Dorothea Siems stellt auf Welt-online die Akzente in der Familienförderung von Union und Rot/Grün einander gegenüber. Tendenz: Die Union will den Eltern mehr von ihrem Geld lassen, Rot/Grün will mehr Berufstätigkeit und Umverteilung.
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Dorothea Siems stellt auf Welt-online die Akzente in der Familienförderung von Union und Rot/Grün einander gegenüber. Tendenz: Die Union will den Eltern mehr von ihrem Geld lassen, Rot/Grün will mehr Berufstätigkeit und Umverteilung.
„…. Denn Muttertage, das ist wahr, die sind an allen Tagen. Ich hab dich lieb das ganze Jahr! Das wollte ich dir sagen.“, so sagten es unsere Kinder ihrer Mama zum Muttertag auf.
Tempi passati! Klaus Kelle macht sich seine Gedanken zu vereinbarten Müttern und vereinbarten Kindern.
http://www.freiewelt.net/blog-5386/bleibt-stehen-und-klatscht-einfach-beifall.html
so empfiehlt es die Kanzlerin in ihrer Lobrede auf die „Fortschritte“ zur Bewältigung des so genannten demographischen Wandels. Ursachenforschung oder Behebung der Nachwuchsbremsen – Fehlanzeige! „Wir dürfen nicht auf Kosten der nachwachsenden Generation leben“, so das Credo der Kanzlerin. Doch sie realisiert nicht, dass wir das ja bereits tun, wenn wir den Kindern ihre Mütter mit 5,4 Milliarden Steuergeld plus jährliche Betriebskosten für Ganztagsbetreuung abkaufen. Zurück bleibt eine vaterlose und mutterlose Generation.
http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Mediathek/mediathek_node.html?id=711072
Birgit Kelle zur Vereinbarkeitslüge:
Am Beginn jeder Kosten-Nutzen-Rechnung steht die Frage: was will man erreichen? Ohne Zielvorgabe kann ja nicht entschieden werden, ob das eingesetzte Geld auch tatsächlich die erwünschte Wirkung erzielt hat. Das ist das größte Problem bei der aktuell veröffentlichten Studie des München Ifo-Instituts zum Thema Kindergeld. Gewaltige Summen sind da im Spiel, kann man überall lesen. Über 39 Milliarden Euro lässt der Staat sich das jährlich „kosten“ verkündet die FAZ. Räumen wir also zunächst erst einmal das Missverständnis aus dem Weg, hier handele es sich tatsächlich um eine familienpolitische Höchstleistung, die der Staat angeblich vollbringt. Man ist ja als Eltern immer geneigt, sofort auf die Knie zu fallen und danke zu rufen, jedenfalls wird das gesellschaftlich erwartet. Mein Gott, man lässt es sich in Berlin „etwas kosten“ dass ich vier Kinder groß ziehe. Nur leider ist Kindergeld im wesentlichen keine Leistung, kein zusätzliches Geld, das der Staat raus rückt, sondern das Zurückzahlen von zu viel gezahlten Steuern der Eltern, weil man sich erlaubt, das Existenzminimum ihrer Kinder mit Steuern zu belegen und anschließend kleinlich abgezählt zurück gibt, was einem gar nicht gehört. Wenn ich Ihnen zwei Äpfel schulde, Ihnen aber vier wegnehme um dann Monate später zwei wieder zurück zu geben – ist das dann eine großzügige Geste von mir, oder nur überfällige Kompensation? Eben.
Weiterlesen unter:
http://www.atkearney361grad.de/uber-uns-a-t-kearney/
BMFSFJ Internetredaktion
Pressemitteilung Nr. 35/2013, veröffentlicht am Mo 06.05.2013
Thema: Kinder und Jugend
Für eine hochwertige Kinderbetreuung: Bundesregierung startet „Lernort Praxis“
Eine gute Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen. Das leistet das neue Programm „Lernort Praxis“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zentraler Baustein und Erfolgsfaktor sind dabei die praktischen Ausbildungsphasen: Direkt in den Einrichtungen werden Fachkräften Best-Practice-Beispiele vermittelt, auf denen sie im Alltag aufbauen können.
„Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter übernehmen jeden Tag große Verantwortung: Sie kümmern sich um die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten Kinder und geben ihnen besonders Nähe, Verlässlichkeit und eine stabile Beziehung“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Sie eröffnen den Kindern aber auch einen ersten Zugang zu Bildung. Praxisphasen in Kitas sind für angehende Erzieherinnen und Erzieher deshalb unersetzlich, um sich auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten und wichtige Erfahrungen zu sammeln.“
Das Programm „Lernort Praxis“ stellt Erzieherinnen und Erziehern qualifizierte Praxismentorinnen und Praxismentoren zur Seite. Sie sollen die Einrichtungen unterstützen und das Personal entlasten, so dass den Fachkräften genügend Raum für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Eltern bleibt. Diese Erfahrungen fließen in ein Curriculum ein, das Qualitätsstandards für die Praxisanleitung in Kitas setzt. Zudem fördert das neue Programm die Kooperation zwischen Schule und Kita. Es werden ferner Ausbildungsformate unterstützt, die bisher unterrepräsentierte Personengruppen stärker ansprechen – wie Männer, Menschen mit Migrationshintergrund oder berufserfahrene Personen, die sich beruflich umorientieren.
Bisher beteiligen sich sieben Bundesländer an der Umsetzung: Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Ab August 2013 können dort insgesamt 75 Praxismentorinnen und Praxismentoren ihre Arbeit aufnehmen und während der dreijährigen Projektlaufzeit die Kitateams unterstützen. Die Antragsfrist startet am 6. Mai 2013. Jedes Projekt erhält jährlich 25.000 Euro für eine zusätzliche halbe Stelle sowie Sachkosten. Insgesamt stellt der Bund acht Millionen Euro zur Verfügung.
Gewinnung und Qualifizierung von Fachpersonal und Stärkung der Qualität der Kindertagesbetreuung sind Teil des 10-Punkte-Programms für ein bedarfsgerechtes Kinderbetreuungsangebot der Bundesregierung. Weitere Informationen finden Sie
unter www.bmfsfj.de <http://www.bmfsfj.de> sowie
www.fruehe-chancen.de/lernort_praxis
<http://www.fruehe-chancen.de/lernort_praxis>.
Das neue Programm startet unter dem Dach „Frühe Chancen“ und ist ein wichtiger Teil der Anstrengungen des Bundes zur Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote in Deutschland. 2007 hatten sich Bund, Länder und Kommunen über den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren bis 2013 verständigt: Rund 750.000 Betreuungsplätze sollten bis 2013 geschaffen werden. Die Kosten für den Ausbau eines bedarfsgerechten Angebots von zwölf Milliarden Euro tragen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam – der Bund davon ein Drittel.
Für die Investitionskostenzuschüsse hat der Bund 2007 das Sondervermögen „Kinderbetreuungsausbau“ im Umfang von 2,15 Milliarden Euro aufgelegt. Auch die Zuschüsse des Bundes zu den laufenden Betriebskosten für die neuen Plätze in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege von 1,85 Milliarden Euro gehen bis 2013 direkt an die Länder. Anschließend fließen dauerhaft 770 Millionen Euro Bundesmittel pro Jahr für die Betriebskosten direkt in die Landeshaushalte.
2012 haben die Länder einen höheren Bedarf von 30.000 zusätzlichen Betreuungsplätzen für unter Dreijährige angemeldet: Bundesweit also insgesamt ein Bedarf von 780.000 Plätzen. Für die Einrichtung dieser zusätzlichen Plätze stellt der Bund – ebenfalls zusätzlich – 580,5 Millionen Euro zur Verfügung, den Betrieb dieser neu geschaffenen Plätze unterstützt der Bund mit jährlich 75 Millionen Euro.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de <mailto:poststelle@bmfsfj.bund.de> Internet: http://www.bmfsfj.de <http://www.bmfsfj.de> Servicetelefon: 030 201 791 30 Wann können Sie anrufen? Montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Bärbel Fischer
Geht es Ihnen auch manchmal so? Sie lesen oder erinnern sich an eine Geschichte im Märchenbuch aus Kindertagen. Da fällt es Ihnen wie Schuppen von den Augen: die Geschichte ereignet sich erneut, jetzt und hier. „Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.“ Verschlüsselt gibt uns die alte Sage ihre Botschaft preis, wenn wir uns ihrer Weisheit öffnen.
