Schwedische Professoren klagen über ihre dummen Studenten

Wie schon am 6. Mai 2013  auf dieser Seite verbreitet, geht es im Krippenland Schweden, ähnlich wie in Frankreich, mit der Bildungsfähigkeit der Jugend rapide abwärts. Doch allen Horrormeldungen zum Trotz hat man es in Deutschland eilig zu kopieren, was sich nachweislich weder bewährt noch Erfolg verspricht. Hauptsache, die Pläne folgen der sozialistischen Ideologie der Gleichmacherei. Das genügt offenbar! Nicht nur die halbgebildeten jungen Menschen, sondern Fortschritt, Innovation, Kreativität einer ganzen Nation bleiben auf der Strecke.

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3 Gedanken zu „Schwedische Professoren klagen über ihre dummen Studenten

  1. Ist es denn so schwer zu begreifen, dass die Entbehrung mütterlicher Zuwendung nachhaltige Schäden verursacht? Die Zoologie weiß längst, was für das gelingende Aufwachsen eines Tierbabys maßgeblich ist, nämlich eine ausgiebige Mutter-Kind-Beziehung, der Umgang mit Geschwistern und das Vorbild des Vaters in der Bewältigung des Alltags. Wir Menschen funktionieren auch nicht anders. Jahrtausende menschlichen Daseins beruhten auf diesem natürlichen Prinzip. Erst seit 50 Jahren warf man in Teilen Europas diesen Konsens über Bord mit oben erwähntem Ergebnis.

    Wann wachen wir endlich auf?

  2. Ich möchte in Ergänzung von Frau Fischers Kommentar noch auf eine Institution hinweisen, die in Deutschland beste Tradition hat und die unter dem totalen – ich bin versucht zu sagen: totalitären – Zugriff des Staates auf die Kinder und Jugendlichen gefährdet ist : Das Vereinsleben. Alle Lobgesänge auf die Zusammenarbeit Schule- Verein, auf das große Betätigungsfeld, das sich angeblich den Vereinen eröffne, wenn sie nur in die Ganztagsbetreuung einsteigen wollten, all das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass freies Vereinsleben und Festhalten der Kinder in staatlichen Einrichtungen ein unauflöslicher Widerspruch ist.
    Das Vereinsleben bietet den Übergang von der Intimität der Familie ins öffentliche Leben. Es bietet, wenn es von Gängelung frei ist, viele Chancen zum sozialen Lernen. Der Klassenprimus, der vormittags im Gymnasium seine Erfolge einfährt und der am Nachmittag auf dem Sportplatz von seinem Kameraden aus der Hauptschule lernt, was ein Vorstopper zu tun hat, der in der Schule weniger Glückliche, der gerade so durchkommt und am Nachmittag in ganz anderer Umgebung im THW aufblüht, das nur langsam wachsende und deshalb so oft gehänselte Mädchen, das sich riesig freut, wenn sein Pferd im Reitsportverein es erwartet und laut begrüßt : Sie alle haben ein eigenständiges Gegengewicht gegen den schulischen Alltag, der nicht immer ein Zuckerschlecken ist, und sie alle lernen die ersten Schritte in die Selbständigkeit, wenn sie ihren Nachmittag selbst organisieren dürfen ( und müssen) und wenn sie nicht in den Rhythmus der Schule hineingezwängt werden.
    Warum geben wir so leichtfertig eine so großartige Institution wie das Vereinsleben auf? Hat nicht die ganze Welt Grund, uns darum zu beneiden? Wer ist dann zur Stelle, wenn die Elbe über die Ufer tritt oder wenn in Persien ein Erdbeben eine Stadt verschüttet? Das Rote Kreuz und das THW! Weitere Beispiele kann jeder sogleich aufzählen. Und das alles soll aufgegeben werden? Ist nicht ein freies Vereinsleben eine gute Kinderstube eines demokratischen Gemeinwesens? Die beiden deutschen Diktaturen des letzten Jahrhunderts haben das freie Vereinsleben vernichtet. Das sollte uns doch eine Lehre sein.

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