Tarabella-Umerziehungsprogramm stoppen

Tarabella-Umerziehungsprogramm stoppen
Jetzt E-Mail-Protest an EU-Abgeordnete senden
am 9. und 10. März werden die Abgeordneten über die „Tarabella-Entschließung“ im EU-Parlament beraten und abstimmen. Darin wird erneut ein EU-weites „Menschenrecht auf Abtreibung“ gefordert, und dies obwohl das EU-Parlament bereits Ende 2013 eindeutig festgestellt hat, dass dies nicht in die Zuständigkeit der Europäischen Union fällt.Aber damit nicht genug. Neben einigen durchaus wichtigen Maßnahmen ist das Papier durchzogen von Forderungen, die tief in das Familien- und Privatleben der Menschen eingreifen. So werden Männer und Frauen dazu aufgefordert, ihre „beruflichen, familiären und sozialen Verpflichtungen ausgewogener“ aufzuteilen. Statt „sich nur um Haushalt und Kinder zu kümmern“ oder halbtags zu arbeiten, sollen Frauen in „typischen Männerdomänen“ Vollzeit arbeiten. Damit Eltern „gebührend zum Wachstum in Europa beitragen können“, sollen deren „Kinder ganztätig betreut werden“, heißt es in der Begründung des Berichtes. „Geschlechtsspezifische Stereotypen“ (sprich die Vorstellung, daß der Mann ein Mann und die Frau eine Frau ist und sie sich auch so verhalten) müssen bekämpft und schließlich überwunden werden – alles im Namen der Gleichstellung von Mann und Frau im Sinne des Gender Mainstreaming.

Diese Forderungen stellen einen gravierenden Verstoß gegen das Subsidiaritätsprinzip dar. Sie fallen weder in die Zuständigkeit der EU noch in die der nationalen Parlamente. Wie Familien ihren Alltag und ihr Leben gestalten, ist allein deren Privatangelegenheit. Der Tarabella-Bericht forciert einenUmerziehungsprozeß von Mensch und Gesellschaft und setzt sich über EU-Recht ebenso wie über nationales Recht dreist hinweg.

Wenn Sie diese Umerziehungspolitik und ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ verhindern wollen, dann schicken Sie Ihren Protest – am besten in Form von persönlichen Mails (gern auch unter Zuhilfenahme unserer Beispielmail) – an die deutschsprachigen Europa-Parlamentarier und fordern Sie sie auf, den Entschließungsentwurf A8-0015/2015 bei der Abstimmung am 10. März 2015 abzulehnen.

Mit einem Klick zu allen E-Mail-Adressen der deutschsprachigen MdEPs.

Besonders wirkungsvoll sind sachlich-freundliche Anrufe in den Abgeordnetenbüros. Eine Übersicht aller Telefonnummern finden Sie hier.

Wenn Ihnen die Zeit für all dies fehlt, Sie aber trotzdem protestieren wollen, dann unterschreiben Sie bitte mit nur einem Klick unsere Sammelpetition gegen den Tarabella-Bericht: Jetzt unterzeichnen.

Mit großem Dank und herzlichen Grüßen, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

PS: Hier finden Sie den Tarabella-Bericht in der amtlichen deutschen Übersetzung.

Mehr Informationen dazu erhalten Sie u.a. hier.

Bitte unterstützen Sie diese wichtige Aktion für das Leben und die Freiheit auch mit einer kleinen Spende direkt hier oder per PayPal:

Herzlichen Dank!

Initiative Familienschutz., Büro Berlin- Zionskirchstr. 3, 10119 Berlin,Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax. 0 30/34 70 62 64,
Spende
nkonto Nr. 660 315 03 77 Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00
www.familien-schutz.de

2 Gedanken zu „Tarabella-Umerziehungsprogramm stoppen

  1. Da will ein Mann aus der riesigen Karawane, die sich Europaparlament nennt und die zwischen Brüssel und Straßburg hin und her tingelt, jeder Familie in Europa vorschreiben, wie sie ihre Aufgaben innerhalb der eigenen vier Wände zu verteilen hat, welche Rolle Bruder, Schwester, Papa und Mama zu spielen haben. Ist der Mann von Sinnen? Was treibt ihn an? Aha, Papa und Mama sollen zum Wachstum der Wirtschaft in Europa beitragen. Und deswegen kommt der Herr Tarabella aus Belgien auf den Einfall, jedem der halben Milliarde Europäer zu diktieren, was er zu Hause zu tun und zu lassen hat.

    Von allen rechtlichen Gründen einmal abgesehen, die ein solches Geschreibsel, wenn es denn das Parlament passieren sollte, von vornherein ungültig machen, so müsste doch jedem klar sein, dass es faktisch unmöglich ist, jede Familie in Europa bis ins Kleinste hinein zu steuern. Ja, das Menschlein aus Belgien meint tatsächlich, Einstellungen, Sitten und Gewohnheiten über sein Geschreibsel bestimmen zu können, schreibt es doch, gegen das vorgehen zu wollen, was es für Geschlechterstereotype hält. Womit das Büblein uns sagen will, dass ihm die traditionelle Rollenverteilung in der Familie nicht passt. Und das alle ab sofort und zack, zack auf sein und seiner Genossen Kommando zu hören haben.

    Ist es sinnvoll, diesem Anfänger im Denken zu erzählen, dass der bisher imposanteste Wachstumserfolg in Europa, das deutsche Wirtschaftswunder, von einem Volk zustande gebracht worden ist, das genau die Sitten und Gewohnheiten pflegte und hochhielt, die er und seine Bande zunichte machen wollen? Nein, das hieße, den Wänden zu predigen.

    Was wird der Riesenstaatsmann Tarabella erreichen? Dass der Rest von Ansehen, welches das Europaparlament noch genießen sollte, zum Teufel geht. Und das in einer Zeit, da der Diktator in Moskau sich anschickt, überall in Europa zu zündeln. Wenn die Leutchen in den Parlamenten so weitermachen, gleicht Europa bald einem Tier, das seine Krankheit nicht mehr verbergen kann und das dadurch den Wolf geradezu zwingt, sich auf die Beute zu stürzen. Wie schrieb Reinhold Schneider in den fünfziger Jahren: Nur noch den Betern kann’s gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten…

  2. Herzlichen Dank für diese wichtige Information.
    Ich habe eine mail an den CDU Abgeordneten Norbert Lins, der mir persönlich bekannt ist, gesendet. Ebenso an jeweiols einen Abgeordneten, der SPD,
    Llinken, FDP und AfD. – sehe deren Reaktion entgegen.

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