Mit Blick auf die heftige politische Debatte über die Sparpolitik der Bundesregierung warnt der Deutsche Familienverband davor, beim Kurieren am Symptom die Zukunft aus dem Blick zu verlieren: „Deutschland schleudert in riesigen Schritten auf eine demographische Katastrophe zu, gegen die die Währungskrise ein lauer Sommerwind ist. Wer in einer solch dramatischen Situation über Einzelposten im Sparpaket streitet, der verhält sich wie jemand, der nach frischer Farbe für den Gartenzaun ruft, während vor seinen Augen das Haus abbrennt.
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Demografischer Wandel – ein Problem?
Prof. Dr. Klaus Meyer zu Uptrup stellt fest: Die gängige Rede vom »demografischen Wandel« verschleiert, was wirklich passiert. Sein Resumee:
„Die heutige junge Generation muss schon in der Schule lernen, dass in der Lebensplanung Kinderlosigkeit keine kostenlose Option ist. Oder ist das »Selbstverantwortung«, wenn man als gewollt kinderloser Mensch die Kosten für die eigene Alterssicherung seinen Altersgenossen aufbürdet, die eine Familie gründen und die künftigen Beitragszahler für die »umlagenfinanzierte« Rente großziehen?“
FAMILIE zwischen Medien und Wirklichkeit
„Erstaunlicherweise leben in Deutschland mehr als drei Viertel der Kinder bei verheirateten Eltern. Doch die Erkenntnis, dass in Sachen Familie weithin das herrscht, was man Normalität nennt, hat offenbar in der Medien- und Nachrichtenwelt wenig Chancen auf Resonanz.“ Aufmacher wie „Immer seltener wachsen Kinder in Deutschland bei verheirateten Eltern auf“ wertet Eckart Fuhr von WELT- online als bewusste Dramatisierung zur Absatzsteigerung. Ob aber hinter solchem Tun vielleicht auch Zerstörungsabsichten auszumachen sind, sei dahingestellt.
http://www.welt.de/die-welt/debatte/article8526515/Familie-ist-normal.html
Kind oder Aktie?
„Wir Deutschen lieben Aktien mehr als unsere Kinder“, schreibt der Pädagoge Johannes D. Klinkmüller mit bewegenden Beispielen aus der Schule in „Die freie Welt“. Familien verkommen heute zu Futter – und Schlafplätzen. In dieser emotionalen Kälte ist es kein Wunder, dass Jugendliche und Kinder zum „Frostschutz Alkohol“ greifen. Aber es gibt auch die gewärmten und gesättigten Kinder, die Lust auf Leben haben.
http://www.freiewelt.net/blog-2124/pech-f%FCr-kinder%2C-dass-sie-keine-aktien-sind.html
Die lautlose Revolution
Wie sieht nachhaltige Familienpolitik aus?
Der Deutsche Familienverband hat ein Positionspapier für eine
nachhaltige Familienpolitik erarbeitet, das aufzeigt, wie weit
entfernt wir von diesem Ziel heute sind. In seiner empfehlenswerten
Broschüre „Solidarpakt für Familien“ werden diese Ziele ebenfalls sehr deutlich aufgezeigt. Das
Heft für 2,50 € bietet eine Fülle von Argumenten für Diskussionen und
Foren.
Ab ins Heim!
Das letzte Hemd
Das Aktionsbündnis CAMPACT fordert mit einer Unterschriftenkampagne
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Arbeitsministerin v. d. Leyen und
Finanzminister Schäuble auf, das jüngst beschlossene Sparpaket zu
korrigieren. Mit ihrem kreativen Protest wollen die Teilnehmer
deutlich machen, dass vor allem bedürftige Familien wieder einmal
alle Last tragen sollen. Machen Sie mit?
Staat oder Eltern?
Der Journalist Dr. Konrad Adam ist der Überzeugung, dass man Familien nicht durch Almosen in der Gestalt von Eltern- oder Kindergeldern, Erziehungs- oder Babyjahren hilft, die dann je nach Kassenlage erhöht, reduziert oder ganz gestrichen werden, sondern dadurch, dass man Eltern durch die Ermäßigung ihrer Abgabenlast dazu befähigt, die ihnen zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen. Familienpolitik kann nur mit, nie ohne und schon gar nicht gegen die Eltern erfolgreich sein.
Das verschwiegene Ergebnis der Bertelsmann-Studie
http://www.freiewelt.net/blog-2083/bertelsmann-studie%3A-das-verschwiegene-ergebnis.html