Wir alle kennen die traurige Mär vom Spielmann, der die Hamelner Bürger mit seinen Zaubermelodien von der Rattenplage befreite. Zu Tausenden müssen die widerlichen Tiere in der Weser ertrinken. Ohne seinen versprochenen Lohn jagen die Räte den „Spitzbuben“ jedoch aus der Stadt. Der kehrt verbittert zurück und lockt nun mit seinem betörenden Flötenspiel die Kinder aus den Häusern. Wohin? Das Märchen endet tröstlich. In einem Zauberberg soll es ihnen gut gehen. Ganz leise kann man noch heute aus der Ferne den fröhlichen Gesang der Kinder vernehmen.
Ja, heute werden die Bürger und die Kinder von Hameln wieder lebendig.
Mit seinen schmeichelnden Zaubertönen von Emanzipation, Karriere und Vereinbarkeit, mit dem süßen Klang von weiblicher Unabhängigkeit und Befreiung und mit seinen betörenden Melodien vom Krippenparadies, von frühkindlicher Bildung und Quality-Time lockt der bunt gekleidete Gaukler die widerlichen Plagegeister aus den Häusern. „Unterdrückung“, „Ohnmacht“, „Bevormundung“ und „Abhängigkeit“ heißt das garstige Getier, das im reißenden Strom der Geschichte sein Ende findet.
Eine neue Zeit bricht an. Erleichtert atmen die Mütter auf. Weder Ehemänner noch Kinder werden die Mütter künftig von der Erwerbsarbeit abhalten können. Ein fröhliches Fest wäre nun angesagt gewesen. Doch daraus wird nichts. Der Geiz der Ratsherren schlägt um in Gier. Von früh bis spät kümmern sich die Bürger nun um die Geschäfte und füllen die Kassen der Konzerne. Keine Mutter soll mehr zuhause bleiben, money, money, money! Immer schneller dreht sich das Hamsterrad. Das Klingeln der Münzen und das Rascheln von Geldscheinen und Aktienpaketen wird zu Musik in den Ohren der Manager.
Die Bürger, Väter und Mütter fallen erschöpft in einen tiefen, traumlosen Schlaf. Sie vergessen, nach ihren Kindern zu schauen, zu fragen, was sie bewegt, wonach sie sich sehnen und was sie bekümmert. Väter und Mütter verlieren ihre Söhne und Töchter aus den Augen. Sie legen mit ihrem Kind auch mehr und mehr ihre Zuständigkeit in fremde Arme. Eltern und Kinder werden sich immer fremder. Elternhaus? Das war einmal!
Unbemerkt in all dem Treiben kehrt der Spielmann zurück und spielt die wunderbaren Weisen von Zuneigung und Zärtlichkeit aus längst vergangenen Tagen, die den Kindern so zu Herzen gehen, dass sie aus ihren Betten hüpfen und auf die Straße eilen. Zwischen Tag und Traum versammeln sie sich auf dem „Marktplatz“. Wo sonst? Dort, wo es den Erwachsenen ums Geld geht, um den Handel, um Wirtschaft und Wachstum! Von hier aus geht der Zug singend und tanzend hinaus ins Freie. Sie lassen die Stadtmauern hinter sich, hinter denen für Kinder weder Zeit noch Platz war.
Und als die betriebsamen Bürger und Bosse endlich begreifen, dass mit den Kindern auch ihre eigene Zukunft dahin ist, da beginnt ein Jammern und Wehklagen über den „demografischen Schwund“, über leere Schulen und offene Lehrstellen, über mangelnden Umsatz und leere Sozialkassen, und sie blicken entsetzt in die wüsten Fratzen von Altersarmut, Pflegenotstand und Einsamkeit.
