Schallende Ohrfeige für Eltern

Martin Hiemesch, Initiator des Internetangebots: www.gerechtigkeit-fuer-familien.de, sieht den generativen Beitrag, den Eltern für den Fortbestand der Gesellschaft leisten, als sträflich unterbewertet und von der Politik missachtet.

http://www.freiewelt.net/nachricht-5904/rentenpolitik%3A-f%F6rderung-von-eltern-im-interesse-aller.html

Geburtentief als logische Folge dieser Familienpolitik

Der Familienbund der Katholiken – Landesverband Bayern – übt scharfe Kritik an der derzeitigen Familienpolitik. Der Vorwurf lautet: Diskriminierung elterlicher Erziehungsarbeit und Bedienung von Wirtschafts- und Senioreninteressen.
http://www.familienbund-bayern.de/19351.html

Frau Schwarzer, Frau Schwarzer….!

Martin Lohmann, Journalist und Sprecher des AEK ( Arbeitkreis Engagierter Katholiken in der CDU ) antwortet Alice Schwarzer auf ihre Schmähungen gegen Familienministerin Dr.Kristina Schröder. Diese hatte im SPIEGEL geäußert, Frauen fänden auch ihr Glück in Partnerschaft und Familie. Überzogenen Feminismus im Zeichen von Gender-Mainstreaming lehne sie ab. Diese Aussage löste bei Feministinnen alter Prägung eine Flut von Beleidigungen aus, ohne dass sie Argumente liefern konnten.

Bestrafung?

Dem Vorwurf der Familienministerin, eine familienfaire Sozialreform würde Kinderlose bestrafen, kann nur durch die Beschäftigung mit der Faktenlage begegnet werden. Offensichtlich ist die jahrzehntelange Bestrafung von Familien politisch leichter zu verantworten als eine gerechte Verteilung der Lasten. Mit weiteren Versprechungen, die sich aber immer an der Haushaltslage orientieren, will Frau Schröder die Forderungen von Familien beschwichtigen. Der Studie: „Zur demographischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage Deutschlands“ von Professor Dr. Hermann Adrian, Universität Mainz, sind folgende Resumees entnommen.
https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/page11/page11.html Sie zeigen sehr deutlich, wer in Deutschland belohnt, und wer bestraft wird.

Kasten 1: Der Staat bevorzugt und beschenkt Kinderlose!
Fasst man alle Aspekte zusammen, so kommt man nicht umhin festzustellen:
Kinderlose leisten die geringste Lebensarbeitsleistung, haben die meiste Freizeit, bleiben zeitlich ungebunden und tragen die geringste Verantwortung.
Dafür erhalten sie von unserer Gesellschaft den höchsten Lohn und müssen bezogen auf das Pro-Kopf-Einkommen die niedrigsten Steuern bezahlen.
Und obwohl sie keine Kinder aufgezogen haben, werden sie auch im Alter noch überreichlich beschenkt, denn der Staat zwingt die Kinder der Familien dazu, den Hauptteil ihrer Wirtschaftskraft fremden kinderlosen Alten zu schenken und damit zwangsläufig die Fürsorge für ihre Eltern stark einzuschränken.
Nimmt man alle diese Aspekte zusammen, so werden heute Eltern von zwei Kindern mit durchschnittlichem Einkommen (40.000 Euro/Jahr) durch zu hohe Steuern (fehlendes Familiensplitting), zu hohe direkte und indirekte Sozialbeiträge und zu geringe Renten im Laufe ihres Lebens um ca 200.000 Euro netto pro Person betrogen. Gleichzeitig werden Kinderlose mit 350.000 Euro pro Person beschenkt.
Im Lebensalter vom 20. bis 75. Lebensjahr (660 Monate) haben Väter und Mütter damit pro Monat jeweils im Mittel 300 Euro zu wenig, Kinderlose erhalten 500 Euro zu viel.


Kasten 2: Familien brauchen keine Almosen sondern Gerechtigkeit!
1. Die weitaus überwiegende Mehrzahl unserer Familien braucht keine Almosen des Staates, wenn man sie denn durch ein Familiensteuersplitting steuerlich gerecht behandeln würde und ihnen die Früchte ihrer Erziehungsleistung in Form von niedrigen Sozialbeiträgen und ausreichend hohen Rentenzahlungen beließe.
2. Nur das ärmste Viertel der Familien müsste durch Transferleistungen des Staates in Form eines „echten Kindergeldes“ zusätzlich unterstützt werden, was bei einer guten demografischen Entwicklung und prosperierender Wirtschaft leicht möglich wäre.
3. Wenn der Staat die Familien nicht durch ungerechte Steuer- und Sozialgesetze ausrauben würde und das so geraubte Geld an lebenslang Kinderlose verschenken würde, kämen viel mehr junge Menschen auf die Idee, eine Familie zu gründen und Kinder aufzuziehen.


