DFV: Schluss mit der Chipkarten-Diskussion

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar dieses Jahres reichen die Hartz IV-Sätze für Kinder nicht aus, um ihnen das für Bildung und soziale Teilhabe Erforderliche zu ermöglichen. Mit dem Versuch, die Regelsätze nicht erhöhen zu müssen, sondern stattdessen Sachleistungen über eine Chip-Karte abzurechnen, will sich der Gesetzgeber um die für alle Familien relevante Festlegung drücken, was Kinder für ihre Bildung, Entwicklung und Persönlichkeitsentfaltung wirklich brauchen. Gleichzeitig wird zunehmend ein System der staatlichen Bevormundung von Familien entwickelt, und private Initiativen und Hilfeangebote werden zerstört.

Vier Jahrzehnte Kindermangel und die Folgen

Zur demographischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland äußert sich Professor Dr. Hermann Adrian, Universität Mainz, und zeigt in seiner Studie auf, dass ein Mangel an sozialer Gerechtigkeit in unserem Land sowohl den Wohlstand als auch unsere Demokratie gefährdet. Vier Jahrzehnte Geburtenschwund haben bereits schwerwiegende Folgen: http://www.uni-mainz.de/FB/Physik/AG_Adrian/adrian/cd/2-Lage.pdf

Karriereknick!?

Wieder meldet der Blätterwald, dass Frauen bei der Rente gegenüber Männern um 30% benachteiligt sind. Als Ausweg sehen Politik und Medien die „un-unterbrochene Erwerbsbiographie“. Zu Deutsch: Keine Zeit für Kinder! Kindererziehung und Familienarbeit sichern den Fortbestand unseres Staates und müssen deshalb auf die Altersversorgung angerechnet werden. Doch unsere Politiker weisen dies als unbezahlbar von sich. Ein Loblied auf die Familienfrauen singt Frau Almut Rosebrock in FreieWelt.net

http://www.freiewelt.net/blog-2208/frau-und-karriere.html

Fachkräftemangel und Rentensystem

"Bildungspolitik ist mehr als nur Schulpolitik". Dr. Johannes Resch, Sprecher des ÖDP-Bundesarbeitskreises "Familie, Soziales, Gesundheit" zeigt auf, dass die Krippenoffensive und der Abbau des gegliederten Schulsystems nur scheinbare Auswege aus der Bildungsmisere sind.
Lesen Sie ausführlich unter der Rubrik MEINUNGEN auf diesem Portal.

Familien sollen zu Bezugsscheinempfängern degradiert werden

Unter der Überschrift: "Deutscher Familienverband warnt vor Chipkartensatire" äußert sich Dr. Albin Nees zu dem kaum zu überbietenden Zynismus der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bei der Umsetzung des BVG-Urteils zum Existenzminimum von Kindern.

http://www.deutscher-familienverband.de/index.php?id=3488

Qualitätsdebatte? Fehlanzeige!

Frau Haderthauer CSU vermisst bei der Kinderbetreuung eine Qualitätsdebatte in Deutschland. Diese Debatte sei „dringend notwendig“ und sie betreffe keineswegs nur die Qualität der Erzieherinnen, sondern auch die „Qualität der elterlichen Erziehungsleistung“. Hier fehle es deutlich an Anerkennung………


Rot-grüne Prioritäten in NRW

Weder die Stärkung von „Ehe und Familie“ noch der bedrohliche Geburtenrückgang werden im Koalitionsvertrag der neuen NRW-Regierung auch nur mit einer Silbe erwähnt. Das dringlichste Anliegen scheint ein anderes zu sein.

http://www.freiewelt.net/blog-2193/lesben-und-schwule-f%FCr-rot-gr%FCn-wichtiger-als-ehe-und-familie.html

Rücktritt, Frau Schröder!

In seinem Schreiben vom 28. Juli 2010 fordert Professor Dr. Klaus Buchner, Bundesvorsitzender der ÖDP, die Familienministerin, Kristina Schröder zum sofortigen Rücktritt auf. Der Grund ist der skandalös unsoziale Referentenentwurf ihres Hauses zur Streichung des Elterngeldes für Bedürftige.

http://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen?mid=8490

Zukunft sichern durch ein Familienfestigungsprogramm

Mit Blick auf die heftige politische Debatte über die Sparpolitik der Bundesregierung warnt der Deutsche Familienverband davor, beim Kurieren am Symptom die Zukunft aus dem Blick zu verlieren: „Deutschland schleudert in riesigen Schritten auf eine demographische Katastrophe zu, gegen die die Währungskrise ein lauer Sommerwind ist. Wer in einer solch dramatischen Situation über Einzelposten im Sparpaket streitet, der verhält sich wie jemand, der nach frischer Farbe für den Gartenzaun ruft, während vor seinen Augen das Haus abbrennt.