Wer war der Gaukler? Wer verstand es so meisterhaft, seine Zuhörer zu betören? Welcher Scharlatan verbarg sich hinter dem rot-grün-gelb schillernden Gewand?
Und die Kinder? Wo sind sie geblieben? Sind sie den Eltern durch die lange Abwesenheit entglitten, entfremdet? Oder wollten sie erst gar nicht geboren werden? Geborgen und wohl behütet bleiben sie in ihrer Höhle, im Schoß des mütterlichen Zauberbergs. Dort lassen sie sich wiegen und dürfen ihre Kinderlieder singen.
Ob der verwunschene Berg jemals wieder seine Pforten öffnet und die Kinder freigibt, damit sie unsere Zukunft neu gestalten?
Bärbel Fischer
Leserbrief zu "Viele Mütter bereuen Auszeit", Schwarzwälder Bote vom 11.03.2013 38 Prozent der Mütter und 28 Prozent der Väter bereuen, dass sie ihren Kindern ihre persönliche Wärme, Nähe, Zuwendung gönnten, weil sie dadurch Nachteile in ihrem beruflichen Weiterkommen haben. Das ist starker Toback, und die Frage muss erlaubt sein, ob da mit der Gleichberechtigung derer, die Elternverantwortung übernehmen im Vergleich mit denen, die dies nicht tun (aus welchem Grund auch immer) nicht etwas gründlich schief läuft. Wenn die Politik nicht Mittel und Wege findet, solche Benachteiligungen für Eltern als ersten Garant/innen des Fortbestandes unserer Gesellschaft wirksam auszugeichen, ist etwas faul im Staate. Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 vS-Villingen Tel. 07721 56124 s. dazu: http://www.welt.de/politik/deutschland/article114310000/Frauen-beklagen-Karriereknick-nach-der-Elternzeit.html
für Ihren Beitrag in der Sendung von Günther Jauch ( 24. 02. 13 ) wollen wir uns als ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT herzlich bei Ihnen bedanken. Dass Familien unter dem Druck der totalen Ökonomisierung heute zusammenbrechen, den Kindern großes Leid zugefügt und den Eltern ihr Recht auf das Zusammenleben mit ihren Kindern gestohlen wird, das haben Sie sehr deutlich gemacht. Leider kam Ihr Vorschlag, eine Kinderkasse zu installieren, unter die Räder. Genau diese Kinderkasse fehlt seit 1957, wo Konrad Adenauer dieses existenzielle Vorhaben, die 3. Säule des Generationenvertrags, ablehnte. Adenauers Berater, Wilfried Schreiber, sah klar voraus, welche fatalen Folgen diese Amputation nach sich ziehen würde. Heute sind wir soweit, dass man sich Kinder erspart, weil diese zum Armutsrisiko Nr. 1 geworden sind. Seither tragen die Eltern die Hauptlast für den Nachwuchs, profitieren jedoch tun diejenigen, die sich Kinderkosten erspart haben. „Kinder sind wie Sparbücher. Die Eltern zahlen ein und andere heben ab“, hat ein kluger Mensch einmal formuliert.
Unser, und das Anliegen so vieler Elternverbände ist es seit Jahren, der Politik die dringende Notwendigkeit dieser fehlenden Säule im Generationenvertrag zu signalisieren. Auf diesem Ohr scheint die Politik jedoch völlig taub zu sein, denn unsere Rufe verhallen im Wind. Vielmehr fördern „Wissenschaftler“ ( Wirtschafts- Institut PROGNOS ! ) zutage, dass Familien u n n ü t z mit Geld überschüttet werden! Unnütz deshalb, weil Mütter durch Ehegattensplitting und Kindergeld davon abgehalten würden, möglichst wenige Wochen nach der Geburt wieder dem Betrieb vollzeitig zur Verfügung zu stehen. Kinder kriegt man eben mal so nebenbei und lässt sie, nach dem Geschmack der Wirtschaft, dann in Tagesstätten groß werden.
