Dr. Jürgen Borchert ist Richter am Sozialgericht in Darmstadt. Architekt bekannter Verfassungsbeschwerden, Sozial- und Rentenexperte des Familienverbandes. Er gilt als absoluter Experte zu Fragen der Sozial- und Familienpolitik. Hier lesen Sie seinen Beitrag zu einem Symposium des Familiennetzwerkes: Weniger Staat – mehr Eltern, wie Familienpolitik wieder Politik für Familien werden kann.
Wer trägt unsere Sozialsysteme?
Häusliche Erziehungsarbeit werde derzeit massiv diskriminiert. Als Familienleitbild gelte das Doppelerwerbspaar, dessen Kinder außer Haus betreut werden. „Kinder sind die Garanten von Zukunft und auch die Träger unserer umlagefinanzierten Sozialsysteme“. Gerade deshalb müßten Mütter, die ihre Kinder daheim betreuen, erziehen und versorgen eine ebensolche Wertschätzung ihrer wichtigen Arbeit erfahren, wie berufstätige Frauen und Mütter.
Sozialreform: Mappus aufwecken!
Mappus-CDU in Baden-Württemberg aufwecken: für eine familienfaire SozialreformBitte schreiben Sie jetzt… → an die CDU-Entscheider in Baden-Württemberg → für eine familienfaire Sozialreform im Bund → gemeinsam mit vielen anderen Bürgern und Familien → auf AbgeordnetenCheck.de Lavieren reicht nicht. Wir brauchen eine klare Aussage pro familienfaire Sozialreform vor allem von der baden-württembergischen CDU. Erinnern wir deren Entscheidungsträger jetzt daran, daß sie mit den Stimmen der Familien zu rechnen haben. Lassen wir sie dies mit einer großen Emailwelle über AbgeordnetenCheck.de spüren. Schreiben Sie deshalb jetzt gleich (nur ein Klick) den wichtigsten Entscheidungsträgern der CDU in Baden-Württemberg und fordern Sie diese auf, sich klar für eine familienfaire Sozialreform und eine Bundesratsinitiative dazu auszusprechen. Jetzt allen CDU-Entscheidungsträgern schreiben Fordern Sie Stefan Mappus (CDU) – amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Spitzenkandidat der CDU Peter Hauk (CDU) – Fraktionsvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg Wilfried Klenk (CDU) – Familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in BW jetzt mit einem Klick auf, die familienfaire Sozialreform jetzt anzupacken. Bitte leiten Sie auch diese E-Mail an weitere interessierte Personen. Je mehr Emails den Landtag erreichen, desto aufmerksamer wird sich Stefan Mappus unseren Forderungen zuwenden. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Hedwig Freifrau v. Beverfoerde PS.: Hier können Sie die bisherigen Antworten der Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg lesen:Antworten Sozialreform |
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Mitmachen beim Abgeordneten-Check!
unsere Sozialsysteme sind umlagefinanziert. Was die aktive Generation einzahlt, wird sofort verbraucht. Rücklagen werden nicht gebildet. Wenn zu wenige aktive Einzahler nachwachsen, bricht das System irgendwann zusammen. Kinder zu haben und sie zu erziehen, muß demnach als gleichwertige Beitragsleistung angesehen werden wie Geldeinzahlungen.
Ich fordere Sie deshalb auf, sich im Rahmen einer verfassungskonformen Sozialreform im Bundesrat für eine Staffelung der Beitragsätze in der ge
setzlichen Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung nach Anzahl der Kinder stark zu machen.Legen Sie bitte Ihre Haltung zu dieser Frage offen. Sind Sie für oder gegen eine so verstandene familiengerechte Sozialreform?
