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Ohne die tagesaktuellen Nachrichten, die das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit über den hellhörig kritischen E-Mail -Dienst von Herrn Petropulos könnten wir von der“Elterninitiative für Familiengerechtigkeit“ unsere Nutzer nur sehr unzureichend informieren. Daher schätzen wir die emsige Arbeit des Autors als unersetzlichen Basisdienst, und seine differenzierten Einschätzungen als hochwertige Orientierungshilfe. Außerdem bietet das HBF eine Chronik über die gesellschaftliche Entwicklung der vergangenen 20 Jahre und ein ausgezeichnetes Stichwort-Register zur schnellen Information.

Daher bitten wir Sie als Leser, diesen Dienst  als künftige Abonnenten zu stützen und sich registrieren zu lassen. Sie werden es nicht bereuen!

Bärbel Fischer

 

500+ – HBF-Abo-Kampagne 2014 für weitere 20 Jahre Klartext-Information des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

Öffentliche Debatten und politische Entscheidungen brauchen solide Fakten, Analysen und Bewertungen. Beim Thema „demografische Nachhaltigkeit als Zukunft für alle“ gibt es bundesweit nur das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (Heidelberger Familienbüro), das seit März 1995 unabhängig von der wechselhaften Themen-Konjunktur bei Politik und Medien beständig und tagesaktuell darüber informiert. Dabei sind die tagesaktuellen Meldungen vom Blick für das Ganze geprägt, liefert der HBF-Infodienst Exklusivmeldungen und -berichte, kritische Analysen auf höchstem Fachniveau und herausragende Gesamtdarstellungen. Die Qualität seiner unabhängigen und fundierten Arbeit spiegelt sich im Echo und den Inhalten der polit-medialen Debatten. Um diese Wirkung gerade in Zeiten eines massiven Spardrucks in der gesamten Medienbranche aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen, brauchen wir jetzt (nicht nur) die Unterstützung unserer Leser und Leserinnen der HBF-Internetseite oder des kostenlosen HBF-E-Mail-Dienstes.

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Quo vadis, Deutscher Familienverband BW?

In seiner neuesten Ausgabe fragt der DFV Baden-Württemberg seine Mitglieder, wohin es in der nächsten Zukunft mit dem DFV-Baden-Württemberg gehen soll.

Sehr geehrter Herr Bonde,

leider kann ich noch nicht auf Ihre online-Umfrage zugreifen, möchte mich aber dennoch dazu äußern:
  • Was mir/uns am meisten am Herzen liegt, wäre ein deutlich massiverer politischer Einsatz des DFV-BW, um die Ungleichbehandlung von Familien beim Elterngeld und bei den Sozialabgaben öffentlich zu monieren, und endlich eine grundgesetzliche Gleichstellung zu bewirken. Dazu gehören nicht nur Appelle, sondern ganz massive AKTIONEN. Die Öffentlichkeit muss erfahren, weshalb  Deutschland auf Nachwuchs verzichtet.
  • Außerdem wäre uns wichtig, dass Familienverbände und – initiativen nicht getrennt marschieren, sondern sich verbünden. Alle bestehenden Organisationen sind sich doch einig in der Forderung, die familienbezogenen Urteile des BverfGs und die Artikel 3 GG und 6 GG durchzusetzen. Damit fordern wir lediglich, was uns zusteht, nämlich die Entlastung von Leistungen, die Familien zu Unrecht aufgebürdet werden(Jürgen Borchert ). Familien sollen nicht als Bittsteller unterstützt werden müssen, sondern sie sollen autark aus eigener Kraft leben können. Trotzdem kann und soll jede Initiative ihr eigenes Profil bewahren. Aber o.g. Schnittmenge einigt uns.
  • Zum Anderen halten wir die Forderung: „Bildung für alle“ solange für  äußerst schwammig, als nicht definiert wird, WAS  WER unter Bildung versteht. Da gibt es ja fundamentale Unterschiede. Wir z. B. halten die so genannte „frühkindliche Bildung“ für 1 – 3-jährige Wickelkinder für ein semantisches Alibi zur Verschleierung der arbeitsmarktpolitischen Forderung, dass Mütter möglichst  auf dreijährige Elternzeit  verzichten.