Was können wir, was können Sie, Herr Blüm, tun, damit Familien nicht weiter ausgehungert werden und zum bloßen Vehikel für die Wirtschaftspolitik verkommen? Was können wir gemeinsam unternehmen, dass FAMILIE künftig wieder Lebenslust statt Lebenslast bedeutet?
Sehr geehrter Herr Blüm, diese Zeilen schreibe ich Ihnen im Auftrag unserer Elterninitiative, unserer Kinder und Enkel. Sie werden es sein, die den überschweren Rentenkarren ziehen müssen. Sie werden die Alterskosten all jener Bürger zu stemmen haben, die zwar ihre eigenen Eltern entschädigt, für den Nachwuchs, und damit für ihre eigene Rente gar nichts geleistet haben. In Japan, so haben wir uns sagen lassen, sollen alle Bürger, die mit 40 Jahren noch kinderlos sind, aus der gesetzlichen Altersvorsorge aussteigen und ihre Renten aus eigener Kraft absichern. Sie zahlen demnach nicht für den Nachwuchs anderer Leute, sondern für sich selbst, fallen aber der Solidargemeinschaft im Alter nicht mehr zur Last. Die ganzen Kinderkosten, die sie nicht ausgeben müssen, können sie in ihre eigene Altersvorsorge stecken. Und das sind pro Kind mindestens 125 000 €. Damit kann man seine Pflege locker absichern. Warum kann man solche Modelle nicht bei uns anregen? Wollen denn Kinderlose überhaupt auf Kosten der Kinder ihrer Nachbarn versorgt werden? Vielleicht wollen sie das gar nicht. Vielleicht fehlt es nur am politischen Willen, die Dinge g e r e c h t zu regeln.
Daher, Herr Blüm, wenden wir uns an Sie, alles, was in Ihrer Macht steht, zu un- ternehmen, um eine gerechte Verteilung der Lasten zu erreichen, wie es ja mehrere Urteile des BverfGs seit Jahren fordern.
Ich möchte Sie einladen, an der Fachtagung zur Beitragsgerechtigkeit für Familien in der gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung am Samstag, 23. März 2013 im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara in Mannheim teilzunehmen. Hier treffen sich Fachleute wie Dr. Jürgen Borchert, Prof. Dr. Thorsten Kingreen, Prof. Dr. Herwig Birg, Dr. Frank Niehaus, um zu drängenden sozio-ökonomischen Fragen Stellung zu nehmen.
Übrigens finden Sie unter http://www.johannes-resch.de eine Menge Material zum Thema Generationenbetrug, den die Politik einfach nicht zur Kenntnis nimmt.
Damit grüße ich Sie im Auftrag unserer ELTERNINITIATIVE freundlich und in der Hoffnung auf Ihre weitere Unterstützung und Solidarität mit uns Eltern und unseren Kindern
i. A. Bärbel Fischer
Leserbrief zu „Grüne setzen auf Familienpolitik“, Schwarzwälder Bote vom 25. Februar 2013
„Familie ist da wo Kinder leben“. Mit dieser flapsigen Aussage wollen die Grünen im Hinblick auf die Bundestagswahl zeigen, sie hätten „die familienpolitischen Themen im Auge“ und singen unentwegt das Lied der möglichst umfassenden Erwerbstätigkeit beider Eltern. Gestern bei Jauch konnte man eine der ersten 24-Stunden-Kitas besichtigen, wo Kinder bis zu 40 Stunden am Stück „leben“, ohne Kontakt zu ihren Eltern. Das ist noch nicht die Norm, aber mithilfe der linken Parteien streben wir zielsicher in diese Richtung. Eine Familienpolitik, die nicht das Zusammenleben von Kindern und Eltern in den Förderfokus stellt, verdient ihren Namen nicht. Die viel gepriesene „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ subventioniert statt dessen millionenschwer die Abwesenheit der Eltern von ihren Kindern. Sie ist der ausgestreckte Arm an dem man Familie vegetieren lässt.
Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 / 56124