Leserbrief
So wie der Grüne Boris Palmer Tacheles redet und sich nicht vom grünen Parteisprech knebeln lässt, so lässt sich erfreulicherweise der Grüne Winfried Kretschmann nicht vorschreiben, was er unter EHE zu verstehen hat. Da kann sich der Chefideologe Volker Beck noch so für die Gleichwertigkeit von alternativen Verbindungen ins Zeug legen. Wer Ehe und Familie mit variablen Lebensgemeinschaften gleichsetzt betreibt Etikettenschwindel. Niemand verbietet Menschen, ihre Lebensweise zu wählen. Aber der Begriff EHE ist allein der Verbindung von Frau und Mann vorbehalten. In Gemeinschaftskunde lernt jeder Schüler, warum der Staat genau diese Konstellation bevorzugt, denn er setzt auf potentiellen Nachwuchs. Ohne den kann der Staat seine Rentner nicht versorgen und seine Infrastruktur nicht mehr gewährleisten. Die Herren Beck, Hildenbrand u.v.a. hätten also im Unterricht besser aufpassen müssen.
Bärbel Fischer
Anmerkung: Unter http://www.civilpetition.de/kampagne/schluss-mit-gender-mainstreaming/startseite/aktion/194046Z11514/ können Sie eine Petition gegen den sinnfreien Genderismus unterzeichnen.
Liebe Frau Fischer,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Leider hat der Ministerpräsident seine Aussagen ja bereits relativiert.
Für mich gibt es übrigens keine Ehen erster und zweiter Klasse. Für mich gibt es DIE (eine) Ehe, aus Mann und Frau.
Herzliche Grüße
Dennis
Nach der „Klarstellung“ durch W. Kretschmann
Ach, es wäre zu schön gewesen, einen Ministerpräsidenten zu haben, der zu seiner Aussage steht. Nun ist er eingeknickt und umgefallen. Schade!
Interessanter aber ist die Vehemenz, mit der er aus den eigenen Reihen angegriffen wird. Das lässt auf einen entsprechenden grünen Wahlkampf schließen.
Für viele Menschen in unserem Land ging dieser Schuss von Kretschmann nach hinten los, indem sie ganz sicher nie wieder grün wählen werden.
Aber haben sie eine Wahl???