Was kommt, wenn Familie geht?

Früher lernte man es anhand von Geschwistern. Nebenbei. Heute werden Babys in Schulen gebracht, um Kindern Empathie, Rücksichtnahme und emotionale Intelligenz beizubringen. So weit ist es schon gekommen. Die Journalistin und Mutter von vier Kindern, Birgit Kelle, denkt darüber nach, wie Familien heute teuer „entkernt“ werden , und wie  wir Stück für Stück bisherige familiäre Erziehung und soziales Lernen und damit eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit in die Kindergärten und Schulen und somit an den Staat auslagern.

Den ganzen Text finden Sie hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/6693-auslagerung-der-kindererziehung-aus-der-familie

 

 

Ein Gedanke zu „Was kommt, wenn Familie geht?

  1. Hervorragend analysiert, Frau Kelle, aber auch deprimierend, was wir unseren Kindern alles versagen! Und was geschieht mit den Eltern? Wie sollen Erzeuger zu Eltern werden, wenn ihnen die Kinder genommen sind? „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, heißt es bei Matthäus. Geben wir unseren Schatz, also unsere Kompetenz dem Betrieb, so ist auch unser Herz, unsere Aufmerksamkeit, unser Engagement, unsere Kreativität dort, und nicht mehr bei unserem Kind. Eltern fallen als Vorbild aus, sie geben aus ihrem humanen Potential nicht weiter, worauf ihre Kinder bauen wollen. Können sich elterliche Gene in ent-eltertem Aufwachsen überhaupt entfalten? Unsere wirtschaftsdominierte Familienpolitik verkennt völlig die humanen Ressourcen des Elternhauses. Was verloren ist, kommt nicht wieder zurück!

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