Familienpolitik im Diskurs bei Maybrit Illner

Zwei Welten treffen aufeinander. Warum sollen Frauen Karriere und Kindererziehung gleichzeitig und nicht nacheinander leisten? Beides ist für den Erhalt unseres Staatswesens wichtig. Ungebundene Kinder werden dem Sozialstaat auf der Tasche liegen. Ignoranz der Realität endet mit dem Crash, wenn unsere Kinder den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind, weil sie keine sichere psychische Basis haben. Sie suchen ein Leben lang nach Sicherheit und Akzeptanz auf Kosten von Intellekt und Leistungsbereitschaft. – Werten Sie selbst!

Können versagende Berliner Familien die bundesdeutsche Familienpolitik bestimmen?   Gar nicht zur Sprache kam die gesetzliche Ursache, warum Familien verarmen. Pflästerchen, Pflästerchen für Bedürftige, aber kein Blick auf unser misslungenes Rentengesetz von 1957, das Familienarbeit mit NULL bewertet.

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2 Gedanken zu „Familienpolitik im Diskurs bei Maybrit Illner

  1. Es gibt einen sehr interessanten und wichtigen Artikel in der FAZ über eine Langzeitstudie an Kindern und Jugendlichen, der scheinbar „wissenschaftlich“ – und zum Erstaunen der Wissenschaftler und Experten – bestätigt, was schon schon lange völlig klar sein sollte. https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/was-eltern-dem-kind-mitgeben-ohne-liebe-wird-es-teuer-16546233.html

    Hier ist noch eine sehr gute, offizielle Zusammenfassung der Studie, über die in der FAZ berichtet wurde: https://idw-online.de/de/news724592 Über diese Studie werden wir wahrscheinlich keine Diskussion im ZDF, ARD oder sonstigen Staatssendern sehen!

  2. Sehr geehrter Herr Eisenberg,
    danke für Ihre freundliche Zuschrift und die nützlichen Hinweise. Den FAZ -Artikel hatte ich bereits am 23. Januar auf dieser Seite unter dem Titel: „Ohne Liebe wird es teuer“ verlinkt. Dass es defizitär gebundene Kinder im Leben schwerer haben als sicher gebundene, wiesen kompetente Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten nach. Aber dass emotional vernachlässigte Kinder der staatlichen Gemeinschaft immense Kosten aufhalsen, ist ein wichtiger Aspekt bei der Frage frühkindlicher Fremdbetreuung, die man ja beschönigend als „Bildung“ bezeichnet. Eigentlich müsste man von Missbildung sprechen.

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