Familien im Clinch mit der Politik

Zu den Themen: Familienlastenausgleich, Steuern und Vereinbarkeit von Familie und Beruf liefert  www.gerechtigkeit-fuer-familien.de  auf der Seite http://www.gerechtigkeit-fuer-familien.de/start/familienpolitik.htm  eine Fülle von Argumenten für Diskussionen und Anfragen an unsere Abgeordneten ( s. Aktionen in diesem Menue). Wir müssen laut werden!

Gelungene Bindung – Basis für ein ganzes Leben

Die Schwäbische Zeitung titelt am 28. Oktober 2009 unter dem Balken: Öffentliche Förderung: „Zahl der Kinder in Tagespflege“ steigt. Damit seien in BW fast 15 400 Kinder in öffentlich geförderter Betreuung. Davon waren 7000 Kinder jünger als drei Jahre, ein Anstieg seit 2008 um 10 %.  
 Lesen Sie bei familyfair, vor welchen neurobiologischen Folgen die Bindungsforschung für die Hirnentwicklung unserer Kinder  bei allzu früher Trennung von der Mutter  warnt. 

Eltern unter Generalverdacht

Selbsternannte „Familienexperten“ aus SPD und FDP befürchten, dass bares  Betreuungsgeld in der Hand von Vollzeiteltern nur versoffen wird und bei den Kindern nicht ankommt.  Damit geraten alle  Eltern unter den Generalverdacht, ihre Kinder zu vernachlässigen und mit 150 Euro nicht verantwortungsbewusst umgehen zu können.

Gerechtigkeit, Freiheit und Selbstverantwortung statt Almosen

Der vorsitzender Richter am hessischen Sozialgericht, Dr. Jürgen Borchert, äußert sich bei „erziehungstrends.de“ zur ignoranten deutschen Familienpolitik und verlangt eine familienpolitische Strukturreform des Sozialstaates.

Was tut meinem Kind gut?

Dass die von Ursula v. d. Leyen mit viel Steuergeld forcierte Krippenbetreuung für Ein- bis Dreijährige  an der CDU-Basis durchaus kritisch gesehen wird, zeigt die Einschätzung von Frau Lieselotte Kemmler anlässlich einer CDU-Veranstaltung in Blitzenreute. Diese stand unter der Frage: „Erziehung – öffentliche Angelegenheit oder Privatsache?“ Lesen Sie nach auf S. 11 unter :  http://www.cdu-kreisverband-ravensburg.de/bilder/dokumente/cduintern0906.pdf

Bonbons statt Gerechtigkeit?

Die neue Koalition hat sich bei ihrer sogenannten Familienförderung auf Bonbons verständigt, anstatt für Familiengerechtigkeit zu sorgen.
Die zunehmende Armut von erwerbstätigen Eltern, die dramatisch niedrige und ständig sinkende Geburtenrate und die hohe Abtreibungsquote aus „finanziellen Gründen“ (so das Statistische Bundesamt) müssten bei allen Politikern und bei den Koalitionsverhandlungen Grund genug sein, die Weichen für eine wirklich familienfreundliche Politik zu stellen und die Einhaltung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umzusetzen. 
Dieses hat in seinem Pflegeurteil 2001 die Bundesregierung aufgefordert, die Erziehungsleistung von Eltern bei der Beitragsbemessung für die Sozialversicherungen zu berücksichtigen. Aber statt dessen denken sich unsere Politiker immer neue sog. „familienbezogene Leistungen“ aus, die beweisen sollen, wie familienfreundlich sie agieren. Mit diesem Alibi ist Familien aber nicht geholfen. Denn was man ihnen in die eine Tasche als Bonbon zuschiebt, das zieht man ihnen aus der anderen Tasche doppelt und dreifach über ungerechte Steuern und Abgaben wieder heraus. Ein familiengerechter Lastenausgleich ist aber erst dann erreicht, wenn allen Erwerbstätigen bei gleichem Bruttoverdienst das gleiche frei verfügbare Einkommen bleibt, egal ob sie keine, drei oder zehn Kinder erziehen.