Kasten 5: Der Weg aus der Krise kann nur so aussehen!
1. Man muss der Bevölkerung mitteilen, dass der wirtschaftliche Niedergang unseres Landes durch Nachwuchsmangel verursacht wird und wir unseren Wohlstand unweigerlich verlieren, wenn wir es nicht schaffen, unser Geburtenrate in kurzer Zeit auf ein bestandserhaltendes Niveau zu steigern.
2. Politiker und Medienleute müssen endlich die Tatsache öffentlich diskutieren, dass unsere heutigen Sozial- und Steuergesetze ungerecht sind, die Familien ausbeuten und Kinderlose belohnen. Diese Diskussionen sind nötig, um den Boden für die nötigen Änderungen zu bereiten.
3. Man muss der Bevölkerung klar machen, dass die Einführung gerechter Steuer- und Sozialsysteme eben keine Bestrafung der lebenslang Kinderlosen ist, sondern nur die Beendigung der Ausbeutung der Familien durch die Kinderlosen bedeutet.
4. Wir können es uns nicht mehr leisten, Kinderlose zu beschenken. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung muss folgendes Prinzip gelten: Jeder leistungs- fähige Mensch muss alles was er im Laufe seines Lebens konsumiert oder an Dienstleistungen in Anspruch nimmt – von der Geburt bis zur Beerdigung — letztlich selbst erarbeiten. Heute konsumieren Kinderlose im Laufe ihres Lebens etwa ein Drittel mehr als sie selbst erwirtschaftet haben.
5. Die benötigte Steigerung der Geburtenrate können wir leicht erreichen, wenn wir gerechte Sozialgesetze einführen mit einer von der Kinderzahl abhängigen Staffelung der Beiträge und der Leistungen. Ferner bedarf es eines gerechten Steuersystems mit Familiensplitting.
6. Die Finanzierung der Sozialsysteme durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge und durch Steuerzuschüsse ist falsch, da sie die tatsächlichen hohen Kosten der sozialen Sicherung verschleiert. Die Arbeitgeberbeiträge sind dem Bruttolohn zuzuschlagen und auszuzahlen, damit die Bürger sehen, wie teuer soziale Sicherung ist. Alle Bürger des Landes sind in ein einheitliches System von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung einzubeziehen. Die Staffelung der Beiträge und Leistungen nach Kinderzahl würde die Sozialversicherungen tatsächlich zukunftsfest machen, weitgehend unabhängig von der demografischen Entwicklung. Gleichzeitig würden die Lohnkosten und die Kosten der so- zialen Sicherung entkoppelt.
7. Würde man die geschilderte Reform der Sozialsysteme einführen, könnte der Steuerzuschuss sehr schnell zurückgeführt werden. Die freiwerdenden Mittel würden ausreichen, um ein Familiensplitting in das Steuersystem einzuführen.















Sozialexperten kommen zu Wort

Zu der Absage der Familienministerin an eine familienfaire Sozialreform, welche die Leistung der Kindererziehung als einen Geld werten Beitrag zu den Sozialversicherungen anerkennt, äußern zwei Experten, Herr Dr. Johannes Resch und Herr Dr. Kurt-Peter Merk, deutliche Kritik.

Fair geht anders!

Dr. Albin Nees, Vorsitzender des Deutschen Familienverbands und Frau Christiane Lambrecht, Initiatorin des Aktionbündnisses Familie, nehmen Stellung zu der Absage der Familienministerin an eine familien-faire Sozialreform.

Abfuhr!

Wer noch gehofft hatte, die Bundesregierung würde die soziale Notlage zur Kenntnis nehmen, in die Familien immer weiter gedrängt werden, wer noch geglaubt hatte, unser Sozialsystem ließe sich so reformieren, dass die skandalöse Ungleichbehandlung von Familien beseitigt wird, der sieht sich jetzt eines Schlimmeren belehrt. Familienministerin Dr. Kristina Schröder schenkt klaren Wein ein. Die Wähler wissen nun, woran sie sind.

http://www.abgeordneten-check.de/antworten/view/47/277.html

ÖDP: Elterngeld ist verfassungswidrig

(Berlin, 03.11.2010) Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) unterstützt in verschiedenen Bundesländern mehrere Klagen gegen Bescheide nach dem Elterngeldgesetz mit dem Ziel einer verfassungsrechtlichen Klärung.

Lug und Trug der Familienpolitik

Nach dem Beitrag vom 12. Juni 2010: „Familien – Lastesel der Kinderlosen“( LEBENSFORUM 67) kritisiert der Autor Dr. Clemens Christmann im 2. Teil seiner Studie, wie Familien im Steuerrecht systematisch benachteiligt werden und wie die Familienpolitik die finanzielle Familienförderung viel zu hoch ausweist. Mit diesem Trick kann sie nämlich leichter begründen, warum sie die außerfamiliäre Kinderbetreuung bevorzugt fördert.

http://www.gerechtigkeit-fuer-familien.de/quellen_pdf/christmann_teil2_lug_und_trug_in_der_familienpolitik.pdf