Zukunft sichern durch ein Familienfestigungsprogramm

Mit Blick auf die heftige politische Debatte über die Sparpolitik der Bundesregierung warnt der Deutsche Familienverband davor, beim Kurieren am Symptom die Zukunft aus dem Blick zu verlieren: „Deutschland schleudert in riesigen Schritten auf eine demographische Katastrophe zu, gegen die die Währungskrise ein lauer Sommerwind ist. Wer in einer solch dramatischen Situation über Einzelposten im Sparpaket streitet, der verhält sich wie jemand, der nach frischer Farbe für den Gartenzaun ruft, während vor seinen Augen das Haus abbrennt.


Demografischer Wandel – ein Problem?

Prof. Dr. Klaus Meyer zu Uptrup stellt fest: Die gängige Rede vom »demografischen Wandel« verschleiert, was wirklich passiert. Sein Resumee:

„Die heutige junge Generation muss schon in der Schule lernen, dass in der Lebensplanung Kinderlosigkeit keine kostenlose Option ist. Oder ist das »Selbstverantwortung«, wenn man als gewollt kinderloser Mensch die Kosten für die eigene Alterssicherung seinen Altersgenossen aufbürdet, die eine Familie gründen und die künftigen Beitragszahler für die »umlagenfinanzierte« Rente großziehen?“

http://www.gemeindenetzwerk.org/?p=4658&print=1

FAMILIE zwischen Medien und Wirklichkeit

„Erstaunlicherweise leben in Deutschland mehr als drei Viertel der Kinder bei verheirateten Eltern. Doch die Erkenntnis, dass in Sachen Familie weithin das herrscht, was man Normalität nennt, hat offenbar in der Medien- und Nachrichtenwelt wenig Chancen auf Resonanz.“ Aufmacher wie „Immer seltener wachsen Kinder in Deutschland bei verheirateten Eltern auf“ wertet Eckart Fuhr von WELT- online als bewusste Dramatisierung zur Absatzsteigerung. Ob aber hinter solchem Tun vielleicht auch Zerstörungsabsichten auszumachen sind, sei dahingestellt.

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article8526515/Familie-ist-normal.html








Kind oder Aktie?

„Wir Deutschen lieben Aktien mehr als unsere Kinder“, schreibt der Pädagoge Johannes D. Klinkmüller mit bewegenden Beispielen aus der Schule in „Die freie Welt“. Familien verkommen heute zu Futter – und Schlafplätzen. In dieser emotionalen Kälte ist es kein Wunder, dass Jugendliche und Kinder zum „Frostschutz Alkohol“ greifen. Aber es gibt auch die gewärmten und gesättigten Kinder, die Lust auf Leben haben.

http://www.freiewelt.net/blog-2124/pech-f%FCr-kinder%2C-dass-sie-keine-aktien-sind.html

Die lautlose Revolution

Unbemerkt und subtil von staatlichen Behörden gelenkt vollzieht sich in der Gesellschaft seit der rot-grünen Koalition eine lautlose Revolution: Gender-Mainstreaming ( GM ). Dabei geht es nicht um Gleichberechtigung, sondern um Veränderung der Geschlechterrollen. Statt Gleichwertigkeit der Geschlechter soll Gleichstellung gelten. Statt der Wertschätzung von unterschiedlichen Bedürfnissen, Begabungen, Kompetenzen soll es keine spezifisch männlich oder weiblich geprägten Lebensentwürfe mehr geben. ( s. Beitrag vom 1. Juli 2010 auf dieser Seite ) 

Welches Interesse haben die staatlichen Ideologen an GM? Väter und Mütter sollen nach und nach ihre spezifischen Funktionen und damit ihre Rechte  ( §6 GG ) verlieren. Sie haben also keine Verantwortung mehr für ihre Familie. Der Staat übernimmt die Verantwortung für die Kinder ( Kita, Hort, Ganztagesschule, Heimunterbringung). Eltern können somit ganztags arbeiten, wobei Mobilität und Flexibilität gefordert werden. Familien verkommen zu Schlafgemeinschaften. Eltern werden durch Abgaben  ausgepresst und anschließend mit Gutscheinen als Almosen abgespeist, weil man ihnen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld abspricht. Kindesentzug durch die Jugendämter nimmt dramatisch zu. Alle diese Entwicklungen haben wir der neuen Staatsideologie  GM zu verdanken. Lesen Sie dazu den Beitrag von Frau Dr. Maria Steuer vom Familiennetzwerk.

Wie sieht nachhaltige Familienpolitik aus?

Der Deutsche Familienverband hat ein Positionspapier für eine
nachhaltige Familienpolitik erarbeitet, das aufzeigt, wie weit
entfernt wir von diesem Ziel heute sind. In seiner empfehlenswerten
Broschüre „Solidarpakt für Familien“ werden diese Ziele ebenfalls sehr deutlich aufgezeigt. Das
Heft für 2,50 € bietet eine Fülle von Argumenten für Diskussionen und
Foren.

http://www.deutscher-familienverband.de/index.php?id=3397

Ab ins Heim!

Immer mehr Kinder müssen ins Heim. Viele Fälle tragen sich im Armutsmilieu zu. Weitere Risiken seien instabile Familienverhältnisse. Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes Heinz Hilgers sieht darin eine dramatische Entwicklung. Dazu Dorothea Siems von WELT online:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8450135/Armut-ist-groesster-Risikofaktor-fuer-Misshandlung.html

Das letzte Hemd

Das Aktionsbündnis CAMPACT fordert mit einer Unterschriftenkampagne
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Arbeitsministerin v. d. Leyen und
Finanzminister Schäuble auf, das jüngst beschlossene Sparpaket zu
korrigieren. Mit ihrem kreativen Protest wollen die Teilnehmer
deutlich machen, dass vor allem bedürftige Familien wieder einmal
alle Last tragen sollen. Machen Sie mit?

http://www.campact.de/spar/letzteshemd

Staat oder Eltern?

Der Journalist Dr. Konrad Adam ist der Überzeugung, dass man Familien nicht durch Almosen in der Gestalt von Eltern- oder Kindergeldern, Erziehungs- oder Babyjahren hilft, die dann je nach Kassenlage erhöht, reduziert oder ganz gestrichen werden, sondern dadurch, dass man Eltern durch die Ermäßigung ihrer Abgabenlast dazu befähigt, die ihnen zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen. Familienpolitik kann nur mit, nie ohne und schon gar nicht gegen die Eltern erfolgreich sein. 

Das verschwiegene Ergebnis der Bertelsmann-Studie

Die Wissenschaftlerin Kerstin Schneider, Berlin, sieht den förderlichen Personalschlüssel für die Betreuung der unter Dreijährigen nicht in der personell sträflich unterbesetzten Kita, sondern in der eigenen Familie erfüllt. Das aber wird in den offiziellen Verlautbarungen und in den Medien tunlichst verschwiegen.

http://www.freiewelt.net/blog-2083/bertelsmann-studie%3A-das-verschwiegene-ergebnis.html