 

  • Zusätzlich steht momentan auf der bw. Regierungsagenda der Plan, Kinderrechte in die bw. Verfassung aufzunehmen. Dagegen sträubt sich unsere Elterninitiative vehement. Erstens sind Kinder und Eltern laut Verfassung bereits mit gleichen Rechten wie alle Bürger ausgestattet. Zweitens wird jede Regierungspartei Kindeswohl nach je eigener Ideologie auslegen. Das bedeutet, dass das Kindeswohl zum Spielball politischer Richtungen wird. Das Grundgesetz weist allein den Eltern die Erziehungsverantwortung zu, nicht dem Staat. Auch wenn manche Eltern versagen, staatlicher Zugriff auf Elternrechte bedeutet Entmündigung von  a l l e n  Vätern und Müttern.  Auch in diesem Punkt wünschen wir uns deutliche Worte vom DFV.
  • Zuletzt halten wir es für unerträglich, dass  das  Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Menschen ausschließlich aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität vor Diskriminierung geschützt sind, nicht aber wegen ihrer Kinder. So kann einem Vater wegen seiner vier Kinder ohne rechtliche Konsequenzen eine Wohnung verweigert werden, nicht aber einem muslimischen, einem dunkelhäutigen oder einem homosexuellen Paar. Auch hier besteht dringender Ergänzungsbedarf, um den sich der DFV kümmern sollte.

 

Werter Herr Bonde, das war unser Wunschzettel für die Zukunft des DFV-BW.             Und damit grüßen wir Sie freundlich

 

Bärbel Fischer

info@familiengerechtigkeit-rv.de
http://forum-familiengerechtigkeit.de
www.rettet-die-familie.de

 

ARD verbreitet Märchen vom familienfreundlichen Deutschland

PRESSEINFORMATION

Stellungnahme des Bündnisses „Rettet die Familie“ zur ARD-Sendung                           „Der Kinderreport – Nachwuchssorgen im Wohlstandsland“,                                    Montag, 11 .August, 22 Uhr 20 – nachzuhören mit folgendem Link:

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Der-Kinderreport-/Das-Erste/Video?documentId=22889722&bcastId=799280

Das Thema hätte tatsächlich Gelegenheit geboten, grundsätzliche Konstruktionsfehler in unserer Gesellschaft aufzuarbeiten. Stattdessen war die Sendung ein Beispiel für die Gleichschaltung öffentlich-rechtlicher Medien mit der von der Wirtschaftslobby gesteuerten Regierungsideologie, die uns durch falsche Zahlen (Märchen von der „200 Mrd. € Familienförderung“) glauben machen will, Deutschland sei ein familienfreundliches Land.

Die im Gegensatz dazu stehende Mehrheitsmeinung der Deutschen, ihr Land sei familienfeindlich, wurde zwar in der Sendung erwähnt, aber in überheblicher Weise als „Selbsttäuschung“ dargestellt. Tatsächlich kommt aber das Empfinden der Bürger/innen der Wirklichkeit weit näher als die Meinungsmache der ARDLeute, die die eigentlichen Ursachen der Kinderfeindlichkeit unserer Gesellschaft sorgsam aussparten.

Mit keinem Wort wurde in der Sendung thematisiert, dass unsere Gesetzliche Rentenversicherung tatsächlich eine Enteignung der Eltern bedeutet, weil der Rentenanspruch fast ausschließlich an Erwerbsarbeit gebunden wurde, obwohl die Renten ausschließlich von den Kindern der Rentnergeneration bezahlt, also in Wirklichkeit allein durch Kindererziehung erarbeitet werden. Dieser Enteignungseffekt beträgt ein Mehrfaches des gesamten „Familienlastenausgleichs“ und ist der wichtigste Grund für die zunehmende Familienarmut.

Kein Wort von einem Elterngeldgesetz, das Eltern mehrerer Kinder gezielt diskriminiert, indem es die Betreuung bereits vorhandener Kinder vor einer weiteren Geburt wie Nicht-Arbeit behandelt und ausgerechnet diejenigen Eltern regelrecht bestraft, die die größten Opfer zugunsten der Betreuung ihrer Kinder erbringen, indem sie länger als ein Jahr auf eigene Erwerbstätigkeit verzichten.

Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Das in der Sendung vermittelte Bild einer kinderfreundlichen Gesellschaft ist ein Märchen, das – wie auch die in der Sendung genannten Meinungsumfragen zeigen – von den Eltern nicht geglaubt wird, weil es in krassem Widerspruch zur Wirklichkeit steht. Die Sendung war allerdings geeignet, Mitbürger/innen zu täuschen, die selbst keine Erfahrungen mit eigenen Kindern haben.