Meine poli
tische Unterstützung bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg werde ich stark von Ihrer Haltung in dieser Frage abhängig machen.http://www.abgeordneten-check.de/karte.html?c=64&bl=7&lvl=2/
Eltern wollen keine Bevormundung
Ulrich Hoffmann aus Weißenhorn sprach zu familienpolitischen Themen
LEUTKIRCH (sz)- Beim gut besuchten Vortrag des familienpolitischen Sprechers der bayrischen ÖDP, Ulrich Hoffmann, im Saal des Hotel Post ist aufgezeigt worden, wie aus der Sicht der ÖDP eine zukunftsfeste Familienpolitik aussehen muss, die Mütter und Väter stärkt ohne sie zu bevormunden und ihnen echte Wahlfreiheit gewährleistet. Für den ÖDP-Ortsvorsitzenden aus dem schwäbischen Weißenhorn-Pfaffenhofen sind dabei die jetzige Elterngeldregelung und Hartz 4 Sätze weder gerecht, realitätsnah noch sozial. Als Ehe- und Familienseelsorger brachte Hoffmann hierzu die vielfältigen Erfahrungen aus seiner Arbeit ein, in der er zunehmend Eltern am „unteren Rand der Gesellschaft“ erleben muss. Die zudem nach wie vor zu hohen Abtreibungsziffern sah der Referent und Vorsitzende des Familienbundes im Bistum Augsburg in engem Zusammenhang mit den derzeit finanziellen Folgen einer Geburt, die sich derzeit „ oft wie ein Schadensfall auswirke“ . Dies stehe im krassen Widerspruch zu einer kinderfreundlichen Politik und dem Grundgesetz, in dem die Familie unter dem besonderen Schutz stehe.
Nach wie vor bekomme die häusliche Erziehung von Kindern nicht die Anerkennung, die sie verdiene. Für die ÖDP gilt daher der Grundsatz, dass Arbeit Zuhause wie im Betrieb im Prinzip gleichwertig sein muss. Dies ist die Grundlage für die Forderung nach einem steuer- und sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehalt, mit dem Eltern dann ohne wirtschaftliche Zwänge sich für Erziehung daheim oder in Tagesstätten entscheiden können und damit „wieder die Lufthoheit über ihre Kinderbetten erhalten“. Das Erziehungsgehalt sei sozial, erhalten doch Eltern mit hohem Einkommen netto erheblich weniger als Geringverdiener und die Rente entspreche dann endlich der tatsächlichen Lebensleistung und damit eher einem gerechten Generationenvertrag. Hoffmann erwartet mit der höheren finanziellen Absicherung zudem einen spürbaren Rückgang der Abtreibungen aus wirtschaftlichen Gründen. Die Finanzierung des Erziehungsgehaltes sei machbar, fließen doch Steuern und Beiträge wieder zurück sowie entfallen andere staatliche Zuwendungen. Außerdem sei unsere Zukunft, auch gemessen an einer christlichen Wertorientierung, „ohne Natur und Familie nicht möglich“.
Karl-Heinz Schweigert
"Lob dem demografischen Wandel"
Laut Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung bei der Bundesagentur für Arbeit, ist der demografische Wandel ( also der Kinderschwund ) der „Verbündete“ aller Frauen, erzwingt er doch über eine noch zu schaffende Kinderbetreuung rund-um-die-Uhr die Besetzung offener Stellen mit Müttern. „Eine Reservebank können wir uns am Arbeitsmarkt nicht leisten“, moniert er und hofft so, zwei Millionen Frauen aus den Kinderzimmern zu“ befreien“. Das würde bedeuten, dass ca. drei Millionen Kinder zusätzlich in Krippenplätzen versorgt werden müssten. Offensichtlich geht diese Rechnung für die Wirtschaft auf. Der Steuerzahler wird´s schon richten! Der Steuerzahler wird auch für die Folgeschäden aufkommen müssen.
"Familie" keine Betreuungseinrichtung mehr?
„In unseren Familien wird gearbeitet, wird betreut und wird gebildet“. Nur wird dies vonseiten staatlicher Ämter nicht mehr wahrgenommen und nicht vermerkt. „KInder, die bei ihren Eltern sind, gelten demnach als unbetreute Kinder“. Prof. Johannes Schroeter, der Vorsitzende des Bayrischen Familienbundes, wehrt sich gegen solche Sprachverfälschung und sieht elterliches Engagement veralbert und diffamiert.
Frankfurter Appell
"Bildung" im Wirtschaftsvokabular
http://www.bw.ihk.de/uploads/media/PM_6-2011_Positionen_zur_Landtagswahl_BW.pdf
Feindbild glückliche Mutter