Die OECD und ihr Übergriff auf die Familie

Die „Wirtschaftswoche“ veröffentlichte  folgenden Artikel von Ferdinand Knauß:

http://app.wiwo.de/politik/deutschland/knauss-kontert-die-oecd-und-ihr-uebergriff-auf-die-familie/19471640.html

Hinter ihrem Ruf nach Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf versteckt die OECD einen Fetisch: Die Wirtschaft wird zum Zweck, der Mensch zu ihrem Mittel. …..

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In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir einen abgelehnten (!) Leserbrief zu der OECD-Studie mit folgendem Titel:

„Frauen tragen wenig zum Haushaltseinkommen bei“ (Schwäbische Zeitung, 20. 02. 2017)

 

Schwäbische Zeitung
Leserbriefe
redaktion@schwaebische-zeitung.de                                                              21. 2. 2017
Betr. SZ v. 20. 2. 17 „OECD-Studie …“

 

Frauen tragen wenig zum Haushaltseinkommen bei  !?

 

Der kritiklose Abdruck dieses Berichtes im Wirtschaftsteil macht betroffen. Er erinnert mich an die 68er Jahre, als Familienfrauen  von den „Emmas“ mit Titeln wie Faulenzerinnen, Schmarotzerinnen, Dummerchen u.s.w. bezeichnet wurden.

Frauen – vor allem wenn sie Mütter sind – tragen sehr wohl zum Familieneinkommen bei, indem sie unentgeltlich Hausarbeit verrichten, für gesunde Ernährung der Familie sorgen, und vor allem die nachfolgende Generation, das „Humankapital“, pflegen und erziehen. Von den Betreuungskosten,  (über 1.000.- € pro Kind und Monat), die sie der Familie und dem Staat ersparen, ganz zu schweigen. Wenn dann noch pflegebedürftige alte Personen im Haus sind, ist es ja meist wieder die Frau, die auf eigene Erwerbstätigkeit verzichtet um diese gesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen.

 

Es ist also sehr ungerecht, den Frauen pauschal ihre mangelnde Erwerbstätigkeit vorzuwerfen. Vielleicht ist jemand bereit, hier einmal eine Gegenrechnung aufzumachen – ich würde mich freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christa Rädler
Christoph Crimmer Weg 12
88239 Wangen

 

 

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