Bündnis Rettet die Familie – http://www.rettet-die-familie.de/                             Vorsitzende: Birgit Kelle, Stellv. Vorsitzender: Dr. Johannes Resch               Geschäftsstelle: Heidigweg 57a, 63743 Aschaffenburg;                                  Spendenkonto: Konto:6650; BLZ: 795 500 00; Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau

Oberflächlich und praxisfern

PRESSEMITTEILUNG

ARD Sendung zum Nachwuchsmangel  vom 11. 08. 2014 http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Der-Kinderreport-/Das-Erste/Video?documentId=22889722&bcastId=799280

„Gebrannte Kinder“ haben zu Recht  Ängste – Bessere Betreuung allein schafft keine Abhilfe

Nürnberg (ISUV) Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert die thematisch wichtige Sendung „Nachwuchssorgen im Wohlstandsland“ als oberflächlich und praxisfern. „Die Ängste der Deutschen vor Kindern sind berechtigt, weil vielfach erlebt. Wer die Scheidung der Eltern erlebt hat, ist ein gebranntes Kind, weiß´, was er damit seinem Kind – seinen Kindern antut. Diese gebrannten Kinder werden immer mehr. Sie wissen, welche Unterhaltslasten auf sie zukommen, dass sie möglicherweise nur zahlen können oder umgekehrt keinen Unterhalt bekommen, dass sie keinen Kontakt mehr zum Kind haben. Wer Kinder erzieht, ihre Ausbildung bezahlt, ihr Studium bezahlt, weiß, dass dies sehr viel mit Verzicht zu tun hat. Man muss sich einschränken in Sachen Urlaub, Freizeit, Wohnen.“, stellt der ISUV-Vorsitzende Josef Linzer fest.

Ursache für den Geburtenrückgang sind nach Auffassung des ISUV der Wertewandel und die Erfordernisse der Wirtschaft. „Der seit den achtziger Jahren massiv einsetzende Trend zur Individualisierung besagt: Zuerst komme ich, meine Interessen, meine Selbstverwirklichung. Wer Kinder in die Welt setzt, muss selbstlos sein, verzichten können. Es gilt die Maxime: Zuerst kommt das Kind.“ (Linzer) Des Weiteren sind nach Auffassung von ISUV die extrem hohen Anforderungen der Wirtschaft an die Arbeitnehmer an sich familien- und kinderfeindlich. „Das zweite deutsche Wirtschaftswunder basiert auf der extrem effizienten Arbeitsweise und Arbeitsauffassung der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie arbeiten vielfach am Limit, die rasante Zunahme an psychischen Krankheiten belegt das. Wer am Limit arbeitet, braucht zu Recht in seiner Freizeit dringend Entschleunigung, Ruhe und Hobbies zur Ablenkung. Kinder stören da, sie wollen selbstlose Zuwendung – und die ist oft sehr anstrengend.“ (Linsler)

Der ISUV fordert, dass über neue familiale Strukturen nachgedacht wird. Der Verband sieht im Wechselmodell und in der gleichberechtigten familialen Verantwortung für Mütter und Väter, insbesondere nach Trennung und Scheidung der Eltern sowie in der stärkeren Einbeziehung der älteren Generation in die Betreuung und Erziehung von Kindern gute Möglichkeiten für einen langfristigen nachhaltigen Bewusstseinswandel. Der in der Sendung vermittelte Eindruck, dass der Nachwuchsmangel mittels Einwanderung ausgeglichen werden kann, ist nach Auffassung von Linsler falsch: „Wir exportieren Maschinen und importieren Menschen. Aber wo bleibt da der Prozess der Sozialisation und Enkulturation, von den Kosten ganz zu schweigen.“

 

Kontakt:

ISUV-Bundesgeschäftsstelle, Postfach 210107, 90119 Nürnberg, Tel. 0911 550478, – info@isuv.de

ISUV-Vorsitzender Josef Linsler, Moltkestr. 22 a, 97318 Kitzingen, Tel. 09321 9279671, j.linsler@isuv.de

ISUV-Pressesprecher RA Claus Marten, Mauerstr.76, 10117 Berlin, Tel. 030 8575960, berlin@isuv.de

ISUV-Rechtspolitischer Sprecher RA Ralph Gurk, Ludwigstr. 23, 97070 Würzburg, 0931 4525940

Haus- und Lieferadresse: Sulzbacher Str. 31  90489 Nürnberg                             Beitrags- und Spendenkonto: VR-Bank Würzburg, Konto-Nr. 120553, BLZ 790 900 00, IBAN DE24 7909 0000 0000 1205 53, BIC GENODEF1WU1

Gemeinnützigkeit anerkannt beim Zentralfinanzamt Nürnberg                             Eingetragen beim Amtsgericht Nürnberg: Vereinsregister Nr. 3569

 

Grandios gescheitert !

