. Mai 2013

Sie schreiben eingangs, dass nach Auffassung der Union Kinder für Eltern kein Armutsrisiko darstellen sollten.

Ich möchte Sie aber darauf hinweisen, dass es eine CDU-geführte Regierung unter Adenauer war, die im Rahmen der Rentenreform 1957 die Altersversorgung als den eigentlichen finanziellen Ertrag der Kindererziehung enteignete und an Erwerbsarbeit gebunden hat. So haben heute Eltern von ihren eigenen Kindern einen geringeren finanziellen Nutzen als ihre kinderlosen Nachbarn. Diese Enteignung der Eltern musste zwangsläufig zu zunehmender Verarmung der Familien führen, die mit der Kinderzahl steigt. Nach Angabe von Prof. Xaver Kaufmann, dem stellvertretenden Leiter der Gutachterkommission für den 5. Familienbericht, beträgt der gesamte Familienlastenausgleich nur etwa 25% des Betrages, der durch unsere Sozialgesetzgebung den Eltern entzogen wird (Quelle: Xaver Kaufmann ; Herausforderungen des Sozialstaats; edition Suhrkamp 1997, S. 78). Im 5. Familienbericht wurden diese Verhältnisse noch als „strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familien“ (S. 20 des Berichts) bezeichnet. Seitdem ist keine Korrektur erfolgt. Allerdings hat die gesetzlich erzwungene Verarmung der Eltern inzwischen zu einer zunehmenden Zerstörung der Familien geführt.

Bezeichnend für die familienpolitische Situation ist, dass im späteren 7. und 8. Familienbericht, die Enteignung der Eltern durch unseren Sozialstaat gar nicht mehr thematisiert wird. Sie wird zwar nicht bestritten, aber einfach ignoriert. Offensichtlich haben die seitherigen Bundesregierungen einen Weg gefunden, durch gezielte Gutachtenvergabe eine kritische Beurteilung der Familienpolitik von vornherein auszuschließen. Die letzten Familienberichte wurden so zu einer Art Hofberichterstattung, die der Verschleierung der familienpolitischen Defizite dienten.

Für irreführend halte ich auch ihre Behauptung, dass die „beitragsfreie“ Mitversicherung der Kinder in der gesetzlichen Kranken-und Pflegeversicherung eine Entlastung der Eltern sei. Sicher werden die Krankheitskosten der Kinder von den kinderlosen Erwerbstätigen mitgetragen. Anderseits werden aber die Krankheitskosten der kinderlosen Rentner in voller Höhe von den Kindern der Eltern finanziert. Schließlich werden auch die (ermäßigten) Krankenkassenbeiträge der Rentner – wie die Renten selbst – in voller Höhe von der nachfolgenden Generation bezahlt. Da die durchschnittlichen Krankheitskosten eines Kindes nur etwa ein Fünftel der Krankheitskosten eines Rentners betragen, wird der kinderlose Bevölkerungsteil auch über die Gesetzliche Krankenversicherung massiv durch die Eltern subventioniert, was zu deren Verarmung nicht unwesentlich beiträgt.

Bei der erst später ebenfalls unter einer CDU-geführten Regierung eingeführten Gesetzlichen Pflegeversicherung ist das Missverhältnis zum Nachteil der Eltern noch größer, da die Pflegekosten für kranke Kinder im Vergleich zu denen der Rentner noch geringer sind. Dieses Missverhältnis wird durch den geringfügig höheren Beitrag der Kinderlosen nur zu einem winzigen Bruchteil ausgeglichen.

Mit einem Wort: Die Enteignung der Eltern auf breiter Basis wird von der Politik ignoriert. Die völlig unzureichende Entschädigung dafür wird auch noch als „Förderung der Familien“ verkauft. Wenn sich hier nichts ändert, werden Familien in Zukunft immer weniger lebensfähig sein. Das wiederum muss nicht nur unseren Sozialstaat, sondern die Grundlagen unserer Gesellschaft überhaupt immer weiter zerstören.

Solange die CDU nicht endlich für mehr Gerechtigkeit für Eltern sorgt, kann ich, wie tausende von Eltern, Ihre Partei nicht wählen.

Mit freundlichen Grüßen                                                                                                 Bärbel Fischer

 

Prof. H.W. Sinn würdigt Familienarbeit

Familien stärken, Zuwanderung regeln, Energiewende beenden: Konturen eines Zukunftsprogramms für Deutschland, dargelegt in acht Forderungen.

Die folgenden Passagen stammen aus einem Gastbeitrag von Hans-Werner Sinn für die FOCUS-Ausgabe 19/2013

http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/tid-31267/wirtschaft-wir-brauchen-eine-kluegere-politik_aid_980347.html