Riskante Experimente

Bestimmte Vorschläge des Arbeitspapiers zur Bildungsplanreform greifen in der jetzigen Fassung schädigend in die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein. Dies zeigt eine von Rolf-Alexander Thieke erstellte erziehungswissenschaftliche Studie. Der evangelische Theologe und langjährige Religionslehrer stellt fest: „In die sensiblen Vorgänge der Entwicklung der Geschlechtsidentität und der individuell geschlechtlichen Orientierung etwa durch Unterricht eingreifen zu wollen, muss als ein erzieherisch sehr riskantes Unternehmen eingeschätzt werden.“ Etwaige „erzieherische Menschen-Experimente“ sind nicht angeraten.

http://www.bildungsplan2015.de/wissenschaft

Demo -Demo-Demo -Demo

www.familien-schutz.de                                                            Mitteilung vom 3. April 2014

 Werden Sie Teil unserer wachsenden Bewegung:Kommen Sie zur DEMO FÜR ALLE am Samstag 15 Uhr nach Stuttgart/Marktplatz

 

Die Zeit der unwidersprochenen Bevormundung und Diskriminierung von Eltern mit Kindern ist vorbei. Übermorgen gehen wir in einem breiten Bündnis mit vielen Familien und Bürgern in Stuttgart auf die Straße – für die Wahrung des Elternrechts und zum Schutz unserer Kinder. Und wir werden immer mehr: Drei Kreisverbände des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (Heilbronn, Rems-Murr und Stuttgart) sind dem Aktionsbündnis beigetreten sowie der Verein Starke Mütter von Ulrike Walker, Co-Präsidentin der Schweizer Volksinitiative »Ja zum Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule«. Außerdem hat uns heute die erfolgreiche Französische Bürgerbewegung Manif pour tous ihre Unterstützung angekündigt. Einer der Hauptorganisatoren, Pierre-Louis Santos, kommt nach Stuttgart und wird dort sprechen.

Kommen Sie mit Familie und Freunden am Samstag zur DEMO FÜR ALLE nach Stuttgart und werden Sie Teil dieser wachsenden gesellschaftlichen Bewegung! Wir starten um 15 Uhr mit einer Auftaktkundgebung mit Musik, Reden von Gabriele Kuby, Ulrike Walker, Pierre-Louis Santos (Manif pour tous), Anna Schupeck (AFD), Michael Ragg (AUF-Partei) und Christoph Scharnweber (EAK Heilbronn) sowie Grußworten von Birgit Kelle, Peter Hauk (CDU), Hans-Ulrich Rülke (FDP) und der Stiftung Familienwerte.

Anschließend führt der Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt zum Staatstheater. Auf der Abschlußkundgebung werden Hunderte aufsteigende Luftballons den Protest an die politisch Verantwortlichen nach oben tragen. Anreiseinformationen finden Sie hier.

Mit unserer Demo protestieren wir gegen die grün-roten Pläne zum neuen Bildungsplan und fordern:

  • Wahrung des grundgesetzlich garantierten Erziehungsrechts der Eltern in Schulen und Kitas insbesondere im wertesensiblen Themenbereich Sexualität.
  • Verzicht auf jegliche scham- und persönlichkeitsverletzende Unterrichtsinhalte in Wort, Bild und Ton.
  • Respektieren des christlichen Menschenbildes, wie in der Landesverfassung verankert sowie Stopp von Indoktrination der Kinder im Sinne der Ideologie des Gender-Mainstreaming.

Ich freue mich, Sie am Samstag in Stuttgart zu treffen. Bitte beachten Sie unbedingt dieHinweise für selbstgefertigte Transparente und Plakate. Wir demonstrieren als Bürger für unsere Rechte, unabhängig davon ob wir Christen, Andersgläubige oder Agnostiker sind. Es ist eine DEMO FÜR ALLE, denen die Familie am Herzen liegt.

In diesem entschlossenen und positiven Geist grüße ich Sie herzlich, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

 

PS: Sehen Sie die Wiederholung der Sendung „Tacheles“ zum Thema „Ist die Ehe noch heilig“, bei der ich letzte Woche als Talkgast dabei war, am Sonntag, den 6. April um 13 Uhr auf Phönix.