Brillant wie gewohnt schildert die Journalistin und Mutter von vier Kindern, Birgit Kelle, das Scheitern des völlig ineffektiven Elterngelds ( EG ), das 2007 von Ursula v. d. Leyen mit eiserner Hand als Wunderwaffe gegen den Geburtenschwund per Gesetz durchgedrückt wurde. Es verhindert nicht nur zweite und weitere Kinder, sondern es bevorzugt ausgesprochen patriarchal Väter gegenüber Müttern. Wo bleibt der Protest der Frauenlobby aller Couleur? Schweigen im Walde! Bravo!

Außerdem war das EG nie gedacht als Honorierung von Erziehungsleistung, sondern in erster Linie als Instrument zur Erzeugung einer künftigen Akademikerelite! Wozu brauchen wir denn noch Handwerker, Facharbeiter und Mütter? Nein, Akademiker sind  gefragt, auch wenn sie auf der Straße stehen werden!  So realitätsfern kann nur in in ministerialen Amtsstuben geplant werden! 

Bedauerlich nur, dass eine ganze Nation unter solchen irrational-weltfremden Hirngespinsten zu leiden hat.

http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/8751-das-elterngeld-in-der-gender-pay-gap-falle

 

Wie l e e r ist euer Land!

Welt-online berichtet über die erfolgreiche Besetzung einer Kreuzberger Schule durch afrikanische Flüchtlinge. Die jungen Menschen wundern sich über ein entleertes und vergreistes Deutschland.

DEMOGRAFIE VERKEHRT: LEITBILD EIN-KIND-FAMILIE?

Der Deutsche Familienverband weist in dieser Presseerklärung auf den demographischen Schaden hin, der durch politisch lancierte Leitbilder, verschleiernd auch Paradigmenwechsel genannt, entstanden ist.

(Berlin). In seiner ersten Sitzung fordert das neue Präsidium des Deutschen Familienverbandes angesichts der dramatischen demografischen Entwicklung eine konsequentere Politik für Mehr-Kind-Familien. „Die bisherige Familienpolitik führt offensichtlich dazu, die Ein-Kind-Familie und den Verzicht auf weitere Kinder zu fördern, wie eine Auswertung zum Elterngeld kürzlich festgestellt hat. Die aktuelle Debatte geht offenbar davon aus, dass geänderte Familienbilder unsere Zukunft sind“, kritisiert Verbandspräsident Dr. Klaus Zeh. „In diesem Leitbild-Streit droht allerdings unterzugehen, dass viele der propagierten modernen und hochflexiblen Leitbilder immer weniger Raum für mehrere Kinder lassen. Aber demografisch haben wir ohne Mehr-Kind-Familien keine Zukunft!“ Zeh fordert, politische Weichenstellungen konkret darauf zu prüfen, welche Auswirkungen sie auf Familien mit mehreren Kindern haben.

Besonders die aktuelle Diskussion über sehr kurze Erziehungsphasen und hohe Erwerbsanforderungen erschwert die Entscheidung für eine große Familie und übt Druck auf die Eltern aus: „Zum Glück hat das Schimpfwort von der Rabenmutter inzwischen ausgedient. Es darf jetzt aber nicht durchs Schimpfwort von der ,Nur-Hausfrau‘ ersetzt werden. Eine Mutter, die früh nach der Geburt wieder in den Erwerb zurückgeht, ist keine Rabenmutter. Aber auch eine Mutter, die ihr kleines Kind während der Elternzeit selbst betreut, hat gesellschaftliche Anerkennung verdient und ist kein Heimchen am Herd. Wer die Nase über bestimmte Familienbilder rümpft, der leistet den Familien und der Familienpolitik einen schlechten Dienst“, so Zeh. Wissenschaftler des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung hatten jüngst in einer Veröffentlichung der Konrad-Adenauer-Stiftung die Abkehr vom Leitbild der „Hausfrauen-Ehe“ gefordert.

DFV-Präsident Zeh fordert eine mehr-kind-bewusste Familienpolitik: „Hier geht es nicht darum, Kinder für den Staat zu kriegen. Die Entscheidung für Kinder ist eine der persönlichsten und intimsten Entscheidungen des Lebens. Die Politik darf den Menschen da nicht hinein regieren. Aber wer sich mehrere Kinder wünscht, der muss sich diesen Wunsch auch ohne Angst erfüllen können. Deshalb gehören politische Entscheidungen und Leitbild-Vorgaben auf einen strengen Prüfstand. Hier erwarten wir uns auch von der Bevölkerungswissenschaft wieder mehr Weitsicht und Impulse. Familien brauchen Wahlfreiheit statt Schubladendenken“, so Klaus Zeh.

Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.

