Leserzuschrift an die Stuttgarter Nachrichten
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Leserzuschrift an die Stuttgarter Nachrichten
Ein Wort zum „Gendersprech“. Die deutsche Sprache ist nicht die einzige, welche drei grammatische Geschlechter hat, auch in der lateinischen gibt es Maskulinum, Femininum und Neutrum. In einer jeden solchen Sprache stellt sich das Problem, dass grammatisches Geschlecht und tatsächliches nicht in allen Fällen übereinstimmen. Das könnte vor allem in juristischen Texten zu Missverständnissen führen. Wie haben die Römer das Problem gelöst? Haben sie ihre Sprache verhunzt? Nein, sonst wäre die lateinische Sprache nicht noch anderthalb Jahrtausende lang nach Ende des römischen Reiches in Europa die Sprache der Kirche und der Gelehrten geblieben.
Sie haben das Problem mit einem einzigen Satz gelöst. Dieser findet sich in der Rechtssammlung ( Digesten) des oströmischen Kaisers Justinian im sechsten Jahrhundert. Der Spruch ist freilich schon ein halbes Jahrtausend älter; vermutlich hat ihn der Rechtsgelehrte Gaius im ersten Jahrhundert formuliert. Der Satz lautet: „hominis appelatione tam masculum quam feminam contineri non dubitatur“. Ich übersetze: Es ist selbstverständlich: Wenn von einem Menschen die Rede ist, sind gleichermaßen Mann und Frau gemeint.
Mit diesem einfachen Satz war das Problem für anderthalb Jahrtausende vom Tisch. Bis in unseren Tagen ein paar übergeschnappte Wichtigtuer meinten, die Sprache verhunzen zu dürfen.
Sehr geehrte liebe Frau Fischer,
Dank für diesen tollen und treffenden Brief aus Ihrer geschmeidigen und klugen Feder.
Meine Frau konnte am Kongress teilnehmen und ist voll Begeisterung
zurückgekehrt.
Gruß
Ihre Grabherrs