Bitte unterstützen Sie unsere Demo in Stuttgart auch mit einer Spende, um die anfallenden Kosten zu decken. Herzlichen Dank dafür!

 

 

Mehr Gerechtigkeit für Familien

Familien sind in der Sozialversicherung vor allem eins – Nettozahler!, so schreibet Siegfried Stresing vom Deutschen Familienverband:

http://www.deutscher-familienverband.de/19-familie/familienpolitik/266-deutscher-familienverband-einsatz-fuer-mehr-gerechtigkeit-fuer-familien

In der aktiven Familienphase müssen Familien, beispielsweise in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), deutlich höhere Beiträge bezahlen als sie und ihre Kinder an Kosten verursachen. Sie sind also eine wichtige Stütze des Solidarsystems in Deutschland, ihnen selbst wird aber kaum Solidarität entgegengebracht. 

Anmerkung: Der Gemeinplatz „Familie ist da, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern dauerhaft Verantwortung übernehmen“, scheint uns als Fazit des Gesprächs mit der Stuttgarter CDU  doch recht dürftig zu sein und wenig Hoffnung auf Änderung zu machen.

Bärbel Fischer

“Ich will nie ein Kind kriegen!”

Der  Erziehungswissenschaftler und Psychologe, Dr. Albert Wunsch, warnt wiederholt vor den Folgen  einer zu frühen und unpassenden sexuellen Information an Kinder.

“ …Diese Anleitung zur Indoktrination durch das System Schule von sich nicht wehren könnenden Kindern und Jugendlichen verstößt nicht nur gegen einen verantwortlichen Umgang mit Kindern und einen gesunden Menschenverstand, sondern auch gegen das Grundgesetzt, weil die Erziehung und Bildung in erster Linie das Recht und die Pflicht der Eltern ist…..“

http://www.freiewelt.net/papa-ich-will-nie-ein-kind-kriegen-und-nie-erwachsen-werden-10028370/

 

ELTERNRECHT WAHREN!

DEMO „Stoppt Sexualisierung der Kinder“                                                                  am 5.4. in Stuttgart –                                                                                                      bitte anmelden, weitersagen, mitmachen!

Mehr Informationen und Anmeldung auf unserer neu eingerichteten Internetseite www.demofueralle.de.

                                                                                                      

 

Diözesanrat gegen kirchliche Würdigung katholischer Familien

Pressemitteilung

München – Die Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken hat es abgelehnt, in die Darstellung der Bildungsleistungen des Erzbistums auch die Leistungen der katholischen Familien aufzunehmen. Der Familienbund der Katholiken hatte in einem Antrag an die Vollversammlung des Diözesanrats eine Modifikation der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese München undFreising erbeten. Das Erzbistum solle sich weniger als Dienstleister und mehr als Gemeinschaft der Gläubigen präsentieren. Zu diesem Zweck sollten zukünftig unter www.erzbistum-muenchen.de nicht nur Amtsträger, Gremien und Angebote dargestellt werden, sondern auch die Gemeinschaft der 1,76 Millionen Gläubigen der Erzdiözese. Zudem sollten unter ‚Kirchliche Bildung‘ nicht nur katholische Schulen und Kitas ausgewiesen werden, sondern auch die katholischen Familien der Erzdiözese.

Nach sozialwissenschaftlichen Befunden und katholischer Kirchenlehre gilt die Familie als entscheidender Ort kirchlicher Bildung. Die Fünfte Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD hatte jüngst ergeben: „Religiöse Sozialisation ist familiäre Sozialisation.“ Gleich zu Beginn der Antragsberatung forderte ein Vorstandsmitglied des Diözesanrats, aus dem Antrag die Erwähnung der Familien zu streichen. Sie sei unverhältnismäßig. Nur dann könne die Zustimmung empfohlen werden. Da der Antragsteller das ablehnte, wurde geprüft, ob er die Erwähnung der Familien auch ohne Zustimmung des Antragstellers gestrichen werden könnte. Als sich das als nicht zulässig erwies, wurde der vollständige Antrag zur Abstimmung gestellt und mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.

Die katholischen Familien der Erzdiözese München und Freising bilden und erziehen derzeit 280.000 Kinder und Jugendliche. Sie wenden dafür jährlich 2 Milliarden EUR auf – das Vierfache des Diözesanhaushalts.

