Rundum versorgt und doch allein gelassen

Der folgende Beitrag ist ein Kapitel aus dem Buch
„Pädagogik: mangelhaft – 25 Nachhilfestunden für Eltern und Lehrer“
Stolz Verlag, Best.-Nr. 412 
Die Lehrerin Ursula Prasuhn fragt:  
Sind die emotionalen Nöte unserer Kinder systembedingt?

3 Gedanken zu „Rundum versorgt und doch allein gelassen

  1. Der Beitrag gefällt mir und entspricht dem, was ich auch denke. Wenn wir uns Sorgen machen wegen der immer aggressiveren Betreuungspolitik, dürfen wir die Schulen nicht vergessen. Sie verkommen allmählich zu Bildungs- und Erziehungsanstalten unter sozialistischem Vorzeichen, in denen das, was die jungen Menschen individuell brauchen, kaum mehr eine Rolle spielt und spielen kann. Dafür wäre das Familienleben da, doch die Ganztagseinrichtungen verdrängen es mehr und mehr.

  2. Das ganze Elend der Ganztagsbetreuungen beruht nur zu einem geringen Teil auf dem freiwilligen Wunsch der Eltern. Wie in dem Artikel ganz richtig zum Ausdruck kommt, spielt der Zwang zur doppelten Erwärbstätigkeit die entscheidende Rolle. Eltern wissen dann nicht, wohin nachmittags mit ihren Kindern.
    Die Schande der Politiker besteht darin, uns Eltern mit der finanziellen Daumenschraube zu etwas zu zwingen, wobei uns das Herz blutet. Und dann wundern sie sich, dass trotz allen Werbens für mehr Geburten der Kindersegen ausbleibt. Fehlt denen jedes Vostellungsvermögen, warum Paare wohl Kinder möchten und unter welchen Umständen sie sich lieber für die Kinderlosigkeit entscheiden.

  3. Der Artikel ist meiner Meinung nach „rundum“ gelungen. Es geht doch nichts über die Aussagen von Praktikern. Sie schwafeln nicht über theoretisch Zusammengereimtes, sondern wissen, was Sache ist und wo der Schuh wirklich drückt.
    Im Übrigen möchte ich dem Team der „Elterninitiative für Familiengerechtigkeit“ herzlich danken für ihr Engagement und die vielen interessanten Denk- und Leseanstöße. Bitte weiter so!!

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