JA zum Kind heißt JA zu den Eltern

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

über Ihren heutigen Leserbrief: „Das JA zum Kind erleichtern“ haben wir von der ELTERNINITIATIVE uns sehr gefreut. Ihr Hinweis auf die Abtreibungskosten wird viel zu selten veröffentlicht. Und dass es um das Wohl der Kleinsten gehen muss, kann man nicht oft genug wiederholen. Jede öffentliche Meinungsäußerung zugunsten von Familien mit Kindern hilft, das  medial übel beschädigte Ansehen der Elternschaft zu heben. Denn JA zum Kind heißt JA zu den Eltern!

Allerdings wollen wir Ihnen in zwei Punkten widersprechen. Auch wenn es Eltern gibt, die mit Geld nicht umgehen können, so tut doch die allergrößte Mehrheit ihr Möglichstes, um ihre Kinder zu fördern. Das Betreuungsgeld wurde als Anerkennung für elterliche oder alternative Erziehungsarbeit beschlossen. Daher darf es auch entsprechend verwendet werden. Eltern müssen niemandem darüber Rechenschaft geben, wie sie das Geld verwenden, genauso wenig wie die Eltern von Krippenkindern nachweisen müssen, wie sie das ihnen im Geldbeutel verbliebene Geld verwenden. Denn bei einem Eigenbeitrag von 300 Euro muss der Steuerzahler 900 Euro für jeden Krippenplatz berappen, 900 Euro, die der Staat den erwerbstätigen Eltern  b e l ä s s t.  Mit 900 Euro kann man sechsmal soviel Schnaps oder Zigaretten kaufen wie mit 150 Euro. Hat irgendjemand schon einmal den Nachweis über die Verwendung von 900 Euro Krippenzuschuss gefordert? Weshalb haut man immer auf selbst betreuende Eltern ein und verschweigt den sechsmal höheren Zuschuss, den Eltern von Krippenkindern erhalten? Mit Gleichbehandlung hat dies nichts zu tun, sondern mit staatlicher Lenkung zugunsten des Arbeitsmarktes, den junge Mütter billig füllen sollen.

Ebenso diffamiert man Migranteneltern, wenn man ihnen summa summarum unterstellt, sie seien bildungsunwillig. Migrantenmütter jedoch wissen immerhin noch, dass ihre Kleinsten in die Arme der Mama gehören. Und – ganz wichtig – sie wissen, dass jedem Erdenbürger das kulturelle Menschenrecht auf die eigene Muttersprache zusteht ( Konvention zur kulturellen Vielfalt / UNESCO ). Trotz des Beitritts zur Konvention am 1. 2. 2007 durch den Bundestag scheint man dies in Deutschland bereits wieder vergessen zu haben. Nimmt man den Kindern das Menschenrecht auf ihre Muttersprache, macht man sich strafbar! Die deutsche Sprache zu erlernen hat, wissenschaftlich ebenfalls erwiesen,  Zeit bis zum Kindergarten. Hier allerdings könnte weit mehr getan werden, wenn man nicht an den Erzieher_innen knausern würde. Daran zeigt sich nämlich, wie viel das pausenlose Geschrei nach „frühkindlicher Bildung“ wert ist, nämlich nichts.

Wie Sie dem Briefkopf entnehmen will die ELTERNINITIATIVE FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT die Öffentlichkeit aufklären über die reale Ungleichbehandlung der Elternschaft. Seit Renate Schmidt,  SPD, und Ursula v. d. Leyen, CDU, gibt es erwünschte Eltern und unerwünschte. Erwünscht und üppig bezuschusst werden Eltern, die beide voll erwerbstätig sind, unerwünscht und als faul gelten jene Eltern, die sich selbst rund um die Uhr um ihre Kinder kümmern. Ihre Arbeit gilt dem Staat null und nichts, was sich an der kümmerlichen Rente zeigt. Unerwünscht sind auch die „faulen“ Migrantenmütter, die, so wird schamlos verbreitet, ihre Kinder von jeglicher Bildung fernhalten. Deswegen haben die Grünen ja den Begriff „Fernhalteprämie“ erfunden!

Uns von der ELTERNINITIATIVE geht es um Gleichbehandlung  a l l e r  Eltern. Sollten Sie über einen Internetanschluss verfügen, so bietet unsere Seite ein reiches Angebot von Informationen zu diesem Themenbereich.

Damit grüßen wir Sie voller Hochachtung

i. A. Bärbel Fischer

Ein Gedanke zu „JA zum Kind heißt JA zu den Eltern

  1. Die Überschrift müsste lauten:
    „JA zum Kind heißt JA zu mehr Geld für die Familien“
    Das stimmt zwar, doch der eigentliche Übeltäter in diesem Spiel ist die bekannte kinder- und familienfeindliche Ideologie.
    Wenn es gelänge, größere Zweifel an ihr zu wecken und ihren Vormarsch zu stoppen oder gar zurückzudrängen, wäre die Durchsetzung finanzieller Erleichterungen erheblich einfacher.
    Erst muss der Wert einer „Ware“ klar sein, bevor das Wahlvolk höhere Kosten bejaht und unterstützt.
    Die überwiegend negativen Reaktionen – auch aus den Reihen der Bevölkerung – auf den Beschluss zum Betreuungsgeld zeigen das mangelnde Wissen um die Stärken der privaten und die Schwächen der staatlichen Betreuung.

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