Dr. Johannes Schroeter, Vorsitzender des Familienbunds in der Erzdiözese: „Mir scheint, dass die Familien gedanklich aus der Kirche exkommuniziert werden. Die katholischen Familien gehören nicht weniger zur Diözese als die katholischen KiTas. Wir sind Mitglieder von Kirche und nicht etwa Zielgruppe von Kirche.“

Weitere Informationen: Diözesanvorsitzender Dr. Johannes Schroeter, Tel. 0171-5411761 Landesverband Bayern, Geschäftsstelle Rochusstr. 5                                                   80333 München, Telefon 089-2137-2226, Telefax 089-2137-2225

www.familienbund-bayern.de

 

Nichts für schwache Nerven!

Die Journalistin und Mutter von vier schulpflichtigen Kindern, Birgit Kelle,  hat sich die Mühe gemacht, Lehr-und Lernmittel zum Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu prüfen – mit ekelerregendem Ergebnis! Während die Medien blumige Vorstellungen von Toleranz haben, geht es in den Klassenzimmern der Republik um Dildos, Potenzmittel oder Vaginalkugeln. 

Eltern, zieht euch und eure Kinder warm an!                                                               

Außerdem fragt Frau Kelle, warum Ministerpräsident Kretschmann für sein Gesprächsangebot weder den Initiator der Petition Gabriel Stängle, noch Lehrerverbände, noch Elterninitiativen, noch katholische oder Islamische Vertreter eingeladen hat. Lediglich Vertreter der evangelikalen Gemeinden sind geladen. Damit scheint Kretschmann demonstrieren zu wollen, dass die Ablehnung der Lehrplanreform ein ausschließlich evangelikal-fundamentalistisches Problem sei. Eine reine ALIBI-Veranstaltung!

DEMO: ELTERNRECHT  WAHREN!  5. April um 15 Uhr in Stuttgart          Anmeldung auf http://www.familien-schutz.de/demo/

Unbedingt lesen!

http://www.freiewelt.net/puff-fur-alle-als-padagogisches-stilmittel-10027903/

 

 

 

Leserbrief zur Weiterverbreitung

Der katholische Familienbund Freiburg bittet um die Veröffentlichung des folgenden Leserbriefes. Bitte kopieren Sie den Wortlaut und schicken Sie ihn als Leserbrief unter Ihrem Namen plus Postadresse an Ihre Regionalzeitung und weitere Zeitungen und an politisch Verantwortliche!

Herzlichen Dank! Bärbel Fischer

……………………………………..

„Nur Kinder reicher Leute sind der Bundesregierung etwas wert“

Das Kabinett hat den Haushaltsentwurf gebilligt und der Finanzminister lobt sich. Weniger neue Schulden und im nächsten Jahr gar keine mehr. Wie das finanziert wird? Der Griff in die Rentenkasse und in die Zuschüsse zur gesetzlichen Krankenversicherung einerseits und der Bruch des Wahlversprechens einer Kindergelderhöhung machen es möglich. Beides belastet die zukünftige Generation.

Aber halt, ein Teil der Gesellschaft wird locker mal ausgespart: Wer ein hohes Einkommen hat und Steuerfreibeträge geltend macht statt Kindergeld, der wird entlastet. Bei den Wohlhabenden, bei den Bürgern ohne Unterhaltsverpflichtung und bei den Diäten für die Abgeordneten wird nicht gespart, wohl aber bei der Normalfamilie bis hinunter zu den noch Bedürftigeren. Das bedeutet: die Entschuldung des Bundeshaushalts tragen allein die Arbeitnehmer ohne Steuervorteile. Merke: Wer Kinderfreibeträge geltend machen kann oder lieber erst gar keine Kinder aufzieht, ist fein heraus. Normalfamilien mit zwei und mehr Kindern schauen wieder mal in die Röhre.

  • Wen wundert‘s, dass viele Wissenschaftler ein immer weiteres Auseinanderdriften der Einkommen und der Vermögen feststellen?
  • Wen wundert‘s, dass  ausgerechnet die dringend benötigten Kinder in unserer Gesellschaft für ihre Eltern ein absolutes Armutsrisiko darstellen?
  • Wen wundert´s, dass Paare unter diesen Umständen auf Nachwuchs gerne verzichten?
  • Mit welchem Recht nennen sich unsere Regierungsparteien „christlich“ und „sozial“?