Deutscher Familienverband e.V. • Bundesgeschäftsstelle • Herausgeber: Bundesgeschäftsführer Siegfried Stresing
Luisenstr. 48 • 12345 Berlin • Tel: 030 – 30 88 29 65
presse@deutscher-familienverband.de

Deutschland riskiert die Bevölkerungskatastrophe

Es erstaunt, dass die WIRTSCHAFTSWOCHE sich traut, die Lügen zur demographischen Katastrophe aufzudecken. Andere Länder stemmen sich mit aller Kraft gegen den demografischen Niedergang. Doch Deutschland bleibt blind auf Katastrophenkurs. Vermutlich beendet erst der Zusammenbruch des Rentensystems den Gebärstreik der Deutschen.

Ein Beitrag von Ferdinand Knauß

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/demografie-deutschland-riskiert-die-bevoelkerungskatastrophe-seite-all/10076370-all.html

 

 

 

 

 

Ein Rap?

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Wer in Deutschland rechnen kann, / schafft sich keine Kinder an.                                 Denn als Single lebt sich´s fein, / hat sein Geld für sich allein,                                           wird von Schäuble hoch belohnt / weil von Abgaben verschont.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Kinderkosten, oh wie toll, / machen Schäubles Kasse voll,                                               weil er kalt und ungeniert / Mehrwertsteuer abkassiert.                                                    Wer für Kinder sorgen muss, / zahlt viel Steuer voll Verdruss.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Kindergeld, was für ´ne Nummer, / macht den Eltern deshalb Kummer,                           weil auf Kindesunterhalt / Steuern sie bereits bezahlt,                                                     denn Herr Schäuble, wie´s beliebt, / nimmt zuerst, bevor er gibt.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Üppig lebt, wenn einst bejahrt, / wer sich Kinderkosten spart.                                          Alte Eltern, still und stumm, / dreh´n den letzten Cent noch um.                                     Armut heißt das bittre Los, / sind die Kinder endlich groß.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Merkels Herz schlägt für die Alten, / will „Demografie gestalten“!                        Rentnerstimmen für Union sichern ihre Bastion.                                                              Ohne mütterlichen Schoß / geht der Schuss nach hinten los!

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Junge Leute sind nicht dumm, / schaffen sich nicht gratis  krumm,                              wollen keine Kinder mehr. / Kinder machen Beutel leer!                                                   Wer in Deutschland rechnen kann, / schafft sich keine Kinder an.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

„Wer in Deutschland rechnen kann, schafft sich keine Kinder an.“

Dieser böse Vers, der in Deutschland die Runde macht, ist so wahr wie gefährlich. Eigentlich müsste sich seine Verbreitung schon aus Rücksicht auf unsere Nachkommen und das bereits kollabierende Sozialsystem verbieten.

Was aber wäre, wenn

  • dieser Spruch auf allen Plakatwänden, Litfasssäulen, in allen Zeitungen und Zeitschriften, in der Kinowerbung, im TV-Werbeblock erschiene – kurz nicht mehr zu übersehen wäre?
  • Schlagersänger diesen Vers als Hit in deutsche Mikrophone plärrten,
  • unsere Politiker vom Aufstehen bis zu Nachtruhe mehrmals täglich über diesen sarkastischen Vers stolpern müssten?
  • die ganze Nation gezwungen wäre, über die Folgen unserer Generationen vergessenen Gesellschaft für die Zukunft nachzudenken?

Alle Warnungen, Mahnungen, Studien und Prognosen zum  Generationenschwund werden bisher politischerseits geflissentlich in den Wind geschlagen oder in Vogel-Strauß-Manier beantwortet mit Floskeln wie: „Demografie gestalten“ ( Angela Merkel ), was so viel heißt, dem alternden Wählerklientel Vorteile zu verschaffen. Dass unsere Steuer- und Sozialsysteme Familien mit Kindern extrem würgen, wird standhaft ignoriert. Die Medien tun ebenfalls das Ihre, um der Bevölkerung die Brisanz der demografischen Lage zu verschweigen. Anstatt die jahrzehntelange finanzielle und verfassungswidrige Diskriminierung von Eltern zu publizieren, pusht man Randprobleme wie  Homosexualität und deren vermeintliche Diskriminierung in den Vordergrund. Ein klassisches  Ablenkungsmanöver!

Zuckerbrot oder Peitsche? Wenn schon Warnungen nicht fruchten, dann müsste man es mal mit der brutalen Klartext-Peitsche versuchen, damit es künftig heißt:

„Wer in Deutschland denken kann, schafft sich gerne Kinder an.“

Bärbel Fischer