Wo bleibt eine mutterfreundliche Familienpolitik?

Zu DDR-Zeiten wurde die dortige Kinderkollektiv-Paxis von BRD-Seite heftig kritisiert. Damals glaubte man hierzulande noch an die Bedeutung einer beständigen Bezugsperson, der Mutter, die Zuwendung, Zärtlichkeit und Zuverlässigkeit vermitteln sollte, damit das Kind später einmal zu Mitmenschlichkeit und sozialer Verantwortung fähig sei. Heute will man, unter die Sache verharmlosenden Begriffen wie „Kleinkindbetreuung“, „Kinderkrippen“ und „Kindertagesstätten“ Kinderkollektive für viel Geld einführen, statt eine viel billigere mutterfreundliche Familienpolitik zu praktizieren.
Nun aber wird nicht nur ein bis dahin allgemein akzeptiertes Menschenbild aufgegeben, sondern es werden auch, unter dem Vorwand, eine bessere Bildung der Kinder erzielen zu können, langjährige Forschungen und Untersuchungen der Hirnwissenschaft und der wissenschaftlichen Pädagogik in den Wind geschlagen. Bestätigen doch die Ergebnisse dieser Wissenschaften, dass die Entwicklung des menschlichen Gehirns in den ersten drei Lebensjahren durch die, von der Mutter erfahrene Geborgenheit und vermittelte seelische Sicherheit entscheidend geprägt wird, so dass das Kind sich später auf den Schulstoff konzentrieren, diesen aufnehmen und verarbeiten kann. Ebenso heben diese Forschungen hervor, dass durch tägliche Trennung von der Mutter Ängste, Unruhe und Stress bei den Kindern entstehen, welche keine optimalen L.eistungsvoraussetzungen für später darstellen.
Obwohl alle diese Fakten in den Ministerien hinreichend bekannt sein dürften, setzt man sich stolz darüber hinweg und preist den Eltern das staatlich gelenkte Kinderkollektiv an. Warum wohl? Welchen Zielen soll der Mensch untergeordnet werden?
Hans-Josef und Ingrid Peters, Tuttlingen
Kommentar @ Peters
Bis vor Kurzem traute man sich noch nicht,  mit der sozialistischen Parole: „Frauen an die Werkbänke!“ unverhohlen die Mütter aus den Kinderzimmern in die Betriebe zu jagen. Heute jedoch lässt man ungeniert die Katze aus dem Sack. Familienpolitik, Arbeitsmarkt und Wirtschaftsverbände fordern vereint im Wirtschaftswachstumschor die so genannte „stille Reserve“ der untätigen !!! Mütter auf, sich in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Man droht mit Verarmung und Verlust von Rentenansprüchen (was Müttern ja auch tatsächlich droht, obwohl fürsorgliche Politik dieses verhindern könnte, wenn sie Art. 6 GG ernst nähme!). Kurz: die Wirtschaft braucht billige Arbeitskräfte. Je mehr Bewerber  auf dem Markt sind, desto leichter lassen sich die Löhne drücken. Eines der Ziele heißt also: Gewinnmaximierung. Man verspricht den Müttern nicht etwa höheren Lohn dafür, dass sie Erwerbs-und Familienarbeit vereinbaren müssen. Nein, Frauen werden wie Sklaven ausgebeutet. Um das Wohl der Kinder geht es schon überhaupt nicht. Kinder sind ein Störfaktor im Arbeitsprozess. Sie müssen daher in Tagesstätten  „entsorgt“ werden.

Ein zweites Ziel ist die Schaffung eines „Neuen Gendermenschen“, der sich geschlechtsneutral, staatsgläubig und unkritisch in alles fügt, was von oben angeordnet wird (s. 40 Jahre  DDR). Familie ist sozusagen der Feind dieser Ideologie, daher muss ihr Einfluss weitestgehend beschränkt werden.

Es wäre also naiv zu glauben, Familienpolitik heute sei eine Politik für Eltern und Kinder. Nein! Seit Renate Schmidt und Ursula von der Leyen sind diese Zeiten endgültig vorbei! Wer sich schlau machen möchte über familiengerechte Politik klicke auf: 
http://www.ödp.de/programm/themen/familie-jugend-soziales/
Bärbel Fischer

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