„Wir brauchen eine Kindergartenpflicht“ ( Heinz Buschkowsky )

Das Interview der Schwäbischen Zeitung mit dem Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky ( 13. 10. 2012 ) zeigt kontrastreich, wohin die Reise mit Peer Steinbrück und seinem künftigen Berliner Berater Buschkowsky gehen soll, nämlich in eine totale staatliche Kinder-und Jugendkollektivierung.
Die misslungene Integration in Berlin scheint Buschkowsky vordergründig Recht zu geben. Wozu  aber gibt es ein deutsches Strafrecht? Dieses gilt auch für Migranten, sobald sie unsere Gesetze übertreten. Deswegen müssen wir nicht der gesamten Nation staatliche Einheitserziehung  nach DDR-Muster verordnen. Mag sein, dass der überforderte Bürgermeister vor lauter Berliner Bäumen den deutschen Wald nicht mehr sieht. Berlin ist eben nicht Deutschland. In vielen Teilen des Landes funktioniert Integration nämlich  bestens und in gutem völkerverbindenden und ökumenischen Einvernehmen. Hier denkt niemand an Kasernierung, sondern man setzt auf Gemeinsinn, Toleranz und eine weltoffene Ökumene.
Seit 1945 betrachten wir elterliche Verantwortung und die Weitergabe persönlicher, kultureller, religiöser und ethischer Werte durch die Eltern an die nachwachsende Generation als ein hohes demokratisches Gut. Dieses wird zerplatzen wie eine Seifenblase, wenn der rot-grüne Traum von Kindergartenpflicht ( wenig später dann Krippenpflicht für Ein-bis Dreijährige! ) und verpflichtender Ganztagsschule realisiert werden sollte.
Bärbel Fischer

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