Auf Kosten der Schwächsten den Haushalt sanieren – eine wahrhaft  „christlich-soziale “ Glanzleistung!

Vor-und Familienname                                                                                                        Straße, Hausnummer                                                                                                          PLZ und Wohnort

 

Elterngeld auf dem Prüfstand

Gestern hatte ich Gelegenheit, dem Klagetermin einer Familie G. beim Landessozialgericht Stuttgart gegen die unterschiedliche Behandlung von Eltern beim Elterngeld beizuwohnen.

Die Mutter erhielt für ihr drittes Kind den Mindestbetrag von 300.-, obwohl sie zugunsten dreier Nachkommen auf ihr vorausgegangenes, akademisches Gehalt verzichtet hatte. Hätte sie ihre 2 älteren Kinder in Krippenverwahrung gegeben und ihren Beruf weiterhin ausgeübt, so würde sie sich um weit mehr als 1000.- besser stellen. Genau darin sehen sich die Eltern betrogen, denn laut Art. 6 GG steht es ihnen frei, ob sie ihre Kinder selbst betreuen, oder ob sie sie in öffentlichen Einrichtungen durch Dritte betreuen lassen wollen. Die Eltern G. klagten also gegen die massive Ungleichbehandlung von Müttern, welche die Konstruktion des Elterngeldgesetzes bewirkt.

Nur 25 Minuten brauchten der Richter, die Beisitzer und die beiden Schöffen, um das Anliegen abschlägig zu bescheiden. Sie könnten keine Verfassungswidrigkeit feststellen, das Elterngeld sei in seiner einkommensabhängigen Struktur verfassungskonform. Schließlich sei in den letzten Jahren ein politisch beabsichtigter Paradigmenwechsel vollzogen worden, nach dem Frauen sich aus ihrem Muster als Familienmutter  zugunsten einer Erwerbskarriere ( zur Alterssicherung, da der generative Beitrag durch Kinder keine Rentenzahlung rechtfertige! ) verabschieden sollen. Ob dieser Paradigmenwechsel mit Art 3 und 6 GG vereinbar sind, stand überhaupt nicht zur Debatte, ebensowenig wie die Rechte der Kinder auf elterliche Pflege und Erziehung.  Umsonst auch die Bitte des Familienvaters, Gleichstellung und Gleichberechtigung nicht zu verwechseln. Familienarbeit müsse gleichberechtigt mit Erwerbstätigkeit gewertet werden ( wie es auch Urteile des BverfGs in den letzten Jahrzehnten vorsahen ), während Gleichstellung  bedeute, Frauenarbeit ausschließlich  als Erwerbsarbeit zu definieren. Kurzum – in nullkommanix war die Klage abgehakt ohne Revisionsmöglichkeit.

Es bleibt die Frage nach dem Recht des Bürgers, Gesetze anzufechten, wenn sie allem Anschein nach gegen rechtsstaatliche Prinzipien verstoßen. Wie steht es mit der demokratischen Gewaltenteilung , wenn sich die Rechtsprechung mit dem Gesetzgeber gemein macht?

Ausführlich legt Herr Dr. Johannes Resch dar, warum das Elterngeldgesetz von 2007 gegen unsere Verfassung verstößt.

Bärbel Fischer

Lesen Sie: http://familienarbeit-heute.de/?p=3378

Wenn Deutschland vergreist

Anlässlich der Ausstellung „Die Demografische Chance“ in Berlin veröffentlichte IDEA  im Frühjahr 2013 folgenden Beitrag:

Deutschland vergreist – heißt es allenthalben, denn seit 1972 weist die Bundesrepublik mehr Sterbefälle als Geburten auf. Nach Japan hat sie bereits heute die zweitälteste Bevölkerung der Welt. Bis 2060 wird die Einwohnerzahl um 12 bis 17 Millionen sinken. Was bedeutet das für die Zukunft? Darüber stritten der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg und der Soziologe Karl Ulrich Mayer. Das Gespräch moderierte Karsten Huhn. 

http://www.herwig-birg.de/downloads/dokumente/IDEA-Streitgespraech-Birg-Mayer